1813/19: Positionen: Mama, ich kann nicht mehr denken…

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The Black Strat (Screenhot, Quelle: Christie's - Link im Artikel)

The Black Strat (Screenhot, Quelle: Christie’s – Link im Artikel)

Mama, ich kann nicht mehr denken
Ich glaub‘, ich hab‘ Fieber, ich glaube, ich will das nicht
Mama, was soll ich jetzt machen?
Ich glaub‘, ich muss sterben –
was, wenn mein Herz zerbricht?

Nein, mein Kind, das wird es nicht
Und bitte glaub mir, Schatz, du stirbst auch nicht
Es ist nur Liebe, und da hilft keine Medizin, oh-oh
Beim ersten Mal tut’s richtig weh
Doch auch das geht vorbei,
du wirst schon seh’n
Es ist nur Liebe,
und da hilft keine Medizin.

#PinkFloyd #DavidGilmour #theBlackStrat #Christies

Natürlich hätten wir als Musikwissenschaftliche Methodisten auch gern The Black Page, also das Skript von Frank Zappa mit der Partitur jenes Schlagzeugerstücks aus dem Tollhaus, mit dem us Frank seinerzeit Drummer antestete. Wer The Black Page fehlerfrei spielen konnte, war in der engeren Auswahl. Dann musste man nur noch spielen können.

Apropos us best: Also von den Besten zu reden. Von Us and Them, von Syd Barrett, dem Crazy Diamond und dem Danziger Open-Air-Musiker David Gilmour.
Aber seine black Strat, also ich würde sie nehmen, falls sie nicht weg geht. Aber warum sollte sie auch weg gehen? Stratocaster-Gitarren, schwarze zumal, sind nicht darauf aus zu verschwinden. Sie bleiben einem treu ihr ganzes Leben lang. Dabei sind Sachen, die die sagen, eigentlich niemals monoton. Bis zu sechs Töne gleichzeitig oder kurz aufeinander folgend sind denkbar, wer sich streng im Glauben an konventionelle Normen den Spieltechniken hingibt. Wir reden hier nicht von wahren Shredders wie Steve Vai, Yngwie Malmsteen oder Joe Satriani, die auch zwölf, vierzehn oder fünfundzwanzig Töne parallel zu Gehör bringen können. Was schwelge ich in männlichen Größenvergleichen ohnegleichen? Dumm ist das, nicht schlau. Metaphernhaft erinnere ich mich deswegen eher mit der Reinheit meines Herzens an die blonde Sarah Connor mit den grünsten Augen ever: Und was sie über Vincent gerade so singt. Ich denke so über The Black Strat.

Diese Website steht auch in einer sozialen Tradition: Gebt den Schwächsten, was ihnen gebührt.
Damit die dann sagen können: Ich bin mit einer Black Strat liiert.

Unpaarfümiert. Haharharharhar….

Weiterführend
* Iconic: Christie’s versteigert David Gilmours Black Strat
* Update vom 21.06: Und so viel erzielten die Gitarren wirklich

Don´t Eat Yellow Snow. Iß keinen gelben Schnee. (gif)

1328/16: Video: Don´t eat that yellow snow – Von Altersmilde und Altersweisheit am Beispiel von David Gilmour

_icon.Tageslied

David+Gilmour+Aaaaaaaaah


David Gilmour – The Girl In The Yellow Dress (Official Music Video)

Muss man für alternde Rockstars jetzt auch Höchstgrenzen an Jazzmusik einführen? Oder gehört das dazu? – Antworten gibt’s nicht hier.  Über Jazzverstecke…

Don´t eat that yellow snow, lautet eine weltweit verfügbare Weisheit. Wahnsinn: Wir hören Jazz. Das vorgeführte Comic zeigt uns, was wir für Jazz hören brauchen. Das führt in die Irre. Dahinter steckt einer der größten Rockmusik-Gitarristen aller Zeiten, David Gilmour. Altersmilde geworden, hören wir nun Grenzübertritte. Richtig wahr ist das nicht: Bereits auf den früheren Pink-Floyd-Alben war der Jazz redlich versteckt. Sehr stark zuständig war dafür Rick Wright, hört man sich die Keyboard-Paraphrasen von Dark Side Of The Moon und Wish You Where Here an, weiß man schon, dass auch Jazz mit verhackstückt wurde.

Im Opus The Girl In The Yellow Dress von David Gilmour, erschienen 2015, ist der Jazz nun aber wirklich nicht mehr zu überhören. Und? Ist das gut so?
Ja, das ist gut so. Jazz (und Blues) gehören zum Älterwerden dazu. Man muss es vermutlich auch Altersweisheit nennen, nicht nur Altersmilde.

Das Stück ist daher hier das Lied des Tages. Wir denken auch an Syd Barrett.

Dark Side Of The Huhn

1068/14: Kritik: Zum Pink Floyd Album „The Endless River“, Titelbildern, Toten, Hühnern und dem „missing link“ am Keyboard

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

Die guten Dinge haben ihre Zeit. Und bleiben in den Erinnerungen schön.

Jetzt ätzt der Spiegel gegen das neue, von einem 18-jährigen entworfene Cover der kommenden Pink-Floyd-CD, einem Sammelsurium von alten Aufnahmen aus dem Jahre 1994 (CD „The Division Bell“). Das war auch schon nicht mehr Pink Floyd. Die Puristen unter den Anhängern jedenfalls vermissten Roger Waters seinerzeit. Musikalisch war das Album leider kein Höhepunkt der Band.

Vor einigen Jahren befasste mich das Lesen von Artikeln über Pink Floyd aus passender Gelegenheit. Bei all meiner Verehrung als bekennender PF-Fan blieb der Eindruck haften: Das war auch ein zerstrittener Haufen zuletzt. David Gilmour ist ganz sicher ein „head“, ein Kopf, vielleicht sogar ein Dickkopf. Er weiß, was er will. Das wusste er immer.

Ein zumindest merkwürdiges Gefühl beschleicht einen angesichts von weiteren Presseveröffentlichungen.

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