Joe Kučera story, Film von Bedřich Ludvík „Aktuel“ mit Untertiteln (auf Deutsch und Englisch)
Manche nennen ihn Saxophon Joe. Egal wie man ihn nennt: Er hat „sie alle gehabt“, hat mit allen gespielt und ist ein „Berliner Urgestein“, gehört zu Berlin wie Currywurst, ob mit oder ohne Darm. Ich habe ihn unzählige Male live gesehen und immer seinen Ton geliebt. Wenn er mit Pete Wyoming Bender (Rest in Peace) das Duo infernale gab im Berlin Kreuzberg Yorckschlösschen, beispielsweise. I don’t want to talk about it (Rod Stewart) oder „Ich habe diese Frau geliebt“, mit Andreas Hommelsheim an den Keyboards.
Lass das nie, Joe. Viel Spaß beim Anschauen von einem bedeutenden Stück Berliner Musikgeschichte und was die Geschichte von Joe angeht, einem Blick kreuz und quer durch sein Leben.
Lieber Joe, alles, alles Gute. Und „Thank You for the music“. Je ne regrette de rien.
Guest musicians: Lead Vocals: Henrik „Ille“ Ilgner Choir: Nina Baukus, Catherine Chikosi, Stefanie Derner, Hernik „Ille“ Ilgner, Simon Paterno, Lukas Strasheim, Katrin Taylor, Sebastian Zierof Guitar: Adrian Buena Bass: Björn Werra Percussion: Rolo Rodrigues Saxophone: Frank Fritsch
Die Berliner Band „B3“, um die es leiser war, ist einige Zeit im Backoffice (Studio). Es werden Songs entworfen, aufgenommen und in Form gebracht. Und dann kommt noch die Grafikabteilung und bastelt uns entzückende „Emojis“. Von dem als Dreier (Trio) konzipierten „roots“ Trio (Stammbesetzung) sind Andreas Hommelsheim (kb, Voc) und Lutz Halfter (dr), „married man“ (so nannte sich die Begleitband von Jocelyn B. Smith in den Achtziger Jahren), verheiratet, übrig. Tja, Mädels, Pech gehabt. Tragischerweise verstarb vor längerem der gut bekannte, bestens aussehende Ausnahmebassist Gerard Batrya in Frankreich. Batrya, Halfter und Hommelsheim kennen sich bereits seit dieser Zeit, u.a. aus dem Quasimodo. Dry Aged Beef. Pardon.
Lutz und Andreas haben jenen König der Löwen ins Studio mitgenommen, an Vocals und Backing Vocals gefeilt. König der Löwen: Er lebt in Dir. Er singt in mir. Oder heißt es mich? „The Voice“ Ille Hamma ist dabei, weil „Da muss man dabeigewesen sein.“ Schöne Friseusen. Weltklasse.
Der Song Let’s Move geht Älteren (das bin ich, aber ein paar andere) zu Herzen: Let’s Move erzählt Räubergeschichten aus der Berliner Musikszene jener Jahre, als David Bowie, Iggy Pop, Nick Cave & the Bad Seeds, Depeche Mode und viele andere hier waren. Gott segne sie doch alle. Auch U2 und „Achtung Baby“ in den Studios down by the Wall (Hansa, Köthener Str.). Es waren definitiv Zeiten gewesen. Ist verdamp lang hair. Inzwischen alle Kurzhaarschnitt. Daran erinnert der Song. Eine Brettgitarre zimmert riffartig Sägezähne durch die Nummer, Lutz Halfter ist „the Machine“ und Andreas spielt wohltemperierte Klaviaturen vom Song.
Nebenbei entstehen sinnvolle Werkstattvideos vom Schaffen und Treiben von „B3“. Besucht den Instagram-Kanal von B3.
Stellen wir uns „B3“ als Hamburger Frauenband vor, und es geht das Bonmot: „Die Braut haut ins Auge.“
#b3berlin #newsongsoldsocks #jazzrock
B3 – Maria, Maria (Official Lyric Video)
Listen to the new album „New Songs, Old Socks“ by B3 on your prefered platform: https://bfan.link/new-songs-old-socks
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B3 Website: https://b3-berlin.com/
B3 ist:
Andreas Hommelsheim (keys, organ)
Ron Spielman (vocals, guitars)
Lutz Halfter (drums)
„Stephan v. Bothmer gehört zu den angesagtesten Stummfilmmusikern in Deutschland.“ (Komische Oper Berlin) Der Pianist füllt Konzertsäle auf fünf Kontinenten mit seinen spektakulären Stummfilm-Konzerten. Bisher hat er über 600 Stummfilme vor über 110.000 Gästen vertont. Das hätte er sich selbst nie träumen lassen. Es sind einfach immer mehr geworden.“ Aus stummfilmkonzerte.de (Link unten)
Es sind Parforceritte von Stephan Graf von Bothmer auf 88 nebeneinander angeordneten Tasten. Häufig begleiten sie die Stummfilme vergangener Zeiten, womit sich von Bothmer einen Namen erspielt hat. Jetzt legt der Tastengraf einen weiteren Tonträger vor. Daraus koppelt blackbirds.tv den Titel Behind closed Doors als Tageslied aus und bringt den blaublütigen Tastenmann zu Gehör.
Die Liste der geeigneten, zuverlässigen und nachhaltigen Pianisten in Berlin ist nicht zu lang und bleibt damit überschaubar. Wir lassen einige weg, aber viel mehr als Bene Aperdannier, Stephan Graf von Bothmer und Lorenz Kellhuber fallen einem erst einmal nicht gleich, also sofort ein. Schon diese drei Namen wirken auf so unterschiedliche und unvergleichliche Art und Weise. Einer ist ein fleißiger Auftragsarbeiter im Weinberg des Herrn, coacht u.a. The Voice of Germany, wirkt als Professor an den Akademien der musikalisch schönsten Künste, gibt Workshops und reist mit Lily Dahab ins Esperanto Gesamt-Lateinamerikas. Unter anderem. Der Andere gilt als nationale Jazzgröße an den Tasten und bearbeitet seit vielen Jahren beim Label Blackbird Music von Andreas Hommelsheim seine vortrefflichen Tastenkünste, das Zuhören und Besuchen seiner Konzerte gilt als lohnen wollende Investition in einen Zustand seelischer Gesamtzufriedenheit. Von Bothmer, Graf Stephan hingegen steht ständig für Stummfilmkonzerte, wie es bereits oben eingehend beschrieben ist. Nebenbei gefragt: Ist es nicht wunderbar, was hinter verschlossenen Türchen erdacht wurde? Sind jene Türchen nicht auch Himmelspforten des unmittelbar bevorstehenden Adventskalenders? Knock, Knock, Knockin on heavens door.
