1963/20 #Positionen – Warum Facebook zeitnah Inhalte entfernt, die nicht den dortigen Standards entsprechen

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20.11.2020 Facebook-Sperrung #Muttizettel

20.11.2020 Facebook-Sperrung
#Muttizettel

Zu dieser unverhofften Sperrung für 7 Tage kann auch der abgefeimteste Facebook-User nicht viel Vernünftiges beitragen.

Sollte er es aber tun, so bittet man schon mal -wegen Corona- um Verständnis und bedankt sich auch gleich ganz artig dafür, Beschwerden nicht bearbeiten zu können.

Soviel steht fest:
* Es gibt einen weiteren Programmierversuch, um ohne Einsatz von Personal Systemüberschreitungen von Extremisten, Terroristen und dgl. aufzuspüren und diese zu blockieren.
* Hinzu kommt das bereits getestete, aber nicht funktionierende System der Aussperrung für 7 Tage. Dafür gibt es dann ein digitales Führungszeugnis.
* Und ganz egal, ob der beanstandete Inhalt richtig war, also nach demokratischen Maßstäben hätte gepostet werden dürfen, gibt es einen Eintrag ins Klassenbuch.
* Nächstes Mal sind es dann vierzehn Tage. Oder gleich ein ganzer Monat.

Man kann nichts machen.
Oder ein Gericht bemühen.

Das Facebook-Beaufsichtigungssystem für eine umfassende Content-Kontrolle:
Niemand versteht es.
Jahrelang ist es in Ordnung, etwas Belangloses zu posten.
Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht in fünf Jahren zufällig entdeckt wird.

Um umgehend aus dem Verkehr gezogen zu werden.
Das hindert einen daran, noch vernünftig zu denken.
Und gerecht. Also gerecht zu denken.

Aus der Beschwerdeführung meinerseits

Ich kann mich kurzfassen: Facebook setzt einen Algorithmus ein, um „Selektorenbegriffe“ zu filtern und wenn diese zutreffen, wird die Sperrung automatisiert erledigt. Einspruch dagegen funktioniert nicht. Das Problem ist, dass das Selektorensystem nicht intelligent ist. Es ist weder nach deutschem noch nach internationalem Recht verboten, „Deutschland Deutschland über alles“ als Satzphrase zu gebrauchen. Weder im Zusammenhang mit dem gezeigten „Erziehungsbeauftrags- zettel“, noch aus anderen Gründen kann die Formulierung beanstandet werden. Sie ist und bleibt zulässig und ist von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Soweit Facebook die erste Strophe des Deutschlandlieds sperren will, was man vermuten kann, kann ein zufälliger Textauszug nicht für eine Sperrung für 7 Tage als Begründung herangezogen werden. In Deutschland ist es verboten, die erste Strophe zu singen. Es ist nicht verboten, die erste Strophe komplett zu zitieren, z.B. um zu sagen, diese Strophe solle man in Deutschland nicht singen. Jeder vernünftige Kontext mit Sprache ist immer erlaubt. Facebook muss offenbar noch sehr viel üben, insinuativ komplexe Textfragmente auszudeuten. Hier, in diesem Fall, ist das vollkommen daneben gegangen. Peinlich. Peinlich auch, dass man dagegen nichts unternehmen kann. Geradezu lächerlich ist der Hinweis auf Terrorismus, Diskriminierung und dgl. – Lächerlich ist, etwas seit Juni 2015 unbeanstandet zu lassen, um es im November 2020 plötzlich zu sperren. Schon daran sieht man, dass die Sperrung rein willkürlich erfolgt, weil man jetzt (endlich?) technische Mittel hat, gegen diese kurze Paraphrase vorzugehen.

Warum hast Du diesen Inhalt gepostet? fragt man mich.
Der Zweck des Posts ist unmissverständlich. Gezeigt wird ein so genannter Muttizettel (Erziehungsbeauftragung nach Jugendschutzgesetz, Foto), darüber steht geschrieben: „Deutschland Deutschland über alles!“ Hiermit kommt zum Ausdruck, dass es in Deutschland eine sehr, sehr hohe Regelungsdichte mit Gesetzen und Vorschriften gibt und dass (ich) das beanstandungs- und kritikwürdig finde, es ist eine Entwicklung hin zu einem kleinlichen, bis ins letzte ausformulierten Gerechtigkeitsstaat im Gange, in dem ohne bestimmte Vordrucke und Formulare nichts mehr möglich ist. Dieses drückt der Post für jeden unbefangenen, normal gebildeten Leser aus. Er drückt nichts eins von dem aus, was Facebook programmiert hat als „digitalen Anfangsverdacht“. Ich bin insgesamt dessen komplett unverdächtig. Ich bin im Gegenteil besonders sensibel, was bspw. die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland betrifft und gelte überall als besonders geschichtsdetailkundig, diese Zeit betreffend.

