Icon #FotocastFREIBIER FÜR ALLE „I don’t call my band FREEBEER just to have a crowded house at our concerts. I call it CROWDED HOUSE.“ Don’t dream, it’s over. The completed social media short novel 30.11.24 #SayItWithLyrics #CrowdedHouse #Tulyrics #TTT #Tulipstagram Foto: 12.05.22 #ArtenschutztheaterBerlin #EXIT #FranzdeBŸL #StephanHoppe #JensSaleh #TommyTTulip #TomWaitsálaCarte – Drums: Sonor Signature – Bassdrum Pommerenke Customs Made – Cymbals Meinl, Zildijan
Ja, es gibt einige Strategien, mit der Band nur noch FULLHOUSE zu spielen. Wie das Kartenspiel. Zuschauer müssen nicht kommen. Sollten aber. Ist besser so, kannste glauben: Wenn die Band Freibier heißt, sind Plakatankündigungen analog (Anna log) als Papierplakat, Graffito, Flyer, WC-Klebchen gut, in denen versprochen wird: „HEUTE – Freibier!!!“ Und schon strömen die Wachulken. Selbst wenn Anna log.
Digital ist es auch nicht anders: Heute Freibier, das zieht die Menschen in den Bann.
Was aber, wenn man Bildung besitzen muss. Oder sagen wir besser, Wissen aus früheren Zeiten. War da alles besser? Mitnichten. Der Kampf um Zuschauer ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Brot & Spiele im Forum Kleinbonum, bei Asterix und Obelix, aber der Sound im Amphitamin-Theater kam von Verleihnix, dem Beschallungstechniker. Für harte Pensunse. Es waren volle Häuser, wir hatten ja nichts, 81 nach Christi, irgendwo in Gallien bzw. Galizien. In den Achtzigern war CROWDED HOUSE ein fester Begriff, man kannte das.
Vorbei, vergessen, verloren, verzeihen. Das alles war mal. Du hast alles nur geträumt, denn Du hast doch das Gros versäumt. Wir haben uns lang nicht mehr gesehen, werd mal zu Dir rübergehen. Hör auf zu träumen. Don’t dream it’s over.
Zöllners Blinde Passagiere – Du bist nicht der Krieg
Da gab es dieses flaue Gefühl im Magen. In meiner Kindheit und Jugend. In der Schule, in der Lehrzeit, bei der Armee. Die autoritären Deutungshoheiten waren mir unheimlich. Wo ich doch selber so unsicher bin. Getrieben von inneren Überzeugungen und daraus herrührenden Schuldgefühlen. Vielleicht muss ich zwanghaft die Behauptung der einen Wahrheit anzweifeln. Schlimm ist, dass dieses flaue Gefühl zurückgekehrt ist. Es gibt wenige Freunde, mit denen ich mich sicher fühle. Mit ihnen singe ich dieses Lied.
Den Text von Henry-Martin Klemt habe ich bei Facebook entdeckt und gefeiert. Der Song kann als Startschuss für das Freundesprojekt „Blinde Passagiere“ gesehen werden. (Dirk Zöllner, via Youtube)
Steffi Breiting: Gesang
Dirk Zöllner: Gesang, Gitarre
Tobias Hillig: Gitarre, Gesang
André Gensicke: Klavier, Gesang
Text: Henry-Martin Klemt
Musik: Dirk Zöllner
Tonaufnahme und Mix: Jörg Zinke im Showcase Potsdam
Kamera: Johanna Bergmann & Jörg Zinke
Assistenz: Paul Kobelev
Schnitt: Jörg Zinke
Du bist nicht der Krieg
Mensch, du darfst jetzt schweigen
Musst nicht Flagge zeigen
Nicht Partei ergreifen
Du musst dich nicht versteifen
Du bist nicht der Krieg
Du bist nur sein Fressen
Wenn er dich verdaut hat
Wird er dich vergessen
Mensch, du musst nicht glauben
Den Gesang der Tauben
Nicht im Bild der Blinden
Eine Wahrheit finden
Ihr seid nicht der Krieg
Ihr seid nur sein Fressen
Wenn er euch verdaut hat
Wird er euch vergessen
#b3berlin #newsongsoldsocks #jazzrock
B3 – Maria, Maria (Official Lyric Video)
Listen to the new album „New Songs, Old Socks“ by B3 on your prefered platform: https://bfan.link/new-songs-old-socks
Follow B3 on Spotify: https://spoti.fi/3BGIuIK
Follow B3 on Instagram: https://www.instagram.com/b3berlin/
Follow B3 on Facebook: https://www.facebook.com/B3Berlin/
B3 Website: https://b3-berlin.com/
B3 ist:
Andreas Hommelsheim (keys, organ)
Ron Spielman (vocals, guitars)
Lutz Halfter (drums)
F.W.O.T. – Favourite Waste Of Time (Official Music Video)
F.W.O.T. – Favourite Waste Of Time by L_TASHINA
Lemon drops. cherry pie
Your lips look so sweet please let me try
Please let me taste you
Flask of whisky tied to your thigh
My heart is pounding
My throat is dry – My throat is dry
Should I surrender
Or should I fight
You´re so uplifting
I´m only drifting
Sent from heaven?
Arose from hell?
Where you came from
I can not tell – I can not tell
You freakin love of mine
You’re my favourite waste of time
Our love feels like a rocket ride
You’ll be my baby by my side
Don’t sweat it, Babe
But if you do let´s sweat it out together
Lean back and feel the leather
Let’s buckle up drive down the slippery road
To where the sweet river flows, anything goes
Kiss my rose
You freakin love of mine …
You freakin love of mine
You’re my favourite waste of time
Our love feels like a rocket ride
You’ll be my baby by my side
STARRING:
Laura Tashina as Mechanic
Young-Shin Kim as Miss Pierce
René Hofschneider as Garage Owner
THE BAND:
Vocals: L_TASHINA
Drums: Alex Hoetzinger
Guitar: Freddy Hau
Base Guitar: Dirk Schmigotzki
Video production and Edit by Alexander Hoetzinger and L_T @ sound & song Studio Berlin
Music produced and mixed by Alexander Hoetzinger @ sound & song Studio Berlin
mastered by Alex Klier @LXK Studio, Munich
Instruments played and recorded by Alexander Hoetzinger
Bobo in White Wooden Houses – The Way of Love
Film by Jarek Raczek
Production Assistance: Flora Camille Jung
Recorded live in December 2020
Track mastered by Zafer Kurus
Lyrics: Hohelied der Liebe /Corinthians 13
Music by Bobo
The Way of Love
If I speak in the tongues of men and of angels, but have not love, I am a noisy gong or a clanging cymbal.
Das Video zur Situation von Plückhahn & Vogel
Musik & Text: Dietrich Plückhahn
Tonaufnahme: Tonmacherei, Martin Anding (www.tonmacherei.de)
Videoaufnahme & Schnitt: Daniel Vogel
Gastauftritt: Andi Bühler
Alle weiteren Infos über Plückhahn & Vogel findet ihr unter:
www.musik-satire.de
Meine Freundin Abby Rot hat mir gerade dieses Video überspielt, direkt aus Londonberry.
Ich hab es mir schnell angeschaut und zu dieser Website die Systemrelevanz hergestellt, sie bejaht und nun kann hier das Lied des Tages sprießen.
„Stephan v. Bothmer gehört zu den angesagtesten Stummfilmmusikern in Deutschland.“ (Komische Oper Berlin) Der Pianist füllt Konzertsäle auf fünf Kontinenten mit seinen spektakulären Stummfilm-Konzerten. Bisher hat er über 600 Stummfilme vor über 110.000 Gästen vertont. Das hätte er sich selbst nie träumen lassen. Es sind einfach immer mehr geworden.“ Aus stummfilmkonzerte.de (Link unten)
Es sind Parforceritte von Stephan Graf von Bothmer auf 88 nebeneinander angeordneten Tasten. Häufig begleiten sie die Stummfilme vergangener Zeiten, womit sich von Bothmer einen Namen erspielt hat. Jetzt legt der Tastengraf einen weiteren Tonträger vor. Daraus koppelt blackbirds.tv den Titel Behind closed Doors als Tageslied aus und bringt den blaublütigen Tastenmann zu Gehör.
Die Liste der geeigneten, zuverlässigen und nachhaltigen Pianisten in Berlin ist nicht zu lang und bleibt damit überschaubar. Wir lassen einige weg, aber viel mehr als Bene Aperdannier, Stephan Graf von Bothmer und Lorenz Kellhuber fallen einem erst einmal nicht gleich, also sofort ein. Schon diese drei Namen wirken auf so unterschiedliche und unvergleichliche Art und Weise. Einer ist ein fleißiger Auftragsarbeiter im Weinberg des Herrn, coacht u.a. The Voice of Germany, wirkt als Professor an den Akademien der musikalisch schönsten Künste, gibt Workshops und reist mit Lily Dahab ins Esperanto Gesamt-Lateinamerikas. Unter anderem. Der Andere gilt als nationale Jazzgröße an den Tasten und bearbeitet seit vielen Jahren beim Label Blackbird Music von Andreas Hommelsheim seine vortrefflichen Tastenkünste, das Zuhören und Besuchen seiner Konzerte gilt als lohnen wollende Investition in einen Zustand seelischer Gesamtzufriedenheit. Von Bothmer, Graf Stephan hingegen steht ständig für Stummfilmkonzerte, wie es bereits oben eingehend beschrieben ist. Nebenbei gefragt: Ist es nicht wunderbar, was hinter verschlossenen Türchen erdacht wurde? Sind jene Türchen nicht auch Himmelspforten des unmittelbar bevorstehenden Adventskalenders? Knock, Knock, Knockin on heavens door.
Momentan fürchten viele Musiker und ihre Zuschauer in Livekonzerten, dass die Eventskalender der Veranstaltungskalenderbranche auf Dauer zubleiben könnten. Dass es nicht dabei bleibt, einen Lockdown light zu veranstalten. Die Freiheit der künstlerischen Entfaltung steht auf dem Spiel. Auftritte fallen aus, Musiker setzen sich still wie der Weltfrieden vor ihre Homecams und zelebrieren den künstlerischen Gesamtnotstand so wie Jan-Josef Liefers, Tatortkommissar mit recht gut planbarem Einkommen, aber auch Musiker mit vielen ausfallenden Gigs.
Stephan Graf von Bothmer kann einen durchaus glücklich machen, wenn man nur bereit ist, offenporig anzuschwitzen. Und nun fließen die Säfte der Sehnsucht. Schaut Euch das Wirken dieses Manns näher an. Niemand hat die Absicht, derartiges zu bereuen.