Momentan fürchten viele Musiker und ihre Zuschauer in Livekonzerten, dass die Eventskalender der Veranstaltungskalenderbranche auf Dauer zubleiben könnten. Dass es nicht dabei bleibt, einen Lockdown light zu veranstalten. Die Freiheit der künstlerischen Entfaltung steht auf dem Spiel. Auftritte fallen aus, Musiker setzen sich still wie der Weltfrieden vor ihre Homecams und zelebrieren den künstlerischen Gesamtnotstand so wie Jan-Josef Liefers, Tatortkommissar mit recht gut planbarem Einkommen, aber auch Musiker mit vielen ausfallenden Gigs.
Stephan Graf von Bothmer kann einen durchaus glücklich machen, wenn man nur bereit ist, offenporig anzuschwitzen. Und nun fließen die Säfte der Sehnsucht. Schaut Euch das Wirken dieses Manns näher an. Niemand hat die Absicht, derartiges zu bereuen.
Maria, Maria….erinnerte Carlos Santana einstmals an die Westside-Story. Insofern ist die Geschichte verbrieft.
Ron Spielman (g/voc) erinnert Maria, Maria an die Tapas und den Wein, aber auch an seinen im französisch unfreiwilligen Exil gefangenen Bassisten Gérard Batrya, der gerade nicht weg kommt, um nach Berlin zu eilen und mit seinen Lieblingsmusikern Andreas Hommelsheim, Ron Spielman und Lutz Halfter zu tun, was ein Bassist tun muss. B3, das ist ein Quartett ohne den Vierten im Bunde, derzeit, es sind nun einmal ganz andere Zeiten.
Das Tageslied Maria, Maria heute auf blackbirds.tv: Das #Tageslied
Henry Steinhau kenne ich seit ca. 1983 (geschätzt) aus journalistischen Texten, die Mensch gern liest. Seine Texte waren Die Wahrheit. So hieß die Zeitung. Wunderbares Labeling, wenn einer Dinge aufzuschreiben beginnt, die sich alsbald einen gewissen Ruf erarbeiteten. Marco Saß lernte ich meiner Erinnerung nach im selben Jahr unabhängig davon kennen, da er Sohn von Manfred Manne Saß ist, jenem Mann mit dem Papagei. Marco hatte damals schon immer eine Kamera am Mann. Steinhau und Marco Saß gehören in die DNA der Kultur-Enklave West-Berlin.
Heute ist an der Potsdamer Str. (96) der Wintergarten der Baufirma Kuthe (Freymuth, Spandau). In Westberliner Zeiten der Jahre 1970 bis 1989 betrieb Manfred Manne Saß mit Frau Christa das Quartier Latin, einen Livemusikclub, der auch Sprungbrett war für Musiker, vor einem größeren, relevanten Publikum aufzutreten. Nationale und internationale Künstler fanden hierher. Einer der emsigsten der amerikanische Bluesmusiker Champion Jack Dupree. Hausherr Manne Saß verstand sich mit Champion Jack Dupree blendend, beide waren Smutjes gewesen, Schiffsköche. Eine Art frühere Rote Gourmet Fraktion? Lecker Zeiten.
Dagegen heute alles anders: Wir befinden uns mitten in einer weltweiten Pandemie, ein paar Clubs werden den Löffel abgegeben haben. Die jetzt noch wieder aufmachen, kommen nicht ohne Blessuren aus tiefroten Zahlen. Wäre der Niedergang nur noch mit Komasaufen für die Gastwirte aufzuhalten? Es wird was hängen geblieben sein, bei den Gastwirten, mindestens blaue Flecke. Zum Beispiel die gestundeten Mietzahlungen, ein Erlass war nicht Teil des Nicht-Spielprogramms. Noch liegt eine Bilanz nicht vor, wir werden sicher bis zum Jahresende genaues wissen. Nachrichten über die an Corona gestorbene Berliner Lokalszene sind bis dato unbewiesen: Fake News. Die große Plapper: Szene-Gerede.
Populismus: Weltweit pandemisch wie Corona, zerzauste britische, wirre Premiers, amerikanische Orange Utahs, die ihre Berater fragen, ob Norwegen ein Teil von Russland ist – und via Twitter immer schön populistisch, flach Zange. Es muss dem Volk gefallen. Wie werden wir diese Geißel je wieder los? „Wir fahren jetzt nach West-Berlin, Wahnsinn.“ (Lilli Berlin) Oder ganz zurück, in die Zeit bevor es begann. Fake News konnten sich damals nicht so schnell verbreiten, es gab viel weniger Parallelwahrheit.
