591/11: Personen & Porträts: Clemens Wandelt wandelt im Rickenbacker´s in Wilmersdorfer Bundesallee

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Über DJ Gunter vom Berg, der im Kreuzberger Golgatha regelmäßig auflegt, schrieben wir kürzlich theoretisierend:

In Kreuzberg. Seit Gunter vom Berg dort auflegt, kann man DJs auch Musiker nennen: sie sorgen für gute Musik. Einzige Ausnahme: DJ Ötzi! (hier) – Pump up the Volume!

Clemens Wandelt ist auch so einer. Nicht wie DJ Ötzi, dessen Stern nicht seinen Namen trägt, manche nennen den Ötzi den „DJ Ätzi“. Das ist nicht endlos gerecht: Kürzlich bemühte er sich um Musik auf seiner aktuellen CD, um persönliche Texte abseits vom Bohei und Mitgeschunkele und rastete aus, weil jemand ihn im Interview beleidigte. Man gibt in der Öffentlichkeit das Bild von einem selbst, das man dort hinterlässt. Sich dann zu etwas Ernsthaftem fortzuentwickeln, fällt im Fadenkreuz angedachter Vorurteile jedem schwer. Denn das Vorurteil kommt vor dem endgültigen.

Clemens Wandelt aber  lust“wandelt“ am Parcours für Soul-Jazz-Musik vom Montag, dem Rickenbacker´s, herum, genauer: in der Bundesallee um die Hundertneunziger Hausnummern. Man sieht sich, man trifft sich.

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223/10: FotoPaparazzi: Der Schnappschuss des Tages: Rupert’s Kitchen Orchestra #Golgatha Xberg

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Gido Ott, Gitarrist - Ruperts Kitchen Orchestra

Gido Ott, Gitarrist - Ruperts Kitchen Orchestra

Isn’t it the attitude that counts?

Das Foto hat Cem B Mete gemacht und via facebook eingestellt. Mit seiner Genehmigung veröffentlichen wir es hier. Es ist eines jener selten schönen Bilder, das uns die Bedeutung intensiven Musikmachens vor Augen führt. Es ist eben gerade nicht der Eingangsspruch, und es sind auch nicht Darmverschlingungen. Gitarrist Guido (ohne „u“, häh?)  ist zutiefst in die Musik gefallen und fühlt sich ganz sicher gerade pudelwohl.

Bei Facebook gibt es jetzt eine Gruppe „Gays against Guido“, der der Autor nicht beigetreten ist: Zum einen gibt es einen größeren Guido-Faktor in Deutschland als bislang angenommen, wofür Guido Ott ein gewisses Mitverdienst besitzt. Zum anderen muss man weder schwul sein (aber man darf!), um gegen Herrn Westerwelle zu sein, noch Funkmusik mögen (aber man darf erst recht!). Die kleinen wie die großen Zusammenhänge sind, worauf es ankommt. In Wahrheit hat das nichts miteinander zu tun!

Zwei Komplimente: an den Fotografen für den richtigen Hinkieker und fürs Abdrücken im richtigen Moment. An den Gitarristen des Küchenorchesters mit Schwerpunkt Funk-en-flug für diese „attitude“. Ganz großes Kino!

(Danke, Cem)

184/10: Gigs, Preview: Am Montag, 21.6. FÊTE DE LA MUSIQUE -Eintritt frei- gibt’s Musik auf die Ohren

Essentials: Ich will doch nur spielen!

Dit stimmt. Aber wo? Stell dir vor, du hast was Brauchbares eingeprobt, aber niemand kann es hören. Nachdem auf facebook bereits eine abstruse Gruppe „Seit Jörg Kachelmann im Knast sitzt, ist das Wetter scheiße“ gegründet wurde, hoffen nun nicht wenige, dass sich der Sommer demnächst anmeldet. Es muss ja nicht auf facebook sein. Dann geht es wieder hinaus in die Biergärten Berlins. Einer davon ist das Golgatha.

Wir entnehmen der Website, die hier verfügbar ist, dass dort auch ein brauchbares Liveprogramm in der Mache ist.

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