'We love You, Stevie' #Beyonce

1162/15: Legenden: Beyonce, Stevie Wonder und: Was früher betrifft, ist gestern heute schon morgen. #Lead des Tages

_icon.Tageslied

'We love You, Stevie' #Beyonce

Früher + heute, Beispiel: Damit er steht, muss man dranfassen, dann kommt er wieder hoch. Was lange vorm Internet jeder Schuljunge bestens wusste, ist inzwischen auch digital als Allgemeinwissen weit verbreitet. Heutzutage machen’s auch Mädchen mit einer beirrend großen Sachkunde, eine Freude. Rutscht ein Post unbeachtet und unkommentiert nach unten, weil´s keine Sau interessiert, wird drangefasst, ein Like, ein Kommentar. Und schwups steht er wieder wie ´ne Eins und alle können neu überlegen. So geht ‪#‎facebook‬. Was früher betrifft, ist gestern heute schon morgen.

Gute Musik berührt. Schöne Frauen nicht: Wer wird schon von schönsten Frauen angefasst? Das ist quasi eine ganz große Ausnahme. Nein, sie sind untouchable für die meisten. Die wenigsten können sogar gut singen. Hier anstatt eines ‚Lied des Tages‘ ein führender Gedanke, der ‚Lead des Tages, er heißt: „We love You, Stevie!“

Beyonce gehört zur Kategorie Superwomen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Artig steht Little Stevie, wie er früher hieß, im Publikum und klatscht. Hier haben wir so einen magischen Moment videotisch, der einen berührt. Soul, darum geht es: Beyonce ist die neue S-Klasse. Stevie hat uns seit ca. 1968 immer wieder Musik geschenkt. Beyonce ist Jetztzeit, pinkrosanna Mashmallow der Poppmusik. Hier verbinden, verbrüdern und -schwestern sich berührte Seelen von Früher und Heute zum „Hier und Jetzt, abba richtig!“ und Mensch und Musiker gehn´ ab wie Schmidts Katze.

Weder grand old Stevie noch Beyonce Schmidt kennen dessen Katze. Nein, das ist ein pornöser Auftritt, glamourös bis ins letzte, was uns Wutbürger 2015 angeht: Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen: ‚We love You two, Stevie!‘, womit wir schon zu dritt sind! Beyonce und wir zwei beide.

Hitsville U.S.A. - Detroit - (© Patrick Allen Wiggins)

1136/14: Video: Im Gespräch mit Bobbye Hall, Percussionlegende von Tamla Motown #LinerNoteLegends

_Interview

Seitentrenner: Interview


Liner Note Legends #4: Ms. Bobbye Hall [HD]

As one of the house percussionists with Motown Records in Detroit, Ms. Bobbye Hall accomplished more as a teenager than most musicians do in a lifetime. Though she largely remained uncredited due to her age, she is nevertheless present on many classic Motown tracks. After moving to Los Angeles, Bobbye remained a part of the west coast Motown sound by continuing to appear on records by Stevie Wonder and Marvin Gaye, among others. However, her presence and reputation continued to grow and she quickly became a first-call session musician for all kinds of sessions: rock, r&b, funk, singer-songwriter, movie soundtrack, commercial work, etc. Her playing can be heard on record with: Bill Withers, Bob Dylan, Pink Floyd, Joni Mitchell, Stevie Nicks, Aretha Franklin, David Byrne, The Doors, Smokey Robinson, Sarah Vaughan, and many, many more. It was a true pleasure to get to film this episode with Ms. Hall in the windy desert outside of Los Angeles.(Klappentext auf Youtube zum Video)

Sie hat mit vielen ganz Großen im Studio zusammengearbeitet, sie ist eine „living legend“.

In diesem Video erzählt sie (englisch) von ihrer großen Zeit der Zusammenarbeit.

Sie gehört zu denjenigen, über die ein anderer sehenswerter Film sagt: „Standing in the shadow of Motown„.

Sehr schön diese historische Aufnahme aus dem Jahre 1967 mit The Temptations: „Sorry Is A Sorry Word

877/13: Video: Als Bob Dylan das Singen übte auf dem Song „We Are The World“

https://www.youtube.com/watch?v=1UfVmJBF-OY
Bob Dylan Rehearses „We Are The World“

Dem Volk aufs Maul geschaut, nein besser: Bob Dylan, der sich abmüht, die kurze Phrase seinerseits so einzusingen, dass es auch (endlich) anhörbar wird. Irgendwann bei 6:30 Minuten ist auch Stevie Wonder halbwegs zufrieden, und klatscht. Der Rest ist Weltmusikgeschichte. Daumen hoch, hochvergnüglich.

