1433/16: Audio-Paparazzi: „Llorame“ – performed by Nancy Ruth (Auskopplung aus „Sangria Jam“) #Malaga #Spanien

_icon.Tageslied

Spanien_Banner

Zum heutigen Lied des Tages kann ich ruhigen Herzens empfehlen, auch zusätzlich den gesamten Soundcloudplayer gewissenhaft durchzuhören, – ist unten verlinkt.

Wenn man über jemanden nicht viel weiß, soll man besser die Klappe halten.

Bzw. einfach besser zuhören. Nancy Ruth aus British Columbia, Kanada lebt in Málaga, Spanien. Sie ist mir via Twitter über den Weg gelaufen. Weil sich doch Menschen über den Weg laufen, ohne sich je wirklich zu begegnen. Virtuell.

Stück für Stück näher. Die europäische Mission ist eine Lebensaufgabe. Das haben die Briten nicht begriffen. Nancy Ruth lebt in Spanien, Kastagnetten habe ich nicht gehört, auch Stierkampf ist kein Thema, sie heißt nicht so, nur um anglizischtische Märkte (der mit den Zischlauten) zu bedienen. Uh yeah, es ist ein Anglizischmus. Ich werde erfahren, was dahinter steckt. Eine Linksammlung und ein Lied des Tages für die Leser. Heute möchte ich erst einmal bisserl Musik über die warme Körperhölle rieseln lassen. Pardon, Hülle.

Weiterführend

 

1431/16: Video: Wahnsinnige Promisichtung: Yoko Ono im Bayerischen Hof gesichtet #LiedDesTages

_icon.Tageslied

John.Lennon.Gedaechtnisstein


The Knechtsand: Yoko Ono (Ich schwör bei Gott) Release date July 15th 2016

Veröffentlicht am 10.07.2016: Give Peace a Chance – Imagine – Yoko Ono – Weltfrieden – John Lennon und Yoko Ono – The Beatles – ewige Liebe und Freundschaft – Peace – Frieden

Es ist vielleicht das berühmteste Künstlerpaar aller Zeiten. 1980 legt ein durchgeknallter Irrer auf John vor dem Dakotabuilding in New York an und erschießt ihn. Alles was folgt trägt Yoko Ono in sich bis heute. Für viele war sie der Trennungsgrund der Beatles: Alles Quatsch. Das ist genügend häufig seziert worden. Die wunderbare erwachsene Liebe zwischen Yoko und John suchte ihresgleichen und war an Brillanz und Fortüne kaum zu überbieten. Auch wenn May Pang zwischenzeitlich mit ihm kuschelte, wie überliefert ist. Sohn John war Mutter Yoko hier und da nicht immer ganz gewachsen. Vorsichtig gesagt.

Knechtsand nennt sich das Projekt und wir erraten eine Affinität zu Düsseldorf. Haben kaum Zeit ordentlich zu recherchieren, berichten noch schnell, es gibt eine Facebook-Seite und eine Tour durch den Norden. Wer sich dafür interessiert, mag herzlich gern followen, stalken, durch eine bittschön runde Nickelbrille beobachten. Der Sing Yoko Ono (Ich schwör bei Gott) (VÖ 15.07.16) ist jedenfalls eine witzig gemachte Hommage an das künstlerischste, spinnertste Paar aller Zeiten. Womit ich den Superlativ schon festgezurrt habe. Jetzt steht es hier schriftlich ausdrücklich da.

Ich bin gespannt, wie sich daher die Weltmeinung weiter entwickelt.

1425/15: Historie: Der blaue Himmel über Irving Berlin #LiedDesTages

_icon.Tageslied

Herzleuchten (gif)

Die Berliner Band The Xtraordinary JazzBirds hat den Song ‚Blue Skies‘ noch einmal neu aufgenommen.

Er stammt aus der Feder von Irving Berlin, dem eine Reihe bekannter Welthits zugeordnet werden dürfen. Das erzählt die Band in ihrem Issue „Neuntens“ und gibt den Song zum Anhören preis. Viel Spaß. Das Lied des Tages heute.

Weiterführend
Neuntens: Der Himmel über Irving Berlin

1423/16: Video: ‚You will see the light‘ – performed by Jimmy Gee #Berlin #LiedDesTages

_icon.Tageslied

Jimmy.Gee_Banner


Jimmy Gee – You will see the light

Veröffentlicht am 21.06.2016
You will see the light from the album Rock n Soul. August 2016
Jimmy Gee: vocals & guitar,
Eda Schilling: keys,
Oliver Busch: bass,
Leo Sieg: drums.

Wird Rock´n Roll niemals sterben? Man weiß ett nich. Genauer überlegt, hat sich ja schon vieles sehr verändert, ganze Musikgeschmäcker sind im Wandel begriffen. Dass Jimmy zum Regenbogen ging, ist hingegen basierter Standard. Eingeführt von Johannes Mario Simmel, über den Otto Waalkes kalauerte: ‚Du kaufst mir jetzt den Simmel ab, sonst schneid ich Dir ins Ohrläppchen.‘ Apropos läppisch: Jimmy Gee aus Berlin spielt auf eine läppisch anmutende, gewagte Art und Weise Skalen, Chords & Riddims auf der E-Gitarre. Im August 2016 kommt sein neues Album Rock´n Soul, das Video eine Vorabauskoppelung. Nice to view. Public Viewing auf blackbirds.tv. Bisschen satrianesque, was? Und auch wieder nicht: Immer diese blöden Vergleiche. Jimmyesque. Das trifft es ja vielleicht? – Sind die Fans glücklich, nennt man es man es Happy Metal.

