1596/17: Gigs, Preview: Am Samstag, den 16.09. gibt es in der Hafenbar Tegel (Berlin) ein „Tribute To A Revolution“ #Preview


#Vinÿl Video Snippet ‚Broken Heart ‚ – Samstag, 16.09.17 @Hafenbar @Tegel @Berlin

Franz de Bÿl (g., voc.)
Mike Watts (b)
Tommy T. Tulip (dr., voc.)
Special Guest top secret

Tribute to A Revolution- The modern Soul of #hendrix, #clapton, #knopfler and many more on Saturday, 16th, 2017 #Vinÿl

Die Rolling Stones, alt, touren durch Deutschland: Sie brauchen das Geld. Der Spiegel titelt: „Schatz, lös den Bausparvertrag auf, die Stones kommen.“ Um sich einzuschwingen zum Artikelthema unten weiterlesen.

Und kann sein, es wird laut in Berlin-Tegel in der Hafenbar (Link: Facebook) am kommenden Samstag. So ist die gute alte Schule des Rock’n Roll gestrickt. Als Musik noch nicht kostenlose Dreingabe war, Placebo als Berieselung für prachtvolle Einkaufsevents mit immer gleichen Markenmix aus Schuhen, Parfüms und Asia-Imbiss. Als die Haare wuchsen und mit ihnen Sehnsucht nach Freiheit, Einigkeit in den Zielen (Weltfrieden) aufkam und der kalte Krieg voll im Gange war.

Er ist es wieder. Beängstigende Zeit technischer Perfektion, globale Überwachung und das Wissen um technischen Fortschritt, der einen 3. Weltkrieg sehr, sehr kurz und äußerst präzise macht. Als die Musik entstand, die als Weltrevolution überall Platz griff. Und das ist der Anlass, Tribut zu zollen. Jimi Hendrix, Eric Clapton, Mark Knopfler, Walter Trout, und und und… – keine Kopie, sondern ein bekanntes Original spielt, nein besser: interpretiert diese ganzen Helden.

Es wird auch leisere Töne geben. Kommet in Scharen, bringt Feuerzeuge mit. In einem Stück wird einem äußerst bedeutenden, im Jahre 2016 gestorbenen Helden der arbeitenden Musiker-Supersonderklasse aus Minneapolis gedacht werden. In einem anderen einem zeitweiligen Berliner Super-Weltstar, der früher in Schöneberg lebte und im Hansa-Studio Platten aufnahm. Es darf der Mensch sich rühren und schwelgen in Erinnerungen.

Weiterführend

1180/15: Lied des Tages: „Wild Horses“ von „The Rolling Stones“ (alternate version)

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BRAVO-Tournee "Die härteste Band der Welt" - Rolling Stones

BRAVO-Tournee „Die härteste Band der Welt“ – Rolling Stones


Rolling Stones – Wild Horses

Es wird so kommen. Am 25. Mai erscheint eine digital restaurierte Version des damaligen Albums „Sticky Fingers“. Damit Stonesfans schon mal bisschen schmachten und dem Mai entgegen sehen können, wurde der Song „Wild Horses“ vorab ausgekoppelt und ist jetzt hier anzuhören.

Wie viele in die Jahre gekommene Mädchen haben good old Mick noch als Schwarzweißfoto an der Pinwand hängen, um ihm zärtlich einen Kuss zuzuhauchen. Marianne Faithfull jedenfalls soll an diesem Song gänzlich unbeteiligt gewesen sein und auch darin nicht vorkommen, glaubt sich zumindest Mick etwas vage zu erinnern. So genau kann sich kein Rolling Stone an diese Zeit erinnern. Erstens ist es lang her und zweitens, naja, nee, iss klar, oder?

Themenfest: Rolling Stones

1098/14: Zeitgeschichte: MIT DEN STONES AUF DER BÜHNE, MIT SISTER MORPHINE IN DER BREDOUILLE v. K.J. Schindler

Karl Johannes Schindler

Karl Johannes Schindler

Kommentar aus dem Off, meinerseits, zu „Yoko & die Beatles“: Paul McCartney hat immer sorgfältig dementiert, sie habe den Split verursacht. Eindeutig hob er ihre störende Omnipräsenz im Studio hervor. Ständig war sie da, saß auf dem Fußboden, mit oder bei John und Paul sagte: Oh, tschuldigung, Yoko, darf ich da mal an meinen Verstärken ran, Du weißt, ich muss jetzt was aufnehmen?“ Sie lümmelten und tümmelten. Und so fort. – War es persönliche Rücksichtnahme von Sir Paul oder Schonung aus „geschäftlichen Erwägungen“? Egal, „Beatles“ ist nicht das Thema „Rolling Stones“, wie deutlich werden wird.

