Heiner Pudelko - with #Prisma

1441/16: HIStory: Das süße Leben (1985) #Interzone

Heiner Pudelko - with #Prisma

Interzone - "Das süße Leben" (1985) #Playlist


Interzone – Ruth (Foto jedoch: Andere Besetzung) via YouTube

Was vom Künstler Heiner Pudelko bleibt, ist nicht nur seine Art der “Gesangsinterprrretation”, die für die deutsche Musikszene vielleicht ebenso bedeutend ist, wie es zuvor der Einfluss von Udo Lindenberg oder Nina Hagen war: keine Frage, Heiner hat ihr als ‘Blues-Prinz’ einen gesanglichen Fußtritt gegeben, der richtungsweisend war. – Quelle: hier

In den Trockensümpfen von Westberlin – after WW II, down by the wall, Cold War – spielt Heiner Pudelko eine große musikalische Rolle und wird noch heute von vielen mit Herzschmerz erinnert. Wer ihn gehört hat, wird ihn vermissen. Weil er ihn kannte oder von ihm gehört hat. Weil er ihn post mortem spät entdeckte und nun gewahr wird, Lust ließe sich heutzutage nicht vervielfältigen. Keine Frage: This is the end, my only friend. Was für ein Shouter im Westberliner Roggen: War er der beste weiße Sänger Westberlins aller Zeiten? Eine nasse Träne im Knopfloch. Auch im Osten (er)trug man diese(n) Weste(n). Wer im Internet recherchiert, bekommt Mashups eines stimmgewaltigen Berliner Falsettbarden, die ihn im Stelldichein mit ganz Großen sehen. Mit Robert Plant (Led Zeppelin) beispielsweise. Im Grunde Kwatsch.

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1253/15: Lied des Tages: Sirius (Spliff, 1984) – Zu Spliff, Spliff reloaded und den guten alten Zeiten! Und die gif-Datei des Tages.

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Helloween-Musiker (gif)

gif-Datei des Tages

Ein Fremder kommt und lässt mich grüßen
Von einer fernen Frau
Weiße Augen sagen Dinge
Die ich kenn‘ von meinem Traum
Weht ein Wüstenwind herein
Bringt den Hauch von einer Fee
Und sie dreht sich zu mir um
Ich muss auf den Weg

„Liebes, komm wir gehn
Und sagen dieser Welt adieu
Schon lange bist du unterwegs
Jetzt wird es schon“

Ist die Reise vorbei,
Sind wir zwei allein
In Sirius

Unsichtbare Dinge wandern mir in mein Gehirn
Millionen kleine Sterne fliegen still vorbei
Und verglühn

Wir liegen stumm im Eis
Und schicken unsre Träume ins Exil,
Bis die sanfte Stimme sagt:
„Wir sind am Ziel“
(Text „Sirius“, Spliff, 1984)

Ach 1984, Jahr des drohenden Horrors. 1948 hat der Engländer George Orwell das Jahr 1984 beschrieben und die komplette Gedankenüberwachung mit Televisoren und Überwachungs-Geheimdiensttechniken vorausgesagt. Um ein paar Jahre vertat sich der Visionär, der auch im spanischen Bürgerkrieg herum zog, um Seite an Seite mit den Spaniern für die Befreiung zu kämpfen. Daraus wurde nichts. Dafür haben wir 2015 in etwas abgemilderter Form vieles von dem, was George Orwell vorausgesagt hatte. Auch, dass die Kontinente alle miteinander im Krieg liegen, und lassen wir dahingestellt, ob es Handels-, Wirtschafts- oder Politikkriege sind: Genug Waffen gibt’s, selbst wenn die Amis bei Saddam Hussein keine fanden. Man kann ja mal irren.