Beim Schlagzeug gefällt Acryl und Transparenz, Glasnost viewing. Überhaupt: Fußballfans rufen: „Sssssslllllaaaaaaaaannnnndddddd“, alle Welt denkt an Wikinger auf Island, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Wir wünschen dem Album vom Jimmy Gee Erfolg: Das wäre verdient. Die Band und das Produkt macht Spaß. Ice Ice, Baby. Als Lied des Tages ist die Hoffnung des Tages für Island (Sland), aber auch Schland: „You will see the light.“ Padumms. Pofffftttt.

Weiterführend
Rock´n Roll will never die: Homepage von Jimmy Gee

1421/16: Video: Zeit, dass sich was dreht. Berlin erschafft sich „NEU“ #DinATestbild #LiedDesTages

_icon.Tageslied

Testbildtest_Banner


DIN A TESTBILD Neu Berlin/Nutty Mix – Video by Anke Wolff

Veröffentlicht am 15.10.2012
DIN A TESTBILD – Neu Berlin / Nutty Mix – Video by Anke Wolff
http://www.testbild-music.com
https://www.facebook.com/FerrumX (Anke Wolff)

Vom Verkehr keine Ahnung in Berlin. Ständig Stau. Das macht leicht klugscheißern und beckzumessern. Das ist Pop. Ganz zu schweigen von Flughäfen. Brian Eno hat AIRPORT geschaffen, viele Stunden lang. Es ist für ein kurzes Reinhören zu lang. Gegenüber üblichen Pop- und Rockschmonzetten ist AIRPORT überlebenslang. So lang wie die vermeintlich erfolgreich abschließbaren Klima- und Brandschutzkonzepte am Flughafen NEU in Berlin. Und zu elegisch gegenüber der hektischen Nichtbetriebsamkeit am Berlin Großfluchhafen. Das waren Zeiten, als McCartney Fluchhäfen in Back In USSR einfach ins Studiomikrofon hinein imitierte. McCartney pfoff sie einfach, also früher, als er sie pfüff: Pffffff……..

Berlin, Nutte des Tourismusmarketing mit brav ordentlichem, biederem Bürgermeister nach dem Wegfall der Wowereitschen Partymeile, hört vermutlich Jazz „Miles & more“ und wird in der Version des Nutty Mix von DIN A TESTBILD zum Zeugnis des öffentlichen Willens: Es muss was geschehen. Das Brot von Nutty (Nutty Bread) und Bahnhofshalle, Zug, bitte einsteigen. Berlin macht sich zum Karlshorst, in Schönefeld aussteigen, sinnlos, wozu denn? Es ist ein Ausstieg auf Rezept. Ein paar Durchgeknallte salbern vom Konzept Tegel. Irre das.

Weiterlesen

1418/16: Lied des Tages: ‚Wolkenbruch‘ – performed by Ille Hamma

_icon.Tageslied

Regen - (Quelle: www.jazzbirds.tv)

Regen – (Quelle: www.jazzbirds.tv)

Platzverweis (Banner)

 

Du bist jetzt im Nebel die Kerze. Es ist das erste Mal: Nach all den Jahren bist Du jetzt so gut wie allein und auf Dich zurückgeworfen. Du bist ein Leuchtturm. Lass uns Lichterketten bilden, Lichtensembles mit großer Strahlkraft, ausschlaggebende Orientierungsmarken. Ich reiche Dir Zündhölzer.

Draußen fällt der Regen.

Ille Hamma, Co-Partner in Sachen Zig Zag (Schlachtruf: Broila, Broila), hat den Regen gesehen. It´s raining, Man!

Halleluja.

Zig Zag, derzeit auf Tournee, Sommertour 2016. Zack Zack. Mit Sascha, The Pascha. Lasst es nicht sein. Lasst es geschehen.

Let Love Rule: Lasst Euch von Liebe leiten. Und schützt weiterhin die Rechte von Minderheiten.

Weiterführend

 

1417/16: Video: ‚The Darkest Light‘ – by Bonsai Kitten #LiedDesTages

_icon.Tageslied

Bonsai Kitten (Logo)


BONSAI KITTEN – The Darkest Light (official Video)

Tiger Lilly Marleen – vor der Laterne, bei dem großen Tor (voc)
Highko Strom (g)
Alexx DeLarge (dr)
Spoxx (b)

Diese Gesamtwebsite gewissenhaft gecheckt, vor lauter Schreck festzustellen, dass sie sich noch nicht ein einziges Mal mit der Aufzucht und Pflege von Minibäumen nach japanischer Art befasst hat, fiel erst mal die Yucca-Palme um. Palmlilien oder Yuccas (Yucca) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Dunkles Licht zog auf. Heute wird diese Berichts- und Gedankengrenze weggesprengt. Die Berliner Band BONSAI KITTEN kommt gewachsen rüber. Und er-. Bonsai? (jap. 盆栽), japanische Variante einer alten fernöstlichen Art von Gartenkunst, bei der Sträucher und Bäume in kleinen Gefäßen oder im Freiland zur Wuchsbegrenzung gezogen und ästhetisch durchgeformt werden. Wahrscheinlich aus China, wo es Penjing genannt wird.

bonsaikitten.com war eine Website, die behauptete, Bonsai-Katzen zu verkaufen. Die Seite gab vor, Kätzchen mehrere Monate in Glasbehälter zu sperren, wodurch die Tiere die Form der Behälter annähmen. Das FBI untersuchte den Fall, fand jedoch keine Anhaltspunkte dafür, dass tatsächlich Tiere zu Schaden gekommen sind. Vielmehr handelte es sich um einen Scherz von Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Und, Leute, bitte. Über diese Band müsst Ihr Euch bitte selbst ein Bild machen.

