1207/15: Video: Das Kai Rautenberg Trio und „Count the Lights of San Francisco“ und „Wird Herbst da draußen“ (Hildegard Knef)

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Kai Rautenberg – Count the Lights of San Francisco

Die Tauben sitzen schwer wie Steine,
der Baum im Hof verliert Gewicht,
ein alter Mann vertritt die Beine,
wird Herbst da draußen, wie ich meine,
wird Herbst da draußen, und in mir.

Zwölf Bänke stehn und sind vergessen,
ein Tulpenbeet hat nichts zu tun,
ein Sonnenstrahl grüßt sehr gemessen
den Herbst da draußen, und in mir.

Und Fenster blicken ernst, entschlossen,
als sähe keiner ‚rein noch ‚raus,
ein Pudel schüttelt sich verdrossen,
ein Unbekannter hat beschlossen,
wird Herbst da draußen, und in mir.

(Herbst da draußen, Hildegard Knef, 1999)

Angelika Milster, Hildegard Knef, Brigitte Mira, Reinhard Mey, Dieter Hallervorden und viele andere mehr verließen sich auf seine Dienste und Zuarbeit. Kai Rautenberg war Vollblutmusiker und starb am 29. Mai 2013 in der Pflegeeinrichtung NOVA VITA.

Es hieß, bis dahin habe er recht ziemlich wie ein ordentlicher Musiker gelebt und viele Kerzen von zwei Seiten angezündet. Das ist nicht verbrieft, wurde aber vernommen.

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1137/14: Video: Der Ukulelenprediger im Wohnzimmertalk

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LIEDERLICH 04 mit dem Ukulelenprediger

„Liederlich“ mit Samuel, dem Ukulelenprediger
David Wonschewski und Thomas Manegold präsentieren „Liederlich“, eine Talkshow mit Musik im Periplaneta Literaturcafé Berlin. Die Show filmte Marion Alexa Müller im September 2014. Präsentiert von Periplaneta und Ein Achtel Lorbeerblatt.

Der Ukulelenprediger feiert bald Weihnachten. Er schreibt keine Liebeslieder, über Politik zu schreiben ist irgendwie „Kinderkram“, sagt er im ausführlichen Wohnzimmertalk.

Im neuen Jahr wird er am 15.1. im Zimmer 16 in Berlin-Pankow auftreten, erstmalig in der Trio-Besetzung:Ukulele, Keyboard, E-Bass

Und am 21.2. im Stollwerck in Köln (solo)

Es werden natürlich noch viele weitere hinzukommen. Infos auf www.ukulelenprediger.de

Ein sehr, sehr schön gemachtes, weiteres Video könnt Ihr Euch hier ansehen…

1131/14: Video: Elen Wendt und „Nobody else“ #Lied des Tages – Eine Kurzvorstellung

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Elen – Nobody Else

Wieder ist blackbirds.tv auf die Straße gegangen. Kürzlich haben wir die musikalische Arbeit der südafrikanischen Sängerin und Berliner Straßenmusikerin Alice Phoebe Lou vorgestellt. Mit Elen Wendt stellen wir eine weitere Berliner Straßenmusikerin vor.

„Sie hat eine Ausnahmestimme“, sagt Fred Sauer, der schon mit Nina Hagen und Peter Fox zusammengearbeitet hat. Er sei „ein Gott an den Tasten und hat seinen Sternenstaub über das ganze Album verteilt“, sagt sie über ihn. Auch der Kanon der beteiligten Musiker (Video Nr. 2, drunter) ist positiv: Die hat was. Was andere nämlich nicht haben.

„Jeden Tag geht sie raus und macht Musik“, sagt Andreas de Jong, ihr Freund und Unterstützer seit fast sieben Jahren. „Und das ist heute ganz schön selten geworden.“ Das Spielen auf der Straße hat ihr viel Selbstvertrauen gegeben. Wenn sie als bekennende Frostbeule „mit 15 Schichten Kleidung“ alle fünf Minuten ihre Finger an den heißen Tee hält, kann sie es aushalten, sagt sie. Das immerhin wärmt.

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1116/14: Video: Alice Phoebe Lou erklärt uns ihren Ansatz, wofür Berlin eigentlich da ist und wie für sie alles begann

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Alice Phoebe Lou
Alice Phoebe Lou


Berlin Alice Phoebe Lou: „The people run this city“

Eine kurze englischsprachige Dokumentation über Alice Phoebe Lou, eine singende „Buskerin“ auf den Straßen von Berlin. Alice kam in Berlin an mit 500 Euros in der Tasche. Ferner wusste sie, „ein paar Akkorde“ auf der Gitarre zu greifen. Sie teilt mit uns ihre Geschichte, wie sie vom Spiel in den U-Bahn-Stationen zum Mauerpark-Konzert kam, wie sich gelegentlich ihres Vortrags Trauben von Hunderten von Menschen bilden. Im übrigen spricht sie von ihren Problemen als „street performer“ in Berlin und wie sie mit den Restriktionen im öffentlichen Straßenraum umgeht, wenn die Polizei ihr Spiel unterbricht.

