1919/20 #Positionen Die 30-Tage-Ausgehsperre von Leland Sklar (Bassist/Musiker) auf #Facebook – ein kurzer Kommentar

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Blocked on FB for 30 days

Am 1. April verbreitete sich, die Bundesregierung erarbeite eine gesetzliche Grundlage, um soziale Netzwerke verantwortlicher als bisher in ihrem Handeln zu machen. Ich weiß nun leider nicht, ob es sich dabei um einen Aprilscherz handelte. Eines Tages, wenn ich mal groß bin und erwachsen, werde ich diese Nachricht nochmal nachrecherchieren. Bei ein, zwei Bieren. In der Zwischenzeit ist Leland Sklar digital weggeschlossen und meldet sich jetzt via YouTube angepisst zu Wort. Well, it´s A fine wording und es trifft: Auf den Punkt.

Dieser Beitrag gehört garantiert nicht in den Bereich Fake News, einer Art Amerikanismusmodell, das ähnlich anderen Gestaltformen (Viren) zutage tritt. Es äußert sich in Belanglosigkeit und flat speech, Flachreden. Der schlechte Scherz im System von Anerkennung und Bestrafung heißt nicht Zuckerberg & Peitsche, sondern Facebook-Sperre, wie jetzt im Fall Leland Sklar, Bassist, Jahrhundertmusiker, mit einer Sperrfrist von 30 Tagen, in Corona-Echtzeit. Dies ist eine Zeit der Wegfahr-, Urlaubs-, Auftritts-, Ausgehsperren, des Zuhausbleibens. Wir sammeln jetzt nicht Dosenpfand, sondern Herdenimmunität. Sozialer Herdentrieb der kritischen Massen Mensch dieser Tage heißt Netzwerken. Ansonsten empfiehlt sie nichts anderes, sie die klarste aller Kanzlerinnen weltweit Angela Merkel, charismatische, unauffällige und pflichtschuldige Führungspersönlichkeit. Arbeit wo Arbeit noch möglich ist, im Home Office.

Der Berichterstatter (das bin ich) kann mehrfach bezeugen, dass das Wegsperren von engagierten, nützlichen, ja wesentlichen Inhalten immer wieder zu Facebook-Sperren des Berichterstatters, (ebenfalls ich) geführt hatte. Der drakonische Schutz- und Strafrahmen gegen öffentlichen Aufruhr ist eskalierend gestrickt und wird von Programmen gesteuert, die auch nach Jahren nichts vergessen und die soziale Reputation des Netzwerksmitglieds strafverschärfend einwerten. Meine nächste Sperre beträgt ebenfalls 31 Tage, wurde mir schon angekündigt, während ich zuletzt 7 Tage weg von der Bildschirmoberfläche (TFT) gewesen bin. Meine Virulenz auf Facebook beträgt sicherlich ca. 40.000 Menschen. Auf diese Weise verhindert die Weltnetzgesundheitsorganisation Facebook eine weltweite tulipanische Pandemie. Dabei gilt:

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1563/17: Trends: Wie aus Heimarbeit Welthits entspringen im Stu-Stu-Studio #Erinnerungen


Phil Collins – Sussudio (Official Music Video)

In einem Interview sagte Collins, er habe den Text improvisiert, als er mit einem Oberheim DMX-Drumcomputer experimentierte. Das Wort „Sussudio“ sei ursprünglich nur als Platzhalter gedacht gewesen, aber da er kein passendes Wort habe finden können, sei es bei dem Titel geblieben. Laut Collins handelt der Hit von einem Schuljungen, der sich in eine der Schülerinnen seiner Schule verliebt hat und nicht wagt, diese anzusprechen.

Wenn Anlass zur Berichtausweitung besteht, mache ich mir normalerweise einen grafisch ansprechenden Banner, den ich mir vornehme, im Rahmen investigativer Berichterstattung zu benutzen. Ein Themenbanner, sagen wir mal. Zusätzlich zur Kategorie mit dem an vieles erinnernden Titel Stu-Stu-Studio.

Es erinnert mich an Phil Collins und Sussudio, seinen vielleicht berühmtesten Stotterer in der Popmusikgeschichte. Oho! Ohne Unfug in meinen Absichten: Was sich in Sachen Recordingsoftware getan hat, ist unvergleichbar mit jenen Jahren, in denen man mit einem Atari ST, einem Unitor (dem Sync-Tool für die Bandmaschine) und einer MSR 16 (Tascam) Musik aufnahm. Wer länger dabei ist, den wird die späte Einsicht langweilen. Ich habe mich tatsächlich erst vor kurzem entschieden, das Thema Recording doch noch einmal anzugehen. Bin jener alte Hase, dem inzwischen die Zähne ausfallen und die Ohren wackeln angesichts ungeahnter neuer Möglichkeiten. Da geht noch was, mit ganz großem Überbiss zurück ins Musikbiz. Im Jahre 2017 geht Cubase Pro 9 an den Start. Für die Pro-Version zahlt man etwas unter 600,- € und erhält nun als Gegenleistung eine Art „eierlegender Wollmilchsau“ aus Recordingssoftware, die derart viel kann, dass es einem nur schwindlich wird. Vermutlich deswegen hat auch Phil Collins gerade aus Altersgründen noch eine Tournee mit Sohn am Schlagzeug am Start und ist Bassist Leland Sklar nachweislich durchgeweißelt. Die im Video schwarzen sind inzwischen eisgrau und der ganze Bassist legendär. Dabei hatte der gar nicht an der Aufnahme mitgewürgt. Die Phenix Horns, der Bläsersatz der Achtziger ist inzwischen auch Geschichte. Kein Wunder: Die Menschheit goes PlugIn.

Kann nicht mehr warten: Karriere kann kommen. Womit wir wieder in der Küche gelandet sind, so rein von den Berliner Redensarten her: KKK wird so zum Synonym für Karriere kann kommen. Ich bin sehr gespannt. Auch auf nun folgendes Œuvre, ja das habe ich nur benützt, um gebildet zu erscheinen. Gut gedacht? Pah, Gewürzgurke gegessen. Gern, Gisela.

(Herzliches Danke schön an Markus Leuthel für den Support bis hierhin.)