Zöllners Blinde Passagiere – Du bist nicht der Krieg
Da gab es dieses flaue Gefühl im Magen. In meiner Kindheit und Jugend. In der Schule, in der Lehrzeit, bei der Armee. Die autoritären Deutungshoheiten waren mir unheimlich. Wo ich doch selber so unsicher bin. Getrieben von inneren Überzeugungen und daraus herrührenden Schuldgefühlen. Vielleicht muss ich zwanghaft die Behauptung der einen Wahrheit anzweifeln. Schlimm ist, dass dieses flaue Gefühl zurückgekehrt ist. Es gibt wenige Freunde, mit denen ich mich sicher fühle. Mit ihnen singe ich dieses Lied.
Den Text von Henry-Martin Klemt habe ich bei Facebook entdeckt und gefeiert. Der Song kann als Startschuss für das Freundesprojekt „Blinde Passagiere“ gesehen werden. (Dirk Zöllner, via Youtube)
Steffi Breiting: Gesang
Dirk Zöllner: Gesang, Gitarre
Tobias Hillig: Gitarre, Gesang
André Gensicke: Klavier, Gesang
Text: Henry-Martin Klemt
Musik: Dirk Zöllner
Tonaufnahme und Mix: Jörg Zinke im Showcase Potsdam
Kamera: Johanna Bergmann & Jörg Zinke
Assistenz: Paul Kobelev
Schnitt: Jörg Zinke
Du bist nicht der Krieg
Mensch, du darfst jetzt schweigen
Musst nicht Flagge zeigen
Nicht Partei ergreifen
Du musst dich nicht versteifen
Du bist nicht der Krieg
Du bist nur sein Fressen
Wenn er dich verdaut hat
Wird er dich vergessen
Mensch, du musst nicht glauben
Den Gesang der Tauben
Nicht im Bild der Blinden
Eine Wahrheit finden
Ihr seid nicht der Krieg
Ihr seid nur sein Fressen
Wenn er euch verdaut hat
Wird er euch vergessen
9 Years – The New Atlantic Project (Uwe Fahrenkrog-Petersen, Marian Gold)
9 Years (feat. Marian Gold) – Via YouTube
9 Years (feat. Marian Gold) · NEW ATLANTIS PROJECT · Marian Gold · Uwe Fahrenkrog-Petersen · Uwe Fahrenkrog-Petersen · Uwe Fahrenkrog-Petersen · Uwe Fahrenkrog-Petersen ℗ 99 Dreams Musikverlagsgesellchaft mbH – Released on: 2021-09-17
Wenn eins nicht durch schlichte Schönheit zu überbieten ist, dann sind es drängende Menschheitsfragen der Welt. Ob wir noch 20 Jahre Zeit haben, die Welt zu retten oder neun, ist eine drängende Menschheitsfrage. Seit vielen Generationen arbeiten sich Menschen an der Frage ab, ob der Atomkrieg nicht sowieso kommt. Für viele war diese Frage in den Achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine wichtige sich zu entscheiden, niemals Kinder in eine Welt wie diese zu setzen. Die Frage war von ausschlaggebender Bedeutung. Am Ende man hat man doch welche in die Welt gesetzt. Schließlich brach sogar ein Eiserner Vorhang in sich zusammen. Das ließ hoffen: Ganz wahnsinnig wäre schließlich niemand.
2021 hören wir derartige Entscheidungen junger Menschen allerdings wieder. Und zwar von Nachgewachsenen, die heute so alt sind wie wir damals. Diesmal ist es nicht der Weltfrieden, sondern die Welt an und für sich, die ernsthaft in Gefahr ist. Es ist also vielleicht noch schlimmer, diesmal. Die Welt ist in ihrer Gesundheit nicht nur bedroht, sondern bereits angeschlagen. Deswegen ist heute wieder so ein Friday for Future. Der allerdings wird mutmaßlich nicht ausreichen.