Aller Anfang ist schwer. Ein Weltverbesserer zu werden sein, erst recht.

Niemand hat die Absicht, Bob Dylans Verdienst an der Musikgeschichte zu schmälern. Aber witzig ist dieser „sneak preview“ auf Bobs Versuche, dem ganzen eine irgendwie anhörbare Form zu geben, schon. Witzig, witzig.

So was findet bspw. Göksel Seven, Schlagzeuger aus Berlin, der als Mitglied der Spezialistengruppe.Musikerwitze auf facebook dies zum allgemeinen Vergnügen zur Verfügung stellte. Danke, Göksel, ganz großes Kino.

Wir üben jetzt, was auch immer. Um später mit „first takes“ im Studio zu brillieren! Wer nicht in die Spezialistengruppe, ein ausgesuchtes dream team, kommt, ist schließlich selbst Schuld. An Hinweisen hat es nicht gefehlt.

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

864/13: Positionen: „To Love Somebody The Way I do“…… – Zum öffentlichen Streit von Sinead O´Connor & Miley Cyrus

icon Positionen

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Hast du schon mal die Frau von Stevie Wonder gesehen? Nö.  Na ja, er eben auch nicht. So lautet der Witz über die Blindheit eines der hervorragendsten Musiker zweier Jahrhunderte, in denen uns doch Musik so sehr angeht. Man spottet darüber. Seine Nachrichten läse er beim Bäcker: Auf Mohnbrötchen. Haha, sehr lustig.

Es sind die Blinden, die die Großartigsten sind im Musikgewerbe. Zwei Sehende, Sinead O´Connor und Miley Cyrus, die eine so alt wie eine denkbare Tochter der Ersteren, streiten dieser Tage miteinander. Und übereinander. Es wird geschimpft, gezetert und Gegenstellungnahmen lösen Stellungnahmen in der Öffentlichkeit ab.                               Am Ende: Was soll´s?

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821/13: Positionen: Hellseherische Fähigkeiten treiben mich stets ein paar Tage zu früh #Band-Soziologe

Irgendwas.ist.immer

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Im Kontext einer Bandsituation ist der Spruch „Irgendwas ist immer“ eventuell kein Aphorismus im Sinn von „Wir werden immer irgendwie schaffen, miteinander zu spielen, egal was wolle“, sondern als „Defätismus“ im Sinne von: „Es gibt immer einen Grund, warum es wieder nicht klappen wird“ eine sehr gute Befürchtungsgrundlage des Kulturpessimisten. Das Wort „Defätismus“ ist allerdings veraltet, rückwärtsgewandt und bezeichnet ein systematisches „Schlechtreden“ von gesellschaftlichen und politischen Umständen. Ihr ollen, hochjährigen Unken! (Quelle)

Als ich intuitiv spürte, ich müsste für das (alte) Facebook-Profil meine Ikone wechseln und sie (neu) „Irgendwas ist immer“ nennen (siehe oben), hatte ich das sprichwörtlich „im Urin“. Es ist eine Beschreibung meiner metaphysischen Erschöpfung mit Allem und Jedem. Allerdings ohne es genau zu wissen, tat ich es. „Ebony & Ivory live together in perfect harmony.“ Das waren noch Zeiten damals, alles in perfekter Harmonie. Erinnerungen an die Welt vor „Nine Eleven“, wie sie mal war…

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667/12: Video: Paul McCartneys ‚My Valentine‘ #Lied des Tages

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Paul McCartney’s ‚My Valentine‘ Feat. Natalie Portman and Johnny Dep(via youtube)

My Valentine – Featuring Natalie Portman and Johnny Depp
Directed by Paul McCartney, Featuring: Natalie Portman and Johnny Depp, Cinematographer: Wally Pfister, Editor: Paul Martinez, Produced by: Susanne Preissler

Seine Musik hatte immer mehr Gewicht als andere ihre Musik komponierten. Zwischen ‚Hupfdohlencharakter‘ und ernstzunehmender Musik hat Paul McCartney Zeit seines musikalischen Lebens zu unterscheiden gewusst. Ob Johnny Depp als verhinderter Rockstar gern mit Keith Richards essen geht oder fulminant ein Akustikgitarrensolo sliden will, ist dabei egal. Ob Natalie Portman uns Gebärdensprache erklären will, zweitrangig. Das Video „My Valentine“ zeigt einen von mehreren Songs aus dem neuen Album „Kisses On The Bottom“. Das Gitarrensolo stammt übrigens von Eric Clapton. Das wird nicht verraten und auch nicht, das Stevie Wonder mitwirkte. Diskretion, bitte.

