1440/16: HIStory: ‚Wittstock statt Woodstock‘ #DDR #Hippies

DDR-Flagge


Wittstock statt Woodstock

Die Einführung des Videos ist mistverständlich: Erst gibt es die üblichen Verdächtigen von wegen, es sei gesperrt aus Urheberrechtsgründen, aber wer das Video in Ruhe weiterlaufen lässt, bekommt das Tor aufgetan Richtung grundlegende Erkenntnisse über die Hippies der DDR, eine Dokumentation über „richtige Gammler“, also langhaarige Hippies im Ostdeutschen. Und nu kugge…besser auch ganz unten!

Zu Wort kommen Zeitzeugen. Darunter auch solche, die wir heute noch kennen, wie Knorkator Gitarrist Basti. Oder Jörg Schütze, genannt Speiche. Die ganze Klaviatur brauner Begriffe aus der Nazizeit boten Bürgerliche im Ostdeutschen auf, um sich sorgfältig von den langhaarigen Pennern abzugrenzen. Die Stasi legte operative Vorgänge an. Im Stasiknast singt ein Häftling Speiche „Keep On Running“ von der Spencer Davis Group vor und wird damit unsterblich.

„Früher hat man so was verbrannt,“ urteilt das Fußvolk im O-Ton von eingespielten Straßenstatements. Bzw. vergast. Das Frisurenkollektiv bestätigt: Man trägt jetzt das Haar voller. Entscheidend ist nicht Länge. Sondern die Fülle.

Die Schreibweise HIStory hat allerdings der King of Pop beeinflusst. Michael – Ruhe in Frieden.

Update: Nach Veröffentlichung Browserabsturz und bei Wiederaufruf Totalblockade. Spannend. Erst geht es, dann nicht mehr. Die meisten wissen sowieso, wie man das übergeht. Ärgerlich. Schade. Der Artikel bleibt.

1399/16: Lied des Tages: Samy Deluxe – Weck mich auf

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Samy Deluxe – Weck mich auf (Official Video)

Auf facebook steht viel Schrott. Soweit zum Nachrichtenwert dieses hier nun folgenden Artikels.

Xavier Naidoo hat den Song für Sing meinen Song (Vox) mit Billigung des Urhebers gecovert. Und zu Tränen berührt. Apropos Urheber: Die Mediengruppe RTL hat das Video bei Youtube sperren lassen, aus Urheberrechtsgründen. Womit wir beim doppelten Lottchen namens Moral sind: Man möchte die RTL-Server auslasten, anstatt die Coverversion via YouTube zu streuen. Was auch immer als hanebüchener Quark hierüber geschrieben wird, geht es in dem Lied um eine Art persönlicher Abrechnung mit dem Deutschland, in dem wir uns befanden. Es ist Vergangenheit deluxe: Samy D. hatte den Text erstveröffentlicht am 10. September 2001. It was A day after.

Also eine (d)olle Kamelle. Der Text ist wirklich brandaktuell, gerade heute. War Samy Deluxe eine Art Prophet der Jetztzeit? Immerhin deckt sich die Veröffentlichung datumsexakt mit dem Beginn der neuen Zeitrechnung, um die namentlich zu nennen man nicht als Weltverschwörer gelten kann. Einen Tag vorher, am Ground Zero und zu Nine Eleven, war die Zündschnur bereits erfolgreich angezündet. Kurze Zeit später explodierte Afghanistan und ein ums andere Land folgten dem Weltkrieg gegen den Terror mit den Mitteln eines globalen Gegenterrors nach. Alles was folgte, ist in dem Liedtext zutreffend beschrieben. Lakonisch, wortgewendet, gehört Deluxe zu den Nüchtlingen. 2015/6 gehört den Flüchtlingen.

Ein Text deluxe, der es in sich hat. Nena kämpfte mit Xaviers Darbietung und ihren Tränen, von der Couch aus. Zurecht. Das ist ein Lied des Tages.