Wir haben über Alice Phoebe-Lou hier schon bei dieser Gelegenheit berichtet und ihr drittes „Lied des Tages“ in Erwähnung gebracht. Das zweite Lied des Tages ist hier zu finden. Übrigens: Ganz ähnlich wie ihr erstes…

1113/14: Lied des Tages: Es ist ein zutiefst spiritueller Moment, ein „Improvisation moment for Syria“ von #AmrHammour

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Amr Hammour, born in Damascus, starts to play Piano at age 8 and switches to guitar at 12. He graduates from the Higher Institute of Music in Damascus with a degree in Guitar in 2009. Since 1998 Hammour regularly performs as a sideman as well as leading his own groups throughout Europe and the Middle East, among others: Barry Harris, Manfred Leuchter, Oli Hayhurst, Gene Calderazzo, Juliet Kelly, Chris Byars, Amadis Dunkel, Zoë Al Rahman, Bruno Paoli, Frank Carlberg, Jan Ackermann, Michael Timbales, Daniel Blanc, Charles Davis, Zaid Naser and Ziad Rahbani. Hammour was also one of the original members of the Syrian Swiss Jazz Orchestra, the first full size big band in the Middle East in 2004. (Aus dem Soundcloud-Profil von Amr Hammour)

Abgesehen von allem übrigen: Hört doch mal in die Soundcloud von ihm hinein. Lohnt sich bestimmt. Kommen wir zum Thema dieses Artikels, einem weiteren Lied des Tages. Der in Berlin lebende Jazz-Gitarrist Amr Hammour (mehr hier) widmet seine Gedanken, seine Kraft und seine Musik einem spirituellen Moment für Syrien, seine Heimat, wo er herkommt.

Sein Gitarrenspiel geht zu Herzen, ist luftig, ätherisch, kommt ganz clean, unverzerrt daher. Man fühlt sich wohl und denkt einen Moment: Ja, der Lärm der Welt ist ausgeschaltet.

Heute das #Lied des Tages auf blackbirds.tv – Morgen die Beruhigung der Welt? Wer weiß.

1104/14: Video: Die Band „Incantatem“ relauncht gerade ihre Website und berichtet aus dem Nähkästchen

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Brandenburgische Oktoberlandschaft


Incantatem – Episode 1: Drumrecording

Incantatem ist ein Kunstbegriff mit lateinischem Ursprung.
Er ist zusammengesetzt aus:
-incanto (eine Zauberformel gegen jemanden hersagen/hersingen),
-cantatio (Gesang, Lied) und
-incantare (durch Zaubersprüche weihen/durch Musik verzaubern)
Daraus haben wir den Namen „Incantatem“ gemacht, mit dem Ziel, euch mit unserer Musik zu verzaubern.
(sagt die Band „Incantatem“ auf ihrer neuen Homepage, verlinkt)

Die Band Incantatem kommt aus Hamburrrrcchhh. Der Stoff, aus dem die musikalischen Träume sind, ist mindestens aus Draht. Heavy on wire, schwer auf Draht. Die neue Website ist im Stil einer solchen, man erkennt layouterisches Talent und fühlt sich im nordischen Darkroom gleich wohl.

Aus dem Nähkästchen berichtet obiges Video, das zum Zwecke der Präsentation hierher entführt wurde. Dass das nach neuester Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zulässig ist, ist das eine. Das andere, aber viel wichtigere ist, dass es darum geht, Bands wie Incantatem funktionierend zu präsentieren. Genau das ist der Sinn von Video-Embedding, also dem Einbinden und Forttragen von Pixeln in andere Häuser (Domänen).

Damit die Fans der Bands dann heulen wie Hyänen. Gut gemacht. Weiter so. Die Homepage ist verlinkt. Informiert Euch.

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1073/14: Legenden: Die 30. September-Ehrenrobe, Modell „Klagenfurt“ #Jubiläen #Linktipp

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30.September-Ehrenrobe

Mein persönliches Zitat des Tages – und danke Tia Thankyouforthemusic – Zitat. „Musiker hören sich anscheinend nicht nur selbst gern spielen, sondern lesen sich auch gern reden“ (aus: Spezialistengruppe: Musikerwitze/facebook)

Ein durch und durch politischer, niemals in übliche Schemen einzuordnender Sänger und Musiker wird 80. Von wegen „Schlageraffe“! Wer sich mit dem Wirken des Österreichers näher auseinandersetzt, staunt. Und lernt dazu.

Nur wenige deutschsprachige Musiker haben mehr Menschen berührt wie „uns Udo“. Generationenvertrag „plus“: Während wir teils noch Edward mit den Scherenhänden als Kinostar feierten, hatte Udo Jürgen Bockelmann sich die Segelohren schon längst anlegen lassen. Ein kleiner Eingriff beseitigte letzte Karrierehemmnisse.

Die angelegten Ohren blieben Schlitzohren und Joachim „Blacky“ Fuchsberger schrieb ihm lange vor Tim Bendzko, dass wenn ihm die Worte fehlen, nur noch Musik übrig bliebe. Der Mann, der seinen Bruder als Maler verehrt und sich selbst für einen „kleinen Musiker“ hält, gibt Auskunft.