Aus all diesen drängenden Fragen des menschlichen Existenzialismus – To Be Or Not To Be – leiten zwei Musiker musikalisch-textlich ab, was sie als Titel 9 Years nennen. Das ist die Galgenfrist. Als seien jetzt viele aufgewacht, werden noch Notfristen genannt, danach ist es vorbei: Uwe Fahrenkrog-Petersen, Keyboarder, Komponist, hat kein neues Thema angefasst. Schon als 99 Luftballons auf Basis eines Rolling-Stones-Konzerts in der Berliner Waldbühne entstand (Text: Carlo Karges), ließ Fahrenkrog-Petersen Träume fliegen und Nena und ihre gleichnamige Band ließ Hoffnung, Argwohn und kritische Distanz um die Welt fliegen. Sogar in Japan und den Vereinigten Emiraten von Amerika. Ein Aphorismus auch, dem beileibe nichts Negatives anhaftet. Aber es war ein Verwechslungsszenario, Kriegsminister ließen die Welt in Trümmern liegen. Apokalyptischer und eindringlicher fand kaum jemand zutreffender Worte für jene Welt der Düsenflieger.
Marian Gold war mal sehr Big In Japan und ist heute noch für immer jung. Die Russen sehen ihn auch heute noch sehr sehr gern und wenn einer jener Popsongs seiner Band Alphaville im Radio läuft, fühlen sich viele bis heute jung. It sounds like A Melody. Irgendwie ist er ein ganz anderer Frank Sinatra: The Voice. Ein Goldkehlchen, das Wort ist Scheiße. Fakt ist, wenn Marian singt, erkennt man seine Voicings unter Tausenden und es hat immer einen smoothen, hereinfließenden Charakter.
Das Lied des Tages 9 Years auf blackbirds.tv trifft den Berichterstatter mitten ins Herz. Da ist sie wieder: Marians Stimme, die so unvergleichlich sehnsuchtsvoll und wichtig klingt. Fahrenkrog-Petersen, uns Uwe, und Marian, das Goldkehlchen.
9 Jahre haben wir noch Zeit: Nun rammt die Außerparlamentarische Jugend einen Nagel in die parlamentarische Opposition von zaudernden Berufspolitikern mit einem äußerst nervigen Wenn und Aber. Die Jugend sagt wie wir es so, wie viele es empfinden. Sie ist heute 16 Jahre alt und in 16 Jahren ist nichts passiert. Aber es wurde lamentiert, es wurden Kongresse abgehalten, Protokolle unterschrieben und hinterher aufgekündigt. Amerika hat einen Donald Trump hinter sich und in Südamerika werden Ureinwohner aus Wäldern verjagt und wer sich wehrt, wird gelyncht oder einfach abgefackelt für Palmzuckerplantagen. Es müssen lange Nägel sein, mit denen wir Politiker festnageln: Nine Inch Nails gegen ein unverantwortliches Weltidiotentum.
Seid demütig. Seid dankbar für Gottes Schöpfung. Es ist schon fast zu spät. Seid wehrhaft. Bleibt wehrhaft.
F.W.O.T. – Favourite Waste Of Time (Official Music Video)
F.W.O.T. – Favourite Waste Of Time by L_TASHINA
Lemon drops. cherry pie
Your lips look so sweet please let me try
Please let me taste you
Flask of whisky tied to your thigh
My heart is pounding
My throat is dry – My throat is dry
Should I surrender
Or should I fight
You´re so uplifting
I´m only drifting
Sent from heaven?
Arose from hell?