Weiterführend:
* Große Website Bonsai Kitten Version 2.0 (Bandwebsite)
* Nicht Muttis Pudding, sondern Muttis Booking (Booking Agentur)
* Schaut auch, wie die Katze geguckt hat
* Pink purple: Esst mehr Gemüse und Fisch
* Nachlese: Dass Gitarristen mal das Zeitliche segnen

Video Credits & more
Produced by Franz Plasa (H.O.M.E. Studios Hamburg, Germany)
iTunes http://tinyurl.com/jolpow4
Amazon.com: http://tinyurl.com/jljhwzf
Google Play: http://tinyurl.com/gpqo6jp
YouTube channel: https://www.youtube.com/user/BonsaiKittenBand

Flugzeuge? Schmetterlinge... im Bauch!

1412/16: Video: „Flugzeuge im Bauch“ – performed by Dirk + Rubini Zöllner

_icon.Tageslied

Flugzeuge? Schmetterlinge... im Bauch!


Flugzeuge im Bauch – Cover von Dirk & Rubini Zöllner

Hab Sonne im Herzen, im Koffer die Kerzen. Kann nichts mehr essen, kann´s nicht vergessen, aber auch das gelingt mir noch…

Sie haben das Lied schon früher gecovert, im Zöllnerschen Paralleluniversum Café Größenwahn. Jetzt haben sie den Song nochmals hergenommen und unter einer kundigen Programmierung nochmal gänzlich ausgedünnt und reduziert auf das Wesentliche.

Großer Wurf. Vater und Tochter singen sich an der Tafel der Verzweiflung warm und steigern den Wurf zu einer Art Überwurf. Gefällt. Bitte mehr so was.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.  Thank You for the music. – Update 07.06.: Flugzeuge im Bauch und Schmetterlinge, beides ähnlich und doch vom System her total unterschiedlich angelegt. Besser jedenfalls als Mahl- bzw. Mühlsteine. Es musste ein Beitragsbild her, das ist erledigt. Radio Zöllner meldet schon hohe Zugriffszahlen auf YouTube: Hat sich die Proklamierung als Lied des Tages gelohnt.

Weiterführend
Café Größenwahn 2011: Flugzeuge im Bauch
Apropos: Flugzeuge im Bauch – Artwork

 

1410/16: AudioPaparazzi: Revelation Extended Version – performed by Prince #RIP

_icon.Tageslied

Purple.Heart_Prince

Recording Sessions
Date Studio Additional info
Summer 2014 (assumed) Paisley Park Studios, Chanhassen, MN, USA Initial tracking
Recording Personnel
Prince – lead vocals and all instruments, except where noted
John Blackwell – drums
Andrew Gouché – bass guitar
Xavier Taplin – keyboards
Marcus Anderson – saxophone, flute

Ohne Worte.

Anhörtipp Ort: Badewanne – Quietscheentchen mitnehmen

1407/16: Video: ‚Kampflos‘ von Silly aus ‚Wutfänger‘ – Lied und Leid des Tages liegen häufig nahe beieinander

Silly-Logo-03


Silly – Kampflos (Official Video)

Veröffentlicht am 12.04.2016
Video zur Single von SILLY „Kampflos“ (VÖ 22.04.2016) aus „Wutfänger“ (VÖ 06.05.2016)
Album bestellen:
iTunes http://www.umgt.de/9vZlUL
Amazon: http://www.umgt.de/1hf3wJ
Saturn: http://www.umgt.de/HR0Xjm
Mehr Infos:
http://www.universal-music.de/silly/home

http://www.silly.de

Gestern Abend, nach dem ESC in Stockholm ließ ich noch kurz die Glotze an. Es wurde blau gemacht: Uwe Hassbecker hielt seine blaue Semiakustikgitarre Richtung Reeperbahn, geile Meile. Schöne Stadt. (Udo Lindenberg).

Der größte Krieger muss nie kämpfen. Der größte Streiter muss nie streiten. Erst recht nicht über die Qualität von Texten. Viele verbinden mit Silly Texte des DDR-Liedtextgotts Werner Karma. Es gibt auch Menschen, die die Übernahme der Texte durch Anna Loos kritisch begleiten. Ist das Umdenken auch schwer, ist der Selbstversuch zweifelsohne geglückt. Hier gilt dies Fragment: ‚Angstlos, lass die Angst los. Im Labyrinth steckt der Frieden, Liebe wird Hass besiegen. Liebe, die ist überall, ein freier Fall.‘

Nein, ganz ehrlich. Den Karma liebt man. Er sendet Musik häufig gutes Karma. Seine Bilder und Kopfcinematographien sind unerreicht. Es gibt auch andere Arten Jazz. Noch haben wir nicht alle Texte auf der neuen CD von Silly seziert: Die Übernahme der Texthoheit durch Silly ist zweifelsohne geglückt. Auch was das hier gezeigte Video angeht, ist es gut wie es ist. Hohe Qualität. Das war von denen ja zu erwarten, gehören doch Silly zu denen, denen Dänen gar nichts vormachen können.

Tja, die Skandinavier scannen Songtexte ein: Scan Din A Vier. Wir aber lassen uns gewiss nicht verrückt machen, nicht silly. Vorwärts immer, rückwärts nimmer: Klasse Video. Hier und heute das Lied des Tages, nach dem gestrigen Leid des Tages in Stockholm. Thank You for the music, Silly.