Weiterführend
Brennpunkt Bayern: Die rassistischen Statisten von Deutschland

1292/15: Positionen: „Sei wachsam“ von Reinhard Mey

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Es ist so einfach, sich über Reinhard Mey lustig zu machen. Dabei dürfte es niemanden geben, der das Lebensgefühl seiner Generation so genau vertont hat wie er. Mey, 70, war der gute Westdeutsche. Unideologisch, außer, wenn es gegen den Krieg ging. Beseelt von dem Glauben, dass viele kleine Schritte die Welt besser machen können. Weltoffen und frankophil. Selbstdiszipliniert und mit dem Herzen ein bisschen links.

(Der Spiegel, 09.12.13, über Reinhard Mey, geboren am 21.12.42, hat bald Geburtstag)

Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen
Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen
Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen
Die dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen
Und ich denk‘ mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück
Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück
Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen
Sie nennen es das Volk aber sie meinen Untertanen
All das Leimen, all das Schleimen ist nicht länger zu ertragen
Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
„Halt‘ du sie dumm, ich halt‘ sie arm!“

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1194/15: Positionen: Dürfen Proben mitgeschnitten werden? Vorsicht, Kamera! Paar Überlegungen zu ostentativem Digitalismus.

Icon Proberaum

Beuteschema_Gute.Aufnahmen

Melissa Etheridge (* Name geändert) betrat zum ersten Mal den Proberaum: Den Mantelkragen hochgeschlagen, eine große Mütze übers Gesicht, Sonnenbrille Marke Fliegenaugen: Als erstes scannte sie die Räumlichkeiten gewissenhaft ab. Wände und Decken. Irgendwo Aufzeichnungsgeräte? Dann legte sie entspannt ab: Nichts dergleichen. – So könnte künftig das Vorsingen beginnen. – Immer wieder im Streit: Wie stark ist das Recht des Einzelnen vorzuschreiben, ob wir in der musikalischen Probe digitale Aufzeichnungen anfertigen dürfen? Oder -vor allem dies- auf gar keinen Fall Aufnahmen erstellen zu dürfen? Ein paar Gedanken dazu. Durchaus absichtlich meinungsstark. Ich bitte um konstruktiven Widerspruch.

Dabei ist das Einführungswort des höflichen Hinzugewinns zuallererst: Vielen Dank für die Aufnahme. Mit Einführung digitaler Aufnahmegeräte ist das Aufzeichnen von Bandproben in recht guter Qualität viel leichter geworden. Aber auch schon in den Siebziger/Achtziger-Jahren liefen Cassettenrecorder mit, um auf Bandproben Kontrollmitschnitte anzufertigen. Selbst Demos wurden handgeschnitzt angefertigt, beispielsweise um an Gigs zu kommen. Kein neues Thema. Neu ist das Thema Digitalismus indes, seit es Internet gibt und im Web 2.0 kinderleicht Parallelveröffentlichung erfolgen kann.

Hier gibt es meinungsmäßig stark auseinander driftende Pro- und Contralager. Im Interesse der Versachlichung ein paar Gesichtspunkte, vielleicht ein Versuch, eine starke Meinung zu bilden und diese konsequent zu vertreten.

Ich persönlich kann die menschlichen Ängste und Befürchtungen verstehen, allzu schnell im Internet zu landen, mit musikalischem Probematerial, dessen Veröffentlichung man als „nicht reif“ bezeichnen könnte. Das Recht am eigenen Bild ist ein noch schwerwiegenderes Thema als das Recht am eigenen Ton, will man erst einmal meinen. Um diese Frage, um Veröffentlichungen im Internet, geht es mir gar nicht.

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842/13: Video: Neues vom Frizz Feick aus Bückeburg, von Lindgren, George Kochbeck und den Produktionsbedingungen für CDs


Die neue Produktionsassistentin (via youtube)

Musik: Frizz Feick / George Kochbeck – Kamera / Schnitt: Hannes Lambert – Produktion: Natozucker

So ist es: Die einen setzen sich gegenüber YouTube und den harschen, nämlich nicht geregelten Bezahlinhalten des größten Videoanbieters des Internets zur Wehr und verlangen bei Nichtbezahlung der Veröffentlichung die Sperrung des Videos. Weil andere Möglichkeiten der Gegenwehr nicht erlaubt sind.

