364/10: Video: Die Fortsetzung der Wissenschaft über richtige Geburtstagssongs!


Fifty Five – live am 10.12.10 im Quasimodo Berlin (via Youtube)

Wie FiftyFive einen Geburtstagssong für Cecilia und Gesine, zwei FiftyFive-Fans präsentieren!

Geburtstagssongs zu präsentieren, die es in sich haben und nicht im allgemeinen „mainstream versinken“, war schon immer ein Berichtsschwerpunkt dieser Website. Wir können das nun wegen Gesine und Cecilia, zwei Fans der Berliner Band Fifty Five noch updaten. Am 10.12., nein, das war jetzt am 11.12., also schon nach Mitternacht!

363/10: Video: Andreas Hommelsheim (kb) & Ille Ilgner (voc) 10.12.10 live im Quasimodo


Ballade – Andreas Hommelsheim (kb), Ille Ilgner (voc.) – live 10.12.10 live im Quasimodo

Ohne Worte. Großartiger Song!

362/10: Video: Eine Art Grand Finale von 15 Minuten Länge #Fifty Five @Quasimodo


Fifty Five – Grande Finale live am 10.12.10 (via Youtube)

Lasst Bilder und Töne, bewegte Bilder sprechen! Rettet die Solierkultur auf der Livebühne. Ja, wer kann sich denn heutzutage als Zuschauer noch auf längere Solos konzentrieren? Zum Workshop diesbezüglich trafen sich die Fans der Berliner Band Fifty Five gestern Abend vor der Bühne und konzentrierten sich gemeinsam! Und man kann, sofern man sich konzentrieren kann, hier jetzt nachvollziehen, wie sich sowas anhört. Fulminant, sehr guter Liveauftritt. Wirklich TOP!

353/10: Live Review: Die Band Unsupported Personality feierte sowas wie einen fulminanten Erstgig!

„So, da ist es schon…leider mit ausgesprochen besch…eidenem Ton, aber nun gut, Ihr habt wohl meinen Handy-Mikro gerockt! :o)“ (facebook-O-Ton von Wilfried Buergermeister, dem Kameramann von Unsupported Personality) – Wie dem auch sei: Die Band Unsupported Personality trat im Weinberg-Gymnasium Teltow auf und es war gut, wie es war und alle Schüler jauchzten und frohlockten, denn es war wie Weihnachten auf dem Weihnachtsbasar 2010!

Der Kritiker muss sagen, er hat sich das Video jetzt gerade erst angesehen und gleich am Anfang lief es einem kalt den Rücken herunter. Lena MLs „Satellite“ gleich als erstes und wow, gut gespielt. Tolle Sängerin auch, Livia Burmeister. Und so geht es weiter. Die Band hat was, findet zumindest der Video-Rezensent nach dem Genuss von ca. 12:20 Minuten. Gut, es waren nicht die optimalen Paparazzi-Bedingungen: der Video-Berichterstatter hätte für den ersten Gig dieser Band ruhig mal „für nen Fuffi“ ne richtige HD-Kamera (günstige Wochenend-Tarife gibt´s am Ende) locker machen können.

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351/10: Concerts, Review & Preview: FiftyFive spielten als Vorgruppe von Kool & The Gang den Burner

 

Wat? Beidet? Dis gips ja gar nicht….oder?

FiftyFive - Live @Kulturbrauerei - 20.05.10

FiftyFive - Live @Kulturbrauerei - 20.05.10

Seltener Augenblick im Leben: Wir schauen zurück (review) und vorwärts (preview) und alles in einem, cool, wa? Rückwärts: 27.11.10 (Tempodrom) – Vorwärts: 10.12.10 um 22 Uhr (Quasimodo) – bitte sehr notieren! Freunde?

Wir hatten auf dieser Website bereits ausführlichst über die Band „FiftyFive“ aus Berlin berichtet, im Übrigen auch einzelne der Mitmusiker unter „Personen & Porträts“ näher vorgestellt. Neulich ist die Band ein weiteres Mal aufgetreten und das in größerem Rahmen. Die 80ties-Band „Kool & The Gang“ gastierte im Tempodrom und FiftyFive gab den Opener. Davon gibt es auch ein „Paparazzi-Video“ (bisher) und wir…

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340/10: Gigs, Reviews: Rolf Neetzel (g) + Ulrike Hofmann (voc) geben Klavier die Seele wieder, mit Kupferdraht!