Icon #TagesliedGeh hassen! Komm in Liebe wieder #resocialized #wirsindmehr #TTT #Tulipstagram
Herr Svenson singt Liebeslieder – Sieben Lieben
Kamera und Schnitt: Tobi Schneider
Regie: Angelino Wagener
Assistenz: Klara Steinke
Maske: Anja Landwehr
Pianistin/Video: Victoria Semel
Vielen Dank an Tom Heise und Lennart Larkin von der Lagerhalle Osnabrück und den Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück für die Unterstützung bei diesem Projekt.
Musik: Herr Svenson, Text: Wolfgang Niemeyer, Piano: Andreas Müller
Ich sag nur „Sieben“.
Herr Svenson ist ein Mann, der in Abgeschiedenheit gut gedeiht. Viele Jahre lang lebte der eingefleischte Musiker in einem behaglichen Iglu in der Arktis, mit zwei Katzen und einem Bernhardiner als einzige Gesellschaft.
Aber dann kam der Klimawandel. Das Iglu begann zu schmelzen, und Herr Svenson schaffte es gerade noch, seine 40 Gitarren vor dem Wasser zu retten, das von der Decke tropfte. Aber die Bude war hin.
Schweren Herzens zog er zurück nach Osnabrück, Germany. Pech für ihn, aber großes Glück für die Musikfans. Denn in der eisigen Isolation sind Songs entstanden – eigentlich nur Eigenbedarf, aber da er schon mal da ist, teilt er sie mit uns. Danke, Herr Svenson!
Maria, Maria….erinnerte Carlos Santana einstmals an die Westside-Story. Insofern ist die Geschichte verbrieft.
Ron Spielman (g/voc) erinnert Maria, Maria an die Tapas und den Wein, aber auch an seinen im französisch unfreiwilligen Exil gefangenen Bassisten Gérard Batrya, der gerade nicht weg kommt, um nach Berlin zu eilen und mit seinen Lieblingsmusikern Andreas Hommelsheim, Ron Spielman und Lutz Halfter zu tun, was ein Bassist tun muss. B3, das ist ein Quartett ohne den Vierten im Bunde, derzeit, es sind nun einmal ganz andere Zeiten.
Das Tageslied Maria, Maria heute auf blackbirds.tv: Das #Tageslied
Icon #TagesliedLied gut kommt von #Liedgut #TTT #Tulipstagram (Foto: Sala Thai, Potsdam, Juni 20)
Folks: This is the DNA of dancing! And it´s a beautymountain-thing from Hauptstr., where the Groove is. Damn! Bam!
Listen to this song, don´t forget to play it loud, it´s so weird, we are proud: Lied gut kommt von #Liedgut
Der amerikanische Schlagzeuger und Onlinemixer (bekannt aus dem Film „Der Mixxer“) Di Carlo hat Schwester Janis neu geremixed und was ganz anderes draus gemacht. Schwer beeindruckt. Phat Grooves, phat Layers, phat sounds und phat Janis. Gott hab sie selig. Di Carlo war mal der Drummer von Johnny & The Drivers. Doch das war eine andere Zeit.
Und Di Carlo auch. Gut gemacht, hey Man.
Say it isn´t so? This is it.
Heute das #Tageslied auf blackbirds.tv: Move Over – Thank You for the Music.
Icon #TagesliedLied gut kommt von #Liedgut #TTT #Tulipstagram (Foto: Sala Thai, Potsdam, Juni 20)
ISSO – Manfred Maurenbrecher (via YouTube)
Sein Song ist eine Litanei namens ISSO. Eine Bestandsaufnahme zur Zeit.
Die CD INNERES AUSLAND kann direkt bestellt werden über post@maurenbrecher.com, 17 € inkl. Versand.
Maurenbrechers kleiner Laden: https://maurenbrecher.com/produkte/
Damit es weitergeht…
Manfred Maurenbrecher
IBAN DE63100100100148510104
oder
paypal.me/maurenbrecher
Manfred Maurenbrecher fasst 2020 zusammen, wie es wirklich ist.
Im Grunde genommen laufen wir mit ihm gemeinsam eine Treppe runter in den Garten Fatalia.
Nichts ist mehr, wie es mal war. Man macht um alles einen Bogen und schaut sich kaum mehr ins Gesicht.
Gruß von den Kurzzeitphilosophen mit ihrem Endzeitphilosophengrooves.
Everybodies Blues,
Manne Maurenbrecher findet seine Empfindungen, er subsummiert.
Man kann anderer Meinung sein. Der Berichterstatter ist es nicht.
Denn das bin ich.
Danke, Manfred Maurenbrecher. Es isso. Now for something completely different.
Elens neues Album „Blind Über Rot“ hier vorbestellen: https://umg.lnk.to/blindueberrot
Elens YouTube Kanal kostenlos abonnieren: https://bit.ly/ElenYouTube
Folge Elen im Netz unter:
Instagram: https://www.instagram.com/elenofficial/
Facebook: https://www.facebook.com/elenofficial/
Webseite: http://www.elenofficial.com/
Elen hat jahrelang ihren Lebensunterhalt mit Straßenmusik verdient. Viele Berliner haben Elen auf dem Alex erlebt. Nach einem ersten Crowd Funding veröffentlichtem Album aus dem Jahr 2015, erscheint 2020 ihr erstes deutschsprachiges Album „Blind Über Rot“.
Elen singt mit und von ganzem Herzen. Sie besitzt wie keine zweite eine sehr eigene, durchsetzungsfähige Stimme.
Elen steht für „Wahrhaftigkeit“. Eine Eigenschaft, eine Haltung, ein Lebensprinzip. Sie trägt diese Ehrlichkeit in sich – als Person und als Künstlerin in ihren Songs.
(Sagt der Promotext auf YouTube)
Wir haben uns zu Elen schon genügend geäußert. Man mag dieses Video nun als Update hinzufügen, wenn man mag. Wir tun das.
Das Lied des Tages auf blackbirds.tv, in Wirklichkeit ein Konvolut eingängiger, schöner Musik.
Und Kollege Dirk Erchinger am Schlagzeug.
Grüße aus Formosa vom Stangenspargel.
Miles Davis – Kind of Blue
00:00:00 – So What
00:09:12 – Freddie Freeloader
00:18:47 – Blue in Green
00:24:15 – All Blues
00:35:55 – Flamenco Sketches
Wilbur James „Jimmy“ Cobb (* 20. Januar 1929 in Washington, D.C.; † 24. Mai 2020 in New York) war ein amerikanischer Schlagzeuger des Modern Jazz, der für seinen „gradlinigen schnörkellosen Hardbop-Stil“ bekannt war.
Schmerzlich, geht nun der letzte Überlebende von Bord: Kind Of Blue ist nun vollends im Reich der Toten angekommen. Dabei gibt es eigentlich kein besseres Jazzalbum.
Das Lied des Tages ist das komplette Album, dem großen Schlagzeuger Jimmy Cobb gewidmet.
Ruhe in Frieden, Jimmy – Und grüß bitte Miles. Miles smiles. 🙂
With a deep respect.
Der Berichterstatter
Ich hätte diesen Artikel auf www.xdrum.eu veröffentlicht. Technische Gründe ließen mich davon heute Abstand nehmen. Macht nichts.
Danny Dziuk: Der strahlendblaue Himmel dieser Tage (Es wird „Vollbildmodus“ empfohlen, um den Song Würdigung angedeihen zu lassen)
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
was ist es, was damit nicht stimmt?
Während ein unsichtbarer Riese ohne Frage
der Welt den Atem raubt und ihr die Party nimmt
die Wissenschaft, an die wir alle händeringend glauben
sagt im Moment nur: wir sind auch noch nicht so weit
während Verschwörungstheorien wie überreife Trauben
in offne Mäuler fallen, wo sich der Teufel freut!
die einen können sich den Shutdown locker leisten
die andren komm´ aus ihren Schulden kaum noch raus
und die, die sich den Arsch aufreißen für die meisten
zahln ihre Miete auch nicht einfach mit Applaus
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
was ist es, was damit nicht stimmt?
Während ein unsichtbarer Riese ohne Frage
der Welt den Atem raubt und ihr die Party nimmt
die Luft wird wieder saubrer und die Flüsse klarer
als würd die Erde sagen: seht ihr, so geht´s auch!
Und auch die Leute scheinen plötzlich solidarer
während erstaunt ich eine nach der andern rauch
selbst manche Rechtsextreme halten erstmal ihre böse Fresse
auf zu solide Fakten kommen sie nicht klar
das Volk will leben und so steht die sogenannte Lügenpresse
dann plötzlich doch noch als die bessre Info da
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
Und plötzlich geht so vieles unter einen Hut
dass ich mich deshalb gleich vor Freude überschlage
wär aber trotzdem, glaub ich, doch wohl nicht so gut
mit diesem Feind, da gibt´s auch gar nichts zu verhandeln
den scheren weder Marktgesetze noch Kommerz
auch wird der sich nicht plötzlich wundersam verwandeln
und sagen „Sorry, Freunde, war nur´n schlechter Scherz“
der lässt sich weder wegerklärn noch diskutieren
und hält man ihn nicht jederzeit und fest im Blick
und wurschtelt weiter, kann´s nur allzu leicht passieren
und er schlägt hinterrücks und doppelt hart zurück
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
was ist es, was damit nicht stimmt?