Währenddessen hebt Johnny Häusler auf Spreeblick mal ur. Der Artikel ist aus Gründen der zutreffenden Berichterstattung hier verlinkt. Heute, weil er erschienen ist, und vor einiger Zeit nachträglich noch zusätzlich, weil wir Sven Regener zu Wort kamen ließen.

(EP)

608/11: Video: Mit ‚Superstition‘ ist ein alter Klassiker live auch als Session spielbar #Quasimodo Live Jam #Gigs, Review

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Quasimodo Live Jam – performed am 05.10.11 -Superstition freestyle version (via Youtube)

Dorrey Lyles – vocals
Peer Neumann – keys
Tobias Fleischer – bass
Benedikt Stehle – drums
hier als „Band ohne Namen“, freestyle performing with one of the greatest songs of all time

Quasimodo Live Jam ist eine regelmäßige Veranstaltung, die jeweils Mittwochabend im Quasimodo stattfindet, Eintritt frei. Das Quasimodo hat sich mit JustMusic zusammengetan und beide Partner bilden die strategische Allianz, die derartige Veranstaltungen sicherstellt.

(EP)

425/11: Interview: Gesprochen mit Joanna Zimmer #SWR Interview via ARD-Mediathek

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Der erste Auftritt? Es war relativ selbstverständlich, auf der Bühne zu sein…. – Stevie Wonder hat etwas Unbefangenes, wie alles aussieht, so auf der Bühne…wenn man den Leuten sein Herz gibt, ist es relativ egal….(Joanna Zimmer, Interview)

Joana Zimmer ist eine blinde Sängerin mit erstem Wohnsitz in Berlin und einem ständigen Zuhause in New York. Früher wollte sie einen Porschefahrer heiraten, gibt sie bekannt. Daraus ist nichts geworden. Zu den musikalischen Aspekten ihres Schaffens sagt sie auch was. Und wie bekommt man einen Plattenvertrag? Der SWR hat sie interviewt. Unser Tipp: Anhören!

Das Interview ist hier verlinkt.

187/10: Blackbirdianisches Wissen: radioEINS hat gründlich versagt, zum Formatradio, zur FußballWM!

Geistiges „namedropping“: Irgendwo eine Sendung namens „Wissen macht Ahhh“. Erinnerung nicht minder. „Living in the past“ (Jethro Tull), anstatt hier und heute. „Ich & Ich“ im Niemandsland von Miles Davis Memoiren, er sagt seinerzeit:

Da gibt es so viel über diese Musik zu sagen. Ich beabsichtige nicht viel zu erklären, denn das ist dumm, die Musik spricht für sich selbst …“ (Miles Davis, über sein Album Bitches Brew)

Heute ist der richtige Tag, einen der wenigen überhaupt noch anhörbaren Radiosender in Berlin und Umgebung zu rügen. Milde Medienschelte. Unterlassungssünde pur. Noch weitere „auf der Pfanne“, aber wer hat schon was von Generalabrechnung gesagt? Im Übrigen ist nun Fußball-WM, kein Thema dieser Website, aber es gibt Parallelen dazu: Es geht um 1:0, 1:1, 1:2, 2:1 undsoweiter…

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HowTo (Basiswissen): Wie man einen Geburtstagssong trotz roter Nase richtig präsentiert

HowTo: Compose a Birthday Song

[audio:http://blackbirds.tv/wp-content/uploads/2010/02/Olaf.Maske_Einmal.im.Jahr_low.mp3]
Einmal im Jahr – Olaf Maske (recorded live)

Jesus war ein Clown. (Reinhard Horstkotte aka Clown Filou)

Richtig. Einmal im Jahr hat der Mensch Geburtstag. Der angebotenen Hörprobe oben ist allerdings ein Kuriosum zu entnehmen: Olaf Maske macht einen jährlichen Turnaround von regelmäßig 366 Tagen aus! Trick, Stilmittel oder schlicht Irrtum? Die Klassiker, die man dazu singen kann, sind an einer Hand abzuzählen und allgemein bekannt. Ein HowTo nennt man im Netz eine Art Gebrauchsanweisung. Wie man einen Birthday Song komponiert, ist angesichts so wunderbarer Kompositionen wie dem Earth-Song von Michael Jackson (R.I.P.) demgegenüber Basiswissen. Inwieweit das mit roten Nasen zu tun haben muss, wird ebenfalls noch erläutert werden. Es gibt da einen Zusammenhang. Man muss ihn nur sehen.

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