1715/18: Positionen: Support Your musical hereos – Vom Shoppen im Internet via itunes #DiegoPinera #ArtistoftheDay

Tonträgerkäufe - Support Your Musician Hereos

Tonträgerkäufe – Support Your Musician Hereos

Ich brauche derzeit aus gesundheitlichen Gründen den gelegentlichen Walk around the Acres (den Lauf um die Morgen Land im Sinne eines metrischen Landmaßes, wer es nicht weiß) und habe dazu auf einem Smartphone einer unbekannten amerikanischen Firma mit einem Apfel als Firmenlogo aus San Cupertino die Weißen in den Ohren stecken, mit denen ich dazu ungefähr eine Tonträgerlänge Musik hören kann. Im ersten Lauf verwendete ich die Musik des Nesin Howhannesijinn-Trios des finnischen Berliner Bassisten gleichen Namens mit dem Titel Sonore. Beim zweiten Lauf verwendete ich Musik von Wolfgang Haffner von der CD Kind Of Spain. Auf der Suche nach guten Überlegungen, wie es wohl weiter gehen kann, kam das Klein- oder das Großhirn des Berichterstatters auf Diego Pinera.

Sieht man sich die Musikszene weltweit an, kann man schon ins Grübeln kommen. Es ist ein bisschen ähnlich mit dem Verfall des Einzelhandels. Wie im Handel ist in der Musik das Modell Verdrängung am Start. Der große Mainstream ist noch am Laufen. Interessantes drängt kaum noch nach. Aber nicht, weil es das nicht gibt. Sondern weil man es nicht mehr hören kann. Überall ist Lärm, zu viel Lärm. Höchste Zeit also, den Mainstream ein bisschen abzuschalten und auf seltsame Geräusche zu achten, also seltenere, dafür wundersame. Das Kofferwort „seltsam“. Verwunderlich.

Oder zum Bewundern. So einer ist auch der Schlagzeuger Diego Pinera aus Uruguay, der seit geraumer Zeit in Berlin lebt und arbeitet.

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