1660/18: Audio-Paparazzi: Häuptling Winnetou loves Goldkind an he knows, he’s right. Goldkind is looking for Jesus all his life.

Winnetou´s Garage - Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Winnetou´s Garage – Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Oh, lovely Apanatschi!

Ralf Goldkind mag Winnetou und hat den Indianerhäuptling aufgegriffen. Und ich hab den Sound geklaut. Von Soundcloud. Ralf Goldkind hat früher als Hauptstadtindianer falsche Fährten gelegt. Erst hat er Musik gemacht und dann hat er behauptet, weil er ein Mädchen ist. Und alle dachten: Weil er’n Mädchen ist.

Seitdem haben wir über das Haus von Luci van Org hier schon was gehört, Nina Hagen mit Goldperücke bestaunt und auch Mietze „M.I.A.“ Katz verzückt zugehört.

Wenn wir schon auf dem Flughafenfeld Tempelhof nach Feindbeschuss verenden, dann mit der richtigen Melodie und weil der Großflughaben BER weder fertig ist, noch eine eigene Melodie besitzt. Dort hat Ralf Goldkind einen Proberaum. Melodien für Melonen, Freunde: Es ist Zeit, mit unseren Blutsbrüdern Richtung Sonnenuntergang zu reiten.


Winnetou-Melodie

Weiterführend

1647/18: Audio-Paparazzi: Wenn ein Mensch kurze Zeit übt….sagt die Welt, dass er die Welt verrät.

Banner Audio-Paparazzi

Gut, so richtig musikalisch wertvoll ist die zu hörende Audiodatei aus dem Dezember 2004 vielleicht nicht.

Aber sie widerspiegelt immerhin, dass der Mensch sich um seine Ernährung redlich zu kümmern hat. Geprobt wird an diesem Tag ein Stück der Ostrockband Puhdys, das eigentlich jeder kennt: Wenn ein Mensch lebt.

Die Datei macht gut deutlich, wie Bands mit harter Arbeit fortkommen.

Oder die Hörer? – Die Berichterstattung im Übrigen wird qualitativ nachdrücklicher fortgesetzt.

Weiterführend

1424/16: Positionen: Blümchentapete, Rocktöpfe, Übungsräume und Schlagzeuger in #Berlin #Proberaum – eine Situationstragik

Icon Proberaum

_banner.Proberaum

Wie versifft? Der Raum ist vintage. #Redensarten

Sie hätten es nicht weit gebracht, hätten sie nicht einen Proberaum bekommen, und auch wenn er mit Blümchentapete tapeziert war: Die Beatles haben Musikgeschichte geschrieben. Der Grund: Sie konnten miteinander ausprobieren, was sich lohnt darzubieten. Erst in einem guten Proberaum entsteht headroom. Operation freier Kopf. Aber bitte in einem halbwegs gepflegten, urbanen Ambiente. Was gehört dazu?

Allein über das Thema Proberaum kann man ganze Bücher verfassen. Historienrückblick: Wir haben uns schon in den Achtziger Jahren im alten Westberlin damit redlich geplagt. Sogar ein großes Benefizkonzert in der Berliner Waldbühne haben wir damals veranstaltet. Johnny & The Drivers spielten, UKW (Sommersprossen), Interzone (RIP Heiner Pudelko, Gott am Gesang), die Insisters und viele, viele mehr. Der 1. Berliner Rocktopf war eine Benefizveranstaltung im ganz großen Stil. Schirmherr war ein Berliner Verein von Musikern, dem ich als Vorstand vorstand, und gängig wurde das sowieso nur, weil der damalige Rockbeauftragte des Berliner Senats Bernd Mehlitz mit seinem Mitarbeiter Uwe Sandhop (Sandy Hobbs, Bassist der Beatitudes) betonte: „Der Senat hat die Absicht, der Berliner Musikszene beim Beschaffen von Übungsräumen zu helfen.“ Ganz anders als Walter Ulbricht. Der hat eine Mauer ziehen lassen, da nahmen die Ostberliner Musiker den Wessis keine Räume weg, Interzone strich sie schwarz an und stemmte sich dagegen, als Jim Rakete den Auslöser drückte. Das Foto machte Geschichte. Mein Gott, Walter: Das war aber so nicht abgesprochen.

Weiterlesen