1552/17: Video: The Not So Bright Side Of The Moon #Squirrels


The Squirrels – The Not-So-Bright Side Of The Moon [full album]

Hardcore Fans of Pink Floyd:
Aufgepasst.

Ganz harter Tobak. Wiewohl: Rick Wright (kb) kam vom Jazz, das ist bekannt. Doch dass mit spielerischer Leichtigkeit auch ganz stiloffen aufgenommen werden kann, ein derartiges Jahrhundertalbum, dazu kann man die Eichhörnchen aus Seattle nur bewundern. In dieser Stadt hat sich Kurt Cobain die Kugel gegeben und ein Ehrendenkmal erinnert an den Godfather of guitar Jimi Hendrix.

High End Performance in A jazzy paraphernalia style. Und dann gen Reggae! (Time) – Doch hört selbst.

Man mag das. Oder nicht.

Ich find’s großartigst.

An den Drums: Billy Ray (aktuelles Lineup 2017)

Weiterführend

1261/15: Lied des Tages: „Time“ aus dem Album „Jazz Side Of The Moon“ #playlist

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Playlist „The Jazz Side Of The Moon“ – ausgehend von dem Stück „Time“ – Sam Yahel, Mike Moreno, Ari Hoenig, Seamus Blake – Time (Official Audio)

Title: The Jazz Side Of The Moon
Interpret: Ari Hoenig, Mike Moreno, Sam Yahel, Seamus Blake
Genre: Jazz, Contemporary Jazz, Jazz Combos, Engineers‘ Picks
Label: Chesky Records
Release Date: 2008

Es gibt Alben. Und es gibt wichtige Alben, superwichtige Alben. Jahrhundertwerke, so wie das Album The Dark Side Of The Moon von Pink Floyd, 1972/3 aufgenommen unter den Fittichen des Soundtüftlers und Engineers Alan Parsons, der nicht wenige Gimmicks und Special Effects zu einem der besten, zeitlosesten Alben aller Zeiten zusteuerte.

Immer wieder versuchen sich Musiker an der musikalischen DNA der Rockband Pink Floyd zu vergreifen, mit unterschiedlich großem Erfolg. 2008 war es eine Idee, die falsche Seite des Mondes (The Wrong Side Of The Moon, siehe Bild, eigene Entwürfe) anzusteuern und sie jazzig zu interpretieren. Das Verrückte ist: Wie man Pink Floyd auch interpretiert, kaum jemand akzeptiert derartige Grabräubereien als gelungen. Eines Tages wird Wish You Were Here auf einer Kirchenorgel in Hamburgs Kirchen zelebriert, und dann? Ach, der Gedanke ist aber auch abwegig. Findet selbst heraus, ob es geglückt ist?

Viel Spaß. Bei Gefallen kannste kaufen….

 

1184/15: Video: The Dark Side Of The Moon – performed by Dream Theater

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Dark Side Of The Moon-Dream Theater -LIVE

Dass sich Schlagzeuger kleine blaue gelartige Gallertkissen aufs Fell kleben, hat Gerüchten zum Trotz nichts mit „The Dark Side Of The Moon“ zu tun, sondern mit Sounddämpfung. Obertöne bekämpfen. Was hingegen für das Album von Pink Floyd nicht gilt: Hier sind alle Obertöne schön anzuhören. Kommen nun auch noch großartige Musiker dazu, ist´s ein Ereignis der besonderen Art, eine Art MoFi, analog der gerade kürzlich vorübergehuschten SoFi.

Der Mond: Er ist anbetungswürdig. Nicht nur für Wölfe. Das wissen wir.

Dass die amerikanische Band das legendäre Rockopus „The Dark Side Of The Moon“ live sehr originalgetreu aufgeführt hat, blieb uns bislang verborgen. Wir gehören eben nicht zu sehr zu den Prog-Rock-Fans. Der Film ist absolut sehens- und hörenswert. Hut ab, Chapeau, großartig. Spaßeshalber.

Das heutige Lied des Tages: Das ganze Album, im Original von Pink Floyd, und hier als konzertantes Erlebnis der Spitzenklasse. Weiteres über Pink Floyd hier bei Interesse…

968/14: Lied des Tages: Die Berliner Band „ORIENTATION“ und „9 in Istanbul, 8 in Berlin“

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Mir ist schon ganz türkis…. – Ohne Istanbul wäre ich ziemlich auf Turkey….cold turkey!

Wie es scheint, gibt es keine Zufälle. Dies betrifft auch die Stadt Istanbul.

Das ist schon abgefahren. Ich durchstöbere alte Fotosammlungen und stoße auf dies Foto, das ich 2010 in Kroatien geschossen habe. In meinem Kopf macht es „Klick“ und „ach“, ich denke „och“ und „ach nee, ne?“.

