1893/19 #Tageslied Rubinrote Weihnachtsgedanken! Ein paar meiner Lieblingsgedanken.

#Weinnachten #Deepbluered #Redisbeautiful #TTT #Tulipstagram

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Weihnachtsmedley / Xmas Medley – Rubinrot

Piano: Lars Hengmith
Geige: Thomas Braun
Gesang: Sven Fliege, Rubini Zöllner
Kellner: Hannes Priefert

Ein paar meiner absoluten Favoriten sind Dinge, Favorite Things, beispielsweise, womit ich eins meiner Lieblingslieder meine, um gleich zum Kern der Sache vorzudringen um gleich darauf für ein paar Tage die Fliege zu machen. Sssssuuuuummmmmssserrrummmmm…: Weihnachten, es ist ein Gräuel. Es ist einfach schrecklich schön, aber es stellt das Herz auf harte Gewährsproben. Immer wieder.

Eines Tages, Baby, werden wir alt sein,
Ohh, Baby, werden wir alt sein,
und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.
Ich bin der Meister der Streiche, wenns um Selbstbetrug geht,
bin ein Kleinkind vom Feinsten, wenn ich vor Aufgaben steh‘.
Bin ein entschleunigtes Teilchen,kann auf Kleinstem was reissen, lass‘ mich begeistern für Leichtsinn, wenn ein andrer ihn lebt.

2019 war ein ganz gutes Jahr im Zeichen der Liebe. Mich persönlich hat Sarah Connor angemacht wie wenig Anderes, ich hätte nie gedacht, dass mich so eine Blondine mal komplett wegknallen kann. Mit ihrem Herzkraftwerk hat sie nicht nur klar und deutlich gegen eine politische Idiotie sondergleichen Stellung bezogen. Sie hat einem Vincent und dessen Karrierefahrplan in Sachen Liebe mit Liebe gehuldigt, wie es nur weise Schamanen und Wissende aller Erdteile könnten.

Ich sagte es schon: Sie hat total Besitz von mir ergriffen, das Stimmwunder aus Delmenhorst mit Wohnsitz in Berlin und einem der besten Schlagzeuger Deutschlands, Felix Lehrmann, an den Drum Workshop-Trommeln: „Dat muss kesseln.“  Wenn ich mir Auftritte von Sarah Connor ansehe, rauschen mir die Wässer in die Augen und ich bin glücklich: Wie schön Du bist. Sarah: Weiter so. Und verzeih: Es ist nur Liebe und da hilft keine Medizin.

Und ich denke zu viel nach. Ich warte zu viel ab.
Ich nehme mir zu viel vor und ich mach‘ davon zu wenig,
Ich halt‘ mich zu oft zurück, ich zweifel‘ alles an, ich wäre gerne klug — allein das ist ziemlich dämlich.
Ich würd‘ gern so vieles sagen, aber bleibe meistens still, weil wenn ich das alles sagen würde wär das viel zu viel,
Ich würd‘ gern so vieles tun, meine Liste is so lang, aber ich werd‘ eh nie alles schaffen,
also fang‘ ich gar nicht an.

Nur so wird man zum Teenager, wieder.

Bedankt in Liebe und beschenkt bin ich auch mit dem Weihnachtsvideo von Rubini Zöllner und Sven Fliege und auch, wenn ich mich für meine verquasten Wortspiele hier kurz entschuldige: Wie schön Ihr doch beide seid. Ich wünsche allen Lesern und allen Menschen ein frohes Weihnachtsfest, bleibt mir gewogen, aber um Gottes willen jetzt bloß nicht wiegen, es sind die festlichsten Tage des Jahres. Meine Stimme kriegen die politischen Idioten auch nicht, beeile ich mich noch hinzuzufügen und danke – Udo Jürgens: Fünf Jahre nach Deinem Tod, dessen Art und Weise vorbildlich ist für gutes Sterben, weiß ich in meinem Inneren, wie sehr Du fehlst.

Stattdessen häng‘ ich planlos vorm Smartphone, wart‘ bloß auf den nächsten Freitag
Gemach! das mach‘ ich später — die Baseline meines Alltags.
Ich bin so furchtbar faul wie ein Kieselstein am Meeresgrund,
ich bin so furchtbar faul und mein Patronus ist ein Schweinehund.
Und mein Leben ist ein Wartezimmer — niemand ruft mich auf.
Mein Dopamin das spar‘ ich immer, falls ich es mal brauche
und eines Tages, Baby, da werde ich alt sein,
Ohh, Baby werde ich alt sein und an all die Geschichten denken, die ich hätte erzählen können.

Frohes Weihnachtsfest und guten Rutsch aber auch an alle Klappspaten. Nur mit Liebe werden wir nicht bald sterben.


Al Jarreau – Tenderness – My Favourite Things (Featuring Kathleen Battle) – 1994

Piano – Joe Sample
Drum – Steve Gadd
Guitar – Eric Gale
Bass – Marcus Miller
Vocal – Kathleen Battle
Sax – Michael Brecker

Danke, Greta Thunberg, lass Dich von Klappspaten, die das Wesentliche stets aus den Augen verlieren, nicht unterkriegen. Es ist beruhigend, zu wissen, dass schon rein biologisch amerikanische und englische Prime Minister und Präsidenten von Menschen wie Greta Thunberg überlebt werden müssen. Ein bisschen Zeit ist also noch. Das lässt mich hoffen.

Ich kann nicht mehr denken….eins noch: Hört endlich auf zu hassen! Lasst Liebe regnen!

Und du?
Du murmelst jedes Jahr neu an Silvester die wieder gleichen Vorsätze treu in dein Sektglas
und ende Dezember stellst du fest, dass du recht hast wenn du sagst, dass du sie dieses Jahr schon wieder vercheckt hast.
Dabei sollte für dich 2019 (*) das erste Jahr vom Rest deines Lebens werden,
du wolltest abnehmen,
früher aufstehen,
öfter rausgehen, mal deine Träume angehen,
mal die Tagesschau sehn, für mehr Smalltalk, Allgemeinwissen, aber,
so wie jedes Jahr, obwohl du nicht damit gerechnet hast, kam dir mal wieder dieser Alltag dazwischen.

Unser Leben, ist ein Wartezimmer, niemand ruft uns auf,
unser Dopamin das spar’n wir immer falls wir’s nochmal brauchen,
und wir sind jung und haben viel Zeit,
warum soll’n wir was riskier’n?
Wir woll’n doch keine Fehler machen, woll’n doch nichts verlieren
und es bleibt so viel zu tun.
Unsere Listen bleiben lang,
und so geht Tag für Tag ganz still ins unbekannte Land.

Und eines Tages, Baby,
da werden wir alt sein,
Ohh, Baby werden wir alt sein,
Und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.
Und die Geschichten, die wir dann statt dessen erzählen, werden traurige Konjunktive sein wie:
Einmal bin ich fast einen Marathon gelaufen
und hätte fast die Buddenbrooks gelesen,
und einmal wär‘ ich fast bis die Wolken wieder Lila war’n noch wach geblieben,
und fast, fast hätten wir uns mal demaskiert und hätten gesehen, wir sind die gleichen, und dann hätten wir uns fast gesagt, wie viel wir uns bedeuten – werden wir sagen

Und das wir bloß faul und feige waren, werden wir verschweigen
und uns heimlich wünschen noch ein bisschen hier zu bleiben,
wenn wir dann alt sind und unsere tage knapp — und das wird sowieso passieren — dann erst werden wir kapieren,
wir hatten nie was zu verlieren,
denn das Leben, das wir führen wollen, das könn‘ wir selber wählen, also
lass uns doch Geschichten schreiben, die wir später gern erzählen,
lass uns nachts lange wachbleiben, aufs höchste Hausdach der Stadt steigen, lachend und vom Takt frei die allertollsten Lieder singen.
Lass uns Feste wie Konfetti schmeißen, sehn wie sie zu Boden reisen und die gefall’nen Feste feiern, bis die Wolken wieder lila sind.
Und lass mal an uns selber glauben,
ist mir egal ob das verrückt ist, und wer genau kuckt sieht, dass Mut auch bloß ein Anagramm von Glück ist.
Und wer immer wir auch waren,
lass mal werden wer wir sein wolln.
Wir haben schon viel zu lang‘ gewartet, lass mal Dopamin vergolden.
Der Sinn des Lebens ist leben. – Das hat schon Casper gesagt.
Let’s make the most of the Night – Das hat schon Ke$ha gesagt
Lass uns möglichst viele Fehler machen
und möglichst viel aus ihnen lernen,
lass uns jetzt schon Gutes säen, damit wir später Gutes ernten.
Lass uns alles tun weil wir können und nicht müssen,
Weil jetzt sind wir jung und lebendig und das soll ruhig jeder wissen
und unsre Zeit die geht vorbei.
Das wird sowieso passieren, und bis dahin sind wir frei,
und es gibt nichts zu verlieren.
Lass uns uns mal demaskieren und dann seh’n, wir sind die Gleichen, und dann könn‘ wir uns ruhig sagen, dass wir uns viel bedeuten,
denn das Leben, was wir führen wollen, das können wir selber wählen.

Also: Los! Schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen!
Und eines Tages, Baby, da werden wir alt sein,
Ohh, Baby werden wir alt sein, und an all die Geschichten denken, die für immer unsre sind.

