621/11: Video: Dr. Lutz Fahrenkrog-Petersen stellt ein interessantes Projekt vor: berlinmusic.tv

Neu: Im Berliner Quasimodo wurde technisch aufgemotzt. Für jetzt steht fest: berlinmusic.tv präsentiert jeweils am Mittwochabend die Quasimodo Live Jam, über die wir hier ausführlich berichteten. In Einzelabsprache mit weiteren Künstlern, die anderen Tages auftreten, erwägt das Quasimodo, deren Auftritte ebenfalls über diesen Channel zu veröffentlichen. Ein mutiges Vorhaben, das uns nahebringen wird, dass Fernsehen für Couchpotatoes und Livemusik für Musikbegeisterte in persona Spaß macht. Eine Art Preview auf die Vorstellung, mal wieder auf ein Livekonzert zu gehen. Gute Idee.

Nun ja: Die Zeiten, in denen diese Website vornehmlich Hardrock- bzw. Heavy-Grunge-Metal-Bands präsentiert, nähern sich wohl dem Ende. Das wird der Website nicht schaden. Das Angebot einfach mal genauer ansehen.

 

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606/11: Trendbarometer: Im Quasimodo ist die Hölle los! #Quasimodo Live Jam

Das ist eine erfreuliche Rückkoppelung aus dem Quasimodo an der Kantstr. in Berlin-Charlottenburg. Wir hatten intensiv versucht, darüber zu informieren, wie die Parameter der „Live Jam“ genannten Veranstaltung seit der Sommerpause erfolgreich umgestrickt wurden.  Heute Abend sind bei der Live-Session über 300 Leute, es ist also „rappelvoll“. Genau so wünscht man sich diese relevante Veranstaltung von „freestyle“-Open Source-Musik. Weiter so. Der Ursprungsartikel ist verlinkt.

Ob jetzt die Programm-Verantwortlichen im Quasimodo eine Art Tisch- und Stehplatzreservierung durchführen müssen? Ach Quatsch. Das ist nicht OpenSource, das ist „open house“ und „da groove is in da house, yeah!“ – Geht doch mal dahin.

(EP)

596/11: Gigs, Review: Das Quasimodo veranstaltet Mittwoch das „Quasimodo Live Jam“, Eintritt frei!

Ein „Gig Review“, das ist ein unscharf treffendes Label für das, was sich im Quasimodo als „Live Jam“ abspielt. Denn ob es ein Konzert ist, kann man zuvor nicht mit Sicherheit sagen. Wider Erwarten kann vieles passieren! Doch, doch: Man erwartet schon was im 1. Berliner Liveclub! Allerdings: Denn das Quasimodo steht für „Mindesteinstufung“ in Sachen Musikerqualität und (hohem) „Level der Darbietung“. In diesem Spannungsfeld bewegt sich inzwischen jeder Mittwoch. Jetzt bei freiem Eintritt! Das Quasimodo ist wie Biskin-Bratfett: Erst schließen sich die Poren und dann man schmort in hochmusikalischem Saft. In was für einem!

Berlin hat einen Stadtbezirk namens Quasimodo. In Paris hatte Quasimodo einen Buckel. In Berlin nannte es sich ursprünglich „das Quartier von Quasimodo“, nach der historischen Vorlage. Aber es ist tiefer gelegt. Vielleicht wird es das „Quartier vieler Musiker“. Wahrscheinlich ist es das schon. Die Zielsetzung ist klar: mehr Musiker sollen dort hinkommen! Ein Art Programm der Wehrhaftigkeit gegen das Bühnensterben.

Nicht ganz neu, aber jetzt verändert ist der programmatische Ansatz am festen Wochentag namens Mittwoch. Da findet im Quasimodo die „Quasimodo Live Jam“ statt. Wir haben dieselbe am Mittwoch, den 14.09.2011, einmal persönlich besucht, um uns eine Meinung zu bilden. Wir haben auch mit Klaus Spiesberger, dem Chef vom Quasimodo, gesprochen.

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380/11: Livesession: Immer wieder Mittwoch! Im Quasimodo sind LiveJams angesagt #Livesession

„ab Mittwoch den 5. Januar werden wir die Quasimodo Live Jam unter neuer Leitung weiterführen. …. möchten wir das Konzept ein wenig ändern und die musikalische Leitung auf vier feste Größen der Berliner Musikszene verteilen.  Ab Januar werden Tobias Fleischer, Michael Kersting, Carsten Schmelzer, sowie Ron Spielman jeweils nach zeitlicher Verfügbarkeit die Session leiten. Es wird weiterhin ein Opener die Session eröffnen, die in der Regel vom jeweiligen Host zusammengestellt wird und in der er selbst mitspielt. Nach dem Opener wird gejammt, wobei es ab sofort wieder erlaubt sein wird sowohl Standards als auch Covers zu spielen. Dies geschieht auf vielfachen Wunsch sowohl von Seiten der Musiker als auch von unseren Gästen. Allerdings werden wir ein paar Standards bzw. Covers zum No Go erklären, um uns nicht immer wieder mit Summertime oder ähnlichem berieseln zu lassen!“ (Zitat: Quasimodo Homepage LiveJam hier, abgegriffen am 04.01.2010)

Das war jetzt 2010 ein Jahr der ersten Erfahrungen nach längerer Pause. Seit Januar 2011 ist das Konzept noch überarbeitet worden, punktuell. Auf Wünsche wurde eingegangen. Neu und positiv beachtenswert: Jochen Stock und seine „JustMusic“-Unternehmensgruppe beteiligt sich inzwischen aktiv an den LiveJams, recht so oder auch „höchste Zeit“, mal da etwas vom Stapel zu lassen. Glückwunsch, weiter so und danke dafür. Im virtuellen Wochenkalender „fliegendes Musizierzimmer“ haben wir Musikernomaden nun den Dienstag und den Mittwoch voll. Und nun? Meldet uns weitere Session-Ereignisse, denn eins gilt sowieso: Musiker, aller Stadtteile, vereinigt euch! Am besten miteinander! Das hat übrigens Karl Murx gesagt, oder wie hieß der nochmal?