Während ein unsichtbarer Riese ohne Frage
der Welt die Masten kappt und mir die Kneipe nimmt
und all die Fehlentscheidungen der letzten Jahre
die man so schmerzhaft offensichtlich grade spürt
wie: ach, Gesundheit war wohl doch eher keine Ware
ob man die später dann auch wirklich revidiert?
und ja, auch ich würd´s ja nur allzu gerne so verstehen
dass sich da wirklich grad was ändert, Herr Kaplan
nur steigt der Goldpreis grad in nie geahnte Höhen
und mancher Banker wettet sogar auf den nächsten schwarzen Schwan
von rigorosen Polizeikontrollen in Neu Dehli
zu Militäreinsätzen in Südafrika
in manchen Townships könn´ die Leute beinah nur noch wählen
zwischen Verhungern oder doppelter Lebensgefahr
da fliegt man Tausende schnell ein aus Osteuropa
zur Spargelernte, sowas hat dann Relevanz
und selbst für elternlose Kinder aus Camp Moria
da reichen die Kapazitäten dann nicht mehr so ganz
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
was ist es, was ein` daran irritiert
derweil ein Riese uns – wie auf ne offne Frage –
diesen moralischen Bankrott vor Augen führt
und ich lieg auf mei´m Balkon und les John Burnside
die Vögel zwitschern durch die Sonne wie nur im April
man könnt an Urlaub denken und an Unbeschwertheit
wär nur die Strasse weiter unten nicht n` Hauch zu still
Danny Dziuk (* 31. August 1956 in Walsum, Kreis Dinslaken, heute Ortsteil von Duisburg) ist ein deutschsprachiger Songschreiber und Musiker. Er lebt seit 1980 vorwiegend in Berlin. Neben Veröffentlichungen unter eigenem Namen existieren bislang sechs Alben unter dem Bandnamen Dziuks Küche. Dziuk verfasste zudem Songs und Chansons für andere Künstler wie Annett Louisan, Stefan Stoppok, Wiglaf Droste und Ulla Meinecke. Als Komponist schreibt Dziuk Filmmusik u. a. für den Münsteraner und Kölner Tatort. (Aus Wikipedia)
Er selbst schreibt darüber:
„Noch n Coronasong? Das ist es, was die Welt jetzt ganz sicher braucht…“ – so dröhnt es natürlich auch mir unüberhörbar durch die Birne. Trotzdem: ich hatte das Ding angefangen und konnte einfach nicht mehr aufhören. „Kann´s ja auch für mich behalten“, so meine Arbeitshypothese. Was soll´s, hier isser.
Vielleicht sollte man das Stück so hören, als wären´s ein paar Tagebuchnotizen von Anfang bis Mitte April, oder auch eine Momentaufnahme verschiedener, oft ambivalenter Stimmungen und tagespolitischer Meldungen oder Zeitungsartikel in diesem Zeitraum, in dem der Text entstand. Ob davon was übrigbleibt? We´ll see.
Den Anstoß lieferte ein Interview mit Alexander Kluge, in dem er den merkwürdigen Satz sagte: „Die Viren koexistieren in diesen Tagen mit einem ähnlich blauen Frühlingshimmel, wie er für den Frühling 1945 charakteristisch war.“ Etwa um dieselbe Zeit hörte ich Dylans 17-Minuten-Predigt „Murder Most Foul“. Und eines Morgens wachte ich auf und dachte an „Spirit of Eden“ von Talk Talk. Und mit diesen 3 Sachen im Gepäck war ich schon mal ziemlich weit…
Wie auch immer: Der Kinderpsychiater Jakob Hein schrieb neulich was über „Bewältigungsmechanismen“ abseits von Wut oder Aggression: So sähe dann halt meine Version davon aus.
Dazu merke ich als Berichterstatter bzw. Leidschaf des Artikels vorsichtig an:
Ganz so häufig passiert es auf dieser Website nicht, dass wir gleich zwei Tageslieder haben. Also Lieder des Tages. Aber man soll die Lieder nehmen, wie sie fallen. Manchmal wie sie ausfallen. Denn nicht jeder Tag birgt zugleich auch einen Song, der er es wert wäre: Einen Gedanken wert, beispielsweise. Der hier mitveröffentlichte Song hat jedoch vieles, und manches davon gleich mehrfach zu bieten. Viel vom Text stimmt mit den Wahrnehmungen des Szene-Berichterstatters (das bin ich) sehr überein, wie wir das Leben in Zeiten der Isolation via Facebook wahrnehmen: Dazu gehören die Polizeikontrollen in Neu Dehli, die ruhig gewordenen rechten, aber nicht freien Radikalen, aber gleichzeitig ist der Himmel immer wieder blau wie nie zuvor. Der Mensch hat lang schon auf ihr rumgehurt: Es tut ihr gut, wenn Mother Earth jetzt kurt.
Das zweite Lied des Tages vom 9. Mai 2020 heißt: Der strahlendblaue Himmel dieser Tage.
Ry Cooder wäre gewiss stolz. Und wir auch: Coole Mucke. Danke Danny!
Ich bin Songwriterin, Sängerin und Filmkomponistin aus Berlin und nutze die erzwungene „Corona“-Pause #wirbleibenzuhause, um alte Songs auszugraben , die ich für andere geschrieben habe, jedoch sich noch kein Künstler gefunden hat, um sie zu singen. Songs aus der Schublade sozusagen… Songs, die noch nicht veröffentlicht wurden, die noch „homeless“ sind. Die Musik in den SONGPITCHES ist immer im Demo-Status. Alle Rechte liegen bei mir. Musik, Text, Vocal-Recording, Arrangement & Video: Anna-Marlene Bicking – Wer mich als Künstlerin in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit unterstützen möchte, kann hier meine beiden CDs käuflich erwerben – mein Debüt-Album mit dem Filmorchester Babelsberg z.B. Da ich den Großteil meines Geldes als Livemusikerin verdiene, freue ich mich derzeit besonders über jede verkaufte CD: (Link)
Die Sängerin, Songwriterin und Filmkomponistin Anna-Marlene Bicking aus Berlin veranstaltet jetzt wiederkehrende Onlineevents, die sie Songpitches nennt.
Wir stellen Songpitch Nr. 1, den Song „Me, Myself & I“ vor und verweisen auf Weiterführendes am Ende dieses Kurzartikels. Wir kennen Anna-Marlene aus ihrer regelmäßigen Zusammenarbeit mit der Berliner Band Die Zöllner von Dirk Zöllner. Gucken gern zu, wenn Anna-Marlene uns Audioquietschvergnügen zelebriert. Die Nachbarn hätten`s so gewollt. Wir merken uns als Lehrsatz aber: „Was ich nicht kann auf einer Bühne, das mach ich inna Soundkabine.“ Bekanntlich kann diese Frau auch große Bühnen mühelos beschallen. Corona World lässt unliebsam grüßen, wir bringen ein: „Karamba, karacho“ auf die Künstlerin aus und verweisen das Onlinepublikum auf diesen Ear- & Eyecatch. Matched.
Wir danken für die Musik, Anna-Marlene Bicking. Das hast Du sehr schön gesungen. Me, Myself & I – das #Tageslied auf blackbirds.tv. Have good vibes, Folks.
Susan Weinert [Rainbow Trio] live @ Weberhaus /Viersen/Germany May 17 2019
Susan Weinert guitar,
Martin Weinert bass,
Sebastian Voltz piano,
performing „Der Baum vor meinem Fenster“ by Susan Weinert
Hurra, hurra, die Seele brennt.
Und Asche zu Staub.
Eine Ausnahmemusikerin ist tot. Wir trauern um Susan Weinert, die gestorben ist.
Susan Weinert (* 24. Juni 1965 in Neunkirchen (Saar), + 02. März 2020) war eine deutsche Jazzgitarristin, Komponistin und Produzentin.
Susan Weinert ging in ihrer Geburtsstadt zur Schule und durchlief im Anschluss eine Ausbildung als Zahnarzthelferin. Nach Erlernen des Gitarrenspiels als Kind und Jugendliche zeichnete sich jedoch bereits in den 1980er-Jahren eine professionelle Laufbahn als Jazz-Musikerin ab. Susan Weinert nahm Unterricht bei den Jazzmusikern David Liebman, Richie Beirach sowie den Gitarristen John Abercrombie und Mike Stern. Außer der musikalischen Prägung durch ihre Lehrer hat sie sich von Gitarristen wie Pat Metheny, Scott Henderson und Allan Holdsworth, aber auch von traditionellen Jazzmusikern wie Charlie Parker, Miles Davis, Wes Montgomery oder Sonny Rollins beeinflussen lassen.
Susan Weinert verstarb überraschend und viel zu früh.
Wir gedenken einer großartigen Musikerin an der Jazzgitarre. 🖤🖤🖤🌷
#Chapeau #CharlieChaplin – Eine Ehrerweisung von blackbirds.tv
An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser. Charlie Chaplin* [16.04.1889 – 25.12.1977]
Matti Klein – River Journey | Official Music Video (HD)
Official Music Video by Matti Klein Soul Trio performing River Journey, taken from the album Soul Trio. Download/Stream the album here: https://geni.us/SoulTrio
Follow me and find my music here: https://geni.us/MattiKlein
Join Matti Klein on Spotify https://spoti.fi/2pC05AZ
-new music, playlists, concert dates and many more.
For contact & live dates please visit: http://www.matti-klein.de
LINE-UP
Matti Klein – wurlitzer, rhodes bass
Lars Zander – tenor sax
André Seidel – drums
PRESS RELEASE
Unheard-of bass clarinet sounds, epic drum solos, warm wurlitzer grooves and a composition featuring a dynamic range from ECM to PROGROCK. This song is the key to the „Soul Trio“.
Take a deep breather from your daily life, dive into these fresh trio sounds, magnified by video wizards Denise van Deesen and Patrice Kienast.
CREDITS
underwater dancing by Jona Jaux
direction by Denise van Deesen (Denise van Deesen Production)
creative direction by Denise van Deesen and Patrice Kienast
cinematography, editing and color grading by Patrice Kienast
location scouting and production design by Denise van Deesen
music composed by Matti Klein
recorded and mixed by Axel Reinemer @ Jazzanova Recording Studio, Berlin
produced by Axel Reinemer & Matti Klein
special thanks to:
Uli Jung
Sascha Steffen and Caroline Kummer
Holger u. Charlotte Schmidt (Kolbatzer Mühle)
Wolfgang Seidel
Cine Plus
Was macht er aufm Darß, was macht er da, der Lars? Mit Matti spielen. Nimm einen tieferen Atemzug. Entspanne Dich vom täglichen Leben, rät uns Matti Klein und gibt uns Tools (Werkzeuge) an die Hand, mit denen es scheinbar problemlos funktioniert. Die Lösung heißt gute Musik. Dabei wird das Leben zunehmend schwieriger, auch es zu ertragen ist alles andere als leicht. Viele sind zu Recht verzweifelt. Überall macht sich jetzt die Perfektionierung von Vorschriften kleinteilig, detailverliebt und bei Verstoß in bestrafungsfähigem Umfang breit. Eine Nachricht verbreitet Hoffnung: Der Europarat hat beschlossen, die Auslieferung von Julian Assange als ernsthafte Gefahr für investigativen Journalismus zu bezeichnen und fordert einstimmig, Assanges Auslieferung zu stoppen. Zu viele Ungereimtheiten: Die Vergewaltigung in Schweden, erstunken und erlogen? Die Schweden sollen manipuliert haben, wird anderenorts berichtet. Die Absicht mit klarem Kopf ausgebreitet: Assange soll für bis zu 175 Jahre ins Gefängnis, unter seiner Führung wurden Dokumente geleakt, die Kriegsverbrechen der Vereinigten Staaten von Amerika belegen. Dies alles sagt nichts aus über die Russen, die Chinesen und andere dunkle Kräfte der Macht, macht bitte nicht diesen Fehler, es ginge hier um Einseitigkeit.
