1279/15: Video: Detroit Gary Wiggins bei den „Berlin Dialogues“ – Harvard University

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A historical look at Jazz in Germany through the presentation of an american musician living in Berlin. Detroit Gary Wiggins speaks of events that has occured during his 25 years in Europe where cultural diplomacy has shown its face and played an important role to provide a comfort zone in the relations of different cultures living among one another. This discussion was titled „Jazz in the Kulturnation“ and part of Harvard University Berlin Dialogues.

Die aus insgesamt 3 Teilen bestehende Dokumentation einer Rede von Detroit Gary Wiggins in der Harvard University wurde von uns für diesen Zweck hier zu einer playlist verbunden und ist damit ein Dokument der Zeitgeschichte.

Gary Wiggins lebt als Musiker seit vielen Jahren in Berlin und hat international ständig zu tun. Man sieht ihn in Paris auftreten, in Berlin oder auch -wie man überraschend sah- in Filmen wie z.B. im Film über das Leben von Udo Jürgens „Der Mann mit dem Fagott“.

Hier ist die Homepage des Ausnahmesaxofonisten aus Detroit. Gary? Give us the Blues. Und den Jazz sowieso.

1243/15: Lied des Tages: Die Gary Wiggins Band performed „Canadian Sunset“

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Canadian Sunset by Detroit Gary Wiggins Band – powered by Ingeborg Fachmann

Every Monday: The Soul of Blues & Jazz  – Eine äußerst chillige Afterwork-Jazzlounge, präsentiert vom Red Ballroom, Genthiner Str. 20, 10785 Berlin, ist die Gelegenheit, Gary Wiggins live spielen zu sehen: Hingehen. #Tipps

Unter allen in Berlin beheimateten Musikern ist der aus Amerika stammende saxophonische Hüne Gary „Detroit“ Wiggins eindeutig der Größte. Der Mann ist spielerisch deutlich über 2 m groß. Vielleicht drei?

Mit dem Stück „Canadian Sunset“ bekommen wir bereits am frühen Morgen, der bekanntlich immer der beste ist, einen guten Eindruck vom Flow des Lebens, so geht´s. Die Musik vorsichtig anfahren und dann einswingen auf das Tagewerk. So wird der Red Ballroom vielleicht zum größten Swingerclub Berlins? Na, egal, es geht um Musik.

Und rot wie die Liebe ist das Outfit von Gary Wiggins, der auf den red carpets der Welt das betörendste und nachdrücklichste „rrrootttt“ guter Musik trägt. Hey Guy, thank You for this piece of nice music.

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1215/15: Lied des Tages: Liebe tut weh. Poly deluxe „Love hurts“ , Saxophon: David Langner

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poly deluxe „Love hurts“ , Saxophon: David Langner

Ilka Posin: Gitarre, Gesang, Cajon – Karl Neukauf: Piano, Gesang – als Gast: David Langner (Saxophon)

Der Song Love Hurts wurde zuerst 1961 von den Everly Brothers aufgeführt. Mit der Interpretation durch die schottische Band Nazareth wiederveröffentlicht, wurde er zu einem Welthit.

Sänger Dan McCafferty hatte ganz offensichtlich vergessen, vor der Aufnahme des Stücks den Hals- und Rachendrops rechtzeitig zu lutschen. Oder das hatte Methode. Wir erinnern „This Flight Tonight“. Niemand hatte zu jener Zeit eine ähnlich raue Stimme. Joe Cocker vielleicht noch, aber der war ja von Sinnen und fiel des Öfteren besinnungslos in die Orchestergräben vor den Bühnen der Welt. McCafferty nicht.

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453/11: Gigs, Review: Kürzeste Konzertkritik der Welt könnte so lauten…. #Gary Wiggins

Ende mit der Gerüchteküche: Es ist nicht richtig, dass es „Jörgschlösschen“ heißt, sondern es heißt „Yorckschlösschen“ und auch nicht „Feldschlösschen“, wobei nicht verbrieft ist, ob das dort zu trinken ist.  Yorck hat übrigens nichts mit gleichnamigen Pudding oder kleingewachsenen Hunden zu tun. Und richtig ist auch, dass zu Guttenberg die Speisekarte dort nicht als „Plagiatur des Kreises“ bezeichnet hat. Richtig ist aber erwiesenermaßen, dass dort bereits Adlige zumindest round about gewohnt, gelebt und gestorben sind. Nachweise sind unter den weiterführenden Links verhaftet worden.

