Hitsville U.S.A. - Detroit - (© Patrick Allen Wiggins)

1136/14: Video: Im Gespräch mit Bobbye Hall, Percussionlegende von Tamla Motown #LinerNoteLegends

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Liner Note Legends #4: Ms. Bobbye Hall [HD]

As one of the house percussionists with Motown Records in Detroit, Ms. Bobbye Hall accomplished more as a teenager than most musicians do in a lifetime. Though she largely remained uncredited due to her age, she is nevertheless present on many classic Motown tracks. After moving to Los Angeles, Bobbye remained a part of the west coast Motown sound by continuing to appear on records by Stevie Wonder and Marvin Gaye, among others. However, her presence and reputation continued to grow and she quickly became a first-call session musician for all kinds of sessions: rock, r&b, funk, singer-songwriter, movie soundtrack, commercial work, etc. Her playing can be heard on record with: Bill Withers, Bob Dylan, Pink Floyd, Joni Mitchell, Stevie Nicks, Aretha Franklin, David Byrne, The Doors, Smokey Robinson, Sarah Vaughan, and many, many more. It was a true pleasure to get to film this episode with Ms. Hall in the windy desert outside of Los Angeles.(Klappentext auf Youtube zum Video)

Sie hat mit vielen ganz Großen im Studio zusammengearbeitet, sie ist eine „living legend“.

In diesem Video erzählt sie (englisch) von ihrer großen Zeit der Zusammenarbeit.

Sie gehört zu denjenigen, über die ein anderer sehenswerter Film sagt: „Standing in the shadow of Motown„.

Sehr schön diese historische Aufnahme aus dem Jahre 1967 mit The Temptations: „Sorry Is A Sorry Word

1027/14: Video: Standing In The Shadow of Motown

„Denn wenn man was liebt, was man eigentlich kaum bekommen kann, was unerreichbar fern erscheint, wird man ein Stück traurig. Wird man ein Träumer. Oder man wird ein Radikaler. Oder ein radikaler Verwirklicher seiner Träume.“ (Susanne Zühlke)

Vielleicht ist dieser Film kein ‚must have‘, denn wer ihn mal gesehen hat, weiß ihn nach Jahren noch zu erinnern. Er ist gewissermaßen ein ‚must have seen‘. Gut geradebrecht, was? Voraussetzung hierfür ist vielleicht, dass man für Musik an sich ‚glüht‘, sozusagen frei ist von szenetauglicher Attitüde. Es ist die Musik selbst, die aus sich spricht, meinte Miles Davis. Wenn ich dieser Tage darüber nachdenke, was es wohl ausmacht, Musiker im bzw. von ganzem Herzen zu sein, dann ist es dieses Glühen für die Musik selbst.

Egal ob man älter wird oder einen der Alltag zu sehr gefangen nimmt. Vielleicht ist Musik zu machen sogar eine der letzten Rückzugsgebiete persönlicher Freiheit. Nur wer diese Freiheit in sich spürt und sie wach hält, darf dabei bleiben.

Alle anderen fliegen raus. Weil sie in einem üblen Zusammenspiel von langweiliger Lebensroutine feststecken, die Musik zum Wochenend-Dartclub der Xbeliebigkeit machen. Von ungefähr diesem Credo zehrt der alte Filmplot vom alten ‚Motownmann‘, dem dieser tolle Streifen gewidmet ist. Sehr gute Doku, ansehen.