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946/14: Video: Jim Rakete, sein Leben

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Jim Rakete – mein Leben (via Youtube)

Heute erinnerte mich jemand daran, dass vor 30 Jahren die Band ‚Nena‘ in England die englisch betextete Aufnahme von 99 Luftballons auf Nummer 1 hatte, eine absolute Ausnahme, diese Aufnahme. Von dort aus schwippie de schwappte das German Frolleinwunder (Roter Lederrock, nicht Kadett) rüber nach Amiland. Im Video waberte der Trockeneisnebel nur so. Manager: Jim Rakete.

Jim Rakete war ziemlich lange hier in Berlin der gewaltigste Strippenzieher. In dieser -zu kurzen- Doku kommt Jim zu Wort.

Ein verdienter Berliner, Super-Fotograf, ein glasklarer Mensch, ein netter zumal, ohne Allüren, ehrlich, präzise und sehr ergebnisorientiert. Ich traf ihn am Tag nach der Explosion von Challenger über Amerika in seinem Büro am Ku’damm, Seitenstraße. Fabrikartig Rakete. Bekam früher regelmäßig Fotos und Infos von ihm, über Bands aus Raketes Stall. Spliff-Promo zu ‚85555‘, schwarzweiß auf Karton, Nina Hagen mit Gitarren-Schleudertrauma am Ruinenbahnhof, Anhalter in der Galaxie. Heiner Pudelko in Makrofusion, Herwig Mitteregger mit Dreitagebart und Rita rückte Lindenberg raus, Interconti. Rakete hat sehr viel getan für die Berliner Musikszene, für die Fotografie schlechthin. Er besitzt in dem, was er tut ‚Handschrift‘ und ‚Allein- bzw. Sonderstellung‘, Unverwechselbarkeit.

944/14: Video: Flake – Mein Leben (Doku) #Personen & Porträts

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Christian.Flake.Lorenz

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Flake – Mein Leben (Doku Arte – via Youtube)

„Ich hab in dem Land gelebt. Nicht in dem Staat.“ Flake über das Leben früher in der DDR

Flake hatte als Kind Angst, der Fernsehturm könnte umfallen. Hier herrscht Beinfreiheit.

Musiker Flake, Rammstein, erzählt. 43 Minuten interessante Dokumentation.

Viel Spaß.

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915/14: Interview: Ein ausführliches Interview mit Ralph Valenteano

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Ralph Valenteano – Artwork (Quelle: Privatarchiv)

Wer übt, kann nichts.

Den Rest erzählt er Euch hier. U.a. erzählt er von seiner „persönlichen, musikalischen DNA“, eigentlich bezeichnet er sich als Popmusikschreiber. Doch sei Popmusik eigentlich tot, er sieht keine Entwicklung aktuell. Was fehlt? Vielleicht berührende, intelligente Texte? Das auch, klar. – Rund 1:20 Stunde, über WorldMusik als persönlicher Entwicklungsweg.

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894/13: Lied des Tages: Ron Spielmann „POSTCARD“

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Ron Spielman „POSTCARD“

Ron Spielman playing a new song „POSTCARD“ in a small acoustic setup. „POSTCARD“ is the first of three new acoustic performances that will be shown at short intervals.

Schöner, sehr ätherischer Song von Ron Spielman, „POSTCARD“.

Er kündigt an, weitere zwei neue akustische Kleinode wie dieses zu veröffentlichen. Bleiben wir gespannt.

Bis dahin: „Träumen durch den Tag“. Sehr schön.

Wir schrieben bereits des Öfteren über Ron Spielman hier. Willst Du einen Recherchehinweis?

Weißte Bescheid.

879/13: Video: Paar Gedanken zur CD-Veröffentlichung „Swimming In The Dark“ von Ron Spielman

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Swimming.In.The.Dark

Während unsere, von uns gesuchte Sängerin sich bei mir beklagt, sie möge Gitarren nicht, die nervten, sagte gestern Andreas Hommelsheim über Ron Spielman, das beste an ihm sei die Tatsache, dass er -egal was er spiele- nie nervte. So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Wir schließen uns hier sicherheitshalber Andreas Hommelsheim an, der zweifelsohne recht hat, was das immer banddienliche, nützliche Gitarrenspiel von Spielman angeht.

Man muss konstatieren, dass das Aufspielen in einer Frühstücksfernsehsendung von SAT1 oder RTL am Ende des Tages nicht nur positive Seiten hat. Man könnte ja verheizt werden. Und dann ein Heizdeckchen benötigen, um gegen die soziale Kälte von Kitsch und Kommerz anzukämpfen. Allerdings muss man die Privaten wenigstens einmal dafür virtuell anstreicheln, dass sie überhaupt Kulturmäzenatentum in Sachen guter Musik unternehmen. SAT1 beispielsweise ist schon ein Förderer der Musik von Spielman.

Wahlberliner Ron Spielman, dem es immer wieder gelingt, seine neuesten Tonträger auf SAT1 zu platzieren bzw. vorzustellen, hat dort offenbar einen „Stein im Brett“. Zwölf Stücke neue Musik sind es jetzt und damit ist der Bart noch lange nicht ab. Richtig, er beginnt jetzt erst zu sprießen. Seit einiger Zeit trägt Ron Spielman einen üppigen Bart zum Tee, auf der Bühne und während der Interviews. Gelassen, stoisch und wohlwissen, nicht jedem gefällt der.