Where you came from
I can not tell – I can not tell
You freakin love of mine
You’re my favourite waste of time
Our love feels like a rocket ride
You’ll be my baby by my side
Don’t sweat it, Babe
But if you do let´s sweat it out together
Lean back and feel the leather
Let’s buckle up drive down the slippery road
To where the sweet river flows, anything goes
Kiss my rose
You freakin love of mine …
You freakin love of mine
You’re my favourite waste of time
Our love feels like a rocket ride
You’ll be my baby by my side
STARRING:
Laura Tashina as Mechanic
Young-Shin Kim as Miss Pierce
René Hofschneider as Garage Owner
THE BAND:
Vocals: L_TASHINA
Drums: Alex Hoetzinger
Guitar: Freddy Hau
Base Guitar: Dirk Schmigotzki
Video production and Edit by Alexander Hoetzinger and L_T @ sound & song Studio Berlin
Music produced and mixed by Alexander Hoetzinger @ sound & song Studio Berlin
mastered by Alex Klier @LXK Studio, Munich
Instruments played and recorded by Alexander Hoetzinger
Robert Gläser – „Lebenssinfonie“ – (Offizielles Video)
„Lebenssinfonie“ von Robert Gläser
Stream & Download:
https://www.robertglaeser.de
„Lebenssinfonie“. Das neue Werk von Robert Gläser – Metapher für ein menschliches Leben. Unser Leben. Sei es kurz oder lang. Voller Harmonien oder dissonant. Sei es Glaube, Liebe, Hoffnung. Oder ein Desaster. „Lebenssinfonie“ setzt mit Pauken und Trompeten Bolero-Akzente. Das schlichte Video enthüllt von Sekunde zu Sekunde mehr die Unberechenbarkeit, Tragik und Melancholie unserer Tage. Die nicht zu Jahren der Verzagt- und Ungewissheit werden sollen. Wir sehen Robert Gläsers Gesicht. Blick und Stimme intensiv. Eine Ballade. Eine zeitgeistige Bestandsaufnahme. Ein Song, der Fragen stellt, der nicht mehr loslässt. Hören und sehen! Jetzt ist das Leben… – Label: Meisel Music
Piano Piano
Lebenssinfonie handelt von Menschen gesetzten
eigenen und aufgezwungenen Grenzen.
Blicke, Schritte, Straßen,
Träume, Zäune, Grenzen, Menschen, hohle Gassen:
Knäuel im Gewimmel
äußerer Umstände und Einflüsse.
Leben ist Mangelhaft im Überfluss
von Signalen, Eingebungen und Maximen,
immer am Stacheldraht entlang.
Zeit verstreicht und im Nu ist sie dahin:
Verschwende sie nicht. Lebe. Liebe. Existiere.
Verschwende nicht Zeit, interpretiere:
Lass Dich nicht anfassen.
Lass Dich berühren. Berühre.
Ein großer Tusch, was bleibt?
Kleines, großes Lied der Lebenszeit.
So isses. Isses!
#jandelay #intro #ewf
Jan Delay – Intro (Official Video)
Videocredits:
Produktion: mookwe GmbH
Director: David Aufdembrinke
Director of Photography: Felix Storp
Exec. Producer: Oliver Krupp
Styling: Ulrike Schlüter
Make Up: Milla De Wet
Assistant Producer: Sonja Collison
Production Assistant: David Czarnetzki
1. AC: Matthias Metzger
Gaffer: Stefan Rentel
Post Production: Paul’s Boutique
Post Producer: Felix Paul
Editing: Moritz Krist
Cartoon: Lars Paukstat
Illustrations: Henning Weskamp
Animation & Roto by: Flo Tiphine, Da.Vin, Moritz Krist
Colorgrading by: Kaeptn Post
Thanks to: Groove City, Viva La Bernie, Herr Von Eden
Der König der ernstzunehmenden Wortspiele schickt das Album von Erde, Wind und vom Feiern verspätet in die Öffentlichkeitswirksamkeit?
Oder doch nicht? Nach der Rockplatte, auf die keiner Bock hatte, kommt Jan Delay im Mai 2021 mit einem neuen Album wieder ganz groß raus.
Im Begleittross sind wieder die Kinder von Bahnhof Soul. Wir bleiben gespannt.
Jan Delay war immer am besten als König der Genreübergreifenden und live hat er extrem gepunktet, indem er mit Disco No.1 tourte und Hallen, Arenen und Stadien füllte.
Doch Obacht: Irgendwie wirds kommen, irgendwo wirds live gespielt werden, aber hoffentlich Irgendwann.
Dann fängt für mich die Zukunft an.
