596/11: Gigs, Review: Das Quasimodo veranstaltet Mittwoch das „Quasimodo Live Jam“, Eintritt frei!

Ein „Gig Review“, das ist ein unscharf treffendes Label für das, was sich im Quasimodo als „Live Jam“ abspielt. Denn ob es ein Konzert ist, kann man zuvor nicht mit Sicherheit sagen. Wider Erwarten kann vieles passieren! Doch, doch: Man erwartet schon was im 1. Berliner Liveclub! Allerdings: Denn das Quasimodo steht für „Mindesteinstufung“ in Sachen Musikerqualität und (hohem) „Level der Darbietung“. In diesem Spannungsfeld bewegt sich inzwischen jeder Mittwoch. Jetzt bei freiem Eintritt! Das Quasimodo ist wie Biskin-Bratfett: Erst schließen sich die Poren und dann man schmort in hochmusikalischem Saft. In was für einem!

Berlin hat einen Stadtbezirk namens Quasimodo. In Paris hatte Quasimodo einen Buckel. In Berlin nannte es sich ursprünglich „das Quartier von Quasimodo“, nach der historischen Vorlage. Aber es ist tiefer gelegt. Vielleicht wird es das „Quartier vieler Musiker“. Wahrscheinlich ist es das schon. Die Zielsetzung ist klar: mehr Musiker sollen dort hinkommen! Ein Art Programm der Wehrhaftigkeit gegen das Bühnensterben.

Nicht ganz neu, aber jetzt verändert ist der programmatische Ansatz am festen Wochentag namens Mittwoch. Da findet im Quasimodo die „Quasimodo Live Jam“ statt. Wir haben dieselbe am Mittwoch, den 14.09.2011, einmal persönlich besucht, um uns eine Meinung zu bilden. Wir haben auch mit Klaus Spiesberger, dem Chef vom Quasimodo, gesprochen.

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513/11: Gigs, Preview: „Geordneter“ Liveimprovisationsabend mit „großer Besetzung“! Wow!

Ron Spielman, Benny Greb - Quasimodo (2007)

Ron Spielman, Benny Greb - Quasimodo (2007) ® Thomas Gotthal

Titel: Liveimprovisationsabend mit „großer Besetzung“! Wow!
Ort: Ex´n´Pop, Potsdamer Str. 157, Berlin-Schöneberg
Link out: Click here

Beschreibung: Hochkarätige Besetzung, seht selbst:
George Kranz (Schlagzeug), Mr. Trommeltanz
Bardo Henning (Akkordeon)
Ron Spielman (Gitarre)
Hartwig Nickola (Bass)
*Eintritt ist übrigens frei!**
Startzeit: 21:00
Date: 2011-05-26

498/11: Gigs, Preview: Von Jimi Hendrix, Beate Uhse, Canned Heat, Alexis Korner und Fehmarn 1970

Tickets online hier: Link

bb.Wissen 09.10 - Jimi Hendrix

Den Hendrix Auftritt habe ich mir dann vom Publikum aus angesehen, und das war eine ganz andere Atmosphäre. das Wetter war wunderbar, und es war eine riesige Stimmung. Ich fand auch, daß Jimi ein gutes Konzert gespielt hat. Den Leuten hat es gefallen, die waren gut drauf. Und wir spielten direkt nach Jimis Auftritt und wurden von dieser positiven Stimmung empfangen. Das Konzert war toll. Wir spielten etwa eine dreiviertel Stunde und die Response vom Publikum war riesig. Beim Spielen veränderte sich die Landschaft. Ich habe das sehr genossen. Die Sonne strahlte und es war ein besonderes Feeling, direkt am Meer zu spielen. (Gitarrist Christian Burchard, Embryo auf der Website fehmarnfestival1970.com)

Am 15. Mai 1967 spielte Jimi Hendrix im HUXLEY’s NEUE WELT erstmals vor Berliner Publikum! Nähere Infos dazu hier.
Dass es mal einen Gitarristen namens Jimi Hendrix gab, der 1970 verstarb, ist spätestens seit unserer Berichterstattung 🙂 bekannt. Allerdings gibt es auch einige tolle Websites, die sich hier zum selben Thema verlinken lassen, und indem wir sie hier „bookmarken“, also ins Feld führen, erleichtern wir deren Wiederauffindbarkeit. Ja, auch Ginger Baker spielte 1970 auf Fehmarn und die Karten für das Festival konnte man in den Shops von Beate Uhse erwerben, na bitte. Details bitte weiter unten.