Geht es dabei um wichtige gesellschaftlich relevante Themen, werde ich gefragt.
Das ist Ansichtssache. Ich bin grundsätzlich nicht auf Facebook, um andere Menschen zu agitieren. Der gepostete Inhalt verstößt weder gegen deutsches, noch internationales Recht und ist von der Meinungsfreiheit abgedeckt. Etwas anderes zu sagen ist grundlegend falsch. Dieses wäre auch vor deutschen Gerichten ohne jeden Zweifel durchsetzbar.

Neueste Erfahrungen mit Sperrungen

Im Facebook-System sind Neuerungen zu bemerken.

Das System einer Beanstandung von Sperrungen hat noch nie gut funktioniert. So auch im heutigen Fall einer nicht vorhersehbaren Sperrung. Update: 21:30 Uhr: Facebook hat offenbar wieder einen Schalter umgelegt und die Sperrung beseitigt. Benachrichtigt wurde ich darüber nicht. Im Gegenteil.

Nach der ersten Beschwerde wurde mir mitgeteilt, der Post verstoße gegen Gemeinschaftsstandards und man bleibe bei dieser Ansicht (siehe oben).

Neu ist eine Art übergeordnetes Weltgerechtigkeitsgremium, dessen Website hier zu finden ist.

Die hier eingerückten Fragen und Antworten (oben) sind aus dem Beschwerdevorbringen des Berichterstatters auf der vorstehend genannten und verlinkten Website. Kurze Zeit, nachdem von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wurde (etwa gegen 20:45 Uhr) funktioniert nun Facebook wieder, ohne dass jedoch irgendeine Updatenachricht eingetroffen ist, die dieses updatet. Still ruht der See.

 

1948/20 #Tageslied – Rubini Zöllner – Zum Sterben schön

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Rubini Zöllner (Fotograf: Thomas Ernst, mit Dank 02.08.19)

Rubini Zöllner (Fotograf: Thomas Ernst, mit Dank 02.08.19)


Zum Sterben schön – Rubini Zöllner

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Zum Sterben schön · Rubini Zöllner
Zum Sterben schön
℗ 2020 Focus
Released on: 2020-07-03
Music Publisher: Edition Uhle
Lyricist: Helga Dost
Composer: Rüdiger Gleisberg, Gerold Kukulenz

Nennt es Zufall, die Nummer dieses Beitrags lautet 1948. Vertauschen wir (nur einmal) die letzten zwei Zahlen, wird daraus 1984. George Orwell verfuhr 1948 mit seinem visionären Zukunftskrimi 1984 auf der Suche nach einem passenden Buchtitel so. Seine Horroranleitung, wie es einmal sein könnte bekam umgedrehte Jahreszahlen. Damit legte Orwell den Anfang vom Ende der Menschheit in das ziemlich frühe Jahr 1984. Beängstigend. Und Gott sei Dank, wer es noch rechtzeitig gelesen hatte. Das zeitigte später eine gewisse Gelassenheit. Bzw. Überheblichkeit: Das Ende der Menschen so nah? Lachhaft.

Täte ich heute dasselbe, so würde mein Enthüllungsbuch zweiundachtzig Jahre nach vorn schauen und 2102 heißen. Aber ich habe nie Nummern geschoben, nur um erfolgreich zu sein. Es ist auch wenig verlockend. 1948, 1984 – lange bevor das Universum Rubini Zöllner gebar, Tochter des Berliner Musikers Dirk und seiner damaligen Frau Abini Zöllner, Journalistin, die u.a. für die Berliner Zeitung schreibt, Bücher (‚Schokoladenkind‘) verfasst. Rubini geriet perfekt, wunderschön, man kann gar nichts anderes denken. Hand aufs Herz: Wie hätte es anders sein können? Bei den Eltern? Und überhaupt: Bereits als kleines Erdbeerkind hüpfte Rubini durch den Friedrichsstadtpalast.

Jahre vorher, 1984 noch in der alten Zeitrechnung, es war noch nicht wahr, diese Fiktion aus dem Jahr 1948, der Kommunist und alleinerziehende, liebevolle Adoptiv-Vater George Orwell und was er nach seinen Erlebnissen im spanischen Bürgerkrieg aufschrieb. Damit die Vision vom Orwell nicht Realität wird, Obacht! Wir müssen zur Schönheit vorstoßen, wir müssen darauf achten, dass uns die Filterbubbles nicht zu sehr beherrschen, dass wir uns den großen Sechs aus dem Silicon Valley zu sehr übereignen in der Art von Digitalsklaven, nur damit wir Sternenstaub des sozialen Netzwerks bleiben dürfen. Digitaler Arrest, Haftlager, als Klebmasse im Sumpf, damit die Hater, Rassisten und Holocaust-Leugner, die diesen Plattformbetreibern so egal wie wachstumsförderlich sind, nicht zu sehr auffallen, während wir Durchschnitt sein spielen. Wir sind doch nur noch revolutionär, wenn wir Mausklicken. Die Revolution ist furchtbar anstrengend, wenn man sie nur für bare Münze nimmt.