Icon #TagesliedTheo Kojak #EinsatzinManhattan #TheoKojak #TTT #TulipastagramGitarre in grün (ani/gif)
Fascinating – Loomis Connel Green
Written by Loomis Green
dedicated to the love of a lifetime
Detective Tommy T. Tulip sagt immer stets die Wahrheit (Truelip) und war unterwegs in Spreeathen, am Fluss („I Live By The River“ – The Clash), Einsatz in Spreehattan Sprayhattan. Lieutenant Theo Kojak beschrieb den Einsatz: „Faszinierend.“ – Oder wie Youngsters heute sagen: „LOL“. Während wir antworten: „ROTFL.“ Nun zu etwas ganz anderem.
Fascinating lautet der Titel eines Lockdown-Songs des Gitarristen Loomis Connel Green (USA, lebt in Berlin). Früher hatte Loomis eine Band namens Yulara. Heutzutage tritt Loomis in großen Hallen und Freiluftarenen auf, wenn nicht Missus „C“ wütet, Corona hat die Veranstaltungsbranche im Griff. Wenn nicht, ist Jan Delay sein Hauptaugendings: „Oh, Johnny, nimm doch die Pfeife aus dem Mund, Johnny.“ Er gehört zu den Kindern vom Bahnhof Soul: Disko No. 1 heißt die profunde Stadion-Begleitband, der -nur nebenbei bemerkt- einer der versiertesten, pfiffigsten und geistreichsten Schlagzeuger Deutschlands, Jost Nickel (Hamburg), angehört. A toast, Jost.
Momentan hat Loomis den Bläser- gegen Kaffeesatz eingetauscht und widmet der Liebe seines Lebens „Fascinating“ – und richtig: Das groovt wie Hölle.
Was will man von einem Mann wie Loomis erwarten? Hölle? Hölle, Hölle, Hölle. – Er hat den Move Groove. Wenn ich mal groß bin, will ich auch diese Halskette. Love.
Theo Kojak #EinsatzinManhattan #TheoKojak #TTT #Tulipastagram
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► BEATSTEAKS IM WEB
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In Erinnerung an einer der größten Nichtsängerinnen Deutschlands und der Welt. Wobei um das wörtlich richtig wiederzugeben, Ella Fitzgerald das wie folgt formulierte: „The greatest Singer without a Voice“.
Geil. Genau so machen wirs. Mit den Beatsteaks. Viel Spaß.
Das Tageslied auf blackbirds.tv: Von nun an ging´s bergab.
Aus gegebenem Anlass. Für Hildegard Knef soll´s schwarze Tulpen regnen. Love You 4ever.
Bobo in White Wooden Houses – The Way of Love
Film by Jarek Raczek
Production Assistance: Flora Camille Jung
Recorded live in December 2020
Track mastered by Zafer Kurus
Lyrics: Hohelied der Liebe /Corinthians 13
Music by Bobo
The Way of Love
If I speak in the tongues of men and of angels, but have not love, I am a noisy gong or a clanging cymbal.
Stay up to date and follow VILLFORTH on her journey:
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Janine Villforth tut, was sie macht, offenbar sehr gern und gehört für uns zu den absoluten Ausnahmetalenten guter, einprägsamer Popmusik in Berlin, die oft schöne, berührende Texte enthält. Wie Villforth Musik anrührt und zu Ende bringt, was zu tun ist, findet bereits in den ersten Momenten ihrer Beats und Melodien keinen Ausschalter mehr.
Man kann ihre Musik anmachen und dann macht sie uns an, ihre Musik. Wunderbar, weiter so.
Wir bleiben wohl gewogen, aber auch gespannt. Folgt den oben gezeigten Links. Man kann diesen Beitrag auch einen Tagestipp nennen.
Icon #TagesliedLindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)
NICHT MEIN TAG
es ist immer wieder schön zu sehn
dass selbst die doofen tage irgendwann zu ende gehn
denn das war heute, mit verlaub gesagt,
wirklich nicht mein bester tag.