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1053/14: Literatur: Nina Hagen „Bekenntnisse“

Nina Hagen Bekenntnisse

Erst mal Ufo, dann Shiva, und jetzt noch Jesus. Also, was ich so nicht gewusst habe, dass Nina ein unglaublich liebenswürdiger Mensch ist, ein Mensch, der so voller Liebe ist, wie ich das im Grunde genommen eigentlich selbst erlebt habe. (Bernhard Meuser, Verleger ihres Buchs „Bekenntnisse“) – Nina Hagen ist bekennende Christin. Die Sängerin und Schauspielerin ist berühmt für schrille Outfits, markante TV-Auftritte und ihre imposante Stimme. Sie hat viel erlebt, auch viel probiert und legt nun in ihrer Autobiographie ganz persönliche „Bekenntnisse“ nieder. Auf dem Ökumenischen Kirchentag in München und bei ihrer Lesung in Friedberg begleitete Bibel TV-Redakteurin Anna Dressel die frischgetaufte Nina Hagen.

Ausgerechnet „bibel.tv“, das sagt ja schon alles, ist man schnell daher mit irgendeinem krassen Schnellurteil. Doch der Film ist sehr gut gelungen und ziemlich nahe dran an einer  liebenswerten, charismatischen und geschichtsträchtigen Frau der deutschen Zeitgeschichte: an Nina Hagen dran bleiben, kein leichtes Unterfangen.

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970/14: Video: Nina Hagen Band – 1978 – „Fisch im Wasser“

Nina Hagen Band – TV Auftritt (1978)

Eine seltene TV performance von „Fisch im Wasser“ vom Debutalbum der NINA HAGEN BAND.

Nina Hagen (Vocals)
Reinhold Heil (Keyboards)
Herwig Mitteregger (Drums)
Berhard „Potsch“ Potschka (Guitar)
Manfred „Manne“ Praeker (Bass)

734/12: Historischer Schinken: „Der Mann mit dem goldenen Ohr“ und wie es zum Bandnamen „SPLIFF“ kam #Videos


Höre: Warum die Band „SPLIFF“ Spliff hieß! – Ein Erklärungsversuch!

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SPLIFF feat. JIM RAKETE – Der Mann mit dem goldenen Ohr Teil 1 (via youtube)

Part 1 von 2! Ein lustiges Promovideo von SPLIFF, formerly known as the NINA HAGEN BAND. „The Spliff Radio Show“ auf der „1. Berliner Rocknacht“ am 15. August 1981. SPLIFF-Manager Jim Rakete und DJ Rik de Lisle, der alte Amy, kommen zu Wort. LineUp: Reinhold Heil (Keyboards, Vocals), Herwig Mitteregger (Drums, Vocals), Bernhard „Potsch“ Potschka (Guitars, Vocals), Manfred „Manne“ Praeker (Bass, Vocals)

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357/10: Legenden: Dieter Bohlen der Warteschleife, Melodien für Telefonhörer, SPLIFF & Co.


Telefonterror – Spliff – via Youtube

Es ist egal, was du machst,
oder dir vorgenommen hast,
hak’s ab,
denn es ist schon zu spät.
Ein kleiner Wicht will das nicht
was du auch tust, er unterbricht,
er steht versessen in der Ecke rum und blääät:
Ruf doch mal nicht an!!!

Laß den Telefon-Terror
ruf mich bitte nicht mehr an,
es gibt gar nichts auf der Welt,
was jetzt so wichtig sein kann.
Wenn ich dich brauch‘, greif ich auch mal
zum Telefon und wähl‘ deine Nummer,
doch dann gehst du nicht ran.
Dein Automat ist am Draht
und informiert mich knüppelhart,
dass du jetzt Ruhe brauchst und gibt mir einen Rat:
Ruf dochmal nicht an!!!

Laß den Telefon-Terror… (Spliff, 85555)

Um mit einer altbekannten Berliner Band der späten Siebziger und frühen Achtziger zuvorderst zu beginnen und dem Sendeauftrag dieser Website unbedingt gerecht zu werden. Es war die vormalige Lok Kreuzberg, die dann (leider nur) übergangsweise die vielversprechendste Rosskastanie der deutschen Nation, Nina Hagen, begleitete, um dann schließlich ein komplettes Morphing zu durchleben. Diese Band hieß: „SPLIFF“ und gehörte ganz ohne jeden Zweifel zu den weltbewegendsten Bands im gesamtdeutschen Sprachraum. Tja, sabber, geifern, zeter, zipp zipp: Die Jahre sind vorbei.

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