„Kupferdraht ist ein wunderbares Material, man kann viel mit ihm machen. Es ist vor allen ein Verbindungselement.“ (sagt Ulrike Hofmann)

Darf man zwischen zwei Abschnitten desselben Satzes klatschen? Was aber sind Sätze in einer Installation namens Klang? Eventuell ein Satz mit X? Rolf Neetzel (Gitarrist, Berlin-Schöneberg) und Ulrike Hofmann (Theaterverlegerin, Berlin-Ebenda) haben Fahnen ausgerollt, die man nicht sieht. Klangfahnen sind´s.

In Berlin-Schöneberg leben und arbeiten seit je viele Künstler, Maler, Literaten und Musiker. Die Bildende Kunst hat mit der UDK (Universität der Künste) einen festen Standort in der Grunewaldstraße. 25 Galerien und Ateliers im weiteren Umkreis der Akazienstraße öffnen ganztägig ihre Pforten für die Liebhaber moderner Kunst. Jede Galerie und jedes Atelier bietet ein eigenes Programm. (Quelle: schoeneberger-norden.de)

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306/10: Coole Covers: Pete „Wyoming“ Bender & Joe Kucera „I don’t want to…..“

Icon Coole Covers

Pete.Wyoming.Bender_big

I don´t want to talk about it – Pete Wyoming Bender & Joe Kucera – live Yorckschlösschen 15.10.10

These both guys are living in Berlin, Germany, and they have had a life long career playing together on records, tv, radio and live. Aren´t they spiritual brothers? Or bloodbrothers? Pete yesterday: „I am not married with Joe and I better would not.“ – Their gig at the Berlin-Kreuzberger Music Pub Yorckschlösschen was well visited and if you are planning to do a townvisit, don´t forget to visit this „castle of Music“, which is well known and famous in Berlin. Additional infos you can find on the official website www.yorckschloesschen.de – have fun. The song is well known, sung by Rod Stewart in the seventies! (Filmbeschreibung bei Vimeo.com)

Rotz und Wasser heulten sie immer, die „Weiber“, wenn Rod Stewart den Song sang. Rotz

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257/10: Gigs, Reviews: Am 28.08.10 traten „The famous, xtraordinary blackbirds.tv“ erstmalig auf!

Der Schlagzeuger einer Liveband hat ein menschliches Problem: Er muss die Time richtig wählen, sie einhalten und dafür sorgen, dass die Band die Time nicht vergisst. Dass der Herzschlag eines Menschen in Aufregung -Lampenfieber- schneller ist, ist bekannt.  Als Schlagzeuger „mit Klick“ Livegigs zu bestreiten, kann daher eine erfolgreiche Strategie sein, die sorgfältig ausgesuchte, richtige Time in Sondersituationen wie diesen zutreffend zu erinnern! Zuverlässigkeit des Drummers.

Das ist ein heißes Eisen: Hinterher über ein Konzert etwas zu schreiben, bei dem man selbst als Strippenzieher mitgewürgt mitgewirkt hat. Nein, das geht eigentlich gar nicht. Zumindest muss der Leser dieser Zeilen das wissen, sonst ist das Marketing, Gefälligkeitsjournalismus, Zweckschreibe. Und deshalb wird es hier auch gar kein großes „Verhackstücken“ des Erstkonzerts der neuen Band The famous, xtraordinary blackbirds.tv geben. Also eine Konzertkritik, die keine wäre. Aber ein paar Informationen kann man schon anbieten. Und erneut ein großes Lob für die begeisternde, engagierte Arbeit anderer Menschen, die „ihr Scherflein“ beitrugen. Wie die Fotografin Gudrun Arndt.

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219/10: Gigs, Reviews: Am 18.06.10 führte die Musikklasse 8 der Droste-Hülshoff-Schule auf #Review

Durch das Konzert der Musikklasse 8 des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Berlin-Zehlendorf am 18.06. führt der Orchesterleiter und Musiklehrer Herr Riedel und auch so etwas wie ein roter Faden. Inhaltlich geht es in diesen Tagen in Berlin um die Initiative des Landesmusikrats, sich für mehr Musik in der Bildungspolitik einzusetzen. Am 19.06. solle dazu ein Flashmob stattfinden. blackbirds.tv hatte darüber noch rechtzeitig berichtet und auch darum gebeten, daran teilzunehmen. Den Abend des 18.06. aber sozusagen als Generalprobe dafür zu begreifen, würde dem Musikabend nicht gerecht.