Der orangefarbene Twitterbär (Washington) täte gut daran, mit präsidialen Einflussmöglichkeiten auf Änderung hinzuwirken. Die Wikileaks-Vorgeschichte, an der er nicht beteiligt war, mit einem Schlussstrich zu beendigen. Vereinzelt wird berichtet, Gesandte des Präsidenten hätten in London Verhandlungen mit Assange geführt, um unter Auflagen zu anderen Aspekten seiner Präsidentschaft, die Russland betreffen, die Amnestie des Beschuldigten zu erreichen. Man darf annehmen, dass derartige Kolportagen unerfolgreich sind. Es gehört zu Demokratien in allen Ländern der Welt, dass man laut sagen darf: Dieser Präsident sollte seines Amts enthoben werden oder zurücktreten. Dies alles und noch viel mehr, würden wir erreichen, wenn wir alle König von Deutschland oder anderswo wie in Amerika und dem Rest der Welt wären. Daran müssen wir weiterarbeiten. Dass wir diesen Rang wieder einnehmen oder jetzt das erste Mal für immer und ihn nie wieder hergeben.
Das Lied des Tages auf Blackbirds.tv heißt River Journey. Das Matti Klein Trio mit drei wunderbaren Einzelmusikern gibt uns Hoffnung, dass wir bald Luft zum Atmen haben. Weltweite Tröpfcheninfektionen dürfen uns nicht aufhalten.
Matti Klein, meine Bewunderung für das gelungene Video, eine exzellente Musik voll mit Liebe und Hingabe.
Wir gehen derweil schaukeln für Julian Assange, die Amtsveränderung in Übersee und dass das Dumme, Unerträgliche und uns Lähmende aus unserem Leben fortgeht.
Keine Atempause: Es ist ein tiefer tiefer Atemzug der Geschichte. Doch sie wird gemacht werden.
Mit allem Respekt: Wer anders denkt als ich, darf das. Ich werde weiter dafür streiten. Noch. Denk was Du willst.
Wir lesen uns.
Icon #TagesliedMichael Bund-Band – die Einstürzenden Schulbauten (Aus dem Archiv)
Du gehst mir unter die Haut – Michael Bund
Ich gebe zu, dass ich an diesem Artikel nicht ganz unschuldig bin. Denn ich hab ihn selbst verfasst.
Ich kenne den Berliner Musiker Michael Bund (voc, g., sax, tp, piano, kb.) schon seit vielen vielen Jahren. Vor einigen haben wir gemeinsam auf einem Pausenhof in Berlin (Zehlendorf) zur Ehre eines Schulfestes gespielt, als „Einstürzende Schulbauten“. Auf den Fünfzigsten von Micha spielten wir ein anderes Mal in Berlin (Zehlendorf-Mitte) sehr gern. Unter anderem mit einem der kenntnisreichsten und vielschichtigsten französischen Berliner Musiker, dem Gitarristen Julien Avril-Lovingnenko. Es ist lange her, Freunde. Kein Grund, rührselig zu werden.
Dafür aber vielleicht aus folgendem Grund: Wie ich berichte, hat Michael Bund vor einem Jahr diesen Song für Tine geschrieben. Es ist ein Liebeslied in einer südamerikanischen Art mit viel Blue Notes und Timbre, ganz in der nochchalanten Art großer Romanciers, Chansonniers und Conferenciers. Wunderbares Stück, Micha, „Du gehst mir unter die Haut.“ Und nun?
I`ve got You under my skin.
Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Michael Bund aus Berlin mit „Du gehst mir unter die Haut.“
Thank You for the Music, the songs we listen…♪♫♪ …who can live without it? ♪♫♪♫
Du gehst mir unter die Haut! Schappöchen – https://blackbirds.tv Zur Musikszene im weltweiten Berliner Speckgürtel
Heute Nachmittag, in einem Paralleluniversum: „Herr Kemmerich, nehmen Sie die Wahl zum Ministerpräsidenten an?“ „Natürlich NICHT!“ – Donnernder Applaus – neuer Held der Demokratie geboren – FDP als unerschütterlicher Prellbock gegen Nazis und Antisemitismus gefeiert. (via #Twitter User: Regendelfin) – Fasse zusammen: Träumerin Marie ist von den Bänken, wir von den Socken!
Der Song ist auf beeindruckende Art und Weise gerade. Sehr schön gradlinig formuliert.
Die These folgt erst weiter hinten. Erstmal wird erklärt. Was gesagt wird, ist einfach nur normal.
Jetzt noch. Allerdings: Am 05. Februar 2020 hat ein Bündnis von Karrierewilligen verabredet, wie man Thüringen richtigerweise führen muss. Den Höckebjörn mit ins Boot genommen. Deutschland schüttelt den Kopf. Inklusive der Parteispitzen Stroganoff. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Es ist zu früh zu unken. Die Dinge entwickeln sich mit Sicherheit weiter. Das Lied des Tages von Kafvka – Alle hassen Nazis, weils Spaß schmackt und meggt. Oder so ähnlich.
Die FDP hatte mal Eier. Uns gefällt die Erinnerung einer Großen der deutschen Politik: Hildegard Hamm-Brücher, via Facebook hier entlang.
Allein bin ich in der Nacht,
meine Seele wacht und lauscht.
Oh Herz, hörst du, wie es klingt,
in den Palmen singt
und rauscht?
Der Wind hat mir ein Lied erzählt
von einem Glück, unsagbar schön.
Er weiß, was meinem Herzen fehlt,
für wen es schlägt und glüht.
Er weiß für wen.
Komm, komm.
Der Wind hat mir ein Lied erzählt,
von einem Herzen, das mir fehlt.
Der Wind hat mir ein Lied erzählt
von einem Glück, unsagbar schön.
Er weiß, was meinem Herzen fehlt,
für wen es schlägt und glüht.
Er weiß für wen.
Komm, komm!
Der Wind hat mir ein Lied erzählt,
von einem Herzen, das mir fehlt.
Leander Zalando ***kreisch*** ist das nicht ein Onlinehandel für außergewöhnliche Schuhe, Schuhe, Schuhe? Mitnichten, Du Geschichte-Randfichte: Es ist Zarah Leander, die Unvergleichliche, die uns dies Lied einst dargebracht hatte. Und das jetzt wieder neu aufgenommen wurde, in dieser zeitgenössischen Interpretation. Der Wind, der Baum, das Weltklima: Alles ist im Wandel der Zeiten.
Danke, Kathy: Well done. Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv
VIDEO filmed and directed by Gal Oppido (São Paulo, Brazil)
edited by Luden Viana
Singer: Nina Ernst
Artwork: Sérgio Fabris
MUSIC
Label: Fina Flor (Rio de Janeiro, Brazil)
composed and written by Osvaldo Farrés
arranged by Max Hughes
produced and mixed by Max Hughes and Andreas Weiser
co-produced by Nina Ernst
recorded at AudioCue Tonlabor (Berlin, Germany)
mastered at Traumtonstudio (Berlin, Germany)
Nina Ernst: vocals
Max Hacker: flute
Kai Brückner: guitars
Kelvin Sholar: rhodes
Max Hughes: bass
Andreas Weiser: Percussions / Sounds
Michael Kersting: drums
Sie haben Paul geschlachtet (Interzone). Und den Kadaver verbrannt. Für alle, die nicht aufgepasst haben, bitte: „The angle of incidence is equal to the angle of reflection.“ Alles klar?
Wir haben das Nachsehen. Denn während Paolo als toter Vogel vorbeikommt und stirbt, hat Nina Ernst gemacht. Immer weiter, eins ums andere Video erscheint dieser Tage aus der Colloboratio grandioso mit den illustren Musikern des Geistreichen. Claqueure: Bitte klatscht!
Ein weiteres Lied des Tages auf blackbirds.tv – QUIZÁS, QUIZÁS, QUIZÁS
Mystisch, Alter, mystisch: Wie Karnickel geht das los.
Siri: „Ist mir doch scheissegal, frag doch Deine neue Schlampe ALEXA!“
Alexa: „Was hat SIRI gesagt?“
Ich: „ALEXA? Halt Dich da bitte raus: Du bist hier AUSSCHLIEßLICH für die Musik, klar?“
„ALEXA? Und jetzt im Ernst!!!
Alexa: „Gern, Du hörst jetzt Nina Ernst Tico Tico No Fubá.“
Ich: „Danke, Alexa, du Grundgute.“
Alexa: „Oh, bitte gern, Du Schmeichler.“
(Die abgeschlossene Homestory)
.
Im Ernst: Das Stück, das wir hören dürfen, ist im Tico Tico – dem Vogelflatterrhythmus notiert! (Ein Tico Tico ist eine Morgenammer, so steht´s im Wörterbuch geschrieben.) Nicht verwechseln mit Tito Puente: Daran haben wir uns heute allerdings nicht gerieben. Sondern die Augen. Wie schön und bedeutungsschwanger dies Hofstück zeitgenössischer Weltmusik – von hieraus betrachtet.
Nina Ernst hat in São Paulo (direkter Speckgürtel von Berlin, wie kundige Leser dieser Website wissen) der großen Flatter erneut Weltgeltung verschafft. Zurück in Berlin werden wir nicht über Schuhe reden, sondern von Vögeln. Wie der Morgenammer, der Mittagstaube und dem Abendzeisig. Wenn Lola rennt…
Müller, Meier, Schulz, nein: Es gilt die ornithologische Unschulzvermutung für sämtliche Beteiligten. Die haben sich was gedacht. Zu erwähnen sind:
VIDEO – filmed and directed by Gal Oppido (São Paulo, Brazil) – edited by Luden Viana
Singer: Nina Ernst
Dancer: Vagner Cruz
Make-up: Gil Oliveira
Costume design: Claudinei Hidalgo
MUSIC
Label: Fina Flor (Rio de Janeiro, Brazil)
composed and written by Zequinha de Abreu / Aloysio de Oliveira
arranged by Max Hughes / Andreas Weiser
Produced and mixed by Max Hughes and Andreas Weiser
Co-produced by Nina Ernst
Recorded at Weiserarts Studio (Berlin, Germany)
Mastered at Traumtonstudio (Berlin, Germany)
Nina Ernst: vocals
Max Hughes: fretless bass / keys / electric guitars / dr. programming
Rogério Souza: seven-string guitar
Andreas Weiser: percussions / dr. programming
Michael Kersting: drums
Und nun gehabt Euch wohl, Ornithologie-Fans aller Stadtteile:
Das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Nina Ernsts Version von Tico Tico.