  • aktualisiert (* 2013 im Original)

Mit: One day/Reckoning Song (Julia Engelmann)

Weiterführend

1841/19: Video: Warum fühlt sie, warum denkt sie? Gibt es einen großen Plan? – Antworten

Rubini Zöllner (Fotograf: Thomas Ernst, mit Dank 02.08.19)

Rubini Zöllner (Fotograf: Thomas Ernst, mit Dank 02.08.19)


Sinn des Lebens – Song by Thomas Zaufke/ Peter Lund

Am 01.08.2019 veröffentlicht
Gesang: Rubini Zöllner
Produzent: Lars Hengmith
Idee/ Regie: Sven Fliege

Als Rubini Zöllner los lief, um Berlins schwarzweiß („Grau zu schwarz“) zu retten durch sauber subjektives Trennen, damit wir nicht heute die Wende verpennen, musste ich gleich an Warschauer Straße denken, diese Bridge over troubled water, die hinüberführt in den Sperrbezirk, von dem welche sagen, da darfst du lieber nicht entlang laufen, weil da so Handtaschenräuber und so…ich denke: Blödkopf, trag ich Handtasche, oder was? Alter Verwalter. – Aber Schatz: Warum bist Du denn in Gummistiefeln gekommen? Naja, besser in Gummi als gar nicht. – Wieso? Aber naja, Du hast gesagt, an der Warschauer muss man waten. Aufeinander. Miteinander? Leben kann Verwirrung stiften.

Rubini Zöllner kanns ja auch nicht ändern.
Aber alle können Videos rendern.
Sehen ihr da zu beim Schlendern.
Menschen aller Herren Länder
schwarze weite Langgewänder.

Lange Augen, wollen alles sehen, oder norddeutsch sagen: „Langeoog.“

Entrücken, verrückt und entrückt sein: Wegtreten….viel Spaß noch mit dem Lied des Tages von blackbirds.tv – Die Zukunft ist schwarz!

Weiterführend

* Cooler Fotograf: Thomas Ernst Fotografie, Berlin (Bild oben)

1640/18: Video: Hot Patootie – performed by ‚The Fly‘

Rocky Horror Picture Show (gif)


Sven Fliege mit „Hot Patootie“ im Tischkunstkombinat Köpenick

Im TischKunstKombinat präsentiert Dirk Zöllner Sänger und Sängerinnen, die ihm irgendwo über den Weg gelaufen sind und aufhorchen ließen. Gemeinsam mit Musikern seiner Band DIE ZÖLLNER und persönlichen Freunden trifft er sich zum Essen und Trinken am heimischen Wohnzimmertisch in Berlin-Köpenick. Die Lieder der Gäste sind Grundlage einer Musiksession, die in Bild und Ton mitgeschnitten wird. Diesmal waren dabei: Der Musicaldarsteller Sven Fliege, begleitet von André Gensicke am Keyboard, Oliver Klemp am Bass, Martin Goldenbaum und Dirk Zöllner an den Gitarren, Marcus Gorstein am Cajon und Alex Spree an der Klarinette. Die Tonaufnahmen und die Mischung machte Marcel Wicher, die Bilder kommen von Johanna Bergmann und Sven Nordmann. Für Essen und Trinken sorgte wie immer Jens Schliwa.

Der äußerst dicke Eddi – seinerzeit im Original Meat Loaf, der amerikanische, Fleisch gewordene Klops – kommt mit einer äußerst dicken Wuchtbrumme, wahrscheinlich einer Harley Davidson hereingebrettert in die illustre Runde von Riff Raff, dem schrägen Hausdiener, Magenta (vor ihrer Anstellung bei der Telekom) und Frank’nFurter (Tim Curry), dem Obertransvester. Hier im Video ist es die gelbe Schwalbe aus Dirk & das Glück. Sie wird gelenkt von dem – the! – Zöllner und führe hier niemals nicht durch dicke zuckerwattewollene Wischen-Wände. Ansonsten kaum noch Winkehände, auch wird Reis nicht geworfen, wenn der Sänger auf den Tisch steigt und die Rocky-Horror-Picture-Show zelebriert. Diesen Film, wo Susan Sarandon in Unterwäsche hergenommen wird und Brad entmutigt zum Statisten degradiert wird. Im Film wird Eddi später mit einem elektrischen Küchenmesser vom Hausherr filetiert. Am Ende dieser ungewöhnlich kurzen musikalischen Geschichte hier leckt eine Magenta am deutlich schlankeren Eddi und küsst ihn. Er aber ist selig. Sie wiederum eine Zöllnerin als Vamp.

Sprache

  • Deutsch
    Muttersprache
  • Englisch
    fließend
  • Berlinerisch
    perfekt
  • Sächsisch
    sehr gut

Das Leben kann so schön sein. Barbara, die Internetikone sagt: „Das Kleben ist schön.“ Wir fügen hinzu. So ein Tabledance ist es aber auch. Fein gemacht, Sven Fliege!

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Viel Spaß.

Weiterführend