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217/10: Gigs, Review: Am 19.06.10 traten JAKE im Tollerhaus in Pankow auf!

Das Publikum im Toller31 rekrutiert sich im Wesentlichen aus den Jugendlichen der näheren Umgebung dort, aus Neubau-Wohnanlagen, die um die Ecke errichtet wurden. Als Jake spielte, waren auch ganz kleine, mittlere und höhere Lebensalter anwesend! War es der Jasminfaktor?

Die Berliner Band JAKE besteht aus drei jungen Frauen und einem männlichen Schlagzeuger. Das Tollerhaus ist so eine Art Jugendheim in Berlin-Pankow, an der Tollerstr., aha! Die Band JAKE gab einen ihrer noch nicht so häufigen Auftritte, um mal wieder eine Werkschau zu ermöglichen. Die Band hatte sich vorgenommen, sieben Stücke zu spielen. Zuvor spielte die Trommelgruppe uchawa mashua, ein Percussionensemble mit Sitz in der Steglitzer Patmos-Gemeinde. Darüber ist andeutungsweise hier berichtet worden. Kommen wir zurück zu JAKE.

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204/10: Gigs, Review: Am Sa, den 12.06. spielte Mo‘ Blow feat. Gunter Hampel – von Kachelmann u.a.

Aus der Spezialistengruppe: Musikerwitze bei Facebook sinngemäß: „Laufen zwei Musiker mit Gitarrenkoffer zur Bushaltestelle. Kommen sie ins Gespräch. Sagt der eine: Ey, lass mal dein Ding sehen! Klappt der andere den Koffer auf, innenliegend ein eBass. Sagt der andere: Ey, warum das? Hattest du nen Schlaganfall?“

Am Samstag, den 12.06.2010 spielte die Berliner Band Mo‘ Blow im Quasimodo. Trotz Fussball WM, äußerst volles Kulturprogramm überall woanders in Berlin, ja, die Luft, die brennt in diesen Tagen in Berlin, und auch in Südafrika. Vielleicht erst recht! Dem Quasimodo ist dafür zu danken, und wer fußballsüchtig sei, der könne sich ja oben im Café mal schnell auf den neuesten Stand bringen. Das Konzert, das war ein furioses Erlebnis: erstklassige, handgespielte Musik von vier recht jungen „Mit- bis Endzwanzigern“ Anfang dreißig (!!) und einem Jazzopa, der berühmt ist.

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181/10: Concert Review: Julia Oschewsky & Band am 31.05.10 im B-Flat in Berlin – Nachbetrachtungen

Julia Oschewsky: „Wir waren nicht untätig, es sind einige neue Stücke entstanden. Man muss wohl fest mit einer neuen CD rechnen“

Das ist keine Frage: Julia Oschewsky, wohnhaft in Amsterdam, einen Koffer in Berlin, steht eine große Karriere bevor. Alles eine Frage der Zähigkeit, des dran Bleibens, des weiter Spielens. Sie hat gute, sehr gute Musiker um sich geschart und das zweite von zwei bisher hier bekanntgewordenen Konzerten (beide im B-Flat) ist besser gewesen.  Schon das erste (2009) erregte uns, oder war es unsere Aufmerksamkeit?

Jetzt trat Julia Oschewsky am 31.05.2010 ein weiteres Mal im Berliner Jazzclub B-Flat in der Rosenthaler Str., Berlin-Mitte auf. Und wie die Sache vonstattenging, kann eigentlich kein Zweifel bestehen, dass wir so noch weitere sehen und hören werden. Der Club war viel besser als beim ersten Mal gefüllt. Daraus darf geschlossen werden, dass eine intensive Berichterstattung „Langfristfrüchtchen“ trägt tragen muss; ein Fragebogen „warum kamst du her?“ wurde nicht verteilt, gegangen sind hinterher viele mit glücklichem Gesicht. Auch die Künstlerin selbst war zufriedenWeiterlesen

148/10: Gigs – Preview & Review: Davor und danach – Protokoll der offenen Punkte….