Die Anderen machen sich YouTube zunutze. wie es im Grunde richtig erscheint: Künstler machen mit Hilfe von bewegter Berichterstattung auf sich und ihr Wirken aufmerksam. Im Vorliegenden macht Frizz Feick aus Bückeburg auf die sich stark verbessernden Produktionsbedingungen nach dem Ableben seines alten Assistenten aufmerksam. Just jetzt hat er mit Lindgren eine neue Produktionsassistentin. Die neue CD kommt. Alles andere erzählt der Herr selbst. Zwischen Lindgren und der Trockenrasur (ohne Tonsur). So kurz mal eben.

Dieses Video verstößt nicht gegen die Nutzungsbedingungen, so lange Feick und Kochbeck nicht miteinander in Streit geraten und Kochbeck die Verletzung seiner Hintergrundmusik-Aufführungsrechte per Mausklick einfordert. Eine vollkommen schräge, wütend machende, fiktive Vorstellung. Höchste Zeit, diesen Willkürfriedhof namens YouTube mal richtig aufzubohren und seriöser zu betreiben. Grrr…..

Darauf einen Gin Frizz!

826/13: Video: „Smoke On The Water“ – performed by Marko Scholz, Sänger der Berliner Band „The Doors Of Perception“

Blogbuster.Ghostbuster


Marko Scholz performed „Smoke On The Water“ custom made (via youtube)

Nicht wenige begreifen sich und ihre Arbeit am lebendigen Kulturobjekt auch als Schamanismus, als heilsbringender Zugewinn mit Mehrwert. Denn es geht um Berichterstattung über Nischen, über die der mainstream eben nicht berichtet. Das ist in etwa auch das unerfüllte Credo dieser Website. – Wie Kulturnestzerstörer aber betätigen sich die großen Videohoster und immer geht es um das dämliche Urheberrecht. Videos werden ins Netz gestellt und dann kurze Zeit später wieder gelöscht. Die diese Videos benützen, um über etwas Wissenswertes zu berichten, bekommen ein paar Backpfeifen. Und futsch ist die Kulturberichterstattung.

Bei aller Liebe zu einem auskömmlichen Urheberrecht. Bezahlen können ehrenamtliche Kulturberichterstatter gerade nichts dafür, wenn sie Videos einbetten. Die harte Währung, um die es geht, ist „commercial“ thinking, pekuniäres Gewinnstreben. Es findet ohne die Komsomolzen der Blogkultur statt. Und wir müssen in Kauf nehmen, eines Tages etwas zu berichten und drei Tage später löscht irgend so ein Videohorst den eingebetteten, ja angebeteten Videobeitrag, dem der Artikel zu Füßen lag. Shift happens. Halleluja.

„Smoke On The Water“ ist auch so ein Objekt, wo Urheberrecht verletzt ist. Weil jemand Straßenmusik macht und das Stück verjazzt auf eine schöne Art und Weise. Musik ist frei wie die Gedanken. Deep Purple hat genug damit verdient, oder? Niemand plädiert ja für Ideenraub. Marko Scholz ist der Sänger der Berliner Band „The Doors Of Perception“ (ein Ideenraub?). Nein, es würde uns mit Sicherheit was fehlen, wenn es diese großartige „The Doors-„Coverband nicht gäbel. Auf dem Lake Geneva Shoreline jetzt „Nebel“. Siehste.

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809/13: Lied des Tages: Ein Schlafsack und eine Gitarre, o lala…, das wünsch ich mir und eine Mundharmonika. Oder ein Räucherstäbchen

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Er heißt für manche auch „Travelling Troubadour“, ein Russe, mit Spuren in England, wo genau er gerade ist, ist auch wurscht. Heute ist er hier zu Gast. Herzlich willkommen!  – Ein Youtube-Zuschauer kommentiert über ihn: „This kind of playing puts Chuck Norris to shame.“ – „Großartig, wirklich weltbewegend. Und nicht nur sein Spiel. Die ganze Erscheinung. Ich habe gerade an Jesus gedacht. Gott sei Dank.“

„All along the Watchtower“, von meinem persönlichen Leuchtturm aus, mag „schlechtes Denglisch“ sein, sagt aber, was wir fühlen, wenn wir in fremder Leute Videos schauen und etwas eintritt wie eine Ursprungserfahrung. So geht es einem mit diesem Video, wenn man diese Art, Musik darzubieten mag.

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804/13: Positionen: Die Kernfrage ist doch, brauchen wir Spotify überhaupt?

Spotify

Spotify

Nachdem ich meinen Senf (oben) zu der Frage addierte, nahm ein Musiker noch wie folgt wörtlich Stellung: „Keine Sorge, die einzigen, die da abgezockt werden, sind wir Musiker!“ Hat er recht? Klar hat er recht. Das ist doch offensichtlich. Microcents für Klicks, Youtube und die unsägliche, schlicht unerträgliche GEMA-Problematik lassen herzlich grüßen!

Ja, genau, das ist eine gute Frage, die der obige Fragesteller im stream der Nachrichten auf facebook als Duftspur hinterlässt. An Abzocke will niemand so recht glauben. Die Musikindustrie ist bereits dankbar für „neue Geschäftsmodelle“, die die zu komplexe, neue Welt, in Wahrheit ihr eigenes Terrain, retten sollen. Es geht um die Kuchenverteilung. Doch das Hören von Musik via „flat“-Rate hat auch etwas xbeliebiges. Immer Musik zu haben, ist so töricht wie ständig zu fressen. So besinnungslos, wie ständig zu saufen oder zu kiffen. No doubt, Freunde! Öffnet die Sinne!

Eine Frage der Bequemlichkeit ist Spotify. Die Frage ist, ob wir eine Musikflatrate wirklich brauchen? Und ob sie unsere Wünsche erfüllen kann. Ob es tatsächlich unseren Bedürfnissen entspricht, Music „flat“ zu hören? Für mich ist diese Frage hier zugleich meine „Frage des Tages“, ich habe darauf so vernünftig als möglich geantwortet.

Am Ende weidet Spotify nur die Leiche Musikindustrie aus und tut sich am Aas gut. Guten Appetit. Und Daumen runter.  Spotify ist eben nicht der Weisheit letzter Schluss. Genießt die Stille ohne Flatrate, solange es noch geht.

(EP)

728/12: MSP: Von den Tiraden auf GEMA, Youtube und zum Stand der Verhandlungen dort ein #Linktipp

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!


Plan B (Berlin) feat. Anne de Wolff – Big Screen Waltz (Live in Hamburg, Molotow, 6. Juni 2012) (via youtube)

Plan B (Berlin) live im Hamburger Molotow am 6. Juni 2012. Zu Gast an der Violine: Anne de Wolff. Der Ton zerrt leider etwas, wir wollten euch den Mitschnitt dieses Moments dennoch nicht vorenthalten. (sagt „Svenson“, Videot)
Kamera: Svenson (http://svensonsuite.de/)
Violine: Anne de Wolff (http://www.annedewolff.de/)
Gitarre und Gesang: Johnny Haeusler (http://planb-berlin.com/)

Der inzwischen wiedererwachte Musiker Johnny Häusler, Blogger, Spreeblick, hat eine umfassende Stellungnahme zum Stand der Auseinandersetzungen abgegeben. Lesenswert, sachlich und argumentativ auf der Höhe. Deswegen verlinkt.

Wäre der Text von Johnny Häusler ein Lied, so bestände übrigens eine „GEMA-Vermutung“. Ist aber nicht. – Der Text klingt wie die weiße Fender TELECASTER, scharf, präzise und, was den Autor betrifft, nicht ungewöhnlich kenntnisreich. Kein Blabla, keine Stimmungsmache. Gut.

689/12: Trendbarometer: Wohin wandert das Uhrheberrecht? Und ist es nicht ohnehin bewölkt über unseren Köpfen?

The Rotten Recordings - performed by Tommy Tulip & Soundcloud
The Rotten Recordings – performed by Tommy Tulip & Soundcloud

Diese ganze Urheberrechtsdebatte treibt schon skurrile Blüten. Aktuell lässt ein Musiker seine Auftrittsvideos „post embeddem“ (nach deren Einbindung auf einer weiteren, der hiesigen Website) löschen, weil er im Nachhinein glaubt, dabei schlecht weggekommen zu sein. Dabei war er gut weggekommen. Ein tiefer künstlerischer, ja laienhafter Anfänger-Fehler, wie sich noch herausstellen wird. Man biegt sich die „verdammte Presse“ nicht zurecht und degradiert sie zu Handlangern des Marketings. Denn das Imperium kann auch zurückschlagen, no doubt! Getroffen ist die Redaktionsehre!