Vorwärts hinein in die Vergangenheit: An die Potse, Potsdamer Str., vom Potsdamer Platz, gedachte Verlängerung Richtung Kleistpark. Quer durch. Paar 100 Meter weiter links wohnte David Bowie über dem Schwulenclub Anderes Ufer. Iggy Pop war oft zu Besuch bei Bowie. Berlin: Großstadt-Dschungel, aber doch klein, funktionierend umzäunt und an der Nürnberger Str. der Club gleichen Namens. Mal sehen, was im Dschungel läuft? (Ideal)
Karrieren wurden im Quartier Latin angezündelt. Udo Lindenberg spielte bereits 1974 hier. Sein Schlagzeuger Bertram Berte Engel trat mit seinem Bruder als Gebrüder Engel auf. Spektakuläre große Erstauftritte lieferte 1978 die aus Musikern der Lokomotive Kreuzberg als Nina Hagen Band der Ausnahmesängerin und Godmother of Punk Nina „Farbfilm“ Hagen ab. Apropos Nena Hagen: 1982 debütierte die Band NENA, unter den Fittichen des Fotografen und gewieften Musikmanagers Günter Jim Rakete (hier). 1983 nahm der Berichterstatter als Mitglied der Jury des Berliner Senatsrockwettbewerbs ROCK NEWS den Ärzten ihren Gassenhauer Anneliese Schmidt ab, die Ärzte blieben Sieger des Wettbewerbs. Der Rest ist Musikgeschichte.
Joe Kučera – Ethnic Picnic (Instrumental) [Offizielles Video]
Joe Kučera (Saxophon) und Carlos Mieres (Gitarre) mit der tschechischen Schauspielerin Petra Bučková.
Aufgenommen in Speiches Rock & Blueskneipe, Berlin
Label: Q-era / Bluebird Cafe Berlin Records
Idee & Regie: Nataša von Kopp
(Gastbeitrag von Joe Kučera)
Ich habe nie gedacht, dass ich in meinem Lebenslauf noch so etwas wie „Das Leben (und hoffentlich nicht sterben)“ in einer Corona-Pandemie aufschreiben müsste.
Die Welt ist irgendwie unheimlich geworden. Statt nur ab und zu einen Alptraum zu haben, aus dem man dann aufwacht und ihn beim Frühstück erzählen kann, wacht man auf und liest, hört und sieht in allen Zeitungen, Radios und TV nur Horror Nachrichten. Welche Assoziation auch immer es war, heute ist mir plötzlich eingefallen, in wie vielen lebensgefährlichen Situationen ich schon irgendwann war. Und es ist, gerade in dieser heutigen, bedrohlichen Lage, interessant, sich an einige Situationen noch einmal zu erinnern. Die Liste ist bestimmt nicht vollständig.
Im Jahr 1943 bin ich, während des Krieges, in Prag geboren – es gab Bomben – es hätte auch unser Haus treffen können.
Kennst Du Alice Weidel? – Nicht wirklich. Nur flüchtig. – Ganz anders Solitude: Die blieb hängen.
Dass man auf YouTube ein Video anwirft und automatisch ein nächstes präsentiert bekommt, ist Sache keiner Zufälligkeit. Das Leben kann schön sein. Und überraschend. Dass ich das Video hier eins drüber anwarf, hatte guten Grund: es heißt „Let The Good Times Flow“. Gerade wollte ich Beschwerde führen und sagen, es muss „roll“ heißen. Da übersprang das Video mit Übersprung, eine Übersprungshandlung: Steppenwolf – Born To Be Wild (1969). Das ist Arsch auf Eimer. Kein Zufall.
So wenig es Zufall ist, dass jetzt von dieser blonden AfD-Zicke hässlichste Emails aus dem Jahre 2013 ans Tageslicht kommen, wie die Welt unter Berufung auf eine eidesstattliche Versicherung über die Echtheit des Pamphlets berichtet. Das Netz ist in Aufruhr. Ja, wir brauchen sie ganz, ganz dringend, diese guten Zeiten. Alles fließt. Panta Rhei.
Eins ist sicher: In Kürze wird es eine neue Platte von B3 aus Berlin geben, die man in Erinnerung an Ten Years After „Recorded live“ nennen könnte. Wir haben Steppenwolf gehört, sind geschüttelt. Die Platte von B3 kommt. Wir sind gerührt.
Diese Bundestagswahl muss uns veranlassen, wählen zu gehen. Jeder Nichtwähler ist ein Gewinn für diese Alternative, die keine darstellt. Nolens volens: Leser können wir uns nicht aussuchen, aber dass AfD-Wähler diese Seite meiden sollten, ist kein Geheimnis. Hier soll gelten: Let the good times flow – heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv
On Fire – Flux – Claus Hessler, Thomas Langer, Paul Gehrig Capital Letters (Debüt) – Berlin 21 – Torsten Zwingenberger, Lionel Haas, Patrick Farrant, Martin Lillich Back To My Roots (Debüt) – B3 – Andreas Hommelsheim, Chris Krauss, Lutz Halfter, Ron Spielman DIN A Testbild – Programm 5 DIN A Testbild – Programm 6 Memories In Melodies (2nd Album) – B3 – – wie vor Cosmos – Lorenz Kellhuber Trio – Lorenz Kellhuber State Of Mind – Lorenz Kellhuber Trio – wie vor The Brooklyn Session – Lorenz Kellhuber Experience Seventies Songbook – Pascal Wroblewsky
Sortiere gute Tonträger-Veröffentlichungen der letzten zwei, drei Jahre, die durch meine Hände gegangen sind. Diese CDs kann man unbedingt gut anhören. Ich selbst kann mir CDs inzwischen gar nicht mehr anhören. Bekomme ich eine, muss ich sie sofort bestmöglich digitalisieren, die Silberlinge liegen schließlich noch nirgends mehr herum und geschweige denn dort, wo wir sie aktuell bräuchten.
Bei Interesse findest Du zu den genannten Berliner Künstlern weiterführende Informationen auf dieser Website. Die erstgenannte Band Flux (nicht aus Berlin) findest Du auf der Website xdrum.eu (Drummer Website).
Ron Spielman – Bishops of Rome (Live at Blackbird Music Studio)
Veröffentlicht am 21.01.2017
Ron Spielman performing his song „Bishops of Rome“ from the CD „Electric Tales“ live at the Blackbird Music Studio Berlin
Ron Spielman git, vox
Thomas Stieger bass, vox
Julian Külpmann drums
„Bishops of Rome“ taken from the CD „Electric Tales“
Amazon: http://www.amazon.de/Electric-Tales-R…
ITunes: https://itunes.apple.com/de/preorder/…
Ron Spielman Shop: http://www.ronspielman.de/de/shop.html
Wenn Musik nicht psychedelisch wäre, müsste man es erst noch erfinden. So wie wir die Doors erinnern. Vorwärts treibend, manchmal elegisch, manchmal brutal. Alternative ist das nicht. Dazu ist es zu sehr fest verwurzelt. Die Electric Tales, die Ron Spielman uns erzählt, handeln von den Bischofen von Rom.
