1753/19: Linktipp: Wie man das Programm vom Yorkschlösschen ergugelt – Tipps & Tricks

Johnny Haschkeks (Foto: Johnny Haschkeks)

Johnny Haschkeks (Foto: Johnny Haschkeks)

Hast schon gehört? Der Roger spielt wieder. Wat? Der Radatz! Ach, der Roger Radatz! Ey Mann, geilomat. – Natürlich gibt es, was diesen alten Ort der Kulturtreue betrifft, auch Grossstadtgeflüster. Doch das ist eine andere Geschichte.

Faktisch praktisch ergugelt sich der kenntnisreiche Künstlerkenner sein Nachleben hier.

Weiterführend

 

1777/19: HIStory: Mit dem Rufus Temple Orchestra kehren die Zwanziger zwanzläufig in den Fokus des Interesses zurück

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Rufus Temple Orchestra – Bei mir bistu shein – Vocal

Es ist wohl nur ein Traum: Katharina von Fintel ist derzeit die in Berlin vielleicht bemerkenswerteste Banjospielerin Berlins. Dabei spielt sie hier gar nicht Banjo, sondern singt. Das bloße Haschen nach dem Wind.

Was war es doch für eine verrufene Zeit.

Doch niemand hat gerufen. Im Yorckschlösschen geht es am Donnerstag ein Stück weit zurück in die Goldenen Zwanziger. Wie shein.

Bei mir bist Du schön, I try to explain. Verderbtes Babylon Berlin.
Das Rufus Temple Orchestra Berlin, beispielsweise am Donnerstag, den 24.01.19 um 21 Uhr, im Yorckschlösschen.
Bitte blättern.

Weiterführend

* Programmheft vom Yorckschlösschen für Januar 2019 (nur kurze Zeit)
* Interview mit Liv Lisa Fries und Volker Bruch über Babylon Berlin
* Beautymountain Berlin-Guitars: In der Motzstr. reüssiert der vermutlich beste Gitarrenladen Berlins in der Motzstr.

1752/18: Personen: Roger Radatz, Drummer, Ehrengast im Yorckschlösschen

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Roger Radatz, Drummer, Ehrengast im Yorckschlösschen Berlin-Kreuzberg


22.11.2018 @Yorckschlösschen Berlin Kreuzberg

Roger Radatz (Schlagzeuger, Kapellmeister, New Orleans-Kenner) – 23.11.18 – Olaf Dähmlow, Inhaber vom Yorckschlösschen, Berlin, schreibt über Roger: „Kraft meines Amtes ernenne ich hiermit Roger Radatz zum Ehrengast. Dies bedeutet frei essen und trinken sowie freies Geleit auf Lebenszeit. Gewürdigt wird er für seine herausragenden Verdienste um erstklassige Musik und Entertainment im Yorckschlösschen und prägenden Einfluss auf meine Programmarbeit, seit ca. fünfunddreißig Jahren. Ich bin mit diesen Würdigungen sehr sparsam. Ehrengäste für ähnliche und andere besonderen Verdienste sind bisher: Jürgen Grage, Peter Blaar, Wolfgang Rügner, Rudy Stevenson, Wim Wenders und Ruprecht Polenz. – Olaf Dähmlow“ #Tulipstagram #TTT #tripletT #Pictuality #Yorckschlösschen #Berlin #Kreuzberg #RettetdieLivemusik #rogerradatz #drumsmakewumms

Du kommst rein, an der Tür vorn rechts auf der Bühne, hinter Geländertraljen (hölzerne Wurzeln, Vollpfosten, die die Bühne absperren gegen Mädchen, die ihre Unterwäsche auf die Bühne werfen würden) sitzt Roger Radatz im Move und groovt im Tempo verblichener Zeiten auf einem schönen Sakkae-Schlagzeug im Beatles-Blueoyster-Finish und grüßt freundlich: „Mensch, Tommy!“ Und wippt und wuppt und die Band, die hier zur Session im Stile New Orleans musiziert, wippt und wuppt mit Roger R., Drummer. Heiliger Bürstenbinder.

Gut, nun ist er raus aus dem Geschehen. Gerade noch saß er auf der Bühne. Olaf Dähmlow weiß: „Es gibt nicht viele Musiker, die das richtige Tempo haben, also erwischen. Viele spielen zu schnell. Die Dinge müssen sich entwickeln können. Artikulieren.“ Wir vertiefen das nicht weiter in dieser Nacht von Donnerstag zum Black Friday, einem Shopping-Kaufrausch weltweit sondergleichen. Dähmlow entschuldigt sich, er müsse nur schnell das Kartoffelwasser abgießen, während wir mit Roger Radatz im Sauerstoffzelt zur Straße hin sitzen und ein paar Worte andere ergeben. Jürgen Grage hat ein tolles Buch geschrieben, hören wir und lassen uns von ihm eins mit Widmung geben. Roger hatte das Tempo, halten wir nochmal fest und auf der Bühne war ebenfalls alles Roger. Auch die Frau mit dem Banjo und – Ihr werdet es nicht glauben – Carlos Santana. Doch das ist eine andere Geschichte, die bereits erzählt ist. Die Sache ist unten gelinkt.

Alle waren an dem Abend sehr glücklich, auch Olaf Dähmlow, der dem Erschienenen, Roger Radatz, zum Erscheinen sehr dankte. Wie wir selbst. Alles Roger, noch ein langes Leben, der Herr, und Liebesgrüße aus der Schreibstube.

Weiterführend

* Sensation: Wie Carlos Santana das Yorckschlösschen von hinten und vorne nahm
* Pssst: Es war alles Roger in der Nacht von Donnerstag zu Freitag im Yorckschlösschen
* Kreuzberger Chronik: Was man über Jürgen Grage, den Seemann, wissen müsste