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874/13: Video: Kapelle Weyerer und „Hamburg(Frühling im Herz)“

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  • Stefan Weyerer
  • Professor Alexander „Alex“ Hoetzinger
  • Nick Flade

sind die „Kapelle Weyerer“.

My daily little routine: Als viel zu viel beschäftigter Mensch kurz entspannungshalber im Netz rumsurfen und Schnappschüsse fürs Hirn einfangen. Eindrücke, Menschen, Musik, Literatur. Und selbst noch schnell was schreiben, so eben mal schnell und aus der Hüfte geschossen. Wozu das alles?

Richtig. Weil´s sein muss. Der Mensch muss bloggen, was der Mensch bloggen muss. So schwer ist das ja auch gar nicht. Expressis verbis die „Kapelle Weyerer“ mit angehängtem Featuring hat es mir gerade angetan und ich bin geflasht. Positiv. Ich bin positiv.

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871/13: Linktipp: „Deutschland, Deine Künstler“ – Ein gutgemachtes Porträt über Xavier Naidoo

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„Da war einfach jemand, der hatte von Gott so ein Geschenk bekommen.“ Nena über die Stimme von Xavier Naidoo

Ein paar seiner persönlichen Vorurteile kann jeder abbauen, der keinen Bock auf den Schmacht- und Gurkensänger Xavier Naidoo hat. „Der jammert immer nur“, ist eine oft gehörte Redewendung über diesen souligsten aller souligen, deutschen Sänger.

Die – in der Tat – kannst du an einer Hand abzählen, in Deutschland. Xavier Naidoo gehört vielleicht ganz oben auf dieser kurzen Rankingliste, ob man seine Musik nun mag oder nicht. Gegen seine Musik kann man eigentlich nichts Vernünftiges einwenden, seine Stimme aber flasht auch Bülent Ceylan, den überzeugten Heavy-Metal-Fan. Was nun die Texte angeht, so macht sich jeder seine eigenen Gedanken über Sinn oder Unsinn.

In jedem Fall ist der ARD mit dieser Ausgabe von „Deutschland, Deine Künstler“ eine einigermaßen kenntnisreiche, nahe Porträtierung dieses besten, bzw. erfolgreichsten aller Söhne Mannheims gelungen. Sehenswert.

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860/13: Lied des Tages: Janine Villforth und „Your Own“ – Das gips doch gar nicht!

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Apropos Gips: Mehr von Janine Villforth gips unten auf die Ohren, ist verlinkt!

Hatte ich Janine Villforth schon mal erwähnt?

Wenn ja, macht ja nüscht. Wenn nein, schade.

Die Frau ist echt knorke. Gefällt mir saugut. Wer würde ihr nicht ohne Bedenken ein Kachelchen aus seinem Ofen schenken? Oder sein Gehör. Eine Sünde der besonderen Art: Eine Art Gehörsund. Alles Quatsch.

Kann gar nicht sagen, woran sie mich alles erinnert. Eins vielleicht noch: Büldet Euch doch mal Eure eigene Meinung.

Großartige Sängerin. Gänsehaut.

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799/13: Sensationen: RSS-Benachrichtigung aus London angekommen…., Original aus dem Jahre 1969 im Spam wiedergefunden

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Was nach systematischer Ausklügelung aussah, ist in Wirklichkeit nur das furchtbare Ergebnis einer falschen Einstellung im Spamfilter der Redaktion von blackbirds.tv. Dabei war zuerst Paul McCartney tot gesagt worden und schließlich lösten sich sogar die Beatles auf: Alles nur ein gigantisches Missverständnis. Es ist Zeit, sich zu entschuldigen. Das kann ja mal passieren.

Schon toll, wie es die Beatles 1969 in den Abbey Road Studios trieben. Als sie über den Zebrastreifen vor dem Studio wechselten, war es so, wie für die andere Hälfte der Menschheit. Man sah sie, man sah sie nicht. Immer hübsch abwechselnd. Und so ist auch das Leben, nackt, nude. Jetzt endlich ist in unserer Redaktion der TwitterTweet aus jenem denkwürdigen Jahr angekommen, mit dem die Beatles via twitter meldeten, wie die Aufnahmen wirklich waren.

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722/12: Lied des Tages: Nina Hagen muss man nicht erklären, aber was sie singt, ist unglaublich, oder?


Apocalyptica & Nina Hagen „Seemann“ von GilBlan

Wobei: Wir sind doppelt berührt: Rammstein & Nina Hagen und 1000de Impressions, nein, das sind schon drei Gründe….

693/12: Video: Die Berliner Band „stashbox“ performte im Knast Moabit, coole Mucke

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Stashbox aus Berlin im Knast Berlin-Moabit, nicht als Strafgefangene

The Band:
Alex ‚Stash‘ Staschus – Bass, Leadvocals
M. ‚Schmidty‘ Schmidt – Drums, Vocals
Vincent ‚Vince‘ Laboor – Guitar, Vocals

Genre: Coverband, Rock, Classic Rock, plugged / unplugged
Hometown: Berlin, Germany
Motto: STASHBOX – World Class Rock – the ultimate ABC of Rock – from AC/DC to ZZ Top.

