1279/15: Video: Detroit Gary Wiggins bei den „Berlin Dialogues“ – Harvard University

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A historical look at Jazz in Germany through the presentation of an american musician living in Berlin. Detroit Gary Wiggins speaks of events that has occured during his 25 years in Europe where cultural diplomacy has shown its face and played an important role to provide a comfort zone in the relations of different cultures living among one another. This discussion was titled „Jazz in the Kulturnation“ and part of Harvard University Berlin Dialogues.

Die aus insgesamt 3 Teilen bestehende Dokumentation einer Rede von Detroit Gary Wiggins in der Harvard University wurde von uns für diesen Zweck hier zu einer playlist verbunden und ist damit ein Dokument der Zeitgeschichte.

Gary Wiggins lebt als Musiker seit vielen Jahren in Berlin und hat international ständig zu tun. Man sieht ihn in Paris auftreten, in Berlin oder auch -wie man überraschend sah- in Filmen wie z.B. im Film über das Leben von Udo Jürgens „Der Mann mit dem Fagott“.

Hier ist die Homepage des Ausnahmesaxofonisten aus Detroit. Gary? Give us the Blues. Und den Jazz sowieso.

110/10: Gigs, Preview Berlin: Fred Wesley do’s the Code of Funk, live im Quasimodo am 24.04.10

Von Äpfeln und Birnen

Fred Wesley (tb)
Victor Wesley (tb)
Philip Whack (sax)
Gary Winters (tp)
Reggie Ward (g)
Peter Madsen (p, key)
Dwayne Dolphin (b)
Bruce Cox (dr) – Biblische Verführung: Was gäbe der Funkfandrummer dafür, die Apfelsorte Cox nur einmal und für einen Abend zu ersetzen?

Es ist ein Vorteil, nicht in der Bücherbranche unterwegs zu sein, wenn man Livemusik beschreibt. „The Code of Funk“, das genießt nach den Regeln der Printbranche sicherlich Titelschutz. Dahinter steckt David Garibaldi, der Drummer von „The Tower of Power„, nebenbei gesagt ein gern-Berlin-Besucher. „The Code of Funk“, sagt Garibaldi und erklärt uns „dämlichen Weißen“ aus Europa damit das Sticking eines Drummers, der Funk spielen möchte. Das kann Garibaldi, wie kaum ein anderer.

Und dann gibt es da noch die Funk Brothers, das ist ein Gespann von drei Schlagzeugern, von denen nur noch einer lebt, die die Tamla Motown-Geschichten der Temptations, des jungen Stevie Wonder und von Martha Reeves & the Vandellas schlagzeugtechnisch eingespielt haben. „It’s the rhythm in the middle of the boogie and the beat“. Und dann gibt es diesen etwas dickeren Herrn namens Fred Wesley, der eine ähnliche Rolle gespielt haben dürfte, und das für so illustre Leute wie James Brown, den Godfather of Funk.

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