1874/19 #Tageslied Moritz-Peter Gläser macht sein Ding, Digga! Und wenn Ihr wollt….

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Josefine Baker (gif/animated)

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Ich mach mein Ding

Moritz Peter Gläser – Thema
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Ich mach mein Ding · Moritz Peter Gläser
Ich glaub nur an das was ich seh
℗ 2019 Moritz Peter Gläser
Released on: 2019-09-24

Moritz-Peter Gläser ist der Bruder von Robert Gläser (wir berichteten) und Sohn von Peter Cäsar Gläser (Renft) und Elisabeth Koeppe-Gläser (wir berichteten), womit die familiären Handlungsstränge hinreichend geklärt sind, wie Hühnersuppe, die zur besonderen Qualitätsbefriedigung kenntnisreicher Gourmets einer Klärung bedarf. Und Suppengrün ist auch dabei.

Er macht sein Ding, Digga, und wenn Du willst, kannst Du hinzukommen und genießen. Jede andere Art fremder, aufgedrückter Beratung ist ihm ein Gräuel und was die Menschen so daher sagen. Moritz-Peter Gläser spricht damit, wenn ich wenigstens das sagen darf, vielen, vielen Musikern aus der Seele. Wer an etwas glaubt, wird seine Ziele verfolgen, egal was die Anderen sagen. So hat es mit demselben Liedtitel Udo Lindenberg – mit anderen Worten – unter Beweis gestellt.

Wir von der Berichtsfront erwähnenswerter musikalischer Weiterentwicklung finden das auch, denken ähnlich und wünschen uns mehr Eigenprofil von Musikern, glasklares Karma, mit dem man etwas anfangen kann und nicht zu sehr Chimären oder potemkinsche Dörfer, nach dem Motto: „Moment: Sagen Sie jetzt nichts, Elisabeth (Loriot) – Das klingt ja wie…“ – xbeliebig. Gläser klingt wie Gläser. Gut so.

Nein, gut: Moritz-Peter Gläser innehat heute hier das #Tageslied auf blackbirds.tv.

Ehre und Ruhm der ostdeutschen Flotte.

Weiterführend

* Moritz-Peter Gläser: Homepage
* Peter Cäsar Gläser: Im Bauch des Riesen

Elisabeth Koeppe-Gläser (1982) - Aus dem #Privatarchiv

1567/17: Erinnerungen: Das Mysterium der Nagellackflasche – und als Peter Cäsar Gläser mich wegen einer Nagelschere verlassen wollte…

Elisabeth Koeppe-Gläser (1982) - Aus dem #Privatarchiv

(Größer – auf’s Bild klicken)

Gastbeitrag von Elisabeth ‚Liz‘ Koeppe-Glaser:
Mach Dich bitte nicht so schön, Kind!

Dieses Bild ist von 1982.

Da hatte ich noch meine berühmten Zöpfe, hier als sogenannte Rattenschwänze, wie das damals hieß.

Dazu ein – nun ich würde sagen – beinahe operettenhaftes Kleid, in Schwarz, das ich aber auch in der Küche trug, wie man sieht.

Komisch, dass auf allen Fotos aus dieser Zeit Bierflaschen herumstehen, wahlweise auch Weinflaschen, fast immer eine Nagellackflasche, wie hier. Ich überlege, ob Nagellackflaschen in der DDR immer so aussahen, vielleicht kann mir jemand aushelfen – mit Nagellackflaschenerinnerungen.

Was mir noch einfällt: Es war die Zeit, als meine Mutter, nachdem mein Vater 1977 bei einem Autounfall tödlich verunglückt war, das erste Mal mit ihrem „neuen“ Mann bei uns erscheinen wollte. Ich sagte ihr zu, dass ich die beiden vom Hauptbahnhof in Leipzig abholen werde. Sie raunte verschwörerisch ins Telefon: Elisabeth, bitte mach Dich nicht so schön! – Gut, mach ich – nicht. – Ich ging also ungeschminkt und lässig gekleidet auf den Bahnhof und harrte der Dinge. Aus dem Zug stieg meine Mutter mit – meinem Vater! Nein, das konnte nicht sein. Er war ja begraben – auf dem Magdeburger Westfriedhof.

Dieser Mann, neun Jahre jünger als meine Mutter, sah – nun ja, von Weitem… – aus wie mein Vater! Später habe ich gelesen, dass viele Frauen, vielleicht auch Männer, nach Verlust eines Partners zielstrebig etwas Ähnliches suchen. Ich muss sagen, dass auch ich nicht frei davon war.

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