Irgendetwas hat dieses Foto, das mich fesselt. Ich krame in meinen Gedanken nach. Tiefentschlossen. Vergleicht bitte mal dieses von mir angefertigte Foto mit dem hier…. wacka wacka…. Diesen Vorgang nennen sie auf englisch „Orientation“. Das ist der türquoise Kreidekreis. Oder so ähnlich. Sich an etwas zu erinnern, das einem wichtig ist, wichtig war und von dem man glaubt, es nie wieder zu vergessen. Vergessen zu können.

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803/13: Video: „Us and Them“, „Wir und Sie“, die dunkle Seite des Mondes – ein Jubiläum der Extraklasse #DSOTM #PF

DSOTM_Birthday cake (Herkunft unbekannt)

DSOTM_Birthday cake (Herkunft unbekannt)

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Pink Floyd – Us And Them – From Live At Pompeii(via youtube)

Inspiriert durch einen kurzen Beitrag der Sendung „Titel, Thesen, Temperamente“, der am 07.04.2013 zum 40-jährigen Jubiläum der Platte gesendet wurde. Mit Dank dafür.

Unsere Entdeckung: Die ersten Male hörten wir die Scheibe noch heimlich. Dann war sie uns unheimlich wichtig. Jetzt erinnern wir an sie: Die Kids zeigen uns einen Vogel. Und wir freuen uns heimlich, früher anders als unsere Kids heute gewesen zu sein. „The Dark Side of the Moon“ ist inzwischen ein heimlicher Gedanke geworden. Wohin wir alle diejenigen zu schießen trachten, die uns „lieb und teuer“ sind. Möglichst auf die dunkle Seite des Mondes. #Erkenntnisse zu #40 Jahre (DSOTM, 1973)

Dabei ist das Album auch 40 Jahre nach seinem Erscheinen noch frischer, jünger und bestechender, als wir es selbst sind. Wir sind älter geworden, das Album nicht. Das Album „The Dark Side Of The Moon“ feiert dieses Jahr sein 40-jähriges Jubiläum, es wurde von Pink Floyd am 24. März 1973 veröffentlicht. Alan Parsons, später selbst weltweit erfolgreich mit „The Alan Parsons Project“, war Toningenieur an den Reglern und Schiebern der Londoner Abbey Road-Tonstudios, da gleich hinter jenem Zebrastreifen.

Dabei war, zu Pink Floyd zu gelangen, in jenen Jahren nicht so schwer und doch zugleich eine Zeitenwende. Die schlimmsten Psychelismen dieser Zeit hatten ihren Zenit bereits langsam überschritten, im vierten Jahr nach Woodstock. Ich selbst (Baujahr 1962) war zu jener Zeit erst anfänglich im Begriff, der internationalen Rockmusik zu huldigen. Mein musikalischer Durst wurde noch von Dieter Thomas Heck, Chris Roberts, Rex Gildo und den ganzen anderen Schlageraffen genährt.

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281/10: Legenden: Moden + Strömungen speisen sich nicht aus dem Erscheinungsdatum, sondern aus meiner Bereitschaft, die Realität Revue passieren zu lassen.

Das ist der Unterschied: Mitte der Vierziger des vergangenen Jahrhunderts hatten die Menschen die Stalinorgel gesehen! Mitte der Siebziger wurde sie durch bunte Lichtorgeln und Stroboskope (Psycholights) ersetzt. Dazu konnte, wer mochte, tanzen. Dies war die Banalisierung des Bedeutungslosen der Siebziger Jahre. Dabei war das Herbeischaffen und der Einsatz von Stalinorgeln alles andere als bedeutungslos: die Sowjetunion hatte den „Vaterländischen Befreiungskrieg“ losgeschlagen. Mit gutem Erfolg: das mörderische Biest namens Hitler wurde vernichtend geschlagen! Die Seventies waren möglich geworden! (gewagte These) 

Ich weiß nicht, wie es Euch geht? Mir geht es so und darüber denke ich gerade nach.

Zuerst habe ich die Musik „wider Willen“ aufgedrückt bekommen. Da lief was im Schwarz-Weiß-Fernsehen, namens Hitparade mit Dieter Thomas Heck. Schon bald switchten wir auf Farbe um. Nun sah ich Rex Gildo, Jürgen Marcus, Cindy & Bert, Bernd Clüver, Udo Jürgens und viele andere mehr, darunter auch Katja Ebstein oder Mary Roos. Zuerst war ich ein Fan von Chris Roberts, der sang die bedeutungsschwangeren Worte „Ich bin verliebt in die Liebe, sie ist oley hey für mich….“. Das sprach mich gleich an.

Irgendwann machte es ratsch und ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wann das war? Meiner Erinnerung nach war ich bei einem Freund zu Besuch, dessen Eltern ihm schon eine ganz beträchtliche,  moderne und wohl teure, weiße Schleiflack-Stereoanlage gekauft hatten. Mein Freund, genauso alt wie ich, legte eine Platte auf den Plattenteller. In seinem Zimmer hatte der Vater bereits auch eine Lichtorgel installiert, bestehend aus drei bunten Scheinwerfern, die ein Grundlicht zur Verfügung stellten und sobald die Musik begann, zuckten die Lichter im Takt der Musik.

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