639/12: Video: Die Hanno Bruhn Gang live im Yorckschlösschen 2011 – I Got A Woman #Tageslied

Kommissar & VideoPaparazzo Tommy Tulip (© kaupertmedia)

Kommissar & VideoPaparazzo Tommy Tulip (© kaupertmedia)

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I got a woman – Live im Yorckschlösschen (via youtube)

In der internationalen Modelszene haben viele hübsche Mädels große, bekannte Namen. Claudia Schiffer, Naomi Campell, Nadja Auermann, Linda Evangelista. Wäre nun die Musikerszene von ähnlicher Nomenklatur, so hieße Hanno nicht einfach „Bruhn“, so wie man Schmidt, Müller oder Meier heißt. Er hieße sicherlich Hanno Componista. Denn nomen est ja bekanntlich omen. Moment….

Update: Die Videos, die hier eingebunden sind, sind vom Nutzer entfernt worden. Bei Gelegenheit werden wir diesen Artikel updaten! Shit happens.

Was ich noch zu sagen hätte: Olaf Dämlow vom Yorckschlösschen hatte 2011 angefangen, den früher berlinweit üblichen, aber in Vergessenheit geratenen Musikerstammtisch wiederzubeleben. Und das recht erfolgreich. Links hier lesen und rechts hier schauen. Die ersten Termine des Stammtischs für 2012 sind soeben eingetragen worden. Hin da Musiker, und auch ohne Terminkalender (welcher Musiker hat schon einen funktionierenden?) merken oder einfach nochmals ansurfen. Wir schleppen immer die aktuellen Termine mit. Es ist bekannt, dass Schlagzeuger gerne schleppen.

Das vorstehende Video wurde allerdings nicht von mir paparazzit. Hanno Bruhn ist ein Berliner Szene-Original. Am Schlagzeug: Roger „Rabbit“ Radatz. 2012 wird ein gutes Jahr. Wenn´s schon so anfängt. Viel Spaß.

 

(EP)

511/11: Zitat des Tages: Paul „Paulchen“ Kuhn hat eine feste Meinung über moderne Popmusik

Blackbirdianisch 01.11 - Paul "Paulchen" Kuhn

Blackbirdianisch 01.11 - Paul "Paulchen" Kuhn

Paul „Paulchen“ Kuhn bekommt derzeit viel Aufmerksamkeit von der Presse. Das liegt u.a. daran, dass er nun auch in einem Film mitspielt, dessen Titel: „Schenk mir dein Herz“. Da spielt er, natürlich, einen alten Jazzmusiker. Was sonst? Paul „Paulchen“ Kuhn ist geschichtlich gesehen sowas wie Berliner Festinventar. Allerdings lebt er jetzt in der Schweiz. Manchmal feiert er (aber noch) Geburtstag in Berlin, z.B. im Yorckschlösschen.

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309/10: Pressespiegel: Plant der SPIEGEL Tiefenrecherche in Berlin-Kreuzberg über Geheimbünde?

Die fabelhaften Guttenbergs - SPIEGEL 42/2010

Die fabelhaften Guttenbergs - SPIEGEL 42/2010

Wer an der Qualität des SPIEGEL etwas auszusetzen hat, dem wird es nicht leicht gemacht. Denn die Begründung, der SPIEGEL leiste schlechte oder gar tendenziöse Arbeit, die gelingt nur bei sehr guter Recherche. Sonst umsonst jeder Versuch! Tendenziös kritisch und zugleich distanziert zu bleiben, sind im Übrigen Auswüchse von ethischem Journalismus! Eins kann man dem SPIEGEL nicht nachsagen: dass er schlecht recherchiert! In Journalistenkreisen geht die Mär, nur zwei Gruppen von Journalisten könnten gut recherchieren: Die vom SPIEGEL und die von der BILD-Zeitung. Was bei BILD „Mann drehte sich durch Fleischwolf, BILD sprach zuerst mit der Bulette“ ist, ist beim SPIEGEL Investigativismus, kurz: Muckraking. Oder sagen wir: vom gesunden Menschenverstand gesteuert!- Anspruch & Realität, deutscher Redaktionsalltag 

Machen wir uns nichts vor: Die Zeiten sind insgesamt anders geworden! In den späten 68-er Jahren war der Springer-Verlag an der Berliner Kochstr. das Hassobjekt der Antibürgerlichen. Wasserwerfer, Türenboykott, Auslieferungsversuch gescheitert, ganze Auflagen blieben liegen. Heute hat der Springer-Verlag selbst die seinerzeitigen Gründe für die teils nicht zu rechtfertigenden, überzogenen Ressentiments beseitigt.

Heute ist die Vuvuzela das Hassobjekt der Intellektuellen! Andere Kritik richtet sich -tröpfchenweise- auf den SPIEGEL und seinen publizistischen Erfolg! Kann man denn sagen, dass DER SPIEGEL die Meinung in Deutschland macht? Wäre das nicht vielleicht sogar -im Vergleich zu Großbuchstaben-Zeitungen, ein Gewinn für Deutschland? Die Meinungsmacht, die der SPIEGEL auffährt, sei gleichsam Meinungslokomotive und „state of the art“ und wer im SPIEGEL Erwähnung fände, …gehöre dazu zur „Haute Volaute“? Publizistische Geschütze der Sonderklasse sind in Nr. 53/2010 zu erwarten! Das Titelbild steht schon, hier der Entwurf.

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297/10: Personen & Porträts: Roger Radatz arbeitet zeitlebens an seiner eigenen Evolution, mit Erfolg!

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Bye And Bye – A New Orleans Gospel Night – Franzoesischer Dom Berlin, Dezember 2009 – Roger & The Evolution with Lillian Boutté and Denise Gordon (via Youtube)

Karl Johannes Schindler

Karl Johannes Schindler

„Natürlich war früher immer alles besser. Ein Gesetz. Die Tomaten schmeckten auf jeden Fall besser.“ (Roger Radatz aka Bootsie Nightingale, Jazzschlagzeuger & Sänger, im Gespräch mit Karl Johannes Schindler)

Es war einmal, in Berliner Musikszene-Zusammenhang! und machen wir uns nichts vor, so beginnt eigentlich fast jedes Berliner Märchen, ein Jazzmusiker namens Roger Radatz, der sich selbst gern Bootsie nennt, aber das ist eine andere Geschichte. Ein gewohnt routinierter Interviewer namens Karl Johannes Schindler nahm Herrn Radatz gesprächsweise in die Zange und das Ergebnis bilden wir hier ab. Denn es ist ein Gerücht, das in der Berliner Musikszene aufhört zu leben, wer die 30 überschritten habe. Besonders viel, lebenslange Erfahrung, davon kann Roger Radatz u.a. ein Lied singen, und sogar rhythmisch dazu zucken mit, sagen wir: Extremitäten! Über verschiedene Trommeln verteilt. Ein Interview mit einem Berliner Szene-Urgestein!

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