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Was bringt uns dazu, zurück zu schauen? Richtig: ein Review. Was gestern war, ist heute vorbei. Mit Ausnahme einer inneren Einstellung, Schwingung usw…

Was bringt uns dazu, nach vorn zu schauen? Richtig: ein Preview.

Offene, eigene Punkte derzeit:

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128/10: Gigs, Review: Dank Elke sind ein paar Schnappschüsse da vom Karl Schloz Quartett

Dank der Mitarbeit unserer Bildredaktion (danke, Elke) hier einige Schnappschüsse vom „freien Spiel der Kräfte“. Vom Versunken und betrunken sein im Jazz. Das Karl Schloz Quartett gab in Werkstattatmosphäre Musik zum Besten, was Werkstatt bieten kann, wenn Jazz am Mann am Mensch ist. Gestern Abend wurde im WDR der Echo Jazz 2010 gegeben. Es ist eine wesentliche Erkenntnis, dass der Echo nicht nur lärmen muss, sondern zuweilen auch jazzy sein kann, und dann eine ganz gute Portion gepflegt. Moderiert von Till Brönner.

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111/10: Gigs, Review: Fred Wesley & the new JBs am 24.04.10 im Quasimodo – eine Nachlese

Berlin zwischen Rock’n-Roll-Realschule und Funkgymnasium

An der Treppe, die zum Quasimodo herunter führt, gibt es kein Vertun. Wer dort steht, den trifft man. Georgio und Klaus stehen an der Treppe. Georgio, das ist quasi der Mann, der das Modo erschuf. Klaus ist sein Nachfolger. Irgendein moosgrauer Rock’n-Roll-Veteran stiefelt die Treppe runter, sieht Georgio und spricht ihm seinen persönlichen Glückwunsch aus. „Eine Superband“, meint er. Allerdings: Georgio ist es nicht gewesen. Ich wende noch ein, ein Wort des Dankes an Hr. (Klaus) Spiessberger sei den Umständen angemessen, denn er hat die Funklegende Fred Wesley ins Quasimodo geholt. Ehre, wem Ehre gebührt.

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88/10: Gigs, Review: Im Quasimodo Berlin musizierten Terry Bozzio, Tony Levin und das war Hot Sauce!

Sitze hier im Thairestaurant Elephant, Fasanenstr., Berlin und befinde mich in bester Gesellschaft: der beste Rockbassist der Welt, Tony Levin, stärkt sich am Nachbartisch für das Konzert um 22 uhr im Quasimodo. Dass er nach Hot Sauce fragt, ist nicht verwunderlich.“ (TwitterTweet von Tommy Tulip, 06.04.2010 – 20:53 Uhr)

Ja, das Restaurant Elephant, unmittelbar gegenüber vom Quasimodo, hat auf Nachfrage „hot sauce“ zu bieten. Und so’n heißer Bassist wie Tony, dem ist die thailändische Küche in ‚european style‘ eben etwas zu ‚unheiß‘ – was die Bassgrooves allerdings angeht, benötigen diese in der Regel keine Hot Sauce  obendrauf. Viele davon sind weltberühmt geworden. Dass Terry Bozzio ‚woanders was isst‘, sagt Tony Levin mir auf meine Frage hin, und das wiederum war zu bedauern. Allerdings lautet eine goldene Regel des Paparazzi-Journalismus: Stör Künstler nie beim Essen vor dem Auftritt, das geht schief.

Gestern, am 06.04.2010 fand  ein bereits seit längerem hier angekündigtes Konzert der Meisterklasse statt. Es gaben sich die Ehre:

  • Tony Levin, Bassist
  • Terry Bozzio, Schlagzeuger
  • Allan Holdsworth
  • Pat Mastelotto

Man muss schon den Mut bewundern, den das Quasimodo mit diesem illustren Quartett von Gott begnadeten Musikern an den Tag legt. Denn was geboten wird an einem solchen Abend, das ist alles andere als „billiger mainstream“. Mit der Veranstaltung dieses Konzerts von vier Weltklassemusikern festigt das Quasimodo seinen Ruf als äußerst bedeutender Spielort in Berlin, der seinesgleichen sucht. Das Quasimodo hat im „Spielkeller“ nur einen Fehler: es ist an solchen Tagen zu klein, etwa 350 Zuschauer und der Laden ist voll. Und wie voll. Ausverkauft.  Gestern Abend.

