2002/21 #Tageslied – Trio Elf aus Regensburg arbeitete sich erfolgreich ab, ein neues Album „Fram“ erscheint. Wir wundern uns mit „I Wonder“

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25.03.21 #TrioELF Quelle: © press pics www.trioelf.de

25.03.21 #TrioELF Quelle: © press pics www.trioelf.de


I Wonder – Trio Elf

I Wonder · Trio Elf
℗ enja yellowbird
Released on: 2021-03-19
Artist: Trio Elf
Piano, Composer: Walter Lang
Drums: Gerwin Eisenhauer
Bass: Sebastian Gieck
Music Publisher: Copyright Control

So stellen wir uns Trio ELF aus Regensburg vor, indem wir uns an die coronafreie Zeit erinnern. So haben wir sie auch gesehen, lieben und schätzen gelernt. Der Hook ist die Besetzung als Jazztrio, wie wir viele kennen, aber kein einziges, das so klingt wie Trio ELF. Ins Ohr hakt sich zunächst Gerwin Eisenhauer (drums) ein, indem er das Ungewöhnliche, eine Art zauberhaft Geahntes in lockere Schlagfolgen an einem unüblich instrumentierten Schlagzeug drischt. Nein, klöppelt. Bei Bedarf: Hör mal wer da hämmert.

Der Schlagzeugsound ist auch ein bisserl „buzzy“, wir hören auch absichtlich eingestreute Verzerrungen auf dem Bassdrumsound. Ums feste Drumherum von Eisenhauer drapiert sich ein Lieblingspianist namens Walter Lang aus München, dessen melodiereiches, durchaus kontemplatives Tastenspiel in sich bleibt, ohne autistisch zu sein. Das losmarschiert, wenn´s pressiert. Der richtige Faserkit, diese beiden Musiker miteinander ins Spiel zu bringen und alles zu einem Hörbaren zu verschmelzen, ist in der Bassarbeit von Sebastian Gieck in Form einer feinsten Finesse angelegt.

Mit und ohne Bogen. Mit und ohne Drogen.

Paraphernalia first. 🙂

Weiterführend

1996/21 #Filmfilm – Schamoni Filmreihe – Quartett im Bett – Ein wunderbares Gammlerleben im 1968iger Berlin mit den Jakob Schwestern und Insterburg & Co.

Videokamera (gif/ani)

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QUARTETT IM BETT

Quartett im Bett ist eine deutsche Komödie des Regisseurs Ulrich Schamoni aus dem Jahr 1968. „Quartett im Bett“ (Untertitel: Klatsch, Klatsch, Schenkelchen – Opa wünscht sich Enkelchen) spielt in West-Berlin im Sommer 1968. Es wird das Lebensgefühl der Zeit anhand mehrerer musikalischer Quartett-Formationen gezeigt. Die vom Quartett von Insterburg & Co. gespielten Gammler Ingo, Jürgen, Peter und Karl ziehen durch die Hinterhöfe von Kreuzberg, wo sie herumblödeln. Sie vertreiben sich die Zeit mit Ulk-Gedichten und dem Bau von Instrumenten sowie mit ihrer gemeinsamen Freundin.

Ihnen gegenüber repräsentieren die vier sächsischen Schwestern Johanna, Rosemarie, Eva und Hannelore mit ihren Pudeln das glitzernde Showgeschäft. Zu Beginn ihrer Deutschland-Tournee werden sie sogar im Rathaus Schöneberg empfangen. In der Kongresshalle kommt es schließlich zu einem gemeinsamen Auftritt der beiden ungleichen Quartette, bis der Manager der Damen sie wieder von den Männern trennt.

Als drittes Quartett treten, ebenfalls von Insterburg & Co. gespielt, vier arabische Scheichs auf, denen das offizielle Berlin vorgestellt wird. Besonders hat es ihnen jedoch das Sex-Geschäft angetan, wo sie körbeweise einkaufen. Am Ende steigen sie mit Sprechblasen, die verkünden, sie seien Berliner, wieder in ihr Flugzeug.

(Aus der deutschen Wikipedia)

1991/21 #Tageslied – Hallo, my Name is Prince and I´m funky. – Hier kommt Juc #Weird #MusicForMisfits – The One & Only

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(24.01.17) Guckst Du? #TTT #Linktipp #Tulipstagram

(24.01.17) Guckst Du? #TTT #Linktipp #Tulipstagram


Juc Weird

„Ich liebe und schätze elektronische Musik wegen ihrer Struktur und der Möglichkeit, damit zu brechen. Für mich ist wahre Freiheit nur dann möglich, wenn es einen abgesteckten Handlungsrahmen gibt. Ohne ihn gibt es keine (moralische) Orientierung – und nichts, wogegen man sich positionieren kann. Die Abwesenheit von Regeln bedeutet die Abwesenheit von Wahlfreiheit – doch wer sind wir, wenn wir unser eigenes Schicksal nicht wählen können?“ Juc auf ihrer Website, Über mich, Link unten

Ihr ganzes Leben schon haben ihr Menschen Dinge erzählt, die sie versuchte, zu befolgen.
Aber es fühlte sich nie so richtig an, eher falsch.
Geliebt zu werden, nur wenn man sich auf eine bestimmte Art und Weise richtig verhält?
Nö.

Die Sache klingt extrem aufgeräumt, übersichtlich, stringent, so als hätte da jemand eine Art vernünftigen Masterplan, wie man anhörbare Musik macht. Nennen wir das electrobeats? Iss Wurscht, es klingt extrem anhörbar. Schubladenschluss: Ohren auf. – Im zweiten von fünf Stücken (Playlist unten) gehts zu, als swagge sich jemand die drunken beats von der Seele. Mit hohem Handclapfaktor. In Eating Hooks klingen Klänge (bzw. klängen Klinge) an, als hätte Peter Greenaway Michael Nyman beauftragt, weitere Streichquartette für die Cineastik kompositorisch niederzulegen, bzw. neu auf-.

Hört mal rein, das Tageslied ‚Weird‘ auf blackbirds.tv kommt von Juc. Weiterführende Infos sind freundlich verlinkt. Man kann Juc (Julia Bencker, München) über ihre Homepage sogar einen elektronischen Liebesbrief schreiben. Das entscheidet nun jeder selbst, nachdem die virtuelle Vernissage ihren Abschluss gefunden hat.

Move on up.

Weiterführend