Alles andere wäre Blasphemie.
Großer Wurf. Gefilmt am Salzufer in den Blackbirds-Studios-Berlin. Fetter Sound: Wie Blackbirds, das Musikstudio, nicht Namensvetter dieser Website ist, aber die Geschichte ist auf dieser Website auch schon eingehend erzählt worden. Sucht doch selbst.
Im Song Solitude (Not Into) wird in einfühlsamen Bildern die Geschichte eines Mannes erzählt, der sich unglücklich in eine junge Frau verliebt und dessen Liebe von ihr aber nicht erwidert wird. Stattdessen erlebt er eine sehr ernüchternde Überraschung. Wir finden, unser Freund Erik Schütz hat diesen Song mit seiner Regie und seinem Team sehr passend umgesetzt. Ansonsten sehen wir uns nach der Sommerpause zu Live-Konzerten am 28. und 29. Oktober im A-Trane in Berlin, oder anschließend auf unserer Tour durch Deutschland. Andreas, Lutz, Ron, Chris
Sie ist wirklich eine dufte Frau.
Die Augen tränen so bisschen von ihrer krachenden Erscheinung. Klasse Mädel. Du schaust sie an. Alles ist perfekt. Mit ihr ist gut Kirschen essen. Das auch. Aber auch rumliegen. Und fliegen. Ein Riesen Saxophon ist natürlich auch da. Du mit dem VW-Bus, lange vor der Abgasaffäre in Wolfsburg-Schnepfenhorst. Sie dreht sich eine. Was für ein Gelecke.
Sie steht an der Straße, hält ein Schild mit ihrem Namen hoch. Solitude, Du Solitär, du Isola solare, manjare, tu capito? Ich bin schon lull und lall. Wo sie hin will, sagt sie nicht. Wohin es geht, ist Euer süßes Geheimnis. Du spinnst diesen gedanklichen Faden weiter und weiter.
Einfach eine unglaublich schöne Zeit verbringen, Sommer, Sonne, Badesee. So geht leben. So geht Kopfkino, ausgemalt, malerisch.
Die analogen Bläserlinien zeigen den Weg, die Bläsersätze stehen wie Wegmarken in der mal treibenden, mal schlendernden elektronischen Polyphonie. All is one! Und gleichzeitig bleibt alles offen, hin zu einer neuen Variation einer scheinbar unendlichen Kombinatorik, großstädtisch und weit. Hier ist ein Ausdrucksstrom zu hören, in dem tatsächlich analoges und digitales zu einer Form schmilzt und der sich weder um Breite noch Weite seines Maßes kümmert, denn: Ausdruck lässt sich nicht in gängigen Parametern wie Songstruktur, Wiederholung oder gar Eingängigkeit messen. Das fühlt sich mal nach New Yorker Freejazz auf dunklem Ambient an, dann wieder nach House mit nordischem Horn …. (Quelle: Attia auf regiomusic.de hier)
Der Berliner Charles Matuschewski legt die CD „On Top Of The World“ vor. Das Cover hat eine Architektin entworfen, das sieht man ihm an. Die CD ist heute der Tonträger des Tages auf blackbirds.tv.
Ansonsten handelt es sich um eine elektronische, flirrende, pumpende, verträumte, hier und da elegische Techno-Nu-Jazz-Platte mit Wohlfühlcharakter. Währen da nicht die eingesetzten Bläser, ginge das Ganze auch als Ambient durch. Eine sehr verrückte Platte, wie gemacht um zu chillen. Unbedingt mal reinhören.
Zwei Besuchstipps Livemusik fürs kommende Wochenende in Berlin. Am Freitag und Samstag, am 06. + 07. Mai.2016 gastiert die Fusion-Combo B3 (Andreas Hommelsheim (keys/hammond b3) Ron Spielman (g/voc) Christian Krauss (b) Lutz Halfter (dr)) jeweils ab 21 Uhr im A-Trane. Hier die Website von B3… – über die Band wurde hier verschiedentlich berichtet. Rechtzeitig Karten sichern, die Auftritte der Ausnahmemusiker sind gefragt.
Am Samstag, den 07.Mai 2016 gibt es ein Debüt. Das um die schwedische Sängerin Siri drapierte Herren-Quartett namens The Xtraordinary JazzBirds (Andreas Gäbel (g), Stefan Brandenburg (p.), Randy Scott (b.), Tommy T. Tulip (dr.)) tritt im Charlottenburger Leonhardt (am Stuttgarter Platz) auf. Hier gibt es die wunderbaren Songs aus dem Great American Realbook auf Ohren und zum schauen. Nähere Infos über die Band findest du auf einer neuen Website…
Ein musikalisches Schäferstündchen erster Kajüte stellt der AudioPodcast von blackbirds.tv vom 26.07.15 dar: Wir haben Andreas Hommelsheim an seiner musikalischen Hauptwirkungsstätte besucht und mit ihm über die neue CD „Memories in Melodies“ seiner Band B3 ausführlich gesprochen. Und ja: Es gibt ungelöste Fragen (Wer ist Markus?), alte Geschichten, einen ersten Jimi-Hendrix-Auftritt im abgerissenen Sportpalast und ein Colosseum-Gig in der Deutschlandhalle. Alles Erinnerungen, die mehr oder minder ihren Niederschlag finden auch im neuesten Audio-Gesamtkunstwerk der Band B3.
1982 tourt der Berliner Musiker Andreas Hommelsheim mit Stefan Waggershausen durch Deutschland. In dieser Zeit hat er viel getourt. In München arbeitet Sarah als Produktionsleiterin und Artist Relations Manager für die großen Veranstalter Mama Concerts (Marcel Avram und Marek Lieberberg). Es ist eine schöne Zeit, es fehlt an nichts und die Musiker werden gut betreut. Es gibt auch einen Fahrer.