Vielleicht sind wir alle schon meschugge oder wenigstens ein bisschen „plem plem“, oder wie man so sagt. Wenn man was sagt. Bzw. was zu sagen hat. So genau weiß das niemand. Ich habe jetzt schon eine Weile Soundcloud am Start und ich finde „das Gerät“ haptisch, visuell und bedienungsmäßig sehr gut gemacht. Ähnlich wie ein Großbauer kann ich nun meine persönliche Landluft-Wolke (neudeutsch: Cloud) über mir wabern lassen. Oder über anderen. Auf den Gedanken, dass wer eine Cloud betreibt, auch klaut, komme ich erst nach stärkerem Nachdenken. Dies allerdings ist gewiss: Qualität ist immer das Ergebnis angestrengten Nachdenkens. So wie bei Lorenz Meyer, Großmeister des Sheng Fui, Wohnsitz: im Herbst in Peking und sonst auch.

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674/12: News: Die Entscheidung Urteil vom 20. April 2012 · 310 O 461/10 Landgericht Hamburg (Youtube ./. GEMA) im Wortlaut

Youtube-Meldung zum Urheberrechtsanspruch

Youtube-Meldung zum Urheberrechtsanspruch

1. Die Beklagte wird verurteilt, es bei Meidung eines vom Gericht für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes und für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, einer Ordnungshaft oder einer Ordnungshaft bis zu sechs Monaten (Ordnungsgeld im Einzelfall höchstens € 250.000,00; Ordnungshaft insgesamt höchstens zwei Jahre), zu unterlassen, Dritten zu ermöglichen, die Musikwerke der Klägerin

auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland über den Dienst „Y“ öffentlich zugänglich zu machen.

(Auszug aus dem Urteil des Landgerichts, Link unten)

Ganz kurz: Der Wortlaut lässt sich hier nachlesen:

663/12: Positionen: Sven Regener (Element Of Crime) über die Frage des Urheberrechts, Youtube und 99 Cent


Sven Regener (Element of Crime) über Internet und Urheberrecht (2012, via youtube)

Statement des Element-of-Crime-Sängers und Romanautors Sven Regener am 21.03.2012 in der Sendung „Zündfunk“ des Bayerischen Rundfunks zu Urheberrecht, Internet und die Situation der Künstler. – copyrights: Audio: BR Foto: DDP

Und nun aber los. Jetzt schauen wir den Rest des Sonntags Element Of Crime-Videos auf der Website, okay? „Freu dich nicht zu früh auf den Sommer, Weihnachten ist gerade erst vorbei. Im Treppenhaus riecht es noch nach Glühwein und im Fernsehen läuft der weiße Hai.“ (Zitat aus: „Der weisse Hai“, Element of Crime)

(Danke, Udo Dahmen, fb – Update Link zu Spreeblick: 15.04.12)

545/11: EILMELDUNG: Der Server der GEMA ist offline! Anonymous? #News

Au wei, au wei, das macht jetzt Schule: Die Website der GEMA ist gerade jetzt wieder offline. Dahinter soll „Anonymous“ stecken, eine Gruppe Netzaktivisten. Es gibt auch ein Youtube-Video dazu. Alles auf die Schnelle verlinkt, um Euch zu informieren! Das wird spannend. Die Nachrichtenlage der nächsten Tage bleibt abzuwarten.

542/11: Trendbarometer: Geht der Streit GEMA vs. Youtube nach lauten Wortmeldungen in eine neue, entscheidende Runde?