(Gastbeitrag)

MIT DEN STONES AUF DER BÜHNE, MIT SISTER MORPHINE IN DER BREDOUILLE

Seit 50 Jahren macht sie nun Musik, die englische Kapelle „The Rolling Stones“. Theoretisch ungefähr ebenso lang wie ihre Kollegen „The Beatles“, die praktisch aber wesentlich früher aufgehört haben wegen einer Frau aus Japan namens Yoko Ono. Das war eigentlich die erste Bandgespielin, die kein anderer Beatle haben wollte, so dass sie John Lennon erhalten blieb. Im Gegensatz zur Band, welche nicht erhalten blieb, weil Yoko immer störte.

Jungs mussten sich in ihrer Jugend stets entscheiden zwischen den Stones und den Beatles. Oft mehrmals täglich. Je nachdem eben, was da für Mädchen gerade auf einen warteten. Und wieviele. Meist lief es aber zwischenmenschlich sicherheitshalber auf „I Feel Fine“ oder „All You Need Is Love“ hinaus. Mädchen, die „Paint It Black“ oder „Sympathy For The Devil“ mochten, räumten nämlich anschließend deine Wohnung nicht auf und verwendeten, wenn überhaupt, ganz entsetzliche Deos. Einmal hatte ich übrigens versehentlich meine Lieblings-Combo „King Crimson“ aufgelegt und war bereits bei ihrem „21st Century Schizoid Man“ wieder alleine.

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917/14: Video: Dem Ronnie Wood (Rolling Bones) gehen jetzt die Pferde durch…

RONNIE WOOD from LILOGI on Vimeo.

When I come home, cold and tired, it‘ s good to warm my bones beside the fire (Pink Floyd, Time)

Gehört vom phänomenalen Feuchtgetränkekonsum des Altgitarristen R. Wood haben wir schon viel. Und auch warum sich die letzte, etwas jüngere Amoure von ihm getrennt haben soll. Nun aber hält es Ronnie mit dem berühmten Song “Crazy Horses‘ von den Osmonds, remember? Kreisch, kreisch.

Ronnie malt Pferdchen. Und verkauft sie auch. Die Frage ist nur, an Kunschtliebhaber? Oder an Rock’n’Roll-Fans. Tja, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus: Z.B mit Jethro Tüll, der Wohnzimmergardine des Rock, und Ian Andersons: Let me bring You Songs from the Wood! Ich glaube ohnehin, dass diesen Text nur Altjippies verstehen. Verstescht?

Nein, ehrlich, so wie Ronnie auch nicht jeder gleich…., allerdings: Seine müden Knochen auszuruhen, während er uns was vom Pferd verzählt, und genau, warum auch nicht? Im Alter haben manche Gicht. Die Jugend interessiert das nicht. Der Rock’n’Roll als ewiglich- jugendliche Pflicht. Jugendlos, Turin. Im Altersheim gibt’s Ente im Urin. Ja, leider. So wie für Dicke Fettabscheider.

913/14: Video: Der „Cocksucker Blues“, eine Filmgeschichte mit gerichtlicher Anfechtung der Rolling Stones

Header Legenden - Früher war´s  und besser...?

Ein anderer, von Mick Jagger in Auftrag gegebener Film, Robert Franks Dokumentation Cocksucker Blues, wurde nicht für das breite Publikum veröffentlicht, da er das Tourneeleben ungeschminkt mit Sex- und Drogenszenen zeigt und die Band fürchtete, er könnte zukünftige Einreisen in die USA gefährden. Jagger ging vor Gericht mit dem Resultat, dass der Film laut Urteil nur wenige Male jährlich in Anwesenheit des Regisseurs vorgeführt werden darf. (Deutsche Wikipedia)

Der Cocksucker Blues hat zunächst nicht aufgeführt werden dürfen, heißt es. Er fand jedoch seinen Weg in die Öffentlichkeit. Wie, ist unklar. Deswegen würden wir solches Material hier natürlich auch nicht zeigen.