Zwischen Andreas und Sarah funkelt es mächtig, nein, es brazzelt. Eine schöne Sache. Sieben Jahre später haben sich beide aus den Augen verloren, da meldet sich Sarah telefonisch bei Andreas nachts um 0 Uhr in Berlin. Sie sei auf einer Stippvisite in Berlin, ein Wiedersehen wird arrangiert, man trifft sich im 5-Sterne-Hotel Kempinski, Hotellobby, zieht aber kurzerhand um die Ecke ins Schwarze Café in die Kantstr.. Dort erzählen sich die beiden Turteltäubchen eine ganze Nacht lang ihr Leben. Jeder seins dem Anderen.
B3 live Ron Spielmann on guitar , Ille on vocals ..in the A TRANE berlin
„Weißt du, der Klavierspieler kann einen C-Akkord auf dem Klavier spielen, aber es ist nur ein C-Akkord, wenn ich auch ein C auf dem Bass spiele. Wenn ich irgendetwas anderes spiele, ergibt das einen völlig anderen Akkord. Zum Beispiel ein A. Du kontrollierst also die Harmonie!” (Sting über den Bassisten als
Bandleader, Quelle: Interview auf singingbassist.de)
Selbstverfreilich ist das Koketterie und der Wunsch ist Vater des Gedankens. Denn was Sting kann, kann jeder Pianist. Einen anderen Ton drücken, quasi um sich selbst ad absurdum zu führen. Und nun? – Es ist ein Konjunktiv: Es könnte so sein. Oder ganz anders.
Das ist der Nachteil vom schriftlichen Interview. Wir sehen nicht, ob der Herr verschmitzt grinste, jeder Humorik unverdächtig. Nehmen es nun als perlende Erkenntnis hin. Und schon wird es überall zitiert. Von Bassisten.
(Das Video zeigt die Berliner Band B3 mit dem Gastsänger Ille Hamma im Oktober 2014 im A-trane) – Lineup: B3 special CRAZY mit Ron Spielmann (guitar), Ille (Vocals), Andreas Hommelsheim (Keys), Chris Krauss (Bass) , Lutz Halfter (Drums)
Eine Weltproduktneuheit heute im offiziellen Blackbirds.tv-Büro: Eine Tastaturschablone gegen den alltäglichen Büro- und Arbeitswahnsinn. Das erste offizielle Foto seht Ihr hier schon. Später gibt´s noch was auf die Augen und Ohren, aber das ist eine andere Geschichte. Erst wird geelchtestet.
Das „B3“-Office-Keyboard ist eine jener speziellen Rare & Vintage-Applikationen, die der geneigte Musikliebhaber tagsüber auf dem Schreibtisch drapiert, um sich noch als Mensch zu fühlen. Bzw. wieder.
Denn tagsüber ist nie Zeit für sinnvolle Sachen. Das böse „A“-Wort (Arbeiten) hindert den Menschen, zu leben und zu tun, wie es ihm gefällt. Die neue CD Memories In Melodies ist jetzt auf der offiziellen Blackbirds-Teststrecke. Dort wird sie von allen Seiten an- und hinterleuchtet, und hinterher gibt es eine Blackbird´sche Erzählung. Ihr kennt das.
B3 – Memories In Melodies (EPK) – New Album out on May 29th
Andreas Hommelsheim (kb)
Ron Spielman (voc, g.)
Chris Krauss (b)
Lutz Halfter (dr)
Im Moment erfolgt das Mastering, dem Vernehmen nach in New York. Never mind the bollocks: Andreas Hommelsheim erklärt den Hintergrund des Bandnamens „B3“. Es sind nicht die Drei von der Tankstelle, die der Band ihren Namen gaben. Sondern drei Musiker aus Berlin, die an einem eigenen Strang ziehen. Witzigerweise passt der Name auch auf die häufig eingesetzte Kultorgel B3 von Hammond, die Hommelsheim nicht müde wird, zu Gigs in der ganzen Republik zu transportieren. Ansonsten aber sehr gern ein Fender Rhodes, und wir allen wissen, wie gut sich das Gerät in jede Musik passend einfügt.
Bei Genesis war es umgekehrt: Erst waren sie viele, dann: „Then they were three“. Das Trio B3 ist inzwischen auch offiziell ein Quartett, und Ron Spielman ist den Lesern dieser Website auch kein Unbekannter. Preiset den Herrn, der das entschieden hat. Wie sagt man schon in der Vertragssprache: Sag mir nicht, was ich unterschreiben soll, sag mir wo? Am Ende ist es genau diese Frage, die eine Art vollkommene Zufriedenheit mit einer einmal getroffenen Entscheidung manifestiert.
Ron Spielman; Voc,Guit
Thomas Stieger; Bass
Tommy Fischer; Drums
Kgomotso Tsatsi; Voc, Key, Electronics, Guit
Contempory Adult Entertainment Advanced Rock. Ron Spielman titelt über seiner Homepage: “between stimulus and response there is a space, in that space lies our power to choose our response, in our response lies our growth and our freedom.” Viktor Frankl – Forbidden fruit. Im Dunkeln schwimmen, nicht tappen. Zur CD, aus der dieser Titel stammt, einen Artikel vor diesem.
Momentan befasst sich Spielman in Berlin als „Dauergast“ an weiteren Tonträgern: Gemeinsam mit Lutz Halfter, Andreas Hommelsheim und Chris Krauss (Band: B3 – wir berichteten) nimmt die ihren Zweitling auf. Erstling „Back To My Roots“ ist nicht abgelaufen, wird bundesweit aufgeführt. Wie genau ist die Halbwertzeit? …nur so weit, bis kein Hahn mehr danach schreit. Egal, es ist soweit: Neues wird folgen. Ron Spielman macht mit. Zwei Projekte, die mit seinem Wirken zu tun haben.