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Wir bedauern zutiefst, erneut über die GEMA in negativer Weise berichten zu müssen, bzw. weitere, etwas aufgefrischte Meinungen, Statements & Positionen herunterzubeten. Denn das ist eigentlich nicht das Kerninteresse dieser Website. Unser Kerninteresse besteht einzig und allein darin, der Berliner Musikszene mehr Geltung, Aufmerksamkeit und Erfolg zu ermöglichen. Durch die „Überbetonung des Juristischen“ stirbt Kultur ein Stück weit ab und wir fragen uns in erster Linie, was wir dürfen und was wir sicherheitshalber lassen? Es wäre doch positiv, wenn sich Websites wie diese schlicht und ergreifend nur und ausschließlich auf die Musik selbst, anstatt auf das Reden über deren Begleitumstände konzentrieren könnte. Die GEMA macht das leider unmöglich. #Meinung

Was sind wir eigentlich, wir „freiwilligen Berichterstatter“? Geschäftsführer ohne Auftrag? Na, jedenfalls ist die Berichterstattung über musikalische Zusammenhänge, wie sie die Berliner Musikszene nun einmal zu bieten hat, ein heißes Pflaster. Für „offene Worte“ werden wir ohnehin nicht belohnt, sondern sogar bestraft. Allerdings haben wir auch sehr frühzeitig darüber berichtet, wie die GEMA als Spiegelfechter von bestimmten Autoren in Deutschland versucht, deren Urheberrechte zu sichern. Das gelang nicht im Wege der Einstweiligen Verfügung. Am 11. September 2010 berichteten wir darüber hier.

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271/10: Video des Tages: Steve Binetti „Driving Alone“ #Musiktipp #Driving Alone #Butterfly Blues


Steve Binetti – Driving Alone (via Youtube)

Yes, I wish, I was one. Yes, I wish, I was a butterfly…. (Butterfly Blues)

Als ich diesen Song -Driving Alone- das erste Mal hörte, weil er sich irgendwo in meine Websitebesuche untermischte, war es nur ein kurzer Schnipsel davon, eine Art Promotion-Dingsbums von ungefähr 1 Minute Länge. Aber -bullshit- das war so nen Scheiß-Gänsehautmoment, wie ich ihn liebe. Steve Binetti ist so was wie die einzige funktionierende „one-man-Band“ in Berlin. Nadelstreifenzwirn, Käppi uffm Kopp und ne alte Vintage-Gitarre: fertig ist die Laube. Fassen wir uns kurz: Steve Binetti ist ein großartiger Musiker, den man sich auf jeden ansehen sollte, wenn er spielt. Nicht aus den Augen verlieren!

One and one is one. (Medicine Head, frühe Siebziger, One-Hit-Wonder)

270/10: Trendbarometer: Was dem einen der Mausklick, ist dem anderen sein Salär. #Gema-Recht

Ein Klick auf www.gema.de offenbart heute folgendes Echo:

(soeben probiert)

Was ist da los? Wir wollten uns erkundigen, was aus dem Rechtsstreit mit Youtube geworden ist. Das Problem liegt auf der Watchliste von blackbirds.tv. Nichts. Ist die GEMA sprachlos geworden? Mitnichten. Sie hat auch ein Blog, das man hier erreichen kann. Dort steht:

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133/10: Linktipp: Julia Oschewsky tritt am 31.05. in Berlin auf, wohnt aber eigentlich in Amsterdam

Julia Oschewsky

Julia Oschewsky

Dieser bereits vor einiger Zeit verfasste Artikel steht heute als TAGESTIPP ganz oben!

Gestern hatte diese Website über ein bevorstehendes Konzert der jungen Ausnahme-Sängerin Julia Oschewsky berichtet, das am 31.05. in den „heiligen Hallen“ des b-flat-Berlin stattfinden wird und empfohlen, das Konzert zu besuchen. Beim weiteren Recherchieren über eventuell versandete Netzspuren, die die Sängerin auch anderswo schon hinterlassen hat, hat die Redaktion noch weitere aussagekräftige Fundstellen gefunden und zusammen getragen.

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Musikersuche im Netz: Manche Suchmaschine bittet um Gestattung einer Zwischenfrage!


Bassist Ofer Wetzler, Bass-Solo, B-Flat 15.02.09 – via Youtube

Sinnlosabfrage bei facebook 1/2

Sinnlosabfrage bei facebook 1/2

Nun gut, ich bin unsicher. Warum sollte ich nicht den Namen falsch eingegeben haben? Mein Ergebnisfenster stellt mir daher eine Zwischenfrage, denn Suchmaschinen sind schlau und bieten gleich Alternativvorschläge. Diese hier allerdings bietet unmittelbar allerdings auch Überraschungen:

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