1213/15: Nachruf: Hans ‚James‘ Last (* 17. April 1929 in Bremen; † 9. Juni 2015 in Florida, USA)

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„Wir müssen alle atmen, und wenn man dies bei den Streichern übersieht, leiert die Musik dahin, dann fehlt der Nerv, die Intensität. Ich lasse die Unterstimmen über den eigentlichen Notenwert hinwegklingen, überhängend sozusagen, so dass über der Melodie noch eine Harmonie liegt, die sich dann etwa in den Bässen fortsetzt. Daraus ergibt sich ein Nachhallklang, der nicht aus der Raumakustik entsteht, sondern schon in der Partitur notiert ist: Eben das ist charakteristisch für den Last-Sound und macht unsere Streicher unverwechselbar.“
Hans ‚James‘ Last, in „Mein Leben“

Wir machen uns Gedanken darüber, wie man den Bassisten (Sting) zum heimlichen Bandleader macht? Es gibt keine Zufälle. James Last, Bassist, ist und war Bandleader. Ein ganz Großer! Erfolgreich wie kaum ein anderer, prägte er eine ganze Musikgattung, die man „Happy Sound“ nennen könnte. Die Doofen Olli Dittrich und Wigald Boning hätten es „Melodien für Melonen“ genannt.

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849/13: Video: „Im Gewerbegebiet“ von Wigald Boning & Roberto Di Gioia #Lied des Tages

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Wigald Boning und Roberto Di Gioia machen ihren Beruf zum HOBBY. „Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu“ – ….im Gewerbegebiet! Nicht Mord, Musik ist ihr Hobby.

Nach DAF (Deutsch Amerikanische Freundschaft) nun „DIF“, eine deutsch-italienische Freundschaft? Man rät, indem man den  oldenburgischen Kleinkunstpapst Wigald Boning (Delikatesse: Oldenburger Pinkel mit Grünkohl, Wintergericht) mit seinem italienisch anmutenden Kunstpartner Roberto Di Gioia addiert und die Wurzel aus zwei zieht. Boning (oldenburgisch: „Bonich“), das ist deutsch und klingt nach Honig. Tiefer geht die „Reise, Reise“, wenn wir weiter hinter die Kulissen schauen.

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846/13: Video: Es ist kalt im warmen Deutschland, die Welttournee steht unmittelbar bevor und nun? #Lied des Tages

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Wigald Boning und Robert di Gioia geben uns die „Neueste Deutsche Welle“, noch neuer als alle vergeblichen Versuche 1981, Deutschland Ideen von neuerer, sinnvoller Musik zu geben! Höchstens 30 Watt für die Instrumente.

Früher war es Dadaismus. Jetzt ist es vielleicht die Fortentwicklung dessen. Wir könnten es Gagaismus nennen. Für die Welttournee übend entsteht dieses videotische Gagaismus-Fantastical. Wir könnten es im Grunde „Trioismus“ nennen und den „War against Trioism“ der Amerikaner damit verhohnepipeln. Mit großartigem Remote.

Wigald Boning, das ist nicht mehr „Die Doofen“, das ist längst eine ziemlich intelligente Sache. Weggefallen ist auch die aus Zeiten der „Doofen“ obligatorische Klobürste als Gesangsmikrofon. Nein, hier wollen sich zwei Künstler nur auf Wichtiges konzentrieren.

Das ist das #Lied des Tages, aber wie es heißt, denkt euch bitte selbst aus!