570/11: Operation Proberaum: Was Musiker anderen Musikern nach Besichtigung mitteilen….

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Ein Proberaum ist eine künstlerische Werkstatt, die die „freie Luft zum Atmen“ dringend erfordert. Denn hier liegt das Übungspotenzial des talentierten Musikers, sein Aufenthalt, sein kreatives Fluidum. Umso wichtiger, dass es hier „flutscht“, also zur Sache geht und nichts Hässliches deine Kreativität stört.

Du suchst einen neuen Proberaum? Das geht ab. Sie feiern die ganze Nacht? Egal: Es sind harte Hintermänner, die dort schon proben, oder es sind kurzgeschorene Skins? Einen Proberaum zu teilen, hat was mit Vertrauen zu tun. Jeder darf zu jedem Vertrauen entwickeln, das hängt bestimmt nicht von Äußerlichkeiten ab. Allerdings können sie auch versuchen, dich über den Tisch zu ziehen. Aus einer Email, die ein Proberaumsuchender schrieb und die uns vorliegt, zitieren wir aber einmal:

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424/11: Operation Proberaum: Wie man die BandSoziologie auf Mitnutzer des Raums ausweiten könnte!

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2009 hatten wir uns die Arbeit schon mal gemacht und sie veröffentlicht. Dann Serverabsturz. Dabei ist die Frage hochgradig relevant: Wer sich einen Proberaum mit einem „Idioten“ teilt, muss aufpassen, nicht selbst zu einem zu werden. Operation Proberaum: Ein paar Gedanken zum Thema für Proberaumbenutzer, nicht für Warmduscher.

Das ist so eine Redensart: „Das Schwein durchs Dorf treiben“, bzw. „Wer hat nur dieses Schwein durchs Dorf getrieben“, ha, es war der „Müsli-Man“, den die Kölner Band BAP einst besang. „Wenn er wenigstens das Müsli draußen fressen würde,“ beklagte sich der Kollege Mitmusiker, „die alte Sackratte.“ Richtig, es ist alles voller Körner. Aus gegebenem Anlass erinnere ich die Zeiten gern, als diese Website noch nolens volens in den Musikerhimmel Berlins hineinragte, als Elfenbeinturm, in dem eine „Kindliche Kaiserin“ namens Musik ihr Unwesen zu treiben beabsichtigte. Ich machte mir viele Gedanken, die nicht wenigen Lesern gut gefielen: beispielsweise entwickelte ich den „Roten Faden“ (Überschrift: Anleitungen zum glücklich sein), mit dessen Hilfe du als Musiker eine „strukturierte Klärung eines künftigen Untermietverhältnisses“ herbeiführen könntest. Und dann kam dieser Serverabsturz und alle Daten waren weg. Das war Ende 2009 und 2010 fing ich bei null an. Kannste kieken!

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