das telefon klingelte um halb sieben
ich bin natürlich noch im bett geblieben
zwei stunden später klopft es an der tür
und ein gerichtsvollzieher steht vor mir
der hund sprang pflichtbewusst vom hundekissen
und hat genussvoll ins gerichtsvollzieherbein gebissen
es tut mir leid, der typ hat´s überlebt
und mir ´nen kuckuck auf den hund geklebt
um 11 kam post, ich hatte schon so böse ahnungen
denn außer werbung, 13 allerlezzte mahnungen
ein böses strafmandat für viel zu schnelle raserei
300€ und 4 punkte waren auch dabei
ich ging dann erstmal, um mich reinzuwaschen
um etwas feuchtigkeit an den gestressten kopf zu lassen
doch für die dusche war es längst zu spät
die hatten mir das warme wasser abgedreht
dann kam ne mail von meiner bank, „sie sind so in den miesen
wir haben 17 überweisungen zurückgewiesen
ihr girokonto ist schon lang die reinste trauerfeier
über ihrem kopf, da schweben insolvente pleitegeier“
ich beschloss dann, mich mal wieder kräftig zu besaufen
und mir vom lezzten geld nen wirklich guten wein zu kaufen
doch das desaster nahm dann seinen lau
die hatten mir den ohne alkohol verkauft
es ist immer wieder schön zu sehn
dass selbst die doofen tage irgendwann zu ende gehn
denn das war heute, mit verlaub gesagt,
wirklich nicht mein bester tag.
Text und Musik: Frizz Feick, Reetpoet, Insel der Glückseligen Pellworm
Das Video zur Situation von Plückhahn & Vogel
Musik & Text: Dietrich Plückhahn
Tonaufnahme: Tonmacherei, Martin Anding (www.tonmacherei.de)
Videoaufnahme & Schnitt: Daniel Vogel
Gastauftritt: Andi Bühler
Alle weiteren Infos über Plückhahn & Vogel findet ihr unter:
www.musik-satire.de
Meine Freundin Abby Rot hat mir gerade dieses Video überspielt, direkt aus Londonberry.
Ich hab es mir schnell angeschaut und zu dieser Website die Systemrelevanz hergestellt, sie bejaht und nun kann hier das Lied des Tages sprießen.
Icon #TagesliedGeh hassen! Komm in Liebe wieder #resocialized #wirsindmehr #TTT #Tulipstagram
Herr Svenson singt Liebeslieder – Sieben Lieben
Kamera und Schnitt: Tobi Schneider
Regie: Angelino Wagener
Assistenz: Klara Steinke
Maske: Anja Landwehr
Pianistin/Video: Victoria Semel
Vielen Dank an Tom Heise und Lennart Larkin von der Lagerhalle Osnabrück und den Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück für die Unterstützung bei diesem Projekt.
Musik: Herr Svenson, Text: Wolfgang Niemeyer, Piano: Andreas Müller
Ich sag nur „Sieben“.
Herr Svenson ist ein Mann, der in Abgeschiedenheit gut gedeiht. Viele Jahre lang lebte der eingefleischte Musiker in einem behaglichen Iglu in der Arktis, mit zwei Katzen und einem Bernhardiner als einzige Gesellschaft.
Aber dann kam der Klimawandel. Das Iglu begann zu schmelzen, und Herr Svenson schaffte es gerade noch, seine 40 Gitarren vor dem Wasser zu retten, das von der Decke tropfte. Aber die Bude war hin.
Schweren Herzens zog er zurück nach Osnabrück, Germany. Pech für ihn, aber großes Glück für die Musikfans. Denn in der eisigen Isolation sind Songs entstanden – eigentlich nur Eigenbedarf, aber da er schon mal da ist, teilt er sie mit uns. Danke, Herr Svenson!
Maria, Maria….erinnerte Carlos Santana einstmals an die Westside-Story. Insofern ist die Geschichte verbrieft.
Ron Spielman (g/voc) erinnert Maria, Maria an die Tapas und den Wein, aber auch an seinen im französisch unfreiwilligen Exil gefangenen Bassisten Gérard Batrya, der gerade nicht weg kommt, um nach Berlin zu eilen und mit seinen Lieblingsmusikern Andreas Hommelsheim, Ron Spielman und Lutz Halfter zu tun, was ein Bassist tun muss. B3, das ist ein Quartett ohne den Vierten im Bunde, derzeit, es sind nun einmal ganz andere Zeiten.
Das Tageslied Maria, Maria heute auf blackbirds.tv: Das #Tageslied
Icon #TagesliedLied gut kommt von #Liedgut #TTