1977/21 #Tageslied – Die Idee ist, einen Virus mit Musik zu killen. (via Soundcloud) – Too much capitolism causes danger! Attention!

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Echoes: Christof Schlingensief "Kreisende Gedanken"

Die Gedanken sind frei. Aber, horch, was kommt von draußen rein? – „Entstanden im April 2020 Corona-Zeit. Wollte herausfinden, ob Plugin-Gitarren zu einem einigermaßen überzeugenden Ergebnis führen würden.“ schreibt LessLyrics, User auf Soundcloud zu diesem Song

Kanns ja wohl gewesen sein.

Mit dem Account LessLyrics kommen textlich wenig Erklärungen. Dafür geht das Projekt ab wie Hölle. Einmal richtig laut gemacht und durchhören:
Kein Wunder, dass Mexiko jetzt doch eine Mauer bauen will. Der italienische Komponist Carlo di Marxissimo sagte einmal die berühmt gewordenen Worte: „I don´t like too much capitolism. Capito?“ Der italienische Philosophish wirkt in uns allen noch nach.

Das Lied des Tages auf blackbirds.tv: „Virus killed by music“
Bitte dem Verursacher dieser phonetischen Höllenmaschine Likes dalassen.
Ist wichtig fürs Gesamte.

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1967/20 #Tageslied: Es ist wirklich nicht sein Tag – der Hund wurde gepfändet

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Lindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)

Lindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)

NICHT MEIN TAG
es ist immer wieder schön zu sehn
dass selbst die doofen tage irgendwann zu ende gehn
denn das war heute, mit verlaub gesagt,
wirklich nicht mein bester tag.

das telefon klingelte um halb sieben
ich bin natürlich noch im bett geblieben
zwei stunden später klopft es an der tür
und ein gerichtsvollzieher steht vor mir

der hund sprang pflichtbewusst vom hundekissen
und hat genussvoll ins gerichtsvollzieherbein gebissen
es tut mir leid, der typ hat´s überlebt
und mir ´nen kuckuck auf den hund geklebt

um 11 kam post, ich hatte schon so böse ahnungen
denn außer werbung, 13 allerlezzte mahnungen
ein böses strafmandat für viel zu schnelle raserei
300€ und 4 punkte waren auch dabei

ich ging dann erstmal, um mich reinzuwaschen
um etwas feuchtigkeit an den gestressten kopf zu lassen
doch für die dusche war es längst zu spät
die hatten mir das warme wasser abgedreht

dann kam ne mail von meiner bank, „sie sind so in den miesen
wir haben 17 überweisungen zurückgewiesen
ihr girokonto ist schon lang die reinste trauerfeier
über ihrem kopf, da schweben insolvente pleitegeier“

ich beschloss dann, mich mal wieder kräftig zu besaufen
und mir vom lezzten geld nen wirklich guten wein zu kaufen
doch das desaster nahm dann seinen lau
die hatten mir den ohne alkohol verkauft

es ist immer wieder schön zu sehn
dass selbst die doofen tage irgendwann zu ende gehn
denn das war heute, mit verlaub gesagt,
wirklich nicht mein bester tag.

Text und Musik: Frizz Feick, Reetpoet, Insel der Glückseligen Pellworm

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* Website Feick
* Spotify Mehr Radio Frizz hören 🎧 10 Meter bis zum Mehr, circa