Info:
STASHBOX präsentiert pro Buchstabe des Alphabets eine berühmte Band mit einem Song, der definitiv Rockgeschichte geschrieben hat. Das ergibt von A bis Z eine kräftige Mischung feinste Rockmusik, von zart bis hart, unverfälscht und handgemacht. Ein leidenschaftlicher Tribut an die besten Rockbands der Welt, live performed mit einem Feeling, das direkt unter die Haut geht und unglaublicher Power. STASHBOX ist pure Energie und macht richtig Spaß, authentischer kann Rockmusik kaum sein
(Quelle: das sagen sie über sich selbst auf ihrer Homepage, Link unten)

Ist schon bisschen her, aber nicht wenig berichtenswert. Ach was, schaut Euch das Video einfach an. Einen besonders herzlichen Gruß an zwei Mitwirkende, die ich persönlich sehr schätze: Lutz und Alex. Das Video versprüht eine tolle Ursprünglichkeit und einen „rough taste“, den Kenner zu schätzen wissen. Alle anderen beißen jetzt in Kissen.

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#604/11 – Historie – In den Achtzigern lebte John Thomas in Berlin & führte „Johnny & The Drivers“

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Banner Legenden: Historische Schmachtfetzen

 (auf den Link klicken)

The Drivers (2008) – Banjo the Band of the Bush (CD) – Hörauschnitt ca. 1:30 Minute

John Thomas, geboren in Sydney, Australien, geht 1963 nach Melbourne. Dort gründet er die Band The Telstars. 1964 formiert er die „Flies“, die schon bald als „enfant terrible“ der dortigen Musikszene gelten. 1965 supported die Band die Rolling Stones und Roy Orbison bei ihren dortigen Konzerten. Nach einigen wilden, weiteren Experimenten verzieht es John Thomas nach London. In London gründet er die Band „Rust“ und spricht mit der EMI in Köln und nimmt ein Album namens „Underground“ auf. Nachdem Rust sich trennt, nimmt er mit der RCA in London weitere Alben auf als „Creepy John Thomas“ (Name des Erstlings) und „Brother Bat Bone“, daraus die Singleauskopplung „Ride a Rainbow“. Der inzwischen verstorbene Conny Plank nimmt die Alben mit John Thomas auf.

Das war zum Teil schon die Geschichte, jedenfalls bis dahin: Der Australier John Thomas kam auf Umwegen nach Berlin und blieb gleich hier. Für eine ganze Weile. Hier war er eine feste Institution, hier gründete er die Band „Johnny & The Drivers“. Das war in den Achtzigern und ist jetzt Geschichte. Inzwischen lebt John Thomas in London und macht immer noch Musik. Johnny Driver heißt er da, immer noch, und das letzte Album von 2008 heißt „Runnin´, Jumpin´, Standin´, Still. Aber damals, da hörte sich Johnny & The Drivers noch ganz anders an.

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564/11: Black Sabbath: Jacky Spelter, geboren 1927 – ein Nachruf – Von H.P. Daniels

Walk of Fame 01.2010 - Jacky Spelter

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Banner Black Sabbath - Nachruf, Aufruf, Rückruf - Berlin erinnert seine Szene!

Jacky Spelter war Rock´n Roller, Lebemann, zugezogenes Neuköllner Orginal, er verschmolz mit der Sanderstr., wo er lange Zeit wohnte. 2004 verstarb er. Wir haben ihn bereits in unsere Berliner „Hall Of Fame“ erinnerungswürdiger Berliner Musiker aufgenommen. Sehr lesenswerte Gedanken machte sich kurz nach dessen Tod der Berliner Journalist H.P. Daniels. Diesen Beitrag fügen wir dem digitalen Erinnern an Jacky Spelter mit Stolz und Dank (an den Autor) bei. – Die Redaktion

 Von H.P. Daniels, Tagesspiegel (Gastbeitrag)

Elvis saß im Publikum und schüttelte ihm nach dem Konzert die Hand. Das war so eine Geschichte. Eine Legende war Jakob Spelter, den alle Jacky nannten, schon zu Lebzeiten: Deutschlands ältester Rock ’n’ Roller. Der Kaiser von Neukölln – jedenfalls fühlte er sich so, wenn ihn die Leute auf der Straße grüßten, ihm zuwinkten, wenn er auf seinem Motorroller vorbeifuhr, mit dem Topfhelm, wenn ihn jemand auf dem Hermannplatz um ein Autogramm bat. Jacky Spelter, der Rummelplatz-Elvis, der sein Leben der Musik gewidmet hat. Der den „Raggnrohl“ geliebt hat, weil er so wahr und echt ist. Wie das Leben. Mal rauf, mal runter. Wie Jackys Leben.