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775/13: Tageslied: Das gab´s noch nie. Nur einer bekommt denselben Song gleich zweimal von uns als #Lied des Tages. Verdient.

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Provokante rockerhafte Attitüden am Ende dieser Gebetsmühle zu Gunsten eines Verbliebenen. John Lennon ist tot, George Harrison auch und Ravi Shankar sogar auch. Ravi bekam dieser Tage post mortem (nach Feststellung des Todes) den Lifetime Archivement Award verliehen, seine Töchter Nora Jones und Anoushka Shankar nahmen ihn entgegen. Verliehen, wird nicht mehr zurückgegeben. Jetzt hat es Paul Mc Cartney erwischt: Er bekam ganz überraschend einen Grammy für sein letztes Machwerk, die CD „Kisses On The Bottom“. To Be oder Let It Be!

Warum heißt wohl diese Seite blackbirds.tv? Das ist zunächst einmal eine längere Geschichte, die erstens niemand Lust hat zu lesen. Zweitens ist auch gerade nicht genügend Zeit dafür, denn es ist bald „Valentinstag“. Es ist Zeit, der Angebeteten bzw. dem Göttinnenanbeter (das ist der noch mit Kopf dran vor dem finalen Akt, nackt) irgendeinen lebenden, aufrechten und bemühten, ja zeitgerechten „Anscheinsbeweis“ für die unverbrauchte, frische, noch Tag und Nacht aktive Liebesbeziehung zu schicken. Simsen ist da out, zu kurz. Mit empfindlichen Emotionen ist allerdings „aufgemüpftes Emailen“ inzwischen zulässig geworden.

blackbirds.tv berichtet nun schon lange erfolgreich über die Berliner Musikszene und scheut sich auch nicht, über die Stadtgrenzen hinaus nach „neuem, frischen Obst“ zu suchen, um seine Leser glücklich zu machen. Und das geht so:

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708/12: Lied des Tages: Pianist Chris Jarrett hat einen großen, berühmten Bruder, aber das macht nichts

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Chris Jarrett Autumn Music (Hommage a Alexander Scriabin) World Premiere Piano Solo

 Mal ernsthaft: Was haben Keith Jarrett und Mick Jagger gemeinsam? Gar nichts? Die Antwort: Mehreres! Aber was? Doch, doch: beide machen Musik. Aber nicht nur das. Beide haben einen kleinen Bruder. Damit noch nicht genug. Beide heißen Chris. Beide kleineren Brüder waren schon oft in Berlin. Bei den Stones spielte früher der godfather of rumblin´piano Billy Preston die Schlüsseltasten. Chris Jarrett sind mit ziemlicher Sicherheit auch die Stones-Sachen nicht komplex genug. Obwohl: Wer will dem schon vorgreifen?

Was passiert garantiert nicht, wenn Keith und Chris Jarrett zu einer Familienfeier zusammentreffen und beide jemanden mitbringen? Keiner von beiden sagt: „Wir werden uns da mal vorsichtig ran tasten.“ – Nein, dazu sind beide als „Mister Flinkfinger zu schnell auf den schwarz-weißen Tasten. Chris Jarrett, kleiner Bruder, des großen Keith Jarrett, steht sein Leben lang unter dem Pantoffel des Größeren? Wir finden, nein.

 (EP)

703/12: Historie: Der 20. Jahrestag der DDR und die Rolling Stones – powered by phoenix

Berlin, 7. Oktober 1969. Die DDR feiert ihren 20. Geburtstag. Doch viele Jugendliche beschäftigt ein ganz anderes Ereignis. Die Rolling Stones sollen an diesem Tag auf dem Dach des Westberliner Verlagshauses Springer ein Konzert geben, so verkündete der RIAS. Natürlich wissen auch Polizei und Staatssicherheit bald von dem Gerücht. Sie wollen um jeden Preis verhindern, dass der Glanz der Jubiläumsfeier durch langhaarige Beat-Fans in der Nähe der Staatsgrenze getrübt wird. Am Morgen des 7. Oktober sind in Berlin Hunderttausende zum Festumzug auf den Straßen.