Eine gute, sehr schöne Idee ist, wir sind jetzt einfach nur zum Sterben schön. Nennt es Zufall, nennt es Vorsehung. Dass ich das Lied heute suche, war kein Zufall, ich wusste, wohin ich wollte. Dass der Song offenbar kurz ins Netz gestellt wurde, bereits einen Abruf hatte, so blieb ich nur Zweitbester. Ich fertigte einen Sekundärklick, schnell, präzise, radikal. Ich werde an mir arbeiten müssen, nächstens bin ich der Erste und dann….. Tut Ihr das Heurige, klickt den Song wie wild auf diese Sängerin wie ein schönes Bild, um zur Schönheit an und pfirsich vorzustoßen. Ich wollte Euch helfen.

Das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Zum Sterben schön – Rubini Zöllner, Chantreuse, Schöne, Herzensbeste.

Weiterführend + berührend

1933/20 #Tageslied – Der Mond ist aufgegangen. Und der Mund auch. – Zum Kriegsende 1945

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Schwarze Tulpe - The black tulip. To The Honor of...

Schwarze Tulpe – The black tulip. To The Honor of…

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„Heute vor 75 Jahren begannen die Nachkriegskarrieren der Nazis.“ Michael Schroeder, via Facebook, Post – Antwort weiter unten

Der Mund ist aufgegangen. Die goldnen Jahre prangen im Nachkriegsdeutschland wunderbar. – Drum steht nicht auf und schweiget, und aus den Wiesen steiget der Mammon kalt und sonderbar. – Weiter dichten könnte Teile meiner Vorstellungskraft übersteigen. Bei Weitem.

Die gesamte Szenerie ist unheimlich. Ja, verschwörerisch. Während viele auf der Welt gerade Bill und Melinda Gates bezichtigen, sich gegen die Weltbevölkerung zu verschwören, obwohl sie eigentlich am Gegenteil arbeiten, ohne gesetzlich vorgeschriebene Zwangsimpfung, nummeriert diese Website locker vom Hocker ihre Artikel seit Errichtung dieser Website weiter und weiter und weiter. Nr. 1 ist der erste Artikel, Nr. 1933 heute bei weitem nicht der letzte. Die Jahreszahl steht hinter dem „/“ (Slash, Gitarrist von Guns´n´Roses). Ich glaube, früher hieß dies Nummernsystem hinzufügen Paginieren.

Hat nichts mit Paganini zu tun, dem Teufelssaitling und Lichtillluminaten der Geige. Und auch nicht mit Panini. Der Geist hüpft Sprünge jetzt nachzuverfolgen was ich schreib. Ganz bei der Sache bleiben: Verschwörerisch erscheint auf den ersten Klick die fortlaufende Nummer 1933 (Jahreszahl 20 – Hach! Da isses schon wieder.). Kein Zufall, keine Mädchen! Lassen wir Revue passieren: Die Golden Twenties des letzten Jahrhunderts waren gar nicht golden, „Silence is golden“ wurde später gesungen, so Großartige, wie immer behauptet wird, waren die Zwanziger nicht. Sondern verderbt. Am Ende dieser Dekade war Deutschland praktisch fast den Bach runter. Da klapperten die Mühlen an etlichen rauschenden Bächen. Babylon Deutschland, Babylon Berlin, Schrei-Einheiten skandieren auf den Straßen statt Freiheit zu leben, ist es ein Leben, sterben und Leben nehmen. Ein Gemorde. Am Ende muss es so kommen: 1933 ist nur der Anfang vom Ende, und ist „dass man nichts vergisst“ (Lyricauszug Nena, früher). Im Artikel 1933/20 der tulipanischen Mentionsrechtscharta (Das Kartenhaus der Meinungsfreiheit) gibt der Berichterstatter seiner Befriedigung Ausdruck, dass am 8. Mai 1945 alles zu Ende war. Endgültig aus, aus die Maus. Nie wieder so ein verschissenes Deutschland. Wer das heute nicht versteht, gefährdet unsere Erkenntnisse. Was Schlagzeuger rufen hier!

Gestern schrieb Michael Schroeder obige eingangs zitierten Worte auf Facebook. Ich musste kurz nachdenken und antwortete, richtiger wie folgt: „Danke für den etwas zu pauschalen Hinweis. Aber gedenken wir ruhig Fritz Bauer (* 16. Juli 1903 in Stuttgart; † 1. Juli 1968 in Frankfurt am Main) und erinnern wir auch die APO und all ihre auch tiefgehenden Wirkungen im Anschluss an ihre Gründung und die Vorkommnisse um den 2. Juni 1967 – Machen wir es uns nicht zu leicht. Bitte. Danke.“

Das Fazit von Michael Schroeder lässt hoffen: „An jeden aufrechten Kampf und Widerstand gegen die autoritäre Entwicklung erinnern wir zu Recht gern und mit Liebe.“ – Lasst uns alle so schnell wie möglich hier wegkommen: mit dem bedingungslosen Grundwegekommen.

Wir fügen Michael Schroeders Quintessenz hinzu:

Gleichfalls.

Der Berichterstatter

Ich bin entsätzt. #TTT #Tulipstagram

Ich bin entsätzt. #TTT #Tulipstagram

Weiterführend