The Beatles - Let it be (1970)

1401/16: Lied des Tages: „The Long & Winding Road“ – performed by Jimmy Gee (Original: The Beatles)

_icon.Tageslied

Stairway To Heaven (gif)


Jimmy Gee: vocals, guitars, bass, keys and drums – The long and winding road – via YouTube

Man darf die Treppe nach oben als Stairway To Heaven interpretieren. I Wish U Heaven: Dort John Lennon, Jimi Hendrix, Elvis, Miles Davis und viele, viele andere, veranstalten Paradise Sessions, ein verloren gegangenes Paradies auf Erden, vom dem lediglich nur Tonträger geblieben sind. Ob Paradise Park aus aktuellem Anlass in Paisley Park umbenannt wird, ist zur Stunde ungeklärt. Grund genug gäbe es. Das heutige Lied des Tages hat eine positive Energiebilanz: Nicht weniger als eine gesamtgesellschaftliche Energiewende steht unmittelbar bevor. Die Dienststelle für Positivismus, Hoch-Kommissariat, hat erkannt: Das obige Video muss ausgezeichnet werden. #Award

Die Abteilung Positivismusforschung am Blackbird-Institute Berlin teilt offiziell mit: Muttertag ist vorbei.

Jimmy Gee erinnert sich an seine Mutter, die verstorben ist. Er sagt, dies Stück sei ihr Liebling gewesen. Man kann es ja verstehen. Es gehört auch hier zu den Lieblingsstücken der gesammelten Erinnerungen. Damals am Klavier für das Album Let It Be aufgenommen, von den bereits im Siechen befindlichen Beatles (Federführung: McCartney), kurz bevor Abbey Road aufgenommen wurde. Let It Be erschien nach Abbey Road und wurde als Trennungszeugnis aufgefasst. Phil Spector mischte eine „Wall Of Sound“ mit ordentlich Streichersätzen drüber. Paul forderte: „Never do things like that again.“ Viel später erschien die Originalfassung neu: auf Let It Be … Naked. Das Brimborium hatte ein Ende. Let It Be hatte zwei, mit und ohne Spector, Naked war Re-spectort.

Jimmy Gee greift damit ein Stück auf, das ganz sicher zur Rock- und Popgeschichte gehört. Das ist ein Lied des Tages nach unserem Geschmack.

Während wir noch immer nicht den zu frühen Abgang des energetischen Prinzen aus Minneapolis verwunden haben. Jimmy! Du hast den Song klasse aufgenommen.

1399/16: Lied des Tages: Samy Deluxe – Weck mich auf

_icon.Tageslied

Tommy.Deluxe (Banner)


Samy Deluxe – Weck mich auf (Official Video)

Auf facebook steht viel Schrott. Soweit zum Nachrichtenwert dieses hier nun folgenden Artikels.

Xavier Naidoo hat den Song für Sing meinen Song (Vox) mit Billigung des Urhebers gecovert. Und zu Tränen berührt. Apropos Urheber: Die Mediengruppe RTL hat das Video bei Youtube sperren lassen, aus Urheberrechtsgründen. Womit wir beim doppelten Lottchen namens Moral sind: Man möchte die RTL-Server auslasten, anstatt die Coverversion via YouTube zu streuen. Was auch immer als hanebüchener Quark hierüber geschrieben wird, geht es in dem Lied um eine Art persönlicher Abrechnung mit dem Deutschland, in dem wir uns befanden. Es ist Vergangenheit deluxe: Samy D. hatte den Text erstveröffentlicht am 10. September 2001. It was A day after.

Also eine (d)olle Kamelle. Der Text ist wirklich brandaktuell, gerade heute. War Samy Deluxe eine Art Prophet der Jetztzeit? Immerhin deckt sich die Veröffentlichung datumsexakt mit dem Beginn der neuen Zeitrechnung, um die namentlich zu nennen man nicht als Weltverschwörer gelten kann. Einen Tag vorher, am Ground Zero und zu Nine Eleven, war die Zündschnur bereits erfolgreich angezündet. Kurze Zeit später explodierte Afghanistan und ein ums andere Land folgten dem Weltkrieg gegen den Terror mit den Mitteln eines globalen Gegenterrors nach. Alles was folgte, ist in dem Liedtext zutreffend beschrieben. Lakonisch, wortgewendet, gehört Deluxe zu den Nüchtlingen. 2015/6 gehört den Flüchtlingen.

Ein Text deluxe, der es in sich hat. Nena kämpfte mit Xaviers Darbietung und ihren Tränen, von der Couch aus. Zurecht. Das ist ein Lied des Tages.

Weiterführend
Brennpunkt Bayern: Die rassistischen Statisten von Deutschland

1395/16: Lied des Tages: Sometimes It Snows In April – performed by D´Angelo ft. Princess – Mit Anordnung von ganz oben!

Prince - Lovesymbol

_Wallpaper_Prince_Purplesnow_1920Px


D’Angelo ft. Princess: Sometimes It Snows in April

Veröffentlicht am 26.04.2016: Music guest D’Angelo pays a moving tribute to Prince by covering his classic „Sometimes It Snows in April“ with help from Maya Rudolph and Gretchen Lieberum’s cover band, Princess, for the Tonight Show audience.

Liebe, Respekt und viel Gefühl. In dieser Darbietung wurde der Text aus Anlass des Ablebens von Prince nur geringfügig geändert. Ja, und es schneite tatsächlich. Zufall war das nicht: Die Anordnung kam mit Sicherheit ganz von oben…

Die Version gehört allerdings zu den äußerst gelungenen Covers und ist damit eine nochmalige Verneigung vor dem größten aller kleinen Prinzen ever. Geht zu Herzen. So geht Liebe. Was Prince beim Gedanken an Liebe empfand, sagte seine Schlagzeugerin Hannah Ford-Welton in ein paar sehr persönlichen Zeilen auf facebook. Der Berichterstatter fand es wichtig, es übersichtlich sichtbar zu machen.