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68/10: Gigs/Preview & Review: Disco Inferno @quasimodo – Samstag, 20.03.2010 zweites Konzert!

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Veranstaltungstipp Disco Inferno

Veranstaltungstipp Disco Inferno

Hot… ohne Frage, oder? Das ist eine der tieferen Ansichten, wenn einem der Sinn nach Disco-Inferno über ganz Berlin steht! Gestern Abend war’s ein Gig und vor Wochen ein preview unsererseits mit Konzerttipp: Hingehen. Heute ist’s -zumindest für uns- ein Review. Wir blicken auf die schönsten Stiefelschäfte, die Berlin derzeit zu bieten hat und etwas weiter oben auf ein violett schillerndes knappes Etwas, dass die Sängerin Corey Townsend bekleidet, wenn sie das Disco Inferno anstimmt.

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Gigs/Review: Pat Metheny spielte am 02.03.10 in der Philharmonie ein bisschen Gitarre – die Untertreibung!

Pat Metheny (1/4) - Philharmonie 02.03.10

Pat Metheny (1/4) - Philharmonie 02.03.10

„Orchestrionics“ is the term that I am using to describe a method of developing ensemble-oriented music using acoustic and acoustoelectric musical instruments that are mechanically controlled in a variety of ways, using solenoids and pneumatics. With a guitar, pen or keyboard I am able to create a detailed compositional environment or a spontaneously developed improvisation, with the pieces on this particular recording leaning toward the compositional side of the spectrum. On top of these layers of acoustic sound, I add my conventional electric guitar playing as an improvised component.“ (Pat Metheny, eigene Website, hier

Die Philharmonie ist sehr gut gefüllt. Erschienen sind viele „ältere Semester“, darunter offenbar auch viele Gitarrenkundige. Die Jüngeren, die erschienen sind, sind Söhne oder Töchter, manche davon mufflig dreinblickend, Kultur und so´nen Mist. Man sieht’s den (älteren) Besuchern an, dass sie sich nicht wagen, ohne ein Quäntchen Vorbildung zu erscheinen oder auf ihre Art kulturbeflissen. Sie blicken so sachverständig drein.

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DSDS-Nachlese: Highlander-Theorie geht diesmal nicht auf. Wer gewinnt? Die Gewinner…

Bislang hatte DSDS immer viel mit dem Film Highlander (Hauptrolle: Christopher Lambert) gemeinsam. Doch das dürfte diesmal anders sein. Die Redaktion von blackbirds.tv hat bereits entschieden, wer diesmal Endsieger der gesamten 7. Staffel wird.

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MSP: Berlin im Trend? Was wünscht sich das Publikum, soll mit der Musik geschehen?

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Live Konzerte erleben in den letzten Jahren einen Boom. Das Publikum wünscht sich die Musik aus der Anonymität des Internet dahin zurück, wo sie die größte Magie entfaltet und zum wirklichen Erlebnis wird – auf die Bühne.“ (Quelle: artribut.de – über uns – 20.02.10)

Offensichtlich: da sind einige Idealisten am Werk. Das Credo ist nachlesbar auf der Website und stellt gewissermaßen eine Selbstanzeige dar:

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DSDS-Nachlese: DSDS reloaded – Viele „geile Weiber“, aber sehr gute Sänger – Nachlese 13.02.2010

screenshot.DSDS

screenshot.DSDS

DSDS hatte gestern Abend vermutlich wieder gute Quoten. Die Show geht in die xte Runde. Dass diese den Kandidaten zu vielem verhilft, ist bekannt, vor allem aber, wozu sie den Kandidaten mit Sicherheit nicht verhilft: zu einer nachhaltigen Karriere im ShowBiz. Und so liest sich heute auch bei Yahoo das NewsModul. Es heißt: „Noch nie so geile Weiber, wie in diesem Jahr.“ Dass dies das sei, worum es in der Show geht, hatte man ich gestern noch nicht geblickt. Es lag wahrscheinlich an dem fundamentalen Irrtum, diese Sendung sei so etwas, was es früher leider noch nicht gegeben habe: eine faire und auf das Kernanliegen „gute Musik“ ausgerichtete Talentsucher-Werkstatt in angenehmer, öffentlicher Workshop-Atmosphäre. Spätestens als der Kandidat Marcel Pluschke „Country Roads“ (John Denver) zum Besten gab, war klar, dass dieser fixen Idee  zu folgen sinnlos ist. Und bleibt.

