1440/16: HIStory: ‚Wittstock statt Woodstock‘ #DDR #Hippies

DDR-Flagge


Wittstock statt Woodstock

Die Einführung des Videos ist mistverständlich: Erst gibt es die üblichen Verdächtigen von wegen, es sei gesperrt aus Urheberrechtsgründen, aber wer das Video in Ruhe weiterlaufen lässt, bekommt das Tor aufgetan Richtung grundlegende Erkenntnisse über die Hippies der DDR, eine Dokumentation über „richtige Gammler“, also langhaarige Hippies im Ostdeutschen. Und nu kugge…besser auch ganz unten!

Zu Wort kommen Zeitzeugen. Darunter auch solche, die wir heute noch kennen, wie Knorkator Gitarrist Basti. Oder Jörg Schütze, genannt Speiche. Die ganze Klaviatur brauner Begriffe aus der Nazizeit boten Bürgerliche im Ostdeutschen auf, um sich sorgfältig von den langhaarigen Pennern abzugrenzen. Die Stasi legte operative Vorgänge an. Im Stasiknast singt ein Häftling Speiche „Keep On Running“ von der Spencer Davis Group vor und wird damit unsterblich.

„Früher hat man so was verbrannt,“ urteilt das Fußvolk im O-Ton von eingespielten Straßenstatements. Bzw. vergast. Das Frisurenkollektiv bestätigt: Man trägt jetzt das Haar voller. Entscheidend ist nicht Länge. Sondern die Fülle.

Die Schreibweise HIStory hat allerdings der King of Pop beeinflusst. Michael – Ruhe in Frieden.

Update: Nach Veröffentlichung Browserabsturz und bei Wiederaufruf Totalblockade. Spannend. Erst geht es, dann nicht mehr. Die meisten wissen sowieso, wie man das übergeht. Ärgerlich. Schade. Der Artikel bleibt.

1103/14: Audio: Composing by iPhone! Und: Was sagt der Europäische Gerichtshof zum Einbetten fremder Videoinhalte? JA!

Audiotipp

Eda "Jazzy" Klingelton, der Europäische Gerichtstroll

Eda „Jazzy“ Klingelton, der Europäische Gerichtstroll

      12 - 24.10.14 - Klingeltöne - Jazzidiots

Audioplayer „Klingeltöne“ – Bitte anklicken!

Das Einbetten auf anderen Internetseiten öffentlich zugänglicher geschützter Inhalte in die eigene Website mittels des sogenannten Framing stellt keinen Urheberrechtsverstoß dar (Az. C-348/13). Das hat der Europäische Gerichtshof in einem Grundsatzurteil vom 21. Oktober entschieden. Der Bundesgerichtshof hatte die Frage dem EuGH in Luxemburg im Mai 2013 zur Vorabentscheidung vorgelegt (Az. I ZR 46/12). (Quelle: verlinkt, unten)

Während der Probe ausprobiert: Kann man mit Klingeltönen vom Handy komponieren?

Das Experiment ist nicht geglückt, aber das Schnitzel blieb übrig davon. Bisschen Hall drauf.

Und einen neuen Audioplayer eingebunden in diese Website, um nicht immer nur externen Content zu hosten, z.B. von Soundcloud-Accounts. Um bei Bedarf auch mal eigenen Content zu publizieren. Funktioniert schon einigermaßen, wie sich anhören lässt. Bitte nicht als Musikstück ernstnehmen.

Der Europäische Gerichtshof hat was ganz Wichtiges entschieden und sinngemäß erlaubt, fremden Content anderswo einzubinden. Eine sehr wichtige Entscheidung für Musiker, Blogger und all diejenigen Aspiranten, die bis gestern noch unsicher waren, inwieweit -z.B. in Folge der mangelnden Einigung zwischen GEMA und Youtube- das Einbinden von Musikvideos „eines schönen Tages“ aufhören müsste. Nicht wenige Blogger befürchteten gar, dann wochenlang ihre eigenen Artikel, ihre kleinen digitalen Schätzchen, langwierig und mit ganz anderen Techniken überarbeiten zu müssen.

Dem ist der EuGH nun entgegen getreten. Fairnymphdich.

Informationen dazu bitte hier zu erlesen….

668/12: MSP: Sein Plattenladen heißt Herunterladen! Dietrich Brüggemann denkt über sich selbst nach

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Autor: Dietrich Brüggemann, Berlin – Textlänge: lang – Zwischenanmerkungen: blackbirds.tv

Sven Regener schimpft und wird beschimpft. 51 Tatort-Drehbuchautoren sind sauer und werden gescholten. Der Chaos Computer Club antwortet und kriegt eins auf die Mütze. Alle kloppen sich. Und zwar wegen Urheberrechten sowie einer Partei, die die Piraterie im Namen trägt. Piraten und Netzaktivisten befürchten eine Welt, in der Firmen wie Disney und Bertelsmann auf jedes geschriebene Wort, jede gepfiffene Melodie und jede Zeile Programmcode sofort ihren Copyright-Stempel draufknallen, dem Urheber dafür anderthalb Cent hinwerfen, das Werk die nächsten 180 Jahre in den Kerker sperren und nur für horrende Summen herauslassen. Die Musiker, Schriftsteller und Filmemacher hingegen befürchten eine Entwicklung, bei der ihre gesamte Arbeit von gierigen, bleichen Computerkindern ins Netz gestellt wird und sie bzw. wir alle verhungern. Es gibt zwei Dinge, die mich daran stören.

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