703/12: Historie: Der 20. Jahrestag der DDR und die Rolling Stones – powered by phoenix

Berlin, 7. Oktober 1969. Die DDR feiert ihren 20. Geburtstag. Doch viele Jugendliche beschäftigt ein ganz anderes Ereignis. Die Rolling Stones sollen an diesem Tag auf dem Dach des Westberliner Verlagshauses Springer ein Konzert geben, so verkündete der RIAS. Natürlich wissen auch Polizei und Staatssicherheit bald von dem Gerücht. Sie wollen um jeden Preis verhindern, dass der Glanz der Jubiläumsfeier durch langhaarige Beat-Fans in der Nähe der Staatsgrenze getrübt wird. Am Morgen des 7. Oktober sind in Berlin Hunderttausende zum Festumzug auf den Straßen.

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309/10: Pressespiegel: Plant der SPIEGEL Tiefenrecherche in Berlin-Kreuzberg über Geheimbünde?

Die fabelhaften Guttenbergs - SPIEGEL 42/2010

Die fabelhaften Guttenbergs - SPIEGEL 42/2010

Wer an der Qualität des SPIEGEL etwas auszusetzen hat, dem wird es nicht leicht gemacht. Denn die Begründung, der SPIEGEL leiste schlechte oder gar tendenziöse Arbeit, die gelingt nur bei sehr guter Recherche. Sonst umsonst jeder Versuch! Tendenziös kritisch und zugleich distanziert zu bleiben, sind im Übrigen Auswüchse von ethischem Journalismus! Eins kann man dem SPIEGEL nicht nachsagen: dass er schlecht recherchiert! In Journalistenkreisen geht die Mär, nur zwei Gruppen von Journalisten könnten gut recherchieren: Die vom SPIEGEL und die von der BILD-Zeitung. Was bei BILD „Mann drehte sich durch Fleischwolf, BILD sprach zuerst mit der Bulette“ ist, ist beim SPIEGEL Investigativismus, kurz: Muckraking. Oder sagen wir: vom gesunden Menschenverstand gesteuert!- Anspruch & Realität, deutscher Redaktionsalltag 

Machen wir uns nichts vor: Die Zeiten sind insgesamt anders geworden! In den späten 68-er Jahren war der Springer-Verlag an der Berliner Kochstr. das Hassobjekt der Antibürgerlichen. Wasserwerfer, Türenboykott, Auslieferungsversuch gescheitert, ganze Auflagen blieben liegen. Heute hat der Springer-Verlag selbst die seinerzeitigen Gründe für die teils nicht zu rechtfertigenden, überzogenen Ressentiments beseitigt.

Heute ist die Vuvuzela das Hassobjekt der Intellektuellen! Andere Kritik richtet sich -tröpfchenweise- auf den SPIEGEL und seinen publizistischen Erfolg! Kann man denn sagen, dass DER SPIEGEL die Meinung in Deutschland macht? Wäre das nicht vielleicht sogar -im Vergleich zu Großbuchstaben-Zeitungen, ein Gewinn für Deutschland? Die Meinungsmacht, die der SPIEGEL auffährt, sei gleichsam Meinungslokomotive und „state of the art“ und wer im SPIEGEL Erwähnung fände, …gehöre dazu zur „Haute Volaute“? Publizistische Geschütze der Sonderklasse sind in Nr. 53/2010 zu erwarten! Das Titelbild steht schon, hier der Entwurf.

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