Es ist so wichtig, dass die Berliner Liveszene erhalten bleibt und auch noch kräftig ausgebaut wird. Der allgemeinen Verflachung zuwider und dem Spielstättensterben entgegen (wir berichteten -Tacheles hier und Knaack Club hier bspw.) setzen die letzten Sauropoden der Livemusik trotzig ihren eigenen Blues dem Zeitgeist entgegen. Und sind die Supermärkte noch so groß, die Petersilienbündel inzwischen cellophanverschweißt, sind die Rasenhalma-Plätze Berlins wegen Dauerfrust geschlossen: Der Blues steht dem entgegen. Es ist der Blues eines Gary „Detroit“ Wiggins, eine deutsche amerikanische Eiche, der lässt sich nichts gefallen.

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197/10: Saxuality: Dicke Lippe riskiert?

Ich bin intensiv am Üben, dieses eine Stück muss ich sauber spielen können. Ich werde dich überraschen, versprach ich meinem Lehrer. Und ich spiele, blase, atme tief durch und schwitze. Hin und wieder höre ich mir das Stück auf der CD an, damit es im Ohr bleibt.

Um Erfahrungen zu sammeln, gehe ich in Konzerte. Den Saxophonspielern auf die Finger zu schauen, ein Gefühl für gute Musik zu entwickeln und das Zusammenspiel aller Musiker zu erfassen, ist enorm wichtig. Im normalen Leben kann man ähnliche Erfahrungen sammeln. Zum Beispiel beim Zahnarzt den Tönen der verschiedenen Bohrer lauschen und deren Stimmlagen unterscheiden lernen. Ein nicht unwichtiger Beitrag zur Gehörbildung, finde ich.

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179/10: Saxuality: Es will nicht klappen…..von Hindernissen und Hürden

Wie heisst der Saxophonist von Asterix? Häfnogix. (Aus der facebook-Spezialistengruppe:Musikerwitze)

Alles läuft wie immer, regelmäßiger Unterricht, regelmäßiges Üben. Damit bin ich ein gutes Stück vorwärts gekommen. Und plötzlich geht es nicht weiter.

Es sind diese Vorzeichen, das # und das b wie hier abgebildet.

     
       
       

Die Bedeutung dieser Zeichen ist mir schon klar. Entweder einen halben Ton höher oder eben niedriger. Und beim Spielen ausgesuchter Stücke weiß ich sie richtig zu greifen.

Doch nun soll ich in einer Art Tonleiter viele Kreuze und be‘s spielen können. Eine chromatische Tonleiter, also eine mit 12 aufeinanderfolgenden Halbtonschritten. In der Farbenlehre steht chromatisch für die Buntheit. Geht es hier um das Färben der Töne, besser ihrer Klänge?

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Saxuality: Was lange währt, kann gut gehen! (Reportage Unterricht)

In welchem Alter einer lernt, den Kamm zu blasen, ist eigentlich unwichtig. Wichtig ist: Man tut es. Denn Musik machen ist ein „kleines Paradies auf Erden“, aber hoffentlich kein „little shop of horrors“. Mit 48 Jahren begab ich mich auf die Reise, einen Rollentausch zu wagen: vom Konsument zum Produzent wohlfeiler Töne.

Seit Ende März 2009 lerne ich Blasen, nicht auf dem Kamm, sondern auf einem Saxophon. Die besten Bedingungen dafür wurden mir in einer privaten Musikschule, der Westerland-Schule, geboten. Nach der Einführung auf dem Altsaxophon hatte ich mich aber für ein Tenorsax entschieden. Zunächst begann ich damit, nur einmal wöchentlich Unterricht zu buchen. Nach zwei Monaten wollte ich den Unterricht  zweimal pro Woche. „Kein Problem, Du willst es wirklich wissen, was?“ stellte mein Lehrer fest. Inzwischen beherrsche ich das Greifen aller Töne der C-Dur, D-Dur und G-Dur Tonleiter, auch in der höheren Oktave. Weiterlesen