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HowTo (Basiswissen): Wie man einen Geburtstagssong trotz roter Nase richtig präsentiert

HowTo: Compose a Birthday Song

[audio:http://blackbirds.tv/wp-content/uploads/2010/02/Olaf.Maske_Einmal.im.Jahr_low.mp3]
Einmal im Jahr – Olaf Maske (recorded live)

Jesus war ein Clown. (Reinhard Horstkotte aka Clown Filou)

Richtig. Einmal im Jahr hat der Mensch Geburtstag. Der angebotenen Hörprobe oben ist allerdings ein Kuriosum zu entnehmen: Olaf Maske macht einen jährlichen Turnaround von regelmäßig 366 Tagen aus! Trick, Stilmittel oder schlicht Irrtum? Die Klassiker, die man dazu singen kann, sind an einer Hand abzuzählen und allgemein bekannt. Ein HowTo nennt man im Netz eine Art Gebrauchsanweisung. Wie man einen Birthday Song komponiert, ist angesichts so wunderbarer Kompositionen wie dem Earth-Song von Michael Jackson (R.I.P.) demgegenüber Basiswissen. Inwieweit das mit roten Nasen zu tun haben muss, wird ebenfalls noch erläutert werden. Es gibt da einen Zusammenhang. Man muss ihn nur sehen.

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Review: Ein Paparazzo spielte der Redaktion heimlich gedrehtes Videomaterial zu… Ramses rockt!

 

Nur ein Schurke nutzt die Gurke manchmal auch als völlig anderen Gegenstand  (Hugo Egon Balder, Der Gemüsemann, zu Gast bei Inas Nacht, Video hier)

Eine Art heimliches Videomaterial, im Volksmund ein bootleg, von der Proberaumparty im Dunstkreis Teltow am vergangenen Samstag. Ganz am Ende des Videos ist deutlich zu hören. Auch Kermit, der Frosch, war unter den Gästen und heizte die Stimmung mit lauten Applaus, Applaus-Rufen mächtig an. blackbirds.tv hatte hier über das musikalisch-gesellschaftliche Großereignis ausführlicher berichtet.

(Hugo Egon Balder ist in Berlin-Schöneberg geboren, verbrachte seine Kindheit in Friedenau und gehörte 1968 als Schlagzeuger zu den Gründungsmitgliedern der bekanntgewordenen Band Birth Control. Heute ist er vor allem als TV-Person allgemein bekannt.)

Review: Der Dunstkreis Teltow wächst sich zum Szenetreff aus…


(Nachvertones Kentucky schreit ficken via Youtube)

Ein Proberaum, das ist ein uns sehr vertrauter, heimeliger Ort, an dem wir uns wohlfühlen wollen und wo wir eine gewisse Lebenszeit verbringen. Wenn mehrere Proberäume aneinander aufgereiht liegen, z.B. in einem Keller, sprach man in Berlin früher schnell von einem Proberaumzentrum. Beispielsweise gab es bis zur Auflösung desselben in der Weddinger Brunnenstraße das Olof-Palme-Jugendzentrum, zu dem neben sechszehn Proberäumen auch ein Studio und ein Veranstaltungssaal gehörte. Es wurde mittlerweile geschlossen. Schade.

Der Dunstkreis Teltow beherbergt nur drei Proberäume, ist deswegen kein Zentrum, und das hat seinerzeit einer gefickt eingeschädelt. Ausgehend von einer Empfehlung eines in Teltow ansässigen Flachdachabdichters wendete sich der Initiator an den Vermieter, einen großen Teltower Immobilien-Platzhirsch und räumte schon kurze Zeit später die angemieteten Räumlichkeiten frei. U.a. mussten Wahlplakate eines Bundestags-Wahlkandidaten namens Gerhard Schröder weggeräumt werden. Inzwischen sind Teppiche (orange) verlegt und Eierkartons von Eier-Schulze in Berlin-Lichterfelde an den Wänden verklebt. Es lebe der Raumklang.

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