1751/19: Video: Nina hat Ernst gemacht – Sie gibt uns ihre Missestaten – Misirlou (Dick Dale) vocalized version (Lied des Tages)

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

An Euren Taten soll man Euch messen, Missus.

 

Sail away tomorrow: Und der Mind isso „blown up“ und hustet sich die Seele wund: Und Antonioni filmt die ganze Sauerei (Bild oben).

Die Kunstmätresse des Kultivierten Nina Ernst singt Misirlou (Dick Dale), aber wie soll der denn bei dieser Version noch in Peace rippen?

Unmöglich da noch ruhig zu bleiben. Varrügter iss nur noch Nina Hagen, die Goldschamanin der Unerbittlichkeit.

Nina macht Ernst. Ich hab es zuerst berichtet. Sie haben ganz einfach Instrumente übereinander geschichtet.

Diese Potentaten. Was hören sie denn jetzt in Pjönjang? Funk?

1784/19: Audio-Paparazzi: Joe Kucera + Simone Reifegerste – Eleanor Rigby

Joe Kucera (© Gudrun Arndt, 2010)

Joe Kucera (© Gudrun Arndt, 2010)

02.02.19 - Grab Eddie, Gosen, Brandenburg #Erinnerungen

02.02.19 – Grab Eddie, Gosen, Brandenburg #Erinnerungen

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Simone Reifegerste Trio – Eleanor Rigby (extern)

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Das vielleicht am rücksichtslosesten gespielte Stück aller Zeiten könnte im Grunde genommen Eleanor Rugby heißen. So ist es aber nicht: Aus der websitenen Kategorie „Kuhle Kovers“ das Beatles-Stück Eleanor Rigby, dargeboten von Simone Reifegerste, Joe Kucera und Chris Szachnowski – ja, es ist eine Freude zum kurz mal innehalten, besinnlich sein, oder?

Ich widme dieses kleine Audioschnitzel meinem großen, verstorbenen Freund Eddie, den am 02.02.19 zur letzten Ruhestätte zu begleiten eine persönliche Herausforderung gewesen ist. Eddie verstarb mindestens 25 Jahre zu früh am meistens tödlichen Bauchspeicheldrüsenkrebs, eine fiese Fisimatente. Mir fehlen die griffigen Worte: Ruhe in Frieden, großer, verstorbener, ja geliebter  Freund, ich werde jetzt in einer schmerzlichen Lücke leben, so lange ich noch kann.

Krebs ist ein Arschloch. Hört ruhig rein in die Tonträger von Joe Kucera (verlinkt unten). Joe hat früher regelmäßig gemeinsam mit Pete Wyoming Bender gespielt. Wir berichteten. Mit der Suchfunktion dieser Website findet Ihr weiteres Material bei Interesse.

Du weißt, ich liebe das Leben.

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1659/18: Erinnerungen: Er ist immer in meinem Haar. Jetzt Anfang April hat es wieder geschneit: Das hat mich an was erinnert….


PRINCE – Always In My Hair

Wie es heißt, ist der Erfinder der Autokorrektur gestorben. Restaurant in Peace. #mitTrauergefühlen

Der Lack ist ab und auch die Haare, alles weg. Und doch ist der kleine Mann aus Minneapolis, wie für manche Musikliebhaber der Mann mit dem Fagott, stets omnibuspräsent. He’s always in my hair. Er ist zu einem Stück des Lebens geworden und es war ein wichtiges.

Die vielleicht längsten zwei Jahre der Welt dauern gefühlt schon Jahrzehnte an. Was für einen Verlust hat die Menschheit hinnehmen müssen. Es scheint, als kasteien sich die Menschen selbst gern und sie suchen sich ihr Märtyrium. Kim Jong Un und Donald Trump, das geht. Aber die Welthelden bedeutsamer Musik, Janis, Jimi, Michael, Prince…tot. Mausetot. Es sind unglücklichseligmachende Zeichen der Zeit. Sign O‘ the Times.

Dabei hat das Zeitungsterben bereits längst begonnen. Times …. Times ….


Prince – Sign O‘ The Times (Official Music Video)

Times
Times
It’s silly, no?
When a rocket ship explodes and everybody still wants to fly
But some say a man ain’t happy unless a man truly dies
Oh why?
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