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555/11: Nachruf: Der kleine Prinz mit der Mundharmonika: Der deutsche Schlagersänger Bernd Clüver starb in der Nacht vom 27./28.07.11

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Pickel, Pomade, Pubertät – #tragende Säulen der Dreifaltigkeit der Siebziger

Als bestünde der Sinn des Lebens darin, Nachrufe auf versterbende Musiker, Sänger und Popikonen zu verfassen, rafft die Zeit gestern, heute und morgen diejenigen hin, denen wir einst gern gelauscht haben. Tja, „die Zeit macht nur vor dem Teufel halt!“ (Barry Ryan). Als er auf die große Bühne der deutschen Hitparade kam, waren alle Mädchen in ihn verknallt. Der „Junge mit der Mundharmonika“ Bernd Clüver, Jahrgang 1948, verstarb in der Nacht an den Folgen eines häuslichen Unfalls.

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550/11: Notizen aus der Provinz: Was Christopher sagt, wie es ist als Musiker „draußen vor den Toren“

Applaus, Applaus, Applaus - Kermit, der Redaktionsfrosch

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Banner Notizen aus der Provinz
 

Berliner sind überheblich: Sie bezeichnen alles, was außerhalb Berlins aufhältig ist, entweder als Berliner Speckgürtel. Z.B. New York oder Los Angeles. Oder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Rheinland-Pfalz. Notizen aus der Provinz greift das auf, auf dieselbe arrogante und überhebliche Weise, aber mit Herz. Denn in Wirklichkeit ist das nicht mehr als ein „running gag“. Notizen aus der Provinz war im übrigen eine Fernsehsendung unter der Ägide des proppersten aller deutschen Satiriker, Dieter Hildebrandt, und insofern ist es eine Remineszenz an „uns Dieter“. Wohlgemerkt: Das Prinzip „Bohlen“ bleibt uns insofern gestohlen!

Er sagt: Ich wohne mitten in Rheinland-Pfalz, mitten im Nirgendwo, Anzahl der Musikclubs 0, davon 3 geschlossen.

Dementsprechend sieht es auch mit der Musikersuche aus. Seit 10 Jahren suche ich nun schon Musiker die Lust auf eigene Musik haben, motiviert genug sind da Zeit rein zu stecken und dazu auch noch spielen können ! Es haben sich immer mal wieder Leute gefunden, aber jedes mal wurde eine der Kriterien nicht erfüllt.

Ja, wir erinnern uns als Berliner an diese Zustandsbeschreibung und denken, das könnte durchaus ähnlich gestrickt sein in Berlin. Zunehmend in den letzten Jahren. Leute, die bei der Stange bleiben möchten, die an eine gemeinsame große Zeit, angefüllt mit überirdischer, eigener Musik, das wäre doch reizvoll.

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307/10: Personen & Porträts: Werner Neumann (g) aus Kölle lebt in Leipsch! Dumm gelaufen, Berliner!

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Werner Neumann - live 16.10.10 Quasimodo Berlin
Werner Neumann – live 16.10.10 Quasimodo Berlin

Werner Neumann (* 13. August 1964 in Duisburg) ist ein deutscher Jazzgitarrist und Musikpädagoge. (Aus Wikipedia) Und Gott sei Dank nicht nur das, sondern auch ein begnadeter Musiker mit weit mehr „im Besteck“ als „nur“ Jazz! Wenngleich, wer Jazz kann, die Welt beherrscht, gar keine Frage! (Tommy Tulip)

Wer nichts Besonderes vor hatte, musste sich entscheiden und die Entscheidung war nicht leicht. Am selben Abend spielt Carlos „Devadip“ Santana vor größtmöglichem Publikum. Und dann ist Jocelyn B. Smith im hiergegen sehr kleinen Liveclub Quasidmodo angekündigt. Die Entscheidung sollte im Entwurf lauten: „Devadip or Skip, The Lip„? (letzteres der Kosename für David Skip Reinhart, angekündigter Trompeter eines Abends mit Jocelyn!)

Etwas Großartiges, so empfindet jedenfalls der Berichterstatter, passiert oft in ausgesprochen „unauffällig“ scheinenden Livebands, die auf den ersten Blick nur zur Begleitung eines Hauptprotagonisten zusammengestellt sind. Gestern Abend war das der Fall und so funktionierte es: Während Jocelyn B. Smith ihre 25-jährige Bühnenpräsenz (seit 1984) im Quasimodo „quasi live“ feiert, ist die Summe aller Einzelteile (ihrer Band) neben dem Gesamten etwas, das uns schwerst beeindruckt. Eine Band aus lauter kleinen musikalischen Genies und Einzelpersönlichkeiten, wow. Einen Fehler allerdings haben ein paar dieser ausgezeichneten Musiker: Sie wohnen nicht in Berlin, sie fühlen sich anderswo zu Hause und wohl und können -beispielsweise- ihrer Familie kaum den Umzug nach Berlin verklickern, nur weil Häuptling Tulip vom Stamme der Schwarzvogel-Indianer dieses wünscht. Werner Neumann aus Köln lebt in Leipzig, sagt er, und das sei auch gut so.

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303-10 #Preview – Jocelyn B. Smith blickt zurück auf 25 Jahre – 15.+16.10.10 @Quasimodo

Man kann Jocelyn B. Smith und ihrem bisherigen Schaffen eigentlich kaum gerecht werden, indem man sich einen Song herauspickt und nun sagt, das ist Jocelyn. Nein, wenn man sich Jocelyn nähern will, muss man sich schon ein bisschen mehr Mühe machen. Denn dann kommt am Ende eine Art Streuberichterstattung über die Musikstile dieser Welt zustande, und genau das ist das Problem: diese Frau kannst du nicht festlegen! Jocelyn ist eine ständige Reinkarnation ihrer selbst, sie erfindet sich immer wie neu!