Director: Tanja Egen
D.O.P: Sebastian Klatt
Assistant: Olaf von Voss
2. Assistent: Pascal Delgado
Edit: Paul EisenScene Picture: Larissa Blau
FX: Emanuel Schmieding
Stunt Driver: Philipp Schulz
Lil Paul: Pauli (#eisenpauli)
Thanks to:
Morten, Antje, Jackob, Paul, Georg Luxemburger, Laura Daedelow, Jule Schröder & Georg Saßnowski & High Gain Veranstaltungstechnik
Song Credits:
Produced By: Philip Steinke
Mix: Joe Joaquin
Master: HP Mastering
Drums: Hanno Stick
Guitar, Bass, Keys: Paul Eisen
Photo: Tony Vahl, Sebastian Klatt
Music/Lyrics: Paul Eisen
LYRICS:
JUNGE
Junge, was ist da los?
Junge, wann wirst du mal groß?
Musstest du das wirklich ausprobier´n?
Es war doch klar, das kann nicht funktionier´n
Junge, was ist da los?
Dafür wirst du nicht belohnt,
ich muss eh alles noch mal erzähln´, denn,
ich bin alleinerziehender Vater von dem Kind in mir
Uh Uh, so geht das alles schon von Anfang an
Nur du, ich und du
Ob ich es mag, oder nicht, da sind nur du und ich
Nur du,
ich und du
Und da ist keiner Auf dem Weg, außer uns
Mann, wie mach ich ein Mann aus dem Jungen?
Kein anderer der sagt, jetzt Schluss!
Ich bin mit dir allein
Doch für dich brauch man Zwei
Braver Junge
Junge, was war da los?
Das Geschrei wieder groß
Was hast du schon wieder ausprobiert?
Und warum muss es immer eskalieren?
Junge komm wieder hoch!
Hat sich das Drama gelohnt?
ich glaub´, dass ich den Verstand verlier,
als alleinerziehender Vater von dem Kind in mir
Und da ist keiner Auf dem Weg, außer uns
Mann, wie mach ich ein Mann aus dem Jungen?
Kein anderer der sagt, jetzt Schluss!
Ich bin mit dir allein
Doch für dich brauch man Zwei
Braver Junge
… es ist ganz egal wo du hingehst
es ist ganz egal, wo wir hin gehen,
Junge,
auf mich kannst du zähln´!
Und ich weiß auch nicht wo ´s hingeht
und warum du jetzt wieder durchdrehst,
Junge,
auf mich kannst du zähln´!
Und da ist keiner Auf dem Weg, außer uns
Mann, wie mach ich ein Mann aus dem Jungen?
Kein anderer der sagt, jetzt Schluss!
Ich bin mit dir allein
Doch für dich brauch man Zwei
Braver Junge
Paul Eisen ist eine coole Sau und falls der Junge da im Video sein Sohn ist, hätte ich auch gern so eine coole Sau zum Vater gehabt. Meiner war nicht soooo cool, wie Paul Eisen cool ist. Meiner war ganz anders: Also auch nicht uncool, ich verlebte eine relativ glückliche Kindheit, aber hier schweife ich bereits ab.
Ein Leben lang, nahm ich mir schon häufig vor, würde ich das Kind in mir weiter beherbergen und es hütend bewahren, dass es auch Zeit hat zu spielen. Z.B. Schlagzeug. Oder Gitarre. Beides. Bisserl Keyboard. Überhaupt: Musik machen ist eine Art Triebfeder, und noch verspüre ich den Hahndrang nahezu täglich. Hahn auf, volle Pulle, Musik machen.
Eisenmann wird Ironman 2019/20, kein Zweifel: Paul Eisen ist eine obercoole Sau: Dies Video hat es mir angetan. Falls das sein Sohn ist: Er auch. Großartiger Bengel. Wie auch immer: Stolz sein. Bingo.
FAMOUS UCG x FLOYD – KOMMST DU MIT (PROD. J GROOVES)
Dass es schon mal schneit, passt in die Jahreszeit.
Famous UCG feat. Floyd rappen in der Nähe von Deutschlands Mitte (Berlin), in der Nähe von Rheinsberg. Sozusagen Speckgürtel. Teils vegetarisch.
Vom Fleischverzehr, Fleischverlust und der Lust auf Frischfleisch handelt das Rapgerüst in Worten der zwei Edelrapper. Vieles davon ist Kopfsache. Der Rest ist Hertz.
Viel Spaß mit dem Lied des Tages: „Kommst Du mit?“ von Famous UCG feat. Floyd.
DIE ZÖLLNER | Viel Zu Weit (09/11/2019 – Große Bühnenshow am Brandenburger Tor)
DIE ZÖLLNER mit „Viel Zu Weit“ am 09. November 2019 im Rahmen der Großen Bühnenshow am Brandenburger Tor zu „30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“. Der Titel ist auch auf unserem neuen Album „ZACK! ZACK! ZESSIONS“ zu finden! Das Album ist auf unserer Webseite und überall im Handel auf CD, DVD sowie als Stream und Download erhältlich.
► https://shop-die-zoellner.de
► http://hyperurl.co/diezoellner
Ich war in Salamanca (Nordspanien) auf einer Rückreise aus Portugal. In irgendeinem verlotterten Straßencafé nahmen wir einen Imbiss. Oben hing ein Gernsehgerät an einem Halter, mit 30° Blickwinkel. Aus dem Augenwinkel betrachtet. Genosse Egon Krenz sabberte irgendwas Deutsches in die Mikrofone, aber verstehen was, konnten wir nicht. Der spanische Sprecher übersetzte das so laut, dass man es nicht verstehen konnte. Blassblaue Minuten, aber dass da etwas keimte, dass es funkte, lodernde Glut (Begriffsfindung: Edmund Stoiber), war klar. Es tat sich etwas Weltbewegendes.
Wir snackten und imbissten schneller. Es packte uns, meine Freundin Kerstin und mich, eine große innere Unruhe: Wir müssen dringend nach Haus. Wir führen weiter Richtung Frankreich. Es war eine schnelle Elle, Tempopedal am Anschlag, und rein nach Belgien. Das Autoradio blieb die ganze Zeit an. Irgend so ein belgischer Nachrichtensprecher sagte immer wieder loopartig sowas wie „Die Mür iss open“ – ich hab es bestimmt falsch geschrieben. Ich verstehe nichts von belgischen Fritten. Irgendwelche Einsprecher, Willy Brandt im O-Ton, Walter Momper und etwas in der Art „Wir Deutschen sind heute das glücklichste Volk der Welt.“ Ich fing an zu begreifen, die Mauer wurde geöffnet.
Wir mussten so schnell wie möglich nach Haus. Es war schon dunkel. Unsere Tagesroute, rechneten wir nach (ohne Smartphones und Navigation, wie 1989 üblich). Es schien von Anfang an unrealistisch: Wir konnten Berlin am 9. November nicht erreichen. „Viel zu weit.“ Aber unsere Blicke gingen weit in die Ferne. Manchen Moment lang konnte ich nichts sehen. Immer wieder schossen mir die Tränen. Wir schafften es an diesem Abend noch bis Hamm-Uentrop in Nordrhein-Westfalen und nächtigten dort, um am frühesten Morgen weiter Richtung Berlin zu schießen.
Die Rückreise nach Berlin verlief bis zur innerdeutschen Staatsgrenze problemlos und sollte sich als Vorhaben, in die DDR einzureisen, nicht weiter schwer darstellen. Man zog nur DDRseitig von dannen, um später wieder heimzukehren. Allerdings war die andere Richtung, Richtung Einreise Westdeutschland (Helmstedt) praktisch unpassierbar. Hier reihten sich Trabbis an Trabbis, ich schätzte die Fahrzeugkolonne auf der Ausreiseseite DDR auf vielleicht 50 km Gesamtlänge. Auf dem Mittelstreifen zwischen Einreise (wir) und Ausreise (die DDR-Bürger) standen Hunderttausende Menschen, sie tanzten und lachten, es wurden Sektflaschen herumgereicht, Rotkäppchen. Es war die tränenreichste Rückreise meines Lebens, zurück nach Haus. Dieser Moment meines Lebens ist deutsche Geschichte. Endlich hatte sich mein Lebenstraum erfüllt: Die innerdeutsche Mauer musste weg. Das komplett zu verstehen, geistig all die jetzt noch folgenden Schritte bereits einzuordnen, war am 9. und 10. November des Jahres 1989 noch quasi unmöglich. Viele befürchteten, die DDR lasse nur diejenigen quasi ausreisen, die unzufrieden sind. Darauf deutete nichts hin.
Das sozialistische Experiment war gescheitert. Ich sage ganz bewusst: Leider. Ich bin Wessi.
Es ist keine Frage, dass auch das kapitalistische System zum Scheitern verurteilt ist, wenn wir so weitermachen…
Dann Gnade uns Gott.
Ich habe dieses Land „geliebt, wie man ein Kind wiegt, das man liebt“ (frei nach Pete Wyoming Bender): Für Deutschland.
Das Lied des Tages: Die Zöllner, gestern vor dem Brandenburger Tor mit „Viel zu weit“
Nie wieder Krieg, Unfreiheit und Machtmissbrauch. Seien wir bitte, bitte gute, beste Demokraten. Wie schön wäre es gewesen, den Altparteien eine neue, bessere Alternative für Deutschland entgegen zu setzen, damit wir in Deutschland wirklich etwas verbessern? Es ist leider unabänderlich: Die sich AfD nennende Partei hat keine Chance, das zu werden. Der Traum ist aus. (Rio Reiser). Oder wie es die wunderbare Sarah Connor besingt: „Meine Stimme kriegt Ihr nicht.“ – No no never.
Gebrüder Engel: Stell Dir vor es ist Krieg (und keiner geht hin)
Gebr. Engel: Stell dir vor es ist Krieg (und keiner geht hin), (1984)
Gesang & Klavier: Bertram Engel, Text: Tom Engel, Musik: Edgar Winter, info@puckymusic.com
Bertram Berte Engel ist der deutsche Stadiondrummer schlechthin. Wir kennen ihn aus der Arbeit mit Udo Lindenberg und Peter Maffay. Keiner hält die Band so gut zusammen, wie Berte Engel.
Anfang der Jahre hatte Bertram mit seinem Bruder Tom parallel ein Projekt namens Gebrüder Engel.
Und hier hören wir Bertram Berte Engel nun am Klavier sitzend, singend, wie ein blonder Gott aus Nordrhein Westfalen.
Wer wusste das? Dass Berte so singen kann?