Bei Bedarf bitte hier entlang….

Weiterführend
Purple Plane, Purple Plane

1391/16: Lied des Tages: Someday My #Prince Will Come (Miles Davis)

_icon.Tageslied

Prince.Tatoo.Tommy.Tulip


Miles Davis / Someday My Prince Will Come

Liebe und Respekt, someday my Prince has gone.
Someday we´ll meet again, my musical friend! My musical icon!

Wir befragten post mortem Miles Davis (gestern, hier), was er von Prince hält und erfuhren, falls wir es nicht in dessen Biografie gelesen hatten , die hohe Wertschätzung seinerseits. Irgendein Klugscheißer auf facebook entblödet sich nicht zu sagen: „Den Namen und das Symbol gleichzeitig zu verwenden, zeigt deutlich, wie wenig man sich zu Lebzeiten für Prince interessiert hat. Aber Hauptsache, fleißig die Nachrufe teilen.“ Ein Kommentar wie Hammer und Sichel und böse Energie. Das kann man grottig nennen. Oder abwegig.

Heute das Lied des Tages: Someday My Prince Will Come. Klingt nach dem Prinzip Hoffnung. Wie traurig. Wie schade: Am Ende war es im Fahrstuhl von Paisley Park. Obwohl? Ist das nicht sozusagen die Vollführung vom Richtigen? Wir sind noch unschlüssig. Erst nochmal kurz ernsthaft drüber nachdenken. Sonst wird´s durch bloßes Hinschreiben schon zum Fakt. Und irgendjemand kommentiert was Böses. Die Welt ist nicht gerecht. Zeichen der Zeit: Sign O´The Times.

 

1382/16: Video: Anoushka Shankar „Land Of Gold“ (ft. Alev Lenz)

_icon.Tageslied

Om_Zeichen_500Pixel

Anoushka.Shankar_Banner


Land Of Gold – Anoushka Shankar ft. Alev Lenz

“I’m so beyond excited to finally share this video with you all. The song ‘Land of Gold’ means a lot to me, and was written in response to the humanitarian trauma of refugees, especially children. I’m happy we were able to feature the song’s amazing collaborators Manu Delago and Alev Lenz in the video.” – Anoushka Shankar

Der 1. April ist vorbei.

Heute sieht niemand die Veröffentlichung dieses Beitrags als Scherz an. Aber eventuell als Bereicherung.

Heute das Lied des Tages.

Bei Interesse besuche meine Herzensdame Anoushka Shankar im Weltweitnetz..keine Angst, dass ich´s petz’…

Roger Marcel Cicero Ciceu (* 6. Juli 1970 in Berlin; ­† 24. März 2016 in Hamburg)

1381/16: Video: Eugen Ciceros Version von „Sunny“ (last recording)

Roger Marcel Cicero Ciceu (* 6. Juli 1970 in Berlin; ­† 24. März 2016 in Hamburg)


Sunny – Eugen Cicero’s last recording

Swinging Piano Classics
Eugen Cicero’s last recording
Eugen Cicero – Piano
Decebal Badila – Bajo Eléctrico .
Recorded in concert at the Kursaal in Uberlingen am Bodensee in December 1996,
IN+OUT Records , 2002

Aus, die Maus. Angereichert mit allerhand Zitaten und musikalischen Versatzstücken nimmt sich die Aufnahme von Sunny als buntes Blumensträußchen musikalischer Vernunft und Sachkenntnis aus. Es wird gehüpft durch alle musikalischen Stile und Stil ist nicht das Ende des Jazzbesens.

Fulminant, die Situation beherrschend und leider sehr in der Nähe seines baldigen Todes aufgenommen, es wird hier gesagt, es sei seine letzte Aufnahme überhaupt gewesen. So nennt man einen Zenit, dem der allzu rasche Absturz in die Sterblichkeit der körperlichen Überreste folgt. Während 2016 sich jemand an diesen Mann erinnert und bedrückt ist über die Parallelen von Vater und Sohn und das unausweichliche Schicksal beider.

Sunny, in dieser Version sicherlich ein angemessenes, wahnwitziges Stück Musikgeschichte, aber auch ein aktuelles Lied des Tages auf blackbirds.tv – Roger Cicero zu Ehren.

Bleibt bitte bescheiden und dem Glück gegenüber aufgeschlossen.

1377/16: Video: „Leaving“ von Richie Beirach, performed live – „Don’t play the frame, play the picture!“

_Jazz.Ikone

Fingertier (gif)


Leaving by Richie Beirach

Drei im roten Kreis feat . Richie Beirach live in der Jazzscheide Düsseldorf
Reiner Witzel – sax
Richie Beirach – piano
Joscha Oetz – bass
Christian Scheuber – drums

Ein Nasshorn und ein Trockenhorn
spazierten durch die Wüste.
Da stolperte das Trockenhorn,
und´s Nasshorn sagte:
Siehste?
(Heinz Erhard)

Die drei im roten Kreis feat. Richie Beirach: Wenn Beirach aufbricht zu verlassen, dann klingt es nicht nach ‚Leavin‘ On A Jetplane‘, wie es John Denver singen würde. Das hört man sich ja schnell über. Beirach gehört zu den großen amerikanischen Jazzepigonen, hat mit vielen berühmten Jazzmusikern gespielt. Als er kürzlich an der Popakademie Mannheim (Okt. 2015) weilte, um mit dem amerikanischen Jazzschlagzeuger Adam Nussbaum zu spielen, lernte ich ihn persönlich kennen. Leavin: Die Kutsche ist schon angespannt. Und die Rösser fliegen übers Land. Hol den großen Wagen, hol den großen Wahahagen. ♪♫♪♫

Überwältigender Pianist. Das Lied des Tages: Leaving von Richie Beirach.