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685/12: Kritik: Gestern Abend Rock am Ring

Der frühe Tod von einigen Schlagergrößen beispielsweise hat etwas für sie befreiendes gehabt, wie eine Art Rundumschlag: Roy Black musste immer wieder „Ganz in Weiß“ singen. Rex Gildo gab uns elendig lange das „Hossa!“ – Drafi Deutscher wurde immer gebucht für einen Hit „Marmor, Stein & Eisen“. Grausames Leben. Gestern Abend gaben die Toten Hosen Eisgekühlten Bommerlunder, Alles nur weil ich dich liebe und Hier kommt Alex. Alle die genannten haben dies gemeinsam: dieses unsterbliche Grausame früherer Zeiten!

Ich hab mich gestern Abend da mal reingezappt, als ich auf facebook las, es gäbe einen Livestream vom Konzert im Fernsehen. Also gut, mal wieder Rock am Ring.

Gähn. Irgendwann so mittendrin polkte ich das Programm EinsLive hervor. Irgendwann dann mächtig Tote Hose bei Rock am Ring. Campino und es hat sich eigentlich seit den Achtzigern nichts geändert. Außer vielleicht, dass Campino jetzt zum Schein ins Mikro gröhlt, er tränke heute Abend noch Bier an der Hotelbar. Attitüde. Mehr nicht. Großverdiener geben den niemals enden wollenden Punk.

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575/11: News: Von der Notwendigkeit, Bericht zu erstatten über die Supergroup „SuperHeavy“

icon NEWS news

Spezialistengruppe:Beatles oder Stones (facebook)

Sie waren doch immer die großen Erotomanen, Verführer und Weltstars: die Rockstars von gestern. Sie bekamen alles, was uns, den Fans,  zum blühenden Kopfkino serviert wurde, das wir selbst gern gehabt hätten, aber nicht hatten: Sex, Drugs & Rock´n Roll.  Jetzt sind die ersten Superstars schon im Altersheim, weitere sind verblichen. Mit genug Geld kann auch das Altersheim angenehm sein. Man bekommt einmal im Jahr „Ausgang“, in die Studios dieser Welt: SuperHeavy – die neue Supergroup von Mick Jagger, Joss Stone, Dave Stewart, A. R. Rahman und Damian Marley. Das gleichnamige Album „SuperHeavy“ erscheint am 16.09.2011. Also bald!

Ich muss zugeben, Mick Jagger, den fand ich zwar immer toll, aber die Stones konnten den Beatles nie das Wasser reichen. Das war meine subjektive Meinung. Und daran wird sich auch weiterhin definitiv nichts ändern, basta, Schluss der Diskussion, psssttt…..

Und nun kommt „Abba“ ins Spiel, also „Aber“:

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532/11: Legenden: Was sich in der Berliner Waldbühne abspielte, als die Rolling Stones kamen, ist….

Popfan bleibt Popfan. #Radiowerbung – Rockfan bleibt Rockfan. Aber um Rockfans kennenzulernen, musste auch frech sein: frech wie die „Steifen Pfefferminznippel“. Bzw. frisch & frech! #Eigenes Credo

Ich war damals noch zu klein, um mir die „härteste Rockband der Welt“ anzusehen in der Berliner Waldbühne und genau genommen war das auch gar nicht so schlecht. Andere aber fuhren zum Konzert hin und genossen es dann in vollen Zügen. Wir haben darüber bereits vor längerem ein Interview geführt und es hier veröffentlicht. Insofern sind wir der Chronistenpflicht eigentlich schon nachgekommen. Wenn da nur nicht das digitale Messitum wäre. Man findet noch was.

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368/10: Autopilot: Keith Richards veröffentlicht Memoiren, Würstchen & Kartoffelbrei, Sekt, Sex & kaum Selters

Keith Richards (painted it!)

Keith Richards (painted it!)

Das Beste kommt auf Seite 692. Es ist Keith Richards Rezept für Würstchen und Kartoffelbrei. Da schreibt das Herz der Rolling Stones, der coolste Hund der Rockgeschichte, der zäheste Riff-Schrubber vor dem Herrn seine Autobiografie – und was finden wir darin? Eine mehrseitige Abhandlung über Haushaltstipps.

sagt übrigens die TAZ auszugsweise hier.

Darauf nur hinzuweisen und nicht irgendetwas Eigenes dazu zu schreiben, das sich kaum halten lässt, war die Aufgabe dieser kleinen Meldung. Wenn Keith was schreibt, müssen wir es schließlich melden! Übrigens kauft Keith in Hamburg Sachen ein. Wo ist verlinkt.

281/10: Legenden: Moden + Strömungen speisen sich nicht aus dem Erscheinungsdatum, sondern aus meiner Bereitschaft, die Realität Revue passieren zu lassen.