Also ich nicht.
Danke, Bertram. Meine Verneigung: Du bist so großartig.
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir,
weil ich immer Hunger hab und ständig essen muss, wünschen,
dass ich niemals dicker werde, egal wieviel ich esse.
Doch wenn ich noch mehr essen können will,
muss ich auch mehr kaufen, und das wird teuer,
also wünsch ich mir außerdem, dass ich reich bin,
oder dass eben alles umsonst ist.
Doch das sind ja schon zwei Wünsche,
aber einer ist leider nur erlaubt. Ich hab’s:
Ich will, dass ich gar kein Essen mehr brauch,
aber trotzdem immer satt bin.
Ich will nichts mehr wollen!
Ich will nichts mehr wollen!
keine Wünsche, keine Träume, kein Ziel!
Ich will, dass ich nix mehr will!
Wenn ich einen Wunsch frei hätte,
würde ich mir, weil ich meine Olle satt habe,
lieber die von gegenüber wünschen,
weil die scharf ist und meine Olle nicht mehr.
Doch ich weiß wie das ist: irgendwann
find ich die von gegenüber auch nicht mehr scharf,
also wünsch ich mir, dass ich immer
wenn ich eine Olle satt hab, gleich eine neue krieg.
Mann, das artet ja in Arbeit aus!
Na da bleib ich doch lieber bei der ersten Ollen
und wünsch mir stattdessen, dass ich sie geil finde,
für immer und alle andern nich.
Ich will nichts mehr wollen!
Ich will nichts mehr wollen!
keine Wünsche, keine Träume, kein Ziel!
Ich will, dass ich nix mehr will!
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir,
weil ich all das Leid auf der Welt nicht ertragen kann,
wünschen, dass alle Menschen
ewig und in Wohlstand leben.
Doch wenn keiner mehr sterben muss,
platzt diese Welt bald aus allen Nähten,
also will ich, dass auch die Erde immer größer wird,
oder irgendwann eine zweite Erde auftaucht.
Nein, das sind ja schon wieder zwei Wünsche,
und einer ist leider nur erlaubt. Ich – hab’s:
Ich will, dass die Welt so ungerecht bleibt,
aber mich das nicht mehr juckt.
Ich will nichts mehr wollen!
Ich will nichts mehr wollen!
keine Wünsche, keine Träume, kein Ziel!
Ich will, dass ich nix mehr will!
____________________________________
Album – Widerstand ist zwecklos (September 2019)
Label – Tubareckorz
Vertrieb – Rough Trade Distribution
Management – Janet Gogow
Promotion – Flying Dolphin Entertainment
Präsentation – Radio Bob
Audio Produktion – Lakeside Studio Berlin
Video Produktion – Alistration Ali Pfefferle
Rubini Zöllner (Fotograf: Thomas Ernst, mit Dank 02.08.19)
Sinn des Lebens – Song by Thomas Zaufke/ Peter Lund
Am 01.08.2019 veröffentlicht
Gesang: Rubini Zöllner
Produzent: Lars Hengmith
Idee/ Regie: Sven Fliege
Als Rubini Zöllner los lief, um Berlins schwarzweiß („Grau zu schwarz“) zu retten durch sauber subjektives Trennen, damit wir nicht heute die Wende verpennen, musste ich gleich an Warschauer Straße denken, diese Bridge over troubled water, die hinüberführt in den Sperrbezirk, von dem welche sagen, da darfst du lieber nicht entlang laufen, weil da so Handtaschenräuber und so…ich denke: Blödkopf, trag ich Handtasche, oder was? Alter Verwalter. – Aber Schatz: Warum bist Du denn in Gummistiefeln gekommen? Naja, besser in Gummi als gar nicht. – Wieso? Aber naja, Du hast gesagt, an der Warschauer muss man waten. Aufeinander. Miteinander? Leben kann Verwirrung stiften.
Rubini Zöllner kanns ja auch nicht ändern.
Aber alle können Videos rendern.
Sehen ihr da zu beim Schlendern.
Menschen aller Herren Länder
schwarze weite Langgewänder.
Lange Augen, wollen alles sehen, oder norddeutsch sagen: „Langeoog.“
Entrücken, verrückt und entrückt sein: Wegtreten….viel Spaß noch mit dem Lied des Tages von blackbirds.tv – Die Zukunft ist schwarz!
Thumbs up! Like! Gefällt mir! #Tulipstagram #TTTDieb Purple was here! Bevor wir betteln gehn wir klau’n (Graffiti am Bahnhof Celle) – Rights reserved – Modyfied by #TTT #blackbirdsTV
The One – Ilka Posin
°Musik, Text, Stimme, Gitarre: ILKA POSIN °Musikproduktion & Dobro: JOACHIM PAETSCH °“Feinabstimmung“: KARL NEUKAUF °Videoproduktion: MAX ZORN °Darsteller: CHAYEN (das Pferd), CHARLIE JOHL, CHRISTOPH MENZEL, DOMINIK, FABIAN WAETZOLDT, FUNKY (der Hund); INGOLF HÖRICH, MAX ZORN, MARLENE °Dankeschön dem Pferdehof Neubeeren für seine Unterstützung!
Geschichten müssen fluffig erzählt werden, gutgängerisch. Im Flow von Fakten, Feen und Fertigmilchpulver. Im Flow eines großen Flusses.
Daddy always takes You at You hand: Stadt, Land, Fluss, Kontinent, Musik verpennt.
Oder wie Dirk Erchinger – Drumtrainer in Berlin – heute über Twitter mitteilt, und richtig:
Die Tatsache, dass Juden mit Kippa in Berlin Angst haben müssen beleidigt oder zusammengeschlagen zu werden ist der absolute Wahnsinn. Wo bleibt hier eigentlich der allgemeine Aufschrei??? https://t.co/2pXPlTdgVG
Bei mir bist du sheyn – Sharon Brauner – Lounge Jewels
Dass die Liebe zu denjenigen schönsten Dingen á la Zeiten gehört, dürfte außer Frage stehen. Niemand bleibt unberührt, wenn Liebe ihn anfasst. Touch me, touch me, I wanna be dirty: Nein, eben nicht sexuell gemeint. Liebe und Sexualität sind nicht untrennbar, sondern ereignen sich zum gegenseitigen Vorteil hochwertiger, falls auch das noch hinzu kommt. Es kann sich um die Liebe zu einem Menschen handeln, der uns nahe steht. Wie zum Beispiel zur Mutter oder zu den eigenen Eltern. Denn sie sind ….komplett bedingungslos….es wohnt dieser Art von Liebesbeziehung kein Geschäft inne. Gott sei Dank.
Sharon Brauner erinnert dieser Tage an den 80sten Geburtstag ihrer Mutter. Am 7. Juli 2019 starb Artur ‚Atze‘ Brauner im Alter von 100 Jahren (* 1. August 1918 in Łódź, Regentschaftskönigreich Polen, als Abraham Brauner; † 7. Juli 2019 in Berlin). 14 Tage vor ‚Atzes‘ Geburt wurde Zar Nikolaus ‚Niki‘ am 17. Juli 1918 in Jekaterinburg (Rußland) mitsamt Frau und Kindern im Auftrag der Uralbolschewiken hingerichtet. So sind nunmal Lebensläufe auf die rechte Seite gekippte Achten (Symbol für Unendlichkeit ∞). Achtelt mal drauf.
Jetzt ist vieles richtig dumm und was man würdigen und hochhalten soll, wird immer unklarer. Was man verwerfen will aus Gründen, wegen unrichtig sein, Falschheit oder aus Gründen verbliebener Moral. Wenn wir die Fotos vorüber ziehen sehen, die im Videoeinspieler zum Lied zu sehen sind, erinnern wir, dass das Leben wunderbar gewesen sein muss. Wie wir wissen: Nicht immer. Sondern überwiegend.
Bewunderung für die 80jährige, mir unbekannte Mutter. Bewunderung für Sharon für die gelungene Version eines jiddischen Klassikers. Bewunderung für Artur „Atze“ wie für die ganze Familie Brauner. Als Immobilien-Tycon wirkte Atze in Berlin nicht unumstritten. Als Filmschaffender und Förderer der Kunst war seine Bedeutung größer und sein Tun vorbildhafter. Es gemahnte uns schreckliche Deutsche, niemals wieder zu vergessen. Deswegen ist würdigende Erinnerung richtiger, als kleinliches Fehler suchen.
Solch berührende, reiche Lebensläufe als Verbindung zu früheren Zeiten und als Bridge over troubled Water sterben derweil weiter aus. Nach und nach. Im Osten der Republik wuchert schon wieder ein dummes, diesmal blaugestrichenes Braun von Geschichtslosigkeit, mangelnder Erkenntnis und mit Absenz von jeglicher Herzenswärme bzw. Empathie.
Helmut Schmidt war 1918 geboren. Die Romanows starben 1918 in Jekaterinburg. Nichts vergleichen. Große Geschichten gehen vorüber, bis sie in Vergessenheit geraten. Wer schon mal in Wien war oder gar St. Petersburg, interessiert sich eventuell für diese Sichtweisen.
Die Kerze ist für Artur ‚Atze‘ Brauner.
Liebe, Respekt und gute Gedanken.
