1380/16: Video: Roger Cicero im Interview mit Jürgen Jürgens

Trenner.Mikrofon


Roger Cicero singt Sinatra auf CD/DVD und live 2016

Frank Sinatra wollte Berlin zu einem Parkplatz umbauen. Allerdings sparte er auch nicht mit Aktion, wenn es um den Schutz seiner musikalischen Freunde ging, erzählt Jürgen Jürgens ganz nebenbei, als es um Frankieboy Sinatra geht.

Jürgen Jürgens schreibt heute auf facebook: „Ich bin sprachlos und voller Trauer. Am 14. März haben wir das Interview aufgezeichnet, das ich gestern in Hey Music auf radioBERLIN 88,8 gesendet habe. Da war Roger schon tot, wie wir heute erfahren mussten. Mensch, Roger, es tut mir so leid. Du hast so viel Lebenslust in Dir gehabt, so viel Liebe und Vaterstolz für Deinen Sohn und schon so viele neue musikalische Pläne. Das Leben ist nicht fair…!“

Dem ist nichts hinzufügen. Das Interview ist eine schöne Erinnerung an einen großartigen Roger Cicero.

Danke Jürgen Jürgens, Radio 88,8 Berlin. Something stupid, dies alles.

1379/16: Nachruf: Roger Cicero (* 6. Juli 1970 in Berlin; ­† 24. März 2016 ebenda) – Zog die Schuhe aus.

Kerze (animiert)

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Roger Cicero – Zieh die Schuh aus (Offizielles Video)

Wie der Vater, ähnlich wohl sein Sohn. Über den Vater ist zu lesen: „Vereinzelte Kritik erntete Eugen Cicero wegen seiner zeitweiligen Nähe zur sogenannten U-Musik – etwa vergleichbar mit James Last, Paul Kuhn oder Erwin Lehn. Cicero war ein Pionier und Meister des Crossover, lange bevor dieser Begriff Einzug in die Musiktheorie hielt.“

Gott, ist das eklig. Er sang mit verschmitztem Unterton: „Ich bin ein Sammler, ein Jäger, ein guter Ernährer. Ein Schrauber, ein Dreher, ein Ganz-Früh-Aufsteher. Ein Broker, ein Seller, ein Intellektueller. Ein Helfer, ein Heiler, im Grunde ein Geiler. Bin ein Schöpfer, ein Macher, Beschützer, Bewacher. Ein Forscher, ein Retter, adretter Jetsetter. Gestählter Don Juan, ein Bild von einem Mann.“ Soweit korrekt aus dem Songtext zitiert, ließe sich die Beschreibung wohl locker fortsetzen.

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