1494/17: Positionen: Zum Tod von Gerrit Meijer – Von H.P. Daniels (Gastbeitrag)

H.P. Daniels

H.P. Daniels

Am Freitag, dem 17.2.2017, ist völlig unerwartet der Berliner Musiker und Autor, mein Freund Gerrit Meijer, an einem Herzinfarkt gestorben.

Samstagnacht hab ich von Gerrit geträumt: Er war gut gelaunt, sprach von seinen Plänen, was er in der nächsten Zeit tun wolle … neue Songs aufnehmen, noch ein paar Lesungen machen aus seinem gerade erschienen Buch “Berlin. Punk. PVC”. Er hat sich gefreut, als ich ihm sagte, dass mir seine Lesung neulich im “Pinguin” gut gefallen hat. Und er hat mir eine Menge seiner lustigen Geschichten erzählt … was er gemacht hat, was er erlebt hat … über Menschen, die ihm begegnet sind. In seiner typischen Art, ruhig, zurückhaltend … und sehr witzig. Er hat gelacht und war guter Dinge … Es geht ihm gut, dachte ich nach diesem Traum … wie schön.

Vor zehn Jahren (so lang ist das jetzt auch schon wieder her!) hab ich zu “3o Jahre Punk in Berlin, 30 Jahre PVC” ein kleines Porträt über Gerrit Meijer für den Tagesspiegel geschrieben.
Anlässlich seines Todes hier nun noch einmal die Geschichte in der bisher unveröffentlichten, ungekürzten Originalversion:

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1093/14: Nachruf: Peter Radszuhn starb unerwartet mit 60

Kerze (animiert)

„Peter Radszuhn stand von der ersten Sendestunde an für die Musik bei Radioeins. Die Liebe zur Musik gehörte zu seinem Wesenskern; sie trieb ihn an, und er hat unzählige Hörerinnen und Hörer dafür begeistert. Er war ein stilbildender Musikjournalist, bestens vernetzt und hoch anerkannt in der Musikszene. Wir vermissen einen ganz besonderen Kollegen.“ (Dagmar Reim, Intendantin des RBB mit eigenen Worten)

Eigentlich ist nie die rechte Zeit zum Nachrufe schreiben. Manchmal muss man sich die Zeit dafür nehmen. Ob man will oder nicht. Der Grund:

Wir erfahren, dass der Berliner Musiker, Journalist und allseits gut bekannte Peter Radszuhn (geboren 1954) im Alter von nur 60 Jahren überraschend verstorben ist. Der war ein ganz besonderer: Ein Widergeist, ein harter Hund, einer, der nie mit seiner durchaus dezidierten Meinung hinterm Berg hielt. Der viel für die Musikszene in Berlin getan hat, einige von Rang und Namen entdeckt hat. Mit eigenem „Tempo“.

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