Weiterführend
Richie Beirach + Adam Nussbaum an der Popakademie Mannheim
Richie Beirach in der deutschen Wikipedia
Richie Beirachs Homepage

Robert de Niro - Taxi Driver (gif)

1371/16: Video: „Gestrandet“ – mit Robert Gläser – In der Einsamkeit der Zweisamkeit.

_icon.Tageslied


Robert Gläser – Gestrandet (Official Video)

Veröffentlicht am 03.03.2016 Das Album „Robert Gläser“ jetzt bestellen: Amazon: http://bit.ly/RobertGlaeser

 

Jetzt geht’s los. Robert Gläser hat eine neue, gut gemachte Website.

Das Los verbindet in musikalischer Hinsicht Helene Fischer und Robert Gläser. Nur halbseiden. Sie ist atemlos. Er schnörkel-. Sie kommt langsam. Er gewaltig. Er macht Eindruck.

Zweitens erscheint ein neues Album mit Robert von Tiefgang und Scharfsinn geprägtem Liedgut. Da kann man ja wohl mal reinhören.

Heute das Lied des Tages: „Gestrandet“.

Thank You for the music, Robert Gläser.

Weiterführend?

Nööööö……

1337/16: Lied des Tages: Take Berlin performed „Motion“

_icon.Tageslied

_banner.Tagestipp

Immer wenn ich traurig bin, trink ich noch nen Korn, dichtete Heinz Erhardt. Ich bin heute traurig, tief getroffen, George Martin ist tot, mein kurzer Nachruf eins vorher. Ich aber trinke keinen Korn, sondern höre betörende Musik, die man auch mit dem Hashtag #dreampop verschlagworten könnte. Hört mal rein.

Sie nennen sich TAKE BERLIN, eine von zweien kommt aus Berlin. Yvonne Ambrée lebt überwiegend in den USA.

Dass das Projekt TAKE BERLIN heißt, ist den Lesern bekannt. Sie hat Verdienst an der Schließung von Bildungslücken: Auf ihrem Unterarm las ich, Zuschauer eines Konzerts, bei dem sie sang, eine Liedtextzeile aus Halleluja von Leonard Cohen und war verwirrt. Die Recherchen ergaben eine Jeff Buckley-Verehrung der Tätowierten, die so betört. Quatsch, das ist Geschichte und kann nachgelesen werden. Eine wahnsinnig machende, verstörende Geschichte.

TAKE BERLIN touren jetzt durch Deutschland, Belgien und Holland, kommen leider nicht nach Berlin. Was uns das Leben nicht süßlicher, sondern schwerer macht. Wir müssen mit einer gedachten Fernbeziehung leben. Da kommt uns Motion, das obige Stück, wie gerufen. Wir schalten es an, schließen die Augen und denken an den ertrunkenen Jeff Buckley. Ein Alptraum im Fluss.

Dreampop, ein Traum: So schön ist’s, auch Erinnerungen.

Nehmt Euch bitte Berlin – Take Berlin – zur Brust, hier entlang…

Oder bleibt noch ein bisschen und schaut diese Artikelsammlung über Yvonnes Künstlerleben an und durch, an und für sich…

1335/16: Video: Alice Phoebe Lou (Stereofox Sessions) – Grey #LiedDesTages

_icon.Tageslied

Alice Phoebe Lou (Screenworx)


Alice Phoebe Lou – Grey (Stereofox Sessions)

Veröffentlicht am 23.07.2014
Alice Phoebe Lou and Matteo performing a beautiful track „Grey“ for Stereofox Sessions
http://www.alicephoebelou.com / http://www.stereofox.com

Weiterführend

Der RBB über Alice Phoebe Lou

1334/16: Filmkritik: Bring Your daughter to the slaughter – The rise & the fall of Amy Winehouse #Kritik

blackbirds_Amy_Winehouse

Süße, es ist bald Mitternacht
Und alle Mythen sind in der Stadt
Wahre Liebe und Lippenstift auf deinen Leinen
Ins Kissen zu beißen macht kein Geräusch
Falls dort irgend ein Leben zu erledigen ist
Bevor dein Leben dein Grab wird
Solltest du besser wissen, dass ich der eine bin
Also sperr deine Hintertür auf, lade mich ein
Darum nimm deinen närrischen Stolz, kein Rückweg
nirgendwo, kein Weg, kein Platz zum Verstecken
Bring deine Tochter, bring deine Tochter
zum Schlächter…lass sie gehen, lass sie gehen, lass sie gehen.
(Sinngem. Übersetzung eines Iron Maiden Songs)

Amy, kleines Mädchen, liebt ihren Papa über alles. Und seine Jazzplattensammlung. Große Idole, Sinatra, Fitzerald und Tony Bennett, beispielsweise. Kleines Mädchen liebt den Jazz und singt ihn auch. Begnadet, besonders, spröde, brüchig. Eine eigene innere Stimme, eine ganz besondere mit Wiederkennungswert.

Ihre Freundinnen bewundern sie. Sie bilden ein festes Band um sie, sie aber tritt immer mehr auf. Sie wird vom kleinen scheuen Mädchen zur Göre, gut im Futter, zieht sie schon bald durch die Lande.

Das erste Album liegt noch irgendwie bleiern in den Regalen, bald sind 800 Stück verkauft. Aber irgendwann später macht es Puff paff und Amy steigt auf zum Weltsuperstar Nummer 1, zur Sängerin schlechthin. Back To Black ist ein must have der Weltkultur und alle wollen sie sehen.