Handflächenfolk, performed by Drummer Tommy Fischer: Wer den Song „Just Another Autumn“ mag, kann sich eine unelektrische Unplugged-Version ansehen – bitte hier entlang, Damen und Herren ….
Die einen stöhnen. Sie befürchten den Ausverkauf des Abendlandes. Caspar David Friedrich, Romancier aus Greifswald (Infos hier), und ob er zum Concierge des Wagniskapitals verkommt. Bzw. seine Werke. Nicht weniger steht auf dem Spiel.
Darunter ein Stück Auffrischung, das Prinzip Hoffnung. Noch ist es nicht zu spät. Heute Abend spielt B3 aus Berlin in Greifswald. Es war plakatiert. Ein offizielles Plakat hing da. Das darunter war unangemeldet rausgehangen worden, das weiß-schwarze vom Caspar David Friedrich. Prognose: Weitere zwei Jahrzehnte wird es dort verrotten, vermutlich.
B3 ist längst wieder weg dann. Macht gepflegten Phusion-Phunk und die Stadtguerilla von Greifswald? Schauen sich B3 an? Was wird sein in zwanzig Jahren? Sind alle Familienväter bürgerlich eingefangen im Künftigen, das wir Zukunft nennen? Wohl bekomms mit Phusionphunk. Versucht bloß nicht, dieses unaussprechliche Wort auszusprechen, Greifswälder Romanciers, Phusionphunkphans…
Guerillacam mit iPhone „Socialcam“: Ron Spielman Trio „I don´t need no Doctor“
Ich wollte ein Studio schaffen, das mehr kann als Musik aufnehmen. Ich wollte einen Platz schaffen, wo Sound und Video aufgenommen werden können auf dem höchsten Qualitätslevel und zur gleichen Zeit. Wo du spielen kannst und Livekonzerte genießt, Filme anschaust in einer kinoähnlichen Atmosphäre. Ein Platz wo Kreative zusammenkommen, um Ideen auszutauschen, wo Musikfans Künstler treffen können. (Andreas Hommelsheim, zur Eröffnung am 13.11.14)
Am 13. November 2014 hat Andreas Hommelsheim, Chef des Blackbird Music Studio am Salzufer nach einer Umbaupause das bereits ca. zwei Jahre bestehende Tonstudio mit einer Veranstaltung recht herzlich wiedereröffnet. Auf der Gästeliste: Rang und Namen! Ein Stelldichein aus ganz Europa.
Seiner Frau hat er es so gesagt: Ob es das letzte Tonstudio seiner Art bleiben wird, ist allerdings ungewiss. Denn wenn er für eine Idee brennt, setzt er sie um. Er ist ein Macher: Hommelsheim hat im Verlaufe seines bisherigen Lebens an rund 20 Tonstudios mitgewirkt, einige davon gebaut. Und man hört, er habe einiges davon ganz erfolgreich wegverkauft. An Menschen, die weltweite Studiolocations betreiben, mehr als siebzig davon überall auf der Welt. Das ist Geschichte. – Und jetzt ein nennen wir es „äußerst hipper“, pittoresker Platz der musikalischen Begegnung. Ein Hommelshome.
Wir konnten den Dokumentarfilm „Sound City“ von Foo Fighter/Nirvana-Beast Dave Grohl in beeindruckender Soundqualität ansehen und empfehlen diesen Film jedem interessierten Musiker: Gezeigt wird im Film zweierlei, der Aufstieg und der Fall des Studios „Sound City“ in Kalifornien, Amerika und wie man richtig Musik macht, ohne sich im Digitalismus von ProTools und Konsorten zu verlieren. Absolut sehenswert.
Apropos richtig handgemachte, gespielte Musik: Zu Gehör gebracht wird das Stück „Lucky Day“ aus dem Erstlingswerk der Berliner Band „B3“ namens „Back To My Roots“. Andreas Hommelsheim (kb.), Chris Krauss (b.) und Lutz Halfter (dr.) und für den Bedarf zugebuchte Musiker sind hier zugange. Seidige, perlende Gitarreneinwürfe, bodenständiges Tastenspiel mit bluesiger Convenience, und ein Schlageugspiel, dessen Leichtigkeit im Herzen des Hörers „hüpf“ macht, dazu Bassismus pur. Profund, profund. Ron Spielman (g., voc.) spielt manchmal mit oder der unaussprechliche schwedische Gitarrist Johan Leijonhufvud. Versucht gar nicht erst, den Namen auszusprechen. Aber der Mann ist saugut.
Das Kernkompetenz-Trio um Hommelsheim hat mit seinem Erstlingswerk eine schöne, runde CD gemacht, die wir der Aufmerksamkeit empfehlen. Bei Interesse kauft die CD via Amazon oder bei einem anderen Händler.
Die gesetzten Links sind provisionsfrei. Für Empfehlungen nehmen wir kein Geld. Eine recht ungewöhnlich gehaltene Rezension der CD ist hier zu finden…
Youtube + „Radio Gaga“ im öffentlichen Urheberrechtsraum zu machen: Der hier gezeigte Song war bei uns schon mal „Lied des Tages„. Später wurde das Konto des Videoeinstellers „wegen mehrerer Urheberrechtsverletzungen“ gekündigt: Arschmaden! – In Wirklichkeit eine „unterlassene Einigung von Youtube mit der GEMA“. Inwiefern es eine solche fehlende Einigung von Youtube eine Verletzung öffentlicher Interessen darstellt, einen guten Song zu präsentieren und auf gute Musiker aufmerksam zu machen? Man weeß es nich.
Ille Hamma ist einer von zwei Partnern in dem „Gute-Laune-Projekt“ Zig Zag, wir berichteten. Andreas Hommelsheim ist Orchestervorstand von Beruf und spielt auch eine „B3“, wir berichteten ebenfalls.
