1494/17: Positionen: Zum Tod von Gerrit Meijer – Von H.P. Daniels (Gastbeitrag)

H.P. Daniels

H.P. Daniels

Am Freitag, dem 17.2.2017, ist völlig unerwartet der Berliner Musiker und Autor, mein Freund Gerrit Meijer, an einem Herzinfarkt gestorben.

Samstagnacht hab ich von Gerrit geträumt: Er war gut gelaunt, sprach von seinen Plänen, was er in der nächsten Zeit tun wolle … neue Songs aufnehmen, noch ein paar Lesungen machen aus seinem gerade erschienen Buch “Berlin. Punk. PVC”. Er hat sich gefreut, als ich ihm sagte, dass mir seine Lesung neulich im “Pinguin” gut gefallen hat. Und er hat mir eine Menge seiner lustigen Geschichten erzählt … was er gemacht hat, was er erlebt hat … über Menschen, die ihm begegnet sind. In seiner typischen Art, ruhig, zurückhaltend … und sehr witzig. Er hat gelacht und war guter Dinge … Es geht ihm gut, dachte ich nach diesem Traum … wie schön.

Vor zehn Jahren (so lang ist das jetzt auch schon wieder her!) hab ich zu “3o Jahre Punk in Berlin, 30 Jahre PVC” ein kleines Porträt über Gerrit Meijer für den Tagesspiegel geschrieben.
Anlässlich seines Todes hier nun noch einmal die Geschichte in der bisher unveröffentlichten, ungekürzten Originalversion:

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1318/15: News: In der Hauptstr. 155 gedenken die Berliner David Bowie

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Banner FotoCredits Joachim Erker, mit Dank

David Bowie ist tot. Die Berliner pilgern inzwischen (Fotos heute Abend vor Ort) zum früheren Wohnhaus von David Bowie. Viele Zeitungen schreiben aus ungenauem Recherchetum Kokolores. Wer wohnte mit wem oder hatte jeder eine eigene Wohnung? Iggy Pop hatte eine eigene Wohnung. Ist ja auch egal.

In der Kneipe singen die Leute, vor dem Hauseingang liegt inzwischen ein Blumenmeer. Nilz Bokelberg wollte auch hinfahren, eine Blume hinlegen und zog genervt wieder ab. Ach wie schön, wenn Helden sterben, dann hat das auch etwas Besinnliches. Also weniger besinnungsloses. Wir denken heute auch an Romy Haag, die in den Siebzigern einige intensive Zeit mit David Bowie verbrachte.

654/12: Gigs, Review: Immer wieder Donnerstag gibt´s den „55 Arts Club“ in der Hauptstr. in Berlin-Schöneberg #FotoPodcast

Collage "Lucky Peterson, 08.03.12 @www.55artsclub.com"

(aufs Bild klicken) Collage "Lucky Peterson, 08.03.12 @www.55artsclub.com"

Und es war was los wieder: Das Gerücht, Hardy Krüger befände sich unter den Gästen, ist meinerseits selbstverschuldet. Er war es nicht. Dafür sah man nicht gerade wenige Gesichter, die man kennt. Unter den Zuschauern u.a. Lutz Halfter (hier), Gudrun Arndt, eine der besten Szenefotografinnen Berlins in musikalischer Hinsicht und Christoph Rinnert, früher Wednesday-Gitarrist, heute Studioinhaber. Andreas Hommelsheim war gutgelaunt, der Club war gut besucht und das Publikum war aus dem Häuschen.

Dös war gestern abend scho a weng „der Hammer“. Ein Bluesact der internationalen Spitzenklasse. Darüber bei Gelegenheit mehr. Der Donnerstag mausert sich in der Berlin-Schöneberger Hauptstr. 30-31 im „Havanna Club“, wo „in house“ jeweils der Donnerstag dem 55 Arts Club vorbehalten ist. So sah übrigens die Bühne kurz vor dem Konzert aus. Schick, oder?

 

650/12: Gigs, Preview: Lucky & Tamara Peterson, am 08.03. im „55 Arts Club“, Hauptstr., Berlin-Schöneberg

 

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Lucky Peterson – Good Thing  (via youtube)

Lucky Peterson – Good Thing (fragm.) – Lucky Peterson – organ Hammond, vocals – Noel Johnston – guitar – Bill Eden – tenor sax – Jamil Rahman Byrom – drums – (Jazz à Vienne 2009)

Die Sensation ist perfekt! Am 8. März 2012 wird Lucky Peterson mit Tamara Peterson und seiner Band im 55 Arts Club gastieren. Erwartet werden darf ein Blues Abend der Superlative, wenn Lucky Peterson (voc, org, git) mit seiner unglaublich charmanten und talentierten Ehefrau Tamara Peterson (voc) und Raul Valdes (dr), Timothy Waites (b) und Shawn Kellerman (git) erstmalig in Berlin auftritt. (sagt der Veranstalter „55 Arts Club“)

Titel: Lucky & Tamara Peterson, New York
Ort: 55 Arts Club, Hauptstr. 30-31, 10827 Berlin
Link out: Click here
Startzeit: 20:30
Date: 08-03-2012