Freitag – 15.10. & Samstag – 16.10.2010
JOCELYN B. SMITH – „Best of 25 years on stage at the Quasimodo“
Jocelyn B. Smith (voc)
Volker Schlott (fl, sax)
Skip Reinhart (tp)
Bene Aperdannier (p, key)
H.D. Lorenz (b)
Topo Gioia (perc)
Thomas Alkier (dr)
Lutz Halfter (dr)

bitte helft! Against landmines!

[audio:http://www.higherlove.de/mp3s/higherlove-long.mp3]

Audio: „Higher Love“ – composed by Jocelyn B. Smith & Volker Schlott (besucht diese Website)

***

Ein weiteres Mal leuchtet jetzt die Außenreklame (Foto eingangs oben) am Berlin-Charlottenburger Livemusikkeller Quasimodo rot glühend! Wer da draußen von der schreibenden Zunft traut sich, das heiße Eisen diesmal anzupacken? Wer wird ihr umfassend gerecht? Ist sie nicht längst heiliggesprochen? Die Rede ist von Jocelyn Bernadette Schmidt, auf amerikanisch Smith. Nein, sie ist nicht mit Patti Smith („Because The Night“) verwandt und hat auch mit „Mr. Dead & Mrs. Free„, dem Kultplattenladen in Berlin-KreuzbergSchöneberg nichts zu tun und wer was anderes dachte….

Jocelyn B. Smith ist ein musikalischer Solitär in der deutschen Landschaft, kommt aus New York, ist schon ziemlich lange Berlinerin, es heißt, sie kam wegen der Liebe nach Berlin. Ob der Liebe zur Musik, der zu Berlin an und für sich oder der zu einem „herrlichen“ Herrn, das lassen wir hier mal offen! Ist auch wurscht.

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297/10: Personen & Porträts: Roger Radatz arbeitet zeitlebens an seiner eigenen Evolution, mit Erfolg!

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Bye And Bye – A New Orleans Gospel Night – Franzoesischer Dom Berlin, Dezember 2009 – Roger & The Evolution with Lillian Boutté and Denise Gordon (via Youtube)

Karl Johannes Schindler
Karl Johannes Schindler

„Natürlich war früher immer alles besser. Ein Gesetz. Die Tomaten schmeckten auf jeden Fall besser.“ (Roger Radatz aka Bootsie Nightingale, Jazzschlagzeuger & Sänger, im Gespräch mit Karl Johannes Schindler)

Es war einmal, in Berliner Musikszene-Zusammenhang! und machen wir uns nichts vor, so beginnt eigentlich fast jedes Berliner Märchen, ein Jazzmusiker namens Roger Radatz, der sich selbst gern Bootsie nennt, aber das ist eine andere Geschichte. Ein gewohnt routinierter Interviewer namens Karl Johannes Schindler nahm Herrn Radatz gesprächsweise in die Zange und das Ergebnis bilden wir hier ab. Denn es ist ein Gerücht, das in der Berliner Musikszene aufhört zu leben, wer die 30 überschritten habe. Besonders viel, lebenslange Erfahrung, davon kann Roger Radatz u.a. ein Lied singen, und sogar rhythmisch dazu zucken mit, sagen wir: Extremitäten! Über verschiedene Trommeln verteilt. Ein Interview mit einem Berliner Szene-Urgestein!

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260/10: Personen & Porträts: Jede Menge Vögel unterwegs, aber nur wenige Hauptvögel! Interview

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Karl Johannes Schindler
Karl Johannes Schindler

Du sagst immer wieder das Du mich gerne hast
und ich bin so frei und glaub Dir das

Denn was Du tust und was Du sagst
das ist Propaganda – Propaganda durch die Tat!

Dann sagst Du das ich dich einenge
und die Liebe in starre Formen zwänge

dann seh ich dich lange Wochen nicht
du kehrst zurück sagst mir
Deine Freiheit liebend ins Gesicht

Progaganda durch die Tat – Songtext von 1979 (Quelle: hier)

Wenn Karl Johannes Schindler Gespräche führt, kann man etwas erwarten. Er führt seit geraumer Zeit eine Art von Hinterzimmergesprächen auf gut vorinformierter Ebene, die ihresgleichen sucht. Weil das nachfolgende Gespräch für die Berliner Musikszene interessant ist, hat uns Karl Johannes Schindler gestattet, das andernorts geführte Gespräch (im Yorckschlösschen) hierher zu übernehmen. Dafür herzlichen Dank!

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244/10: Video: Jürgen Kerth – Hey, junge Mutti (von 1982)

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Zeitungsausriss über Jürgen Kerth (Quelle: awmusic.de)
Zeitungsausriss über Jürgen Kerth (Quelle: awmusic.de)

Jürgen Kerth ist ein DDR-Urgestein der Bluesmusik, oder sagen wir mal, eine Art musikalischer Kosmopolit mit starker Bodenhaftung im Bluesigen. Heute entdeckt und für gut befunden von einem Wessi (dem Autor), der das Stück sehr gut findet und auch stilistisch und insbesondere inhaltlich gar nichts an ihm auszusetzen hat. Für die Leser von blackbirds.tv festgehalten und auch für die eigene Erinnerung:

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#198-10 #Personen – Sunny vom Blue Moon, unsere Stylingberaterin in Sachen Rockstarwerdung! (Kult)

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Blue Moon Shoe Crash Postkarte
Blue Moon Shoe Crash Postkarte

Themenschwerpunkt: Bühnenoutfit für Musiker, coole Kleidung für Rock-, Pop-, Jazz-, Soul- und Musikfans aller Art

Sunny ist Verkäuferin schon seit einigen Jahren im Blue Moon. Sie vertritt den Inhaber des Ladens, der seit dem 01.09.1978  in der Berliner Uhlandstr. 33 (10719 Berlin) ansässig war, seit vielen Jahren, und es jetzt nicht mehr dort ist! Der Inhaber des Ladens heißt Armin Andersch und verfährt nach dem Motto „We stay small to serve you better“. Da antworten wir mit einem gekonnten „This has me very gefreut“ und überlegen nicht lange.

Sunny könnte Neugierige, die sich das Näschen an der Schaufensterscheibe plattdrücken, aber auch anders begrüßen: „Seid gegrüßt, Freunde der edlen Fußbekleidung!“. Ohhhhh, Schuuuuhhheee, ich will Schuuuhhhee, stöhnt die imaginäre Passantin, als sie sieht, dass hier noch das in Frage kommt, was für Fußfetischisten allein in Frage kommt: Schuhe. Deutschland, einig Fußvolk! Und dann tanzen, das Beste, was Füße tun können, ist abtanzen. Obwohl es das nur unscharf trifft. Das Blue Moon ist mehr als eine Schuhgeschäft.

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192/10: Radio blackbirds.tv im Gespräch mit Gerhard Lawrentz, Bezirksstadtrat a.D.

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Beatles oder Rolling Stones? Bill Ramsey oder Trude Herr? Sekt oder Selters? mp3-Player oder CD-Player?

Mit der Gründung einer Spezialistengruppe: Beatles oder Stones? auf facebook ist eine Reihe von Themen losgetreten worden, die der weiteren Vertiefung dieses unnützen Themas dienen. Nolens volens und nun: blackbirds.tv führte ein Interview mit dem Berliner Bezirksstadtrat a.D. Gerhard Lawrentz (CDU), Jahrgang 1945, Berliner seit einer Anzahl von kaum noch zählbaren Jahren.

Das Gespräch führt uns vieles vor Augen, vor allem aber eins: In den wilden Sechzigern gab es in Berlin 1966 das berühmte Rolling-Stones-Konzert in der Waldbühne.  Das Konzert endete in einer Havarie, die Bestuhlung hatte sich während des Konzerts aufgelöst. Es flogen Bänke, Randale pur. Aber wie war diese Zeit? Ein paar Hintergründe dazu von einem Zeitzeugen. Gerhard Lawrentz entpuppt sich als ausgewiesener Kenner der Musik- und Pop- und Rockgeschichte. Das Interview war vergnüglich und führte unaufgezeichnet auch nach Thüringen, in die pränatale Phase seines Lebens und bis in die Gegenwart. Nicht alles wurde aufgezeichnet. Kann man aber durchaus bei passender Gelegenheit fortsetzen.

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162/10: Personen: Ein anstrengender Facebook Tag geht zu Ende! – Versuch einer Gesamtschau

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Andererseits: Ich möchte kein Pop-, Rock- oder Schlagerstar sein. Mir reicht ein Blick in meinen Emailaccount, um zu begreifen, dass da was los ist, in einem solchen Leben. Ein paar Mitteilungen aus dem täglichen Facebook.

Onkel Ille von Fifty Five bedankt sich für neue Fotos vom Gig. Rolf Zacher findet die Rolf-Zacher-Band gut und schlägt mir vor, dass ich das auch gut finde. Finde ich natürlich. Rolf Zacher ist einfach ein dufter Typ, ich kenn ihn noch aus Kreuzberger Zeiten. Nina Hagen denkt über den Tod nach und was alles dorthin führt. Das ergibt einen ganz erstaunlich großen Kommentarthread auf ihrer Pinnwand. Jetzt kommentiert Nina ihren Link. Soll sie. Sie darf. Ich hatte auch was hingeschrieben, mich für ihr Recht eingesetzt, dass sie da posten darf, was sie will. Einer hat gesagt, sowas nicht. Der muss den Mund halten. Es gilt Hausrecht. Wer einen Account hat, darf ihn auch benutzen.

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159/10: Personen & Porträts: Nina Hagen hat den Blues für Berlin und für New York?

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Niemand kann ernstlich behaupten, Nina Hagen ließe sich aus der Berliner Szene insgesamt einfach wegdenken. Nina Hagen ist inzwischen eine der Wenigen, die zu Lebzeiten schon unsterblich geworden sind. Das ist so, wer was anderes behauptet, wird sofort erschossen. Mit Liebe…Nina …ist eine göttliche Fügung. Sie wurde uns geschenkt.

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