184/10: Gigs, Preview: Am Montag, 21.6. FÊTE DE LA MUSIQUE -Eintritt frei- gibt’s Musik auf die Ohren

Essentials: Ich will doch nur spielen!

Dit stimmt. Aber wo? Stell dir vor, du hast was Brauchbares eingeprobt, aber niemand kann es hören. Nachdem auf facebook bereits eine abstruse Gruppe „Seit Jörg Kachelmann im Knast sitzt, ist das Wetter scheiße“ gegründet wurde, hoffen nun nicht wenige, dass sich der Sommer demnächst anmeldet. Es muss ja nicht auf facebook sein. Dann geht es wieder hinaus in die Biergärten Berlins. Einer davon ist das Golgatha.

Wir entnehmen der Website, die hier verfügbar ist, dass dort auch ein brauchbares Liveprogramm in der Mache ist.

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163/10: Blackbirdianisches Wissen: Von großen Rockstars und leeren Zuschauerrängen…

Blackbirdianisches Wissen 06.10 - Zuschauerzahlen

Stell dir vor. Es ist der Tag des Gigs. Und keiner geht hin. Das soll vorkommen. Kommt immer wieder vor. Bei großen und kleinen Leuten, bei älteren und jüngeren Musikern. Ron Spielman ist ein „alter Hase“ (bitte nur sinngemäß verstehen). Martin hat es auf blackbirds.tv gelesen. Denn diese Website hat „gute Musiker“ im Auge -autsch- aber auch im Concert Preview. War blackbirds.tv da, gibt’s ein Review. Wenn’s sich lohnt, eins zu schreiben.

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91/10: Gigs, Preview: Ron Spielman Trio feat. Benny Greb am 08.04.10 im Quasimodo – really hot

 

Sänger, Komponist und Gitarrist Ron Spielman gehört seit Jahren zu den interessantesten Köpfen in der deutschen Rock-Szene. Er versteht es, Soul, Funk, Jazz und Blues zu einer ganz eigenen spritzigen und tanzbaren Musik zusammenzufügen. (Programmankündigung Quasimodo)

Heute im Quasimdo, und das ist wirklich was Besonderes:

  • Ron Spielman (guit., voc) – aus Berlin
  • Edward MacLean (bass) – aus Berlin
  • Benny Greb (drums) – aus Augsburg, verzogen nach Hamburg

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Gig Preview/Berlin: Twana Rhodes präsentiert ihre neue CD am 19.02.2010 im Kammermusiksaal

Twana Rhodes (Quelle: Homepage)

Twana Rhodes (Quelle: Homepage)

Vorgehört – Prädikat: hörenswert:

[audio:http://www.twana-rhodes.com/files/8112/5415/2594/03-KeepingTime.mp3]

Keeping Time (Quelle: Homepage Twana Rhodes)

Beim Komponieren ist es oft so, es gibt einen Groove, eine Melodie in meinem Kopf, die immer wieder kommt, ich singe sie nach, uaiadadadada …, ich singe weiter, nehme sie auf, wie ein Bildhauer, ich habe eine Masse Musik und schaue, was bleibt drin, was kommt raus, ich kann das stundenlang machen, wie eine Meditation, bis sich eine Form ergibt, ein Lied.“ (Twana Rhodes, Interview 2006) – gesamtes Interview hier

Ihre PR-Agentur schreibt über sie, ihre lyrischen Kompositionen gingen ins Ohr und hinterließen beim Publikum ‚heilende Wirkung‚. Sagt die Agentur. Sagen wir das auch? Nein, wir sagen es nicht, denn wir benutzen unsere eigenen Worte. Twana Rhodes, geborene US-Amerikanerin aus Oklahoma, ist nicht die Schwester von Fender Rhodes, und das fällt auch gleich auf. Im Vorgehört-Stück Keeping Time lässt sich jedenfalls ein Rhodes der Marke Fender heraushören. Die sagenhaften Klaviere gleichen Namens knarzen inzwischen nicht selten, sind in die Jahre gekommen. Ganz im Gegensatz zu Twana Rhodes. Die knarzt nicht, sondern kann singen.

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