606/11: Trendbarometer: Im Quasimodo ist die Hölle los! #Quasimodo Live Jam

Das ist eine erfreuliche Rückkoppelung aus dem Quasimodo an der Kantstr. in Berlin-Charlottenburg. Wir hatten intensiv versucht, darüber zu informieren, wie die Parameter der „Live Jam“ genannten Veranstaltung seit der Sommerpause erfolgreich umgestrickt wurden.  Heute Abend sind bei der Live-Session über 300 Leute, es ist also „rappelvoll“. Genau so wünscht man sich diese relevante Veranstaltung von „freestyle“-Open Source-Musik. Weiter so. Der Ursprungsartikel ist verlinkt.

Ob jetzt die Programm-Verantwortlichen im Quasimodo eine Art Tisch- und Stehplatzreservierung durchführen müssen? Ach Quatsch. Das ist nicht OpenSource, das ist „open house“ und „da groove is in da house, yeah!“ – Geht doch mal dahin.

(EP)

576/11: Lied des Tages: „I am alive“ – Roompilots – Sei dabei beim Voting auf starfm.de!

Es ist kein Geheimnis und obwohl ich jetzt grien: Crille spielt Klampfe im Soundgestalt-Team. Es macht schon mal „rippel“, „tschiep“ und „krawerppp!, die Gitarre des Herrn heißt Duesenberg!“ #Tommy Tulips Rüttelreime 

Im Grunde genommen gibt es die Roompilots aus Berlin schon länger als Aviation („Aviation is the design, development, production, operation, and use of aircraft, „especially heavier-than-air aircraft“. Aviation is derived from avis, the Latin word for bird.“ – aus wikipedia) und wer „Angst vorm Fliegen“ hat, weiß schon warum! Dass dieses gänzlich grundlos ist, ist allerdings inzwischen allgemein bekannt geworden. Denn die Roompilots wiegen schwerer als Luft, especially!

Denn nicht nur traten die Herren schon hier und da auf, wie z.B. auch im Tropical Island, aber auch auf diversen Open Airs. Aktuell geht es um eine weitere Wurst namens Harley Davidson. Wer diese Motorräder schätzt, weiß auch, was Nichtliebhaber über diese Mopeds „unken“. Die einen sagen, das sind so Bikes, mit denen Verbrecher, Rocker und tätowierte Spinner herumfahren. Die Anderen sagen, das sei nur was für gut verdienende Architekten, Rechtsanwälte und Steuerberater. Die übrigens selbst tätowiert sein können. Wer könne sich schließlich eine Harley Davidson leisten? Nun, damit sind wir beim Image und das soll sich ändern. Dabei könnt Ihr jetzt mithelfen.

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505/11: Trendbarometer: Der Eurovision Song Contest (ESC) und das Käseigel-Prinzip!

Lege ich auf meiner Geburtstagsparty ein Stück Käse hin, bleibt es liegen. Schneide ich es in Würfel, wird alles aufgegessen. Obwohl der Käse genau der gleiche ist. Bequemlichkeit erklärt’s zum Teil. Aber nicht nur das: An sich weiß im Wellness-Zeitalter jeder, dass größere Mengen cholesterinhaltiger Lebensmittel am späten Abend nicht gerade gesund sind. Doch die Grenze zwischen „dick werden“ und „nicht dick werden“ verschwimmt mit den offerierten Häppchen. Einer solchen Salamitaktik des Schrittchen-für-Schrittchen halten auch gute Vorsätze kaum stand. (Süddeutsche Zeitung, Jetzt, hier)

Im Prinzip ist der Käseigel aber auch und vor allem Ausdruck unserer deutschen Partykultur, mit Basis in den Mittfünfzigern, geschätzt. Noch immer gilt der Käseigel, auch für heute Abend. Verbindet man das deutsche Partyprinzip mit rechtfertigenden Anlässen wie Fußball-WM oder eben ESC (jetzt: 2011), dann gilt der zuvor sorgsam gesteckte Käseigel zugleich auch als Prinzip Hoffnung. Denn gut Ding will Vorausplanung haben. Nie vorher war ein so schlechter Musik-Wettbewerb, wie der ESC Anlass zu so viel Vorfreude wie jetzt. Denn Lena Meyer-Landrut hatte ihn aus der „schlechtesten Ecke denkbarer Musik“ herausgeholt und 2010 den Preis nach Deutschland geholt.

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