1951/20 #Gigpreview: Franz de Bÿl & Band performing „An Evening with Tom Waits á la Carte“

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An Evening with Tom Waits á la carte - Franz de Bÿl (voc/g), Stephan Hoppe (kb,, p, harp, voc) - Jens Saleh (Doublebass) - Tommy T Tulip (voc, dr) ** 05.08.20 - 20 Uhr

An Evening with Tom Waits á la carte – Franz de Bÿl (voc/g), Stephan Hoppe (kb,, p, harp, voc) – Jens Saleh (Doublebass) – Tommy T Tulip (voc, dr) ** 05.08.20 – 20 Uhr


Franz de Bÿl & Band play „Blind Love“ by Tom Waits

This tune was recorded live during a rehearsal session at the Castalian Spring Studios in Berlin on 31st of October, 2019 and is part of the show:
»TOM WAITS à la Carte« that can be seen each 1st wednesday a month at the »ART-Stalker« Berlin-Charlottenburg (https://www.art-stalker.de/). You might as well take a look inside Franz de Bÿl’s homepage:
http://franz-de-byl.com

Franz de Bÿl & Band - Tom Waits á la carte

1951/20 #Tageslied – Franz de Bÿls Verständnis vom spanischen Caravan

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Franz de Bÿl /Solo 1984_Einige Spanische Tönchen

Franz de Bÿl — The Art Of Solo Guitar Canons
Live At New Jazz Festival Moers 1984
Sound: Eckhard Fuß & Eberhard Bingel
Music & Lyrics : Franz de Bÿl

Wir schreiben 1984: Es ist das Orwell-Jahr. Aber alles ist schön. Eigentlich gehört ein Osborne dazu, das ist der Schnaps aus Spanien mit dem Stier, der als Pappkartusche mehr oder minder auf jeder Anhöhung in Ufernähe am Mittelmeer herumsteht. Oder ein Campari auf Eis? Castagnetten klappern, irgendwo ist Jim Morrison angestellt: „Spanish Caravan“. – All diese Getränke haben folgenden Fehler: Da ist Alkohol drin.

Seit vielen Jahren ist Franz de Bÿl nun allerdings bekennender Antialkoholiker. Und Ennio Morricone (†)  hat bereits Spiel mir das Lied vom Tod komponiert, Charles Bronson in die Sonne gekneistert und für eine Hand voll Dollar hätte selbst Clint Eastwood nicht vom Pferd auf einen Wohnwagen umgesattelt. Wir reiten nach Western, die Sonne brennt.

Das nächste Mal tritt Franz de Bÿl am Mittwoch, den 5. August 2020 um 20 Uhr wieder im Art Stalker in Berlin (Charlottenburg) auf, wenn er mit seinem Bandquartett zu viert nach Lars Vegas reitet, die Sonne putzen. Am Bühnenrand belauschte letztens ein weiblicher Fan folgendes Gruppengespräch: „Wieviel seid Ihr denn?“ „Na, wir drei.“ „Wer Du und wer noch?“ „Naja, wir beide.“ „Ihr spielt zu zweit?“ „Nee, nur Franz.“

So in etwa geht ein Musikerwitz. Allerdings ist das zu berichten. Das Quartett besteht aus vier Männern: Franz de Bÿl (g/voc), Jens Saleh (b), Stephan Hoppe (p, kb, voc, harp) und Tommy T. Tulip (voc, drums, whistleblower).

Weiterführend

1946/20 #Buch Quartier Latin – Berlins legendärer Musikladen 1970-1989 368 Seiten, Autoren: Henry Steinbau, Marco Saß – L+H Verlag Berlin #QuartierLatin

B3 - Fake News (B3 Berlin, Band)

B3 – Fake News (B3 Berlin, Band)

Buch Quartier Latin - Berlins legendärer Musikladen 1970-1989 368 Seiten, L+H Verlag Berlin #QuartierLatin #TTT #Tulipstagram

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B3 Berlin – Fake News

Andreas Hommelsheim (p, kb)
Ron Spielman (voc, g)
Lutz Halfter (dr)
Gérard Batrya (b)
B3 on Spotify: https://sptfy.com/2nQF
B3 on Facebook: https://www.facebook.com/B3Berlin/
Download and stream „Fake News“ by B3: https://backl.ink/14254284
Song and video were made without B3 bassist Gérard Batrya who had to stay in his homeland France due to the corona pandemic.
Recorded and mixed by Heiko Gigner at Blackbird Music Studio, Berlin http://www.blackbird-music-studio.de
Film by Erik Schütz / GoodBY Production https://www.goodbyproduction.com
© 2020 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de
#b3berlin #fakenews #jazzrock