Weiterlesen

Let Love Rule! Sending hearts! (gif)

1332/16: Video: Es ist ein ziemlicher Luxuslärm, so lange Liebe in mir wohnt

_icon.Tageslied

Let Love Rule! Sending hearts! (gif)


Luxuslärm – Solange Liebe in mir wohnt (Official Video)

Der diesjährige Vorentscheid zum Eurovision Song Contest hat Vielfältigkeit gezeigt.

Gregorianische Gesänge, ostfriesische Schwesterngesänge, Heavy-Metal-Wacken-Hardcore-Rosen, die Denkverbote scheinen aufgehoben.

Ins Auge fiel der Luxuslärm dieser Band aus Iserlohn. Die Band hat in einem kleinen Vorfilmchen erläutert, wie es zu dem Song kam. Die universelle Message dieses Songs geht im Grunde, und das haben sie gar nicht gesagt, auf die Beatles-Nachricht „All You Need Is Love“ zurück. Sympathische Band, sympathische Sängerin.

Das Lied des Tages ‚Solange Liebe in mir wohnt‘, danach auch deutschlandweit vermutlich nichts anbrennen. Let Love rule!

1331/16: Video: Du kannst mir einen Sturzbach weinen. Aber gib die Steuer pünktlich an. #LiedDesTages

_icon.Tageslied

Brushes - Jazzbesen

Brushes – Jazzbesen


Ella Fitzgerald – Cry me a river

Morgenstund tut Wahrheit kund: Die Bürde des Menschen ist unfucking unfassbar. Jemand fragt Dich: „Musst Du alles allein tragen?“ Du kommst ins Denken. Du fühlst den Jazz des Lebens. Heul doch.

Dies Gefühl beschleicht einen in der Tat häufig. Z.B. bei den Bürden, die der überreglementierte und vorschriftenverseuchte, edv-mäßig herz- und schmerzlos durchorganisierte Überwachungsstaat besonders kleinen Gewerbetreibenden auferlegt, die neben dem Broterwerb ein Maximum an großindustriell gedachten Formalismusverpflichtungen einzuhalten haben, die er kleinlich, rechtshaberisch und kalenderfaschistisch überwacht, indem er es für einen demokratischen Rechtsstaat hält. Dort arbeiten verbeamtete Sorglosexistierer in ihren zu gut geheizten Amtsstuben und lassen seelenlose Belehrungstexte ausdrucken, drohen mit Einschüchterungsmitteln und Repressionen. Willst Du sie persönlich ansprechen, um Klärung zu betreiben, sind sie telefonisch nicht mehr ansprechbar, vermutlich weil während der Kernzeit noch Kollegengeburtstage mit kalten Platten und Schnittchen gefeiert werden und die drei bis vier Auslandsjahresurlaube im Teamgespräch nachgefeiert werden, die sie mit Billigflieger-Supersonderschnäppchen-Angeboten pauschalgebucht haben, die die Welt quälen, Mensch, Tier und Umwelt. Gut, jetzt hab ich mal schnell zusammengefasst, wo der Schuh drückt. Habe ich was vergessen?

Aber Ella bringt die Melancholie auf den Punkt. Deswegen „Cry Me A River“ – großer Song, große Dame, möge sie in Frieden ruhen, sie, die Allerbeste aller Jazzsängerinnen á la Zeiten. Es ist zwecklos: Ich geh schaukeln. Auf der sybillinischen Wasserrutsche…

Ron Spielman (© Ron Spielman, mit Genehmigung)

1330/16: Video: Ron Spielman „Raindrops“

_icon.Tageslied

Ron.Spielman_Banner


Ron Spielman – Raindrops (Live at Blackbird Music Studio)

Veröffentlicht am 02.11.2015
Ron Spielman performing his song „Raindrops“ from the CD „Electric Tales“ live at the Blackbird Music Studio Berlin

Ron Spielman git, vox
Thomas Stieger bass, vox
Julian Külpmann drums
„Raindrops“ taken from the CD „Electric Tales“

Das Lied des Tages ist ein Tageslied, so handgemacht gespielt und so roh und ungeschliffen, wie ein Stück Geisenhanslücke. Was?

Allerdings ist das Stück gut durchdacht und von dem Ron Spielman-Album namens Electric Tales. Das Studioalbum wurde seinerzeit mit Edward McLean (b) und Benny Greb (dr.) eingespielt. Performed wurde für das Video in den Blackbird Studios Berlin am Salzufer, aus dessen heiligen Hallen wir bislang nur Wohlklang vernahmen.

Amen.

_link Lotse

1323/16: Audio-Paparazzi: A Bayer bleibt a Bayer (Akustik Version) von Mista Wicked #LiedDesTages

_icon.Tageslied

Mia Preussn müsse scho oa genauer zuhörn.

Des mit der Mundart iss soa a Sach. MistaWicked machen boarischen Mundartreggae. Die Band groovt wie Sau. Vorgestellt wird hier die quasi bayerische Ersatz-Nationalhymne A Bayer bleibt a Bayer.

In ein richtiges Albumsnippet mit Ausschnitten aus der durchweg gut gelungenen bayerischen Rastamanmusik von Mista Wicked darf ich Euch interessehalber hier noch verlinken.

Bayrische Mundart trifft Reggae, Dub und Raggamuffin. Klasse.

Joa, se soan halt´doa, damit ma Spass han. Fand auch Ina Müller (Inas Nacht) und lud die Raggamuffin-Freaks aus Rosenheim in ihre Late Night ein….