Was der Vorteil ist, mehrjährig über die Berliner Musikszene zu berichten? Man weeß es nicht genau. Isses nicht so? Doch, man weeß es jenau: „Evergreens“, es gibt Musikstücke, die bleiben haften, sie sind wie Kukident im Altersheim. Der Song ein „gooseskin“ (Gänsehaut)-Schmachtfetzen. Damit er nicht in Vergessenheit gerät, leierten sich die beiden den Song nochmals „aus den Rippen“, schüttelten ihn.
Er entstand damals im Studio, Hommi war oben oder unten und holte Kaffee, und schrie entsetzt „Was war das?“ – Gut, sie haben den Song dann an Disney verkauft und die ganze Kohle versoffen. So war´s, oder so ähnlich.
Andreas Hommelsheim (kb), Lutz Halfter (drums), Chris Krauss (b.), und als Gast: the only unbelievable Ron Spielman (g, vox) – Wir lesen: „Akustisches Cinemascope ist das, wenn Hommelsheim Melodie um Melodie, Hookline um Hookline auf die Leinwand wirft und jede von ihm erdachte musikalische Rolle mit hochkarätigen Gastmusikern wie Ron Spielman besetzt.“ (Quelle: Website A-trane, verlinkt)
Es gibt die Fortsetzung von Plänen mit anderen Mitteln.
Dieses kann man Teil Zwo nennen, vorausgesetzt es gab einen Anfang. Im vorliegenden Fall gab es den. Wir berichteten über die Berliner Band von Andreas Hommelsheim mit dem Namen „B 3“ (gemeint ist die Hammondorgel von Andreas). Die Fortsetzung von Teil 1 ist eine Tournee, die B3 durch mehrere Städte Deutschlands führen wird. Auf dem Spielprogramm stehen aktuell noch Berlin, Dortmund, Oldenburg, Lübeck und -last but not least- Flensburg. Das gibt Punkte.
B3 – Making Of „Back To My Roots“ (CD Release 01/31/14)
Kategorie „Storytelling“ oder: Howto (tell a story of success)
Andreas Hommelsheim is talking out of the Nähkästchen.
Es geht um die Produktion „B3“ und die Arbeit an einer neu erscheinenden CD „Back To My Roots“. Unten ist eine weitere Geschichte zum Thema verlinkt, die unsere ersten Eindrücke vom vergangenen Samstag berichtet….
Dies Video wurde letzten Samstag (positiv) geladenem Publikum vorgeführt. Sehr schön, einfühlsam produziert, Storytelling, das den Ansatz und die Entstehung der neuen Band gut erklärt, aber auch das „additive Konzept“, gute Musiker hinzuzuholen,…viel Spaß!
Die CD kommt im Januar 2014. Wer News haben möchte, abonniert die B3-Fanseite auf facebook. Wir werden Euch allerdings ebenfalls auf dem Laufenden halten. Halleluja.
In Berlin nennt sich ein ganzer Stadtteil nichtssagend „Tiergarten“. Ingo Insterburg musste immer bis vier warten. Dass aber Tiergarten auch Moabit in sich trägt, oder (für Musiker zutreffender) Moabeat, ist ein offenes Geheimnis, seit diese Wortschöpfung hier auf dieser Website erstmals urkundlich Erwähnung fand.
Wenn einer der herausragenden Berliner Musiker und „Werkschaffenden des Kulturvolks“ sechzig Jahre alt wird, so wie es Andreas Hommelsheim dieser Tage erging, dann ist das ein Grund, das gebührend zu feiern. In diese Phase seines Lebens fällt seine Idee, der eigenen, handgemachten Musik wieder mehr den Vorzug zu geben und nicht in erster Linie nur „Kulturmanager“ zu sein. Da ist genug, auf das Andreas Hommelsheim mit Stolz zurückblicken kann. Sechzig Jahre Musik. „Wir haben Grund zum Feiern“.
Grund genug, das ganze mit einem kleinen Eierstich „Neuem aus Hommelsheim“ zu feiern.
LineUp: Lucky Peterson (voc., org, g.), Shawn Kellerman (g), Tim Waites (b) und Raul Valdes (dr) – Und wie eine Karriere in Gang kam: „Peterson’s father, bluesman James Peterson, owned a nightclub in Buffalo called The Governor’s Inn. The club was a regular stop for fellow bluesmen such as Willie Dixon. Dixon saw a five-year-old Lucky Peterson performing at the club and, in Peterson’s words, „Took me under his wing.“ Months later, Peterson performed on The Tonight Show, The Ed Sullivan Show and What’s My Line?. Millions of people watched Peterson sing „1-2-3-4“, a cover version of „Please, Please, Please“ by James Brown.“ (engl. Wikipedia hier)
Apropos: So warf sozusagen der Vater von Lucky Peterson seinen ersten Kuhfladen. Und der Rest ist Geschichte. Ein Konzert mit Lucky Peterson und dessen äußerst könnerhafter, professioneller Begleitband muss man sich wie eine Superlative vorstellen, vielleicht so ungefähr so:
Erst kommt diese dreiköpfige Crew (Gitarre, Bass, Schlagzeug) wie eine neunschwänzige Katze auf die Bühne, stürmt die Bretter und wir denken an Loriot und „Früher war mehr Lametta“, die wärmen die Bretter an, machen sie und sich selbst heiß, richtig bereit für den großen Auftritt. Gitarrist Shawn Kellermann ist da der große Hero des Augenblicks, bedankt sich im Voraus für die noch folgenden Salbungen und erzählt, er sei letztes Jahr hier gewesen: mit Wishbone Ash. „At the Quasimodo“, sagt er, he was. Und dann kommt der Bluesmaster himself auf die Bühne. Plötzlich ist er da und er ist tatsächlich „omnipräsent“. Er hat genug Körperfülle dafür, sofort sind Erinnerungen an B.B. King da, doch im Unterschied zu Lucky Peterson hat ja B.B. King immer nur die Lucille gequält. Seine Gitarre.