Henry Steinhau kenne ich seit ca. 1983 (geschätzt) aus journalistischen Texten, die Mensch gern liest. Seine Texte waren Die Wahrheit. So hieß die Zeitung. Wunderbares Labeling, wenn einer Dinge aufzuschreiben beginnt, die sich alsbald einen gewissen Ruf erarbeiteten. Marco Saß lernte ich meiner Erinnerung nach im selben Jahr unabhängig davon kennen, da er Sohn von Manfred Manne Saß ist, jenem Mann mit dem Papagei. Marco hatte damals schon immer eine Kamera am Mann. Steinhau und Marco Saß gehören in die DNA der Kultur-Enklave West-Berlin.

Heute ist an der Potsdamer Str. (96) der Wintergarten der Baufirma Kuthe (Freymuth, Spandau). In Westberliner Zeiten der Jahre 1970 bis 1989 betrieb Manfred Manne Saß mit Frau Christa das Quartier Latin, einen Livemusikclub, der auch Sprungbrett war für Musiker, vor einem größeren, relevanten Publikum aufzutreten. Nationale und internationale Künstler fanden hierher. Einer der emsigsten der amerikanische Bluesmusiker Champion Jack Dupree. Hausherr Manne Saß verstand sich mit Champion Jack Dupree blendend, beide waren Smutjes gewesen, Schiffsköche. Eine Art frühere Rote Gourmet Fraktion? Lecker Zeiten.

Dagegen heute alles anders: Wir befinden uns mitten in einer weltweiten Pandemie, ein paar Clubs werden den Löffel abgegeben haben. Die jetzt noch wieder aufmachen, kommen nicht ohne Blessuren aus tiefroten Zahlen. Wäre der Niedergang nur noch mit Komasaufen für die Gastwirte aufzuhalten? Es wird was hängen geblieben sein, bei den Gastwirten, mindestens blaue Flecke. Zum Beispiel die gestundeten Mietzahlungen, ein Erlass war nicht Teil des Nicht-Spielprogramms. Noch liegt eine Bilanz nicht vor, wir werden sicher bis zum Jahresende genaues wissen. Nachrichten über die an Corona gestorbene Berliner Lokalszene sind bis dato unbewiesen: Fake News. Die große Plapper: Szene-Gerede.

Populismus: Weltweit pandemisch wie Corona, zerzauste britische, wirre Premiers, amerikanische Orange Utahs, die ihre Berater fragen, ob Norwegen ein Teil von Russland ist  – und via Twitter immer schön populistisch, flach Zange. Es muss dem Volk gefallen. Wie werden wir diese Geißel je wieder los? „Wir fahren jetzt nach West-Berlin, Wahnsinn.“ (Lilli Berlin) Oder ganz zurück, in die Zeit bevor es begann. Fake News konnten sich damals nicht so schnell verbreiten, es gab viel weniger Parallelwahrheit.

Vorwärts hinein in die Vergangenheit: An die Potse, Potsdamer Str., vom Potsdamer Platz, gedachte Verlängerung Richtung Kleistpark. Quer durch. Paar 100 Meter weiter links wohnte David Bowie über dem Schwulenclub Anderes Ufer. Iggy Pop war oft zu Besuch bei Bowie. Berlin: Großstadt-Dschungel, aber doch klein, funktionierend umzäunt und an der Nürnberger Str. der Club gleichen Namens. Mal sehen, was im Dschungel läuft? (Ideal)

Karrieren wurden im Quartier Latin angezündelt. Udo Lindenberg spielte bereits 1974 hier. Sein Schlagzeuger Bertram Berte Engel trat mit seinem Bruder als Gebrüder Engel auf. Spektakuläre große Erstauftritte lieferte 1978 die aus Musikern der Lokomotive Kreuzberg als Nina Hagen Band der Ausnahmesängerin und Godmother of Punk Nina „Farbfilm“ Hagen ab. Apropos Nena Hagen: 1982 debütierte die Band NENA, unter den Fittichen des Fotografen und gewieften Musikmanagers Günter Jim Rakete (hier). 1983 nahm der Berichterstatter als Mitglied der Jury des Berliner Senatsrockwettbewerbs ROCK NEWS den Ärzten ihren Gassenhauer Anneliese Schmidt ab, die Ärzte blieben Sieger des Wettbewerbs. Der Rest ist Musikgeschichte.

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