Das ist der Unterschied: Mitte der Vierziger des vergangenen Jahrhunderts hatten die Menschen die Stalinorgel gesehen! Mitte der Siebziger wurde sie durch bunte Lichtorgeln und Stroboskope (Psycholights) ersetzt. Dazu konnte, wer mochte, tanzen. Dies war die Banalisierung des Bedeutungslosen der Siebziger Jahre. Dabei war das Herbeischaffen und der Einsatz von Stalinorgeln alles andere als bedeutungslos: die Sowjetunion hatte den „Vaterländischen Befreiungskrieg“ losgeschlagen. Mit gutem Erfolg: das mörderische Biest namens Hitler wurde vernichtend geschlagen! Die Seventies waren möglich geworden! (gewagte These) 

Ich weiß nicht, wie es Euch geht? Mir geht es so und darüber denke ich gerade nach.

Zuerst habe ich die Musik „wider Willen“ aufgedrückt bekommen. Da lief was im Schwarz-Weiß-Fernsehen, namens Hitparade mit Dieter Thomas Heck. Schon bald switchten wir auf Farbe um. Nun sah ich Rex Gildo, Jürgen Marcus, Cindy & Bert, Bernd Clüver, Udo Jürgens und viele andere mehr, darunter auch Katja Ebstein oder Mary Roos. Zuerst war ich ein Fan von Chris Roberts, der sang die bedeutungsschwangeren Worte „Ich bin verliebt in die Liebe, sie ist oley hey für mich….“. Das sprach mich gleich an.

Irgendwann machte es ratsch und ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wann das war? Meiner Erinnerung nach war ich bei einem Freund zu Besuch, dessen Eltern ihm schon eine ganz beträchtliche,  moderne und wohl teure, weiße Schleiflack-Stereoanlage gekauft hatten. Mein Freund, genauso alt wie ich, legte eine Platte auf den Plattenteller. In seinem Zimmer hatte der Vater bereits auch eine Lichtorgel installiert, bestehend aus drei bunten Scheinwerfern, die ein Grundlicht zur Verfügung stellten und sobald die Musik begann, zuckten die Lichter im Takt der Musik.

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192/10: Radio blackbirds.tv im Gespräch mit Gerhard Lawrentz, Bezirksstadtrat a.D.

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Beatles oder Rolling Stones? Bill Ramsey oder Trude Herr? Sekt oder Selters? mp3-Player oder CD-Player?

Mit der Gründung einer Spezialistengruppe: Beatles oder Stones? auf facebook ist eine Reihe von Themen losgetreten worden, die der weiteren Vertiefung dieses unnützen Themas dienen. Nolens volens und nun: blackbirds.tv führte ein Interview mit dem Berliner Bezirksstadtrat a.D. Gerhard Lawrentz (CDU), Jahrgang 1945, Berliner seit einer Anzahl von kaum noch zählbaren Jahren.

Das Gespräch führt uns vieles vor Augen, vor allem aber eins: In den wilden Sechzigern gab es in Berlin 1966 das berühmte Rolling-Stones-Konzert in der Waldbühne.  Das Konzert endete in einer Havarie, die Bestuhlung hatte sich während des Konzerts aufgelöst. Es flogen Bänke, Randale pur. Aber wie war diese Zeit? Ein paar Hintergründe dazu von einem Zeitzeugen. Gerhard Lawrentz entpuppt sich als ausgewiesener Kenner der Musik- und Pop- und Rockgeschichte. Das Interview war vergnüglich und führte unaufgezeichnet auch nach Thüringen, in die pränatale Phase seines Lebens und bis in die Gegenwart. Nicht alles wurde aufgezeichnet. Kann man aber durchaus bei passender Gelegenheit fortsetzen.

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140/10: Social Networking: Andreas Gäbel, Jazzgitarrist, die Beatles, Stones und die Zeitlosigkeit…

 

Musiker haben in meinen Augen sehr viel mit Ärzten zu tun – die Menschen kommen ins Konzert, um sich durch Musik behandeln zu lassen. Daß es Musik noch nicht auf Rezept gibt, ist mir schleierhaft.“ (Credo von Ernst Bier, Jazzschlagzeuger in Berlin)

Um die Welt richtig zu begreifen, muss man manchmal aufs Bild klicken, wie in diesem Fall. Dann ist es groß und lesbar.

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