David Bowie (gif)

1321/16: Video: Space Oddity – David Bowie (via YouTube)

_icon.Tageslied

David Bowie (gif)


Choir! Choir! Choir! of 500+ Sings David Bowie’s Space Oddity at the AGO

Veröffentlicht am 17.01.2016
A collective shock was felt when David Bowie passed this past Sunday, a couple days after his 69th birthday. We immediately teamed up with the Art Gallery of Ontario to pay tribute by singing our original arrangement of Space Oddity with 500+ singers. It all went down last night in Walker Court and here’s how it sounded, looked, and felt. RIP Starman: to say we’ll miss you doesn’t even scratch the surface. Recorded in Toronto January 16th by Choir! Choir! Choir!. We usually meet Tuesdays and Wednesdays. There are no auditions and everyone is welcome to join. Find us at choirchoirchoir.com + @choirchoirchoir (Tw/Insta). Hear even more at soundcloud.com/choir-choir-choir.com

Das ist schön.

 

1319/15: Audio-Paparazzi: Mai aus Berlin gibt uns „Across the Universe“, einen der fragilsten Songs von John Lennon

John.Lennon.Gedaechtnisstein

Kürzer kann sich ein Künstler kaum nennen. Mai, ein Monat des Jahres. Eine Kurzform von Maidline. Lautmalerisch ist der Name in der Nähe von May Pang.

Die Berliner Künstlerin Mai hat den Song so aufgenommen, wie es sich gehört.

Ohne das große Ramtamtamm eines Phil Spector, der um alles, was die Beatles machten, soweit er beteiligt war, eine Wall Of Sound legte. Nein, hier kommt das Stück ganz pur so wie es auch gemeint ist. Bzw. empfunden wird.

Sehr schön gelungen. Und deswegen Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Wer von Mai mehr hören möchte, ist bspw. ganz gut beraten zu stalken…

Womit sich der Kreis geschlossen hat. May Pang hat ihre Erinnerungen an John Lennon aufgeschrieben, der Spiegel berichtete 1983 darüber…

1316/15: Lied des Tages: „Where Are We Now“ – David Bowie – Die Frage ist beantwortet.

David.Bowie_SW

Trauerbanner_Blackbirds.tv


David Bowie – Where Are We Now?

Had to get the train
From Potsdamer Platz
You never knew that
That I could do that
Just walking the dead

Sitting in the Dschungel
On Nürnberger Straße
A man lost in time
Near KaDeWe
Just walking the dead

Where are we now?
Where are we now?
The moment you know
You know
You know

Twenty thousand people
Cross Böse Brücke
Fingers are crossed
Just in case
Walking the dead

Where are we now?
Where are we now?
The moment you know
You know
You know

As long as there’s sun
As long as there’s sun
As long as there’s rain
As long as there’s rain
As long as there’s fire
As long as there’s fire
As long as there’s me
As long as there’s you

(Lyrics: David Bowie)

Erstveröffentlichung des Songs auf dieser Website: hier

Dirk Zöllner (Foto: © Rubini Zöllner)

1311/15: Video: Die Zöllner „Herzwinter“ #LiedDesTages

_icon.Tageslied

keine.Zeit_Zeitbanner


DIE ZÖLLNER – Herzwinter

Veröffentlicht am 05.01.2016

„Herzwinter“ aus dem Album „In Ewigkeit“ (2015).
Komposition: Marcus Gorstein, André Gensicke, Dirk Zöllner
Text: Dirk Zöllner
Bläserarrangement: Gerald Meier
Gesang & akustische Gitarre: Dirk Zöllner
Tasten: André Gensicke
Perkussion: Marcus Gorstein
Gitarren: Lars Kutschke, Andreas Bayless
Bass: Oliver Klemp
Schlagzeug: Matthias Mantzke
Trompete & Flügelhorn: David Skip Reinhart
Posaune: Gerald Meier
Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon: Frank Fritsch
Chor: Dirk Zöllner, Marcus Gorstein
Aufgenommen von Marcel Wicher, Marcus Gorstein und André Gensicke.
Mix: Marcus Gorstein
Erschienen bei edel content.
Kamera & Schnitt: Johanna Bergmann

Zeit. Wo ist nur die Zeit geblieben? – Als Dirk Zöllner vor mehr als 1.000 Jahren ein Album namens 7 Sünden herausbrachte, befand sich auf diesem Tonträger 2008 auch ein Stück namens „Rot“. Dazu gibt es auch ein schönes Stadtteilvideo mir irren Bildern eines Straßenköters, der in Prenzelberg ins Studio geht und es wird geheadbangt, was das Zeug hält. Als ich das Stück „Rot“ hörte, dachte ich nur: „Wow, was für ein Drummer?“ Das Stück gehört für mich zu den besten jemals erschienenen, deutschen Versuchen, Funk zu zelebrieren. Hamma.

Matthias „Matze“ Mantzke hieß seinerzeit der Drummer. Der ist vielbeschäftigt, auch als business angel der Unterhaltungsbranche. Später dachte ich häufig: „Ach, Mönsch, der Mantzke ist nicht mehr dabei, och.“ Und jetzt ist er wieder da, der Mantzke, hier im Stück haut er nur gegen Ende ordentlich auf Töpfe und Deckel. Wichtig ist mir: Er ist wieder dabei, und das ist auch gut so. Überhaupt: Der uferlose Andreas Bayless ooch, gut. Die Zöllner-Horns haben eine wichtige Rolle hier im Stück. Ein Kontinuum musiqué: Robert Gläser (b) fehlt, keine Zeit, andere Projekte. Aber ganz grundsätzlich: Weiter machen, Zöllner. Den Segen dieser schwarzvöglerischen Website hast du. Aber das weißt du ja, Zöllner.

(Danke, Matthias)