913/14: Video: Der „Cocksucker Blues“, eine Filmgeschichte mit gerichtlicher Anfechtung der Rolling Stones

Header Legenden - Früher war´s  und besser...?

Ein anderer, von Mick Jagger in Auftrag gegebener Film, Robert Franks Dokumentation Cocksucker Blues, wurde nicht für das breite Publikum veröffentlicht, da er das Tourneeleben ungeschminkt mit Sex- und Drogenszenen zeigt und die Band fürchtete, er könnte zukünftige Einreisen in die USA gefährden. Jagger ging vor Gericht mit dem Resultat, dass der Film laut Urteil nur wenige Male jährlich in Anwesenheit des Regisseurs vorgeführt werden darf. (Deutsche Wikipedia)

Der Cocksucker Blues hat zunächst nicht aufgeführt werden dürfen, heißt es. Er fand jedoch seinen Weg in die Öffentlichkeit. Wie, ist unklar. Deswegen würden wir solches Material hier natürlich auch nicht zeigen.

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775/13: Tageslied: Das gab´s noch nie. Nur einer bekommt denselben Song gleich zweimal von uns als #Lied des Tages. Verdient.

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Provokante rockerhafte Attitüden am Ende dieser Gebetsmühle zu Gunsten eines Verbliebenen. John Lennon ist tot, George Harrison auch und Ravi Shankar sogar auch. Ravi bekam dieser Tage post mortem (nach Feststellung des Todes) den Lifetime Archivement Award verliehen, seine Töchter Nora Jones und Anoushka Shankar nahmen ihn entgegen. Verliehen, wird nicht mehr zurückgegeben. Jetzt hat es Paul Mc Cartney erwischt: Er bekam ganz überraschend einen Grammy für sein letztes Machwerk, die CD „Kisses On The Bottom“. To Be oder Let It Be!

Warum heißt wohl diese Seite blackbirds.tv? Das ist zunächst einmal eine längere Geschichte, die erstens niemand Lust hat zu lesen. Zweitens ist auch gerade nicht genügend Zeit dafür, denn es ist bald „Valentinstag“. Es ist Zeit, der Angebeteten bzw. dem Göttinnenanbeter (das ist der noch mit Kopf dran vor dem finalen Akt, nackt) irgendeinen lebenden, aufrechten und bemühten, ja zeitgerechten „Anscheinsbeweis“ für die unverbrauchte, frische, noch Tag und Nacht aktive Liebesbeziehung zu schicken. Simsen ist da out, zu kurz. Mit empfindlichen Emotionen ist allerdings „aufgemüpftes Emailen“ inzwischen zulässig geworden.

blackbirds.tv berichtet nun schon lange erfolgreich über die Berliner Musikszene und scheut sich auch nicht, über die Stadtgrenzen hinaus nach „neuem, frischen Obst“ zu suchen, um seine Leser glücklich zu machen. Und das geht so:

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708/12: Lied des Tages: Pianist Chris Jarrett hat einen großen, berühmten Bruder, aber das macht nichts

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Chris Jarrett Autumn Music (Hommage a Alexander Scriabin) World Premiere Piano Solo

 Mal ernsthaft: Was haben Keith Jarrett und Mick Jagger gemeinsam? Gar nichts? Die Antwort: Mehreres! Aber was? Doch, doch: beide machen Musik. Aber nicht nur das. Beide haben einen kleinen Bruder. Damit noch nicht genug. Beide heißen Chris. Beide kleineren Brüder waren schon oft in Berlin. Bei den Stones spielte früher der godfather of rumblin´piano Billy Preston die Schlüsseltasten. Chris Jarrett sind mit ziemlicher Sicherheit auch die Stones-Sachen nicht komplex genug. Obwohl: Wer will dem schon vorgreifen?

Was passiert garantiert nicht, wenn Keith und Chris Jarrett zu einer Familienfeier zusammentreffen und beide jemanden mitbringen? Keiner von beiden sagt: „Wir werden uns da mal vorsichtig ran tasten.“ – Nein, dazu sind beide als „Mister Flinkfinger zu schnell auf den schwarz-weißen Tasten. Chris Jarrett, kleiner Bruder, des großen Keith Jarrett, steht sein Leben lang unter dem Pantoffel des Größeren? Wir finden, nein.

 (EP)