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Kai Rautenberg – Count the Lights of San Francisco
Die Tauben sitzen schwer wie Steine,
der Baum im Hof verliert Gewicht,
ein alter Mann vertritt die Beine,
wird Herbst da draußen, wie ich meine,
wird Herbst da draußen, und in mir.Zwölf Bänke stehn und sind vergessen,
ein Tulpenbeet hat nichts zu tun,
ein Sonnenstrahl grüßt sehr gemessen
den Herbst da draußen, und in mir.Und Fenster blicken ernst, entschlossen,
als sähe keiner ‚rein noch ‚raus,
ein Pudel schüttelt sich verdrossen,
ein Unbekannter hat beschlossen,
wird Herbst da draußen, und in mir.(Herbst da draußen, Hildegard Knef, 1999)
Angelika Milster, Hildegard Knef, Brigitte Mira, Reinhard Mey, Dieter Hallervorden und viele andere mehr verließen sich auf seine Dienste und Zuarbeit. Kai Rautenberg war Vollblutmusiker und starb am 29. Mai 2013 in der Pflegeeinrichtung NOVA VITA.
Es hieß, bis dahin habe er recht ziemlich wie ein ordentlicher Musiker gelebt und viele Kerzen von zwei Seiten angezündet. Das ist nicht verbrieft, wurde aber vernommen.

















und machen wir uns nichts vor, so beginnt eigentlich fast jedes Berliner Märchen, ein Jazzmusiker namens Roger Radatz, der sich selbst gern Bootsie nennt, aber das ist eine andere Geschichte. Ein gewohnt routinierter Interviewer namens Karl Johannes Schindler nahm Herrn Radatz gesprächsweise in die Zange und das Ergebnis bilden wir hier ab. Denn es ist ein Gerücht, das in der Berliner Musikszene aufhört zu leben, wer die 30 überschritten habe. Besonders viel, lebenslange Erfahrung, davon kann Roger Radatz u.a. ein Lied singen, und sogar rhythmisch dazu zucken mit, sagen wir: Extremitäten! Über verschiedene Trommeln verteilt. Ein Interview mit einem Berliner Szene-Urgestein!


