Banner Audio-Paparazzi

1126/14: AudioPodcast: Christoph Rinnert, Nähkästchen-Talk und das ‚Auge des Tigers‘: Wovon leben Musiker heute? #Erfahrungen

Audiotipp

Frank Zeller, Autor des Audiopodcasts (mit Dank)

Frank Zeller, Autor des Audiopodcasts (mit Dank)

F.O.X. 'Das Auge des Tigers' - Single von Christoph Rinnert, früher

F.O.X. ‚Das Auge des Tigers‘ – Single von Christoph Rinnert, früher (via rockinberlin.de)

[audio:http://www.stichwortdrehbuch.de/sites/stichwortdrehbuch.de/files/podcasts/2012-06-16_musik-in-den-zeiten-der-piraterie_304.mp3]
Musiker in den Zeiten der Piraterie – Ein AudioPodcast mit Frank Zeller und Christoph Rinnert (Bitte den Player einschalten! – Sendedauer: 36 Minuten)

(Zu) Anspruchsvolle musikalische Früherziehung 2.0: Papa, was ist ein ‚download‘? – Das, mein Sohn, ist ‚Du holst Dir einen runter und musst dafür bezahlen‘. – Papa? – Ja, mein Sohn? – Muss man denn bezahlen? Kann man sich einen runterholen, ohne dafür zu bezahlen? Oh Sohn, das eben nicht. Das ist das ‚Purgatorio‘ von Dantes Göttlicher Komödie, im Läuterungsbereich der Musikindustrie, dem Vorhof zur Hölle – Papa? Könnte man das eigentlich auch mit ganz einfachen Worten…., Papa? (Witzeentwurf für Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook, Abteilung Weltkulturbeflissenes)

Die Sprache des anzuhörenden Beitrags ist uneitel und zielorientiert. Es geht um die Klärung unscharfer Verhältnisse, um Vergleiche früher zu heute, Amerika zu Deutschland, um Selbstmord, „Kulturflatrate“ oder „fairplay“-Experimente und fairen Handel mit Musikalischem. Um die verbesserungswürdige Selbstdarstellung der GEMA, Zukunft und wie es weiter geht, und geht es denn weiter? Ist in fünf Jahren alles vorbei? Christoph Rinnert war bereits Ende der Siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts stadtweit bekannt als Gitarrist und Musiker verschiedener, bekannter Bands.

Später ging er von der Bühne „hinter die Kulissen“ und widmet sich noch heute erfolgreich den musikalischen Gesichtspunkten des Lebens, hier zum Beispiel oder dort zum Beispiel.

Weiterlesen

280/10: Trendbarometer: Quasimodo gibt in Kürze ein iPhone-App frei, dann gibt’s Termine aufs iPhone

Der Unterschied zwischen früher und heute? Na, ganz einfach. Anfang der 80-er spielten alle quasi Midi. Heute sind wir wieder ein Stück weiter, vielleicht auch ein Stück zurück in die Vergangenheit. Jetzt wird wieder „quasi Modo gespielt, also live, handgemacht, quasimodal“! Verstescht? Wenn nicht, is egal, kannste kieken gehen: ins Quasimodo Berlin!

Die gute alte Mahalia Jackson, sie hätte „gospelant“ verkündet: „Oh, in the Name of Jesus! There´s an App at the fu*k*ng itunes-Store.“ Beim Quasimodo fällt die Ankündigung knapper aus. Man will das eventuelle Livepublikum „befriedigen“. Wann und wo auch immer, sollen sich Zauderer und Zögerer und vor allem auch Fans einen (Termin) runterholen können: das iPhone-App wird es kostenlos geben. Das ganze Programm steht dann jederzeit überall zur Verfügung und Karten soll man darüber auch buchen können. Gute Sache! Weiter so! Bitte Bescheid geben, wenn der download fertig ist.