Und es war was los wieder: Das Gerücht, Hardy Krüger befände sich unter den Gästen, ist meinerseits selbstverschuldet. Er war es nicht. Dafür sah man nicht gerade wenige Gesichter, die man kennt. Unter den Zuschauern u.a. Lutz Halfter (hier), Gudrun Arndt, eine der besten Szenefotografinnen Berlins in musikalischer Hinsicht und Christoph Rinnert, früher Wednesday-Gitarrist, heute Studioinhaber. Andreas Hommelsheim war gutgelaunt, der Club war gut besucht und das Publikum war aus dem Häuschen.
Dös war gestern abend scho a weng „der Hammer“. Ein Bluesact der internationalen Spitzenklasse. Darüber bei Gelegenheit mehr. Der Donnerstag mausert sich in der Berlin-Schöneberger Hauptstr. 30-31 im „Havanna Club“, wo „in house“ jeweils der Donnerstag dem 55 Arts Club vorbehalten ist. So sah übrigens die Bühne kurz vor dem Konzert aus. Schick, oder?
Die vorherige Recherche zum Thema „Geburtstagssong“ für die Krönungsmesse zum heutigen „Lied des Tages“ macht deutlich: Der Geburtstagssong hat eine oft berichtete Tradition in diesem, unseren Hause. Am Ende des Artikels ist der weltweit erste Überblick aller relevanten Links, die diese Seite hier betreffen und sich mit dem Thema Geburtstag an sich beschäftigen. Ganz schön viel. Beeindruckend. Das „Lied des Tages“ wurde offenbar aus wichtigem Anlass gewählt. Dies hier ist eine weitere Meditation über das Thema „Geburtstagssongs!“
Wir haben uns mit diesem „Fachthema“ schon ausführlich hier beschäftigt, Links unten. Viele wurden unsterblich, allein weil sie einen Geburtstags-Song schrieben, der nun fortan in Verwendung geriet: auf den Feten der Sechziger, Siebziger undsoweiter. Die Berliner Band „55 FiftyFive“ hat auch so einen Kracher am Start, der sich u.a. auf dem von der Band veröffentlichten Livemitschnitt „55 FiftyFive – Live in Berlin“ befindet. Er heißt „Happy, happy, happy birthday“ und geht ab, dass einem die Schnürsenkel aufgehen. Vorausgesetzt man hat welche an. Aber auch der Klettverschluss, der Reißverschluss, der Ledergürtel, ach was, das ist sexy.
Fifty Five live im Quasimodo – filmed by tommy tulip (via Youtube)
Die Platte „Made in Japan“ von Deep Purple gehört zweifelsohne zu den Weltrockklassikern ever. Die Woman From Tokyo ist jedem noch erinnerlich. Heute steht Japan eher unter einem besorgniserregenden internationalen Aufmerksamkeitsschirm. Möge gute Musik die bösen Geister von der Insel Japan verjagen und alles zum Guten wenden! #Redaktionscredo von blackbirds.tv, heute
Titel: Fifty Five Ort: Quasimodo Link out: Click here
Beschreibung: Die aus Berliner Ausnahmemusikern besetzte zwölfköpfige Band FiftyFive des Keyboarders, Musikers und Menschen Andreas Hommelsheim gibt heute ein weiteres ihrer (zu) seltenen Konzerte in Berlins Liveschuppen Number One, dem Quasimodo. Da wir auf dieser Website schon sehr viel über die Musiker, die Musik und alle weiteren wichtigen Aspekte dieser Band geschrieben haben, erlauben wir uns, weitere Wiederholungen dessen zu vermeiden. Schaut einfach mit der Suchfunktion nach und macht Euch sachkundig. Das Konzert wird mit Sicherheit „hot“. Startzeit: 22:00 Date: 2011-03-12
Und ist Judith Holofernes auch noch so „brilliant“ und scharf denkend, jagt BILD-Zeitung und Jung von Matt zum Teufel. Onkel Ille und „Sascha, the Pascha“ machen einen auf Countryboys, auf Cowboy und „ich glaub, das wird ein Hit.“ Tennessee besingen sie gemeinsam. Hier ist der Song! Viel Spaß und weiterhin schönes Wochenende. Und heute Abend ins Quasimodo? Die Betonung liegt auf „heute„.
Seltener Augenblick im Leben: Wir schauen zurück (review) und vorwärts (preview) und alles in einem, cool, wa? Rückwärts: 27.11.10 (Tempodrom) – Vorwärts: 10.12.10 um 22 Uhr (Quasimodo) – bitte sehr notieren! Freunde?
Wir hatten auf dieser Website bereits ausführlichst über die Band „FiftyFive“ aus Berlin berichtet, im Übrigen auch einzelne der Mitmusiker unter „Personen & Porträts“ näher vorgestellt. Neulich ist die Band ein weiteres Mal aufgetreten und das in größerem Rahmen. Die 80ties-Band „Kool & The Gang“ gastierte im Tempodrom und FiftyFive gab den Opener. Davon gibt es auch ein „Paparazzi-Video“ (bisher) und wir…
Interview bei OldiestarFM mit Andreas Hommelsheim und Ille von FiftyFive – bei uns abgebildet
Recht hat der Moderator, dass von FiftyFive noch zu wenig im Netz zu recherchieren ist. Wobei: Das hat sich gerade in den letzten Tagen vermutlich sehr geändert. Hauptsächlich auf dieser Website, oder?
Weiterführend
Schaut einfach die Artikel der letzten Tage durch, Fifty Five dominiert diese Seite momentan aus aktuellem Anlass
Das ist so: Du klickst mit der Maus auf das Bild und es öffnet sich eine größere Ansicht. Aber auch inhaltlich ist festzuhalten: die Record Release Party wurde abgefeiert. Das ist der (weltweit) erste, halbwegs gelungene Schnappschuss der neuen Berliner Super-„Bigband“, die am 20.05.10 -zu kurz- aufspielte. Gelungenes Bühnenbild, gelungenes Programm, Spitzensänger. Eine ausführliche Betrachtung folgt.
Man muss es leider so sagen: Besser wäre es nicht gegangen. Es ging. Diese dämliche Frage „Geht’s noch“, hat sich erübrigt. Übrigens.