447/11: Kleinanzeigen: Das Ding mit der langjährigen Erfahrung kann schnell falsch verstanden…

Tja, das hatte ich gerade gelesen und war ins Grübeln gekommen, folgende Frage:

Hey, aber nich alle mitschunkeln, bitte nur jeder Zweite! (Otto Waalkes in den Siebzigern bei „Everybody schnippi but me“)

Im übrigen: Würde ich gern in einer Band spielen, die sich „schuggerblues“ oder so ähnlich nennt? Ich finde, in einer Namensgebung für eine Musikband muss man nicht unbedingt „Diddlemäuschen“, Bierdeckel oder Tante Präkuleit verarbeiten. Man kann den Blues ja auch zuhause lassen und stattdessen frech, nassforsch und etwas übertriebenermaßen an die Namensgebung gehen.

Eine Namensnennung ist auch immer ein Stück Selbstbild. Am Ende verendet man im schuggerblues? Oh Gott. „Ich war schon ganz meschugger!“, würde ich irgendwann zu meinen Enkeln sagen! Ich kann ja schlecht schreiben: Hey, cool, ich spiel bei euch mit, aber den Namen müsst Ihr schon abändern, sonst ist´s Essig! Scheiß-Demokratie: Es gilt das Mehrheitsprinzip. Ich müsste mich beugen! Niemals! Oder? Also: Lieber nicht bewerben, wenn der Name Programm…..ich bin lieber still!

Allerdings: Schon eine Anzeige weiter nennt sich die Band „the huuts and friends„, okay, ich hab vermutlich den Witz dabei nicht verstanden! Vielleicht ist es ein interner Witz. Ich gehe jetzt fest davon aus, man muss hier mal so eine Art Workshop öffentlich feilbieten: „How to name a band“ oder -noch besser- „how to not name a band“ (gutes Englisch, oder?).

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