1672/18: Video: Die Übersetzung von Attitüden aus genreübergreifender Sicht.

Zeitung lesen (gif)


Swedish Metal Aid – Give A Helpin‘ Hand (1985)

Aber ist es nicht auch erschreckend anzusehen, wie uniform diese Menschen alle sind und dabei doch denken, sie wären jetzt was Besonderes. Null Individualität. Hätte gern unterschiedliche Frisuren. Wenigstens das. Wenn es schon für metallartige Großartigkeit offensichtlich nicht ausreicht.

Ein Verriss folgt.  Together we can change the world: Die spinnen, die Schweden. Jedenfalls 1985.

Und machen mit beim weltumspannenden Einheitsbrei. Statt im Metal für etwas zu stehen, die Masse der schwedischen Langhaarträger wohltuend aus der klebrigen Sänger- und Sängerinnenriege eines Quincy Jones und von Michael Jackson herauszuheben, erfolgt eine helfende Hand metallerseits aus Schweden, die es einem gruselig werden lässt. Der Haarlack ist ab.

Alles fein säuberlich entlarvt, im Jahre 2018. Siehste, das habt Ihr falsch gemacht. Hat sich niemand an Euch erinnert.
Nur Youtube: Die haben es säuberlich verwaltet. Es wird einen Grund haben, warum nur so wenig Klicks drauf sind.

Sowas kriegt man anzusehen, wenn man auf Facebook in die Spezialistengruppe: Musikerwitze beitritt. Ich möchte Euch nicht linken. Ver-.

Viel Spaß.

877/13: Video: Als Bob Dylan das Singen übte auf dem Song „We Are The World“


Bob Dylan Rehearses „We Are The World“

Dem Volk aufs Maul geschaut, nein besser: Bob Dylan, der sich abmüht, die kurze Phrase seinerseits so einzusingen, dass es auch (endlich) anhörbar wird. Irgendwann bei 6:30 Minuten ist auch Stevie Wonder halbwegs zufrieden, und klatscht. Der Rest ist Weltmusikgeschichte. Daumen hoch, hochvergnüglich.

Aller Anfang ist schwer. Ein Weltverbesserer zu werden sein, erst recht.

Niemand hat die Absicht, Bob Dylans Verdienst an der Musikgeschichte zu schmälern. Aber witzig ist dieser „sneak preview“ auf Bobs Versuche, dem ganzen eine irgendwie anhörbare Form zu geben, schon. Witzig, witzig.

So was findet bspw. Göksel Seven, Schlagzeuger aus Berlin, der als Mitglied der Spezialistengruppe.Musikerwitze auf facebook dies zum allgemeinen Vergnügen zur Verfügung stellte. Danke, Göksel, ganz großes Kino.

Wir üben jetzt, was auch immer. Um später mit „first takes“ im Studio zu brillieren! Wer nicht in die Spezialistengruppe, ein ausgesuchtes dream team, kommt, ist schließlich selbst Schuld. An Hinweisen hat es nicht gefehlt.