1614/17: Video: Alex Sebastian hat eine Liga außergewöhnlicher Gentlemen am Start. Über einen Woodstock ‚freak of nature‘ aus München

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Alex Sebastian: Why are you still here? [official video]

Am 27.10.2017 veröffentlicht
New song by alex sebastian, IN STORES NOW! Featuring Jerry Marotta (drums) and Tony Levin (bass).
A Walter White and Breaking Bad tribute videos created by an amazing team of enthusiasts with a very small budget! Thank you all!

So ist dieses ganze Stück Musik in der Kürze der Zeit gestrickt: Du verstehst das business und ich die Chemie guter Allianzen. Dies alles Ingredienzien eines mutmaßlichen Achtungserfolgs. Was ist denn nun das besondere Hui dieses Songs?

Es ist eine außergewöhnliche Allianz über zwei Kontinente hinweg. Auf Alex Sebastian wurde ich aufmerksam, weil ich mich via facebook und Instagram mit dem amerikanischen Schlagzeuger Jerry Marotta verfreundete. Ich kenne Jerrys Arbeit schon sehr lange. Zuallererst sicherlich seine Zusammenarbeit mit Peter Gabriel Ende der Siebziger Jahre des letzten Jahrtausends. Mir ist weiteres namedropping eher lästig, man kennt Marotta, dessen größte Marotte das Drummen ist. Daneben besitzt er ein Studio in der Nähe von Woodstock, eine ehemalige kleine Kirche.

Ähnlich muss man einen der weiteren, größten Namen des Musikbusiness aller Zeiten anfassen: Tony Levin, den ich vor Jahren mit Terry Bozzio, Pat Mastelotto und – Gott sei ihm gnädig – Allan Holdsworth in Berlin live spielen sehen durfte. Tony Levin hat auch schon mit John Lennon Platten aufgenommen. Auch hier überlasse ich das namedropping Wikipedia.

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88/10: Gigs, Review: Im Quasimodo Berlin musizierten Terry Bozzio, Tony Levin und das war Hot Sauce!

Sitze hier im Thairestaurant Elephant, Fasanenstr., Berlin und befinde mich in bester Gesellschaft: der beste Rockbassist der Welt, Tony Levin, stärkt sich am Nachbartisch für das Konzert um 22 uhr im Quasimodo. Dass er nach Hot Sauce fragt, ist nicht verwunderlich.“ (TwitterTweet von Tommy Tulip, 06.04.2010 – 20:53 Uhr)

Ja, das Restaurant Elephant, unmittelbar gegenüber vom Quasimodo, hat auf Nachfrage „hot sauce“ zu bieten. Und so’n heißer Bassist wie Tony, dem ist die thailändische Küche in ‚european style‘ eben etwas zu ‚unheiß‘ – was die Bassgrooves allerdings angeht, benötigen diese in der Regel keine Hot Sauce  obendrauf. Viele davon sind weltberühmt geworden. Dass Terry Bozzio ‚woanders was isst‘, sagt Tony Levin mir auf meine Frage hin, und das wiederum war zu bedauern. Allerdings lautet eine goldene Regel des Paparazzi-Journalismus: Stör Künstler nie beim Essen vor dem Auftritt, das geht schief.

Gestern, am 06.04.2010 fand  ein bereits seit längerem hier angekündigtes Konzert der Meisterklasse statt. Es gaben sich die Ehre:

  • Tony Levin, Bassist
  • Terry Bozzio, Schlagzeuger
  • Allan Holdsworth
  • Pat Mastelotto

Man muss schon den Mut bewundern, den das Quasimodo mit diesem illustren Quartett von Gott begnadeten Musikern an den Tag legt. Denn was geboten wird an einem solchen Abend, das ist alles andere als „billiger mainstream“. Mit der Veranstaltung dieses Konzerts von vier Weltklassemusikern festigt das Quasimodo seinen Ruf als äußerst bedeutender Spielort in Berlin, der seinesgleichen sucht. Das Quasimodo hat im „Spielkeller“ nur einen Fehler: es ist an solchen Tagen zu klein, etwa 350 Zuschauer und der Laden ist voll. Und wie voll. Ausverkauft.  Gestern Abend.

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67/10: Gigs/Preview: HoBoLeMa – Am 06.04.10 findet im Quasimodo musikalisches Weltwunder statt!

HoBoLeMa = Holdsworth, Bozzio, Levin, Mastelotto (amerikanischer „Aküfi“ -Abkürzungsfimmel für ein unaussprechliches Weltklasseset)

 

Update: DAS KONZERT IST AUSVERKAUFT!

Weltklasse-Musiker ! Und nur zufällig entdeckt: blackbirds.tv bewegt sich aus investigativen Recherchegründen im Berliner Nachtleben im Quasimodo. Was das Quasimodo ist? Hier eine von mehreren denkbaren Antworten. Die Abkürzung HoBoLeMa wird auf dem aktuellen Tourplakat nicht konsequent fortgesetzt, dort ist die Reihenfolge der aufgezählten Protagonisten BoHoLeMa, ergo können wir amerikanische Abkürzungs-Algorithmen,  mit etwas Wein oder Bier im Kopf, auch bequem anders herum lallen. Das gibt uns eine gewisse „Freiheit im Geiste“. Oder doch lieber nichts trinken? Weltklasse-Musiker werden erwartet….

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