Der Berichterstatter
Die Zahl derjenigen die ableben und große, schmerzhafte Lücken reißen, die sich mit nichts anderem als Liebe, Erwachen und Transzendenz füllen lassen, wächst weiter. Unaufhaltsam bricht sich das Leben Bahnen, regelrecht Schneisen, unwillig auf links und rechts ansässige Zaungäste zu warten, diese zu fragen, ob es wohl recht sei, die Situation, wie sie jetzt ist, komplett auf den Kopf zu stellen, ja, die Verhältnisse in ihr Gegenteil zu verkehren. Wir brauchen eine Art Insgesamtreinigung unserer Gedanken und Spiritualität, ob so, wie ich es hier darstelle oder auch ganz anders, ist wurscht. Es kommt darauf an, dass es geschieht. Liebe, Erwachen, Transzendenz und habt ein schönes Wochenende, vergesst diese Ideen nicht. #TTT
Today’s just another day for me i see now
Just like other days in my life
they seem like a breeze flowing over death
creeping slowly over my body
for the last day that i’ll see
just to let you know
just to let you know
i’ll never wanna laugh again
Laughs i had i never shared
just to let you know
i never wanna cry again
The tears i cried weren’t seen in the rain
that we are in, that we are in, we are in…
Today will be my last day but why worry
Belief is the land i’m traveling to
i’ll leave with a smile to show i don’t blame you
Creeping slowly out of my body
there’s the last day that i’ll see
just to let you know
just to let you know
i never wanna love again
love i gave was just a nothing
just to let you know
i never wanna feel again
the feelings i had never touched anyone
the love i gave the love i gave was just a nothing
was just a nothing
the feelings i had the feelings i had never touched anyone
never touched anyone
deep within, deep within, deep within, deep within
just to let you know
just to let you know
i never wanna love again
love i gave was just a nothing
just to let you know
i never wanna cry again
the tears i cried weren’t seen in the rain
the love i gave, the love i gave was just a nothing
was just a nothing…
the tears i cried, the tears i cried weren’t seen in the rain
weren’t seen in the rain
we are in, we are in, you are in, he is in, she is in, we are in, you are in…
Nur um es Euch wissen zu lassen. Für alle mit großen Verlusten. Auch Astrid Norths Familie. Musik: Cultured Pearls – Just To Let You Know #Anspielideen
Maybe I’m mistaken expecting you to fight Or maybe I’m just crazy, I don’t know wrong from right But while I am still living, I’ve just got this to say It’s always up to you if you want to be that Want to see that want to see that way – you’re coming along! School (Supertramp, 1974, Album Crime Of The Century) #Mentionings #Divinelyrics #TTT #Supertramp #CrimeOfTheCentury #School – Mentionings is a project of #TTT https://blackbirds.tv with Drumpartpics and Prisma Filters
Supertramp School – Vinyl (via YouTube)
Ich kann Dich jeden Tag sehen, wenn ich zur Schule gehe. Vergiss Deine Bücher nicht.
Schöne Grüße aus der Milchstraße. Aus einer ganz und gar perfekten musikalischen Zeit vor unserer Zeitrechnung.
Ruhe in Frieden, verloren gegangener Pilot über Mecklenburg-Vorpommern, Dein Eurofighter war ein kühner Traum. Doch nun ist es vorbei.
Das Befliegen der interessierten Öffentlichkeit ist keine gute Idee, auch für diejenigen nicht, denen man sagt, sie seien zu unserem Schutz unterwegs.
„Papa, was ist Ironie?“ „Ironie, mein Kind, ist, wenn vor einem Feine Sahne Fischfilet-Video ein Spot der Deutschen Bank läuft.“ YouTube User TillTomorrow auf Youtube zum Video von #FSF
Nennt mich einen ungestümen Rallentando. Es bedeutet „Erschlaffen“ im musikalischen Sinne, nachlassendes …im Vortrag. So wie in einer unsäglichen Ballade der Langsamkeit, tiefen Anrührung und Traurigkeit. Der ungestüme Rallentando ist ein Har in der Gruppe der Glückseligen, besser ein Har Har Har. So wie Martini Extra Dry nicht Wet Wet Wet ist. Ich sag es gleich für alle Atheisten: Gott sei Dank ist damit das allabendliche Abendunwetter nicht gemeint. Weiß Gott nicht.
Ich sag mal kurz, warum ich das hier schreibe.
Heute Morgen kam mir eine Lyriczeile aus einem alten Song von Foreigner in den Kopf. Maybe I‘ wrong ♪♫ …waiting for A girl like You …. Ich sinnierte darüber nach, warum mir gerade jetzt (ohne dass ich von außen beeinflusst wurde) dieser Song in den Kopf kommt?
Früher fand ich ihn eher so lala. Nicht bedeutend, ich war kein großer Fan dieser Band. Foreigner, das war schon ein Stückchen nach richtiger Musik, die sich vorher schon abgespült hatte. Zu amerikanisch mainstream, Sänger Lou Gram ist der mit der Miniply. ***Keuch*** Ich gab -auf der Suche, von wem das ist- diese Lyriczeile aus dem Gedächtnis in Google ein und der Song wurde mir sofort korrekt angezeigt, ich warf das Video an und hörte ihn voller Genuss. – Bis hierhin, was geschah. – Dann dachte ich über den Ohrwurm nach. Und auch über das, was ich jetzt Hirnwurm nenne. Ein Song tief in meiner Erinnerung.
Der Ohrwurm ist im Unterschied zum Hirnwurm jener, den du zuerst hast. Du hörst diesen Song und dann geht er dir nicht mehr aus dem Sinn, Finn. Du musst ihn dann als Hirnwurm ertragen, Hagen. Er frisst sich da rein und egal, ob Du den Song irgendwo im Radio hörst (Früher war mehr Radio). Der Hirnwurm, der frühere Ohrwurm (von einst) kommt einfach ohne jeden Anlass, zum Beispiel heute Morgen bei strahlendem Wetter zu Dir, er sucht Dich heim, bis Du den Ohrwurm wieder anwerfen kannst, auf der Suche nach Erleichterung und Entspannung.
Es ist fast wie ein Organismus voll Orgasmus. Bzw. Ohrgasmus. #Definitionsversuche
Maybe I’m wrong…♪♫♪
, und eventuell bin ich auch eher so der König von Scheißegalien
(Ich widme diesen Artikel meiner Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook. Alle meine Leser bitte ich um Entschuldigung. Es sind doch nur meine Gedanken.)
Komm, wir tanzen zusammen auf den Straßen
Mit Blumen in den Haar’n und Sonne im Gesicht
Alle Bomben, Panzer und Despoten
Und Afd-Idioten, mein Herz kriegt ihr nicht
Würden Kinder diese Welt regier’n
Müsste keiner hungern oder frier’n
Schon meine Kleinen hab’n ’ne größere Vision
Würden wir mit unsern Herzen seh’n
Uns nicht nur um uns selber dreh’n
Dann säße nicht der Falsche aufm Thron
Was hat uns so ruiniert? Das Hirn so glatt poliert
Dass uns nichts mehr berührt? Was ist mit uns passiert?
Wo ist denn nur die Liebe, Liebe, Liebe?
Ein großes Spaßkonzil: Andrea Nahles feiert und tanzt wie ein Derwisch auf dem sozialdemokratischen Opernball der Gefühle. In Berlin macht die Sängerin Sarah Connor mächtig Eindruck und imprägniert Männer über 50 wie mich plötzlich mit der Tiefe ihrer Lyrics. Die Frau wird immer schöner und bedeutender. Chapeau. Sehenswert eine Talkshow dieser Tage mit Sarah Connor auf YouTube hier oben, gleich zu Anfang dieser Sendung. Oder sagen etwa jene, die Sarah besingt, ach nö, das kann mich auch nicht mehr berührn. Genau davon singt Sarah Connor ja: Vom Verlust von Erdung und gesundem Menschenverstand. Ja, leider.
Tante Käthe auf dem Lande hat eine Katze, schwarzweiß.
Da hinten steht ein alter Rollercoaster, so eine Art Gilb vom früheren Reisefrust.
Davor steht Ron Spielman, Fender Telecaster, Bj. 1961, nur ein Jahr älter als die richtig geilen Typen. Zwinker.
Sweet Songs for the Dyin‘ – Dyermaker, let us approve, wie die Wahlen morgen ausgehen? Mach’s wie Mob Barley & The Wählers: On The Fields Of Barley. #Vote – Frag Sting. Schlaue Menschen wählen.
Ich seh noch die traurigen
Bilder einer dunklen Nacht
Im Lauftext steht der Name
Meiner Heimatstadt
Ich vergess nicht, wo ich herkomm
Vergess nicht, wo ich herkomm
Ich kenn dich, ich kenn dich gut
Mein Osten, mein Osten
Versteh zum Teil auch deine Wut
Mein Osten, mein Osten
Aufgeben nicht deine Art
Und nicht komplett im Arsch
Mein Osten
Risse gehen durch Familien
Und ein Riss geht auch durch mich
Denn ich weiß, mit Mittelfingern
Lösen wir dieses Problem hier nicht
Werden reden müssen, streiten
Um Kompromisse ringen müssen und so weiter
Aber was nicht hilft, sind wir uns da einig
Ideen von 1933
Vergiss nie, wo du herkommst
Vergiss nie, wo du herkommst
Ich kenn dich, ich kenn dich gut
Mein Osten, mein Osten
An deiner Schönheit kratzt die Wut
Mein Osten, mein Osten
Aufgeben nicht deine Art
Und nicht komplett im Arsch
Mein Osten
Meine Wurzeln, mein Revier
Mein Osten, mein Osten
Hab Bescheidenheit von dir
Mein Osten, ich steh zu dir
Ich vergess nicht, wo ich herkomm
Vergess nicht, wo ich herkomm
Ich vergess nicht, wo ich herkomm
Vergess nicht
Ich kenn doch dein‘ freundlichen Blick
Mein Osten, mein Osten
Ruppig, herzlich, wie du bist
Mein Osten, mein Osten
Wir kriegen irgendwas hin
Dass deine Ängste nicht gewinnen
Mein Osten
Die dunkle Seite des Mondes ist nicht silbern. Sie haben jetzt lange keine Single mehr veröffentlicht. Sie gebar ein Klößchen, hieß es scherzenshalber. Sie, die Stefanie, nicht die Scherzinger. „Mein Osten“, singt Silbermond aus Bautzen und gibt seinen Senf hinzu. Ich habe nichts hinzuzufügen.
Berlin, Du alte Schlampe – #Redensartenindex #TTT #Tulipstagram
Kalle Kalkowski – Neukölln, Du alte Hure
Die Musik derjenigen Musiker, die aus einer bestimmten zeitgeschichtlich einzuordnenden Zeit Anfang der Achtziger im kalten Altbau-Westberlin kommen und heute noch leben, also ausnahmsweise, die klingt häufig ähnlich. Man hört eine gewisse Metaphorik heraus. Die Wortwahl, Motive, verwendete Stilcluster: Alles wohlbekannt und gleich so wärmend: Aha, da isses wieder, das alte Westberlin. Ich liebte es. Ich liebe es.
Aus dieser Zeit kommt der nachdrücklichste und ungewöhnlichste Neuköllner Malermeister Kalle Kalkowski, dessen Auftritt ich immer mochte. Der gefühlt schon immer Musiker war. Mit meinem Freund Eddie Heidner (RIP) haben wir damals, ich erinnere ca. 1984, auf dem noch bracheleeren Moritzplatz in Kreuzberg Open-Hair-Konzerte der Langhaarigen veranstaltet und da war Kalle Kalkowski dabei und falls ich mich da nicht falsch erinnere, saß am Schlagzeug Ronnie Bosien (RIP). Oder war es Anja Kießling? Pofff: Anja hatte so einen unglaublichen Bumms. Ich werde sie mal fragen. Überhaupt hat offenbar bereits das Sterben teils eingesetzt. Ich find es bitterst. Neulich verwickelte ich jemand ins Gespräch übers neue Neukölln: Wie entwickelt sich eigentlich Neukölln? Wohin driftet es? Das gentrifizierte Neukölln: Ich mag das auch als Wort nicht. Und bekam Widerspruch, das wäre da nicht Fakt. Find ich nicht. Ich glaube, Neukölln ist inzwischen hip, noch hipper geworden als Hopp. Gangstas: Wie denkt Ihr darüber?
Der Alltag schleift den Menschen kerzengerade: Kalle Kalkowski hat immer nur Musik gemacht und lässt sich übers Kopfsteinpflaster schleifen. Machte bis heute Musik. Ich habe aktuell gar nicht nachgesehen. Ich hoffe, es geht ihm gut. Dies Video hier habe ich seit Jahren nicht vergessen, aber offenbar vergessen, hier als Lied des Tages vorzustellen. Ich finde es bedeutend.
Danke, Kalle. Falls Du noch Musik machst: Bleibt wie Du bist.
Ich widme diesen Artikel meinem 2019 verstorbenen Freund Edmund „Eddie“ Heidner und sende Eddie alle meinen guten Gedanken und meine Liebe hinterher. Ruhe in Frieden.
Rechercheideen
Edmund Heidner und Radio Wedding hier suchen
Kalle Kalkowski hier suchen
Versuche die Jahre zu verdrängen,
denke an die Angst, die Ich lange Zeit hatte.
Wenn es jemand hören sollte,
dann hört auf die Angst, die verschwunden ist.
Erdrückt von den Wünschen meines Vaters,
hoffe ich auf die Umarmung meiner Mutter,
die früher oder später zu mir kommt.
Versuche die Jahre zu verdrängen,
eine Gelegenheit für mich, um vor all dem zu flüchten was ich kenne.
Versuche die Tränen zu unterdrücken,
denn es ist nichts daraus geworden.
Ich habe all meine Tränen verschwendet,
habe all meine Jahre verschwendet.
Es gab nie eine Chance gut zu werden,
nichts könnte es jemals.
Das Lied ist schon etwas älter. Worum es mir im Kern geht, steht in den Lyrics: Die Jahre aufzuhalten. Denn im Kopf kann ich einfach nicht älter werdend denken. Jedenfalls ist mir der Gedanke nicht vertraut. Der traut sich was. Richtig. Es ist auch egal.
Ich wünsche den Lesern dieser Website ein schönes Wochenende.
Am 26.04.2019 veröffentlicht
Director: Jörn Heitmann Production
Company: Katapult #Rammstein #RammsteinRadio
Rammsteinradio: Sie reden von Rhythmus und von Provokation. Ich such mir meinen Sender raus und spiel mit 100 Phon Radio. (Spliff, „Radio“, 1985 – Schwarz und Weiß)
Brain Salad Surgery meshupped with Alfred E. Neumann #ELP #MadMagazin
Una chitarra e un‘ armonica (Ansbach/Migliacci) – Nina Ernst
Am 08.04.2019 veröffentlicht
Nina Ernst (vocals), Chester Lukas Harlan (guitars), Andreas Weiser (percussions)
Composed and written by Ansbach and Franco Migliacci
Pproduced by Andreas Weiser at Weiserarts Studio Berlin
Photo by Chester Lukas Harlan
Alter: „Produzier misch net.“ So – jetzt aber Südamerika.
Bisserl Italogitarristo.
Bisserl Berlina! Es ist Ernst. Nina.
Und Mr. Weiser. Doin‘ da percussione, il percussionista.
Irgendwas in Richtung Bossa Nova, so vong Wippfaktor her. Wunderbar Schunkel dans le Dunkel, c’est blemm blemm…oder was singt sie da?
Berliner Wohnadresse: Walter Kollo, Berlin-Schöneberg (aufs Bild klicken)
Spencer Davis von der Spencer Davis Group hatte den Wunsch, einen deutschsprachigen Song aufnehmen zu wollen, da er in Berlin studiert hatte. Dieser Hilferuf wurde von ca. 5000 Bravo Lesern unterstützt und so wurde dann der Titel „Det war in Schöneberg“ 1966 eingespielt und erschien im Januar 1967. Der Song sticht ganz und gar aus der musikalischen Richtung, aber die Rückseite „Stevies Groove“, ein Instrumentalstück, mit dem jungen Steve Winwood an der Hammondorgel, zeigt, dass musikalisches Potenzial in den sehr jungen Musikern steckte.
Tommy T. Tulip durchstreifte die Gegend in der Art eines Stadtguerilleros. Companheros: Das war ein Erlebnis, das haben wir auch erlebt und parlieren hier nicht vom Hören sagen.
Viele Öre, viel Geschirre, Aschingers am Zoo servierte Erbswurstsuppe und Babylon Berlin war überhaupt noch nicht im Kasten. Apropos Kasten: Wir sind hier nicht Indien. Walter Kollo aber ging in die Geschichte ein. U.a. auch in diese hier. Mein Reden: Die Männer sind alle Verbrecher.
Schwarze Tulpe – The black tulip. To The Honor of…
Sie ist eine heiße Puppe,
er isst gern Kartoffelsuppe.
Sie hat ne E und Spritzbesteck,
Er hat Tee und Spritzgebäck.
Sie hat eine Stahlmatratze,
Er hat ne Keramikkatze.
Söhne, es liegt nicht in der Absicht von Vätern, Euch zu verletzen.
Sie selbst sind es, die Väter, die ihre Gefühle allzu schnell versetzen. Gegen zu wenig Zeit, zu wenig Tiefe, zu wenig Sorgfalt im Hier und Jetzt.
Vielleicht ist das der Unterschied für den späten Vater. So wie John Lennon es mehrfach erklärt hat: Was er Julian nicht geben konnte, bekam Sean doppelt, dreifach, verflixt, aber zugenäht. Dann wurde John erschossen, so früh, das Sean ohne ihn aufwachsen musste. Aber das Gottvertrauen gab John ihm noch mit. Er wusste und er weiß sowieso auch heute noch: Ich habe einen Vater.
Später wird die Sache mit dem Vater und dem Sohn schon schwieriger. Ab der Pubertät läuft vieles regelrecht unaufhaltsam los.
Was dann noch kommt, muss nicht immer bestens sein. Brumm Brumm: Das ist ein anderes Achtel Lorbärblatt. Dieser Song hier, der Song von Stefan Krähe über seinen Sohn Paul, ist wirklich bestens. Richtig klare Worte sind gerade und können nicht verletzen. Sie sind eine Offenbarung. Ganz ehrlich. Wie schön, wie intensiv. Toll.
In Demut. Vielleicht ist Paul später mal stolz, wenn er dieses Lied nochmal hört.
Ick sitze da und esse Klops, uff eenmal kloppt’s. Ick sitze, staune, wundre mir, uff eenmal is se uff, die Tür! Nanu, denk‘ ick, ick denk‘: Nanu, jetzt is se uff, erst war se zu! Ick jehe raus und kieke, und wer steht draußen? … Icke! Wer pfeift im letzten Loch Und steht am Ende doch, noch Wer klappert durch das Land Hat sich den Verstand mit Chilli weggebrannt Wer hat an seiner Tür, den Öffner für´n Bier Icke, Icke, Icke, Icke Wen willst du mal nackig sehn Und ist er auch dann noch so kleen Wer Ist´n alter Hut Riecht verboten jut, auch wenn er stinken tut Wem tun die Augen weh Bei Sonne im Café Mensch wo ist denn die Sonnenbrille schon wieder hin Wer kann nich´ richtig sing´ Geht zum Casting hin …..Na icke nich! Icke … ist total genial Icke … ist die erste Wahl Icke … ist´n Super-Typ Icke … alle haben Icke lieb Wer hat auf dem Radar Schon die nächste Bar Icke …
Zu Asche, zu Staub: Kampflos (aus „Wutfänger), 2016 – Official Video
Man muss dazu sagen, dass wir in den vergangenen zwölf Jahren vor allen Dingen eine glückliche Zeit mit Anna hatten. Wir haben voneinander profitiert, sind aneinander gewachsen, haben gemeinsam tolle Alben gemacht. Es war eine wichtige Zeit für uns, ein wichtiges Kapitel unserer Bandgeschichte. Das alles ist nun in den letzten Tagen öffentlich teilweise falsch und ungerecht dargestellt und in den Schmutz gezogen worden. So haben wir es jedenfalls empfunden. (Uwe Hassbecker)
An Uwe Hassbecker (auch Haßbecker) muss man mögen. Er ist ein leiser, bewusst gebliebener, immer etwas nachdenklicher, auf jeden Fall sehr meditativer Musiker im Dienste seines Herrn, guter Musik. Alles was davon ablenkt, ist ihm suspekt. Vermutlich. Die schreibenden Kanaillen denken sich immer so Sachen aus. Ich wohl auch. Das speist sich aus jahrelanger, lautloser Beobachtung und ist mein Fazit. Vielleicht ist der noch zu spürende Größtverlust seines Lebens Schuld an allem: Sängerin Tamara Danz starb im kampflosen Hinnehmen tödlicher Krebskrankheit an der Berliner Charité. Da ist noch alles rot, bei vielen: Hingebungsvoll ist die Liebe, Liebe und lange nichts und dann auch nichts als nur Liebe, Liebe, Liebe.
Uwe sagt wenig bis gar nichts, was er nicht genau so meint. Um so mehr lässt ein Interview aufhorchen, das Silly jetzt der Mitteldeutschen Zeitung gegeben hat. Und ja, für viele Silly-Fans ist die Trennung ein zu tiefer Einschnitt ins noch rote, waidwunde Fleisch der Verletzung. Es ist bekanntlich das Gegenteil von tot. Schluss mit wilden Spekulationen über Mathilde oder Flesh for Fantasy.
Anna Loos ist ganz sicher eine ebenso starke Persönlichkeit, nur ein bisschen anders herum. Alpha und Alpha? Ach Mensch, es ist traurig, aber der Respekt gebietet es, die eingeschlagenen Wege nun zu akzeptieren. Es ist unabänderlich. Der Weihnachts-Supergau 2018 für Silly-Fans ist wahr geworden. Überall liegt gedachtes Blut herum. Alles rot.
Lasst es ruhen, Silly. Da kann noch was gehen. Sagt nicht Ja. Sagt nur, was man auch fühlen kann.
Ach noch was: Werner Karma, danke. Danke für die vielen großartigsten Texte aller Zeiten, die Du dieser Band anheim gestellt hast. Sie sind, wie Du heißt: Guter, allerbester Karma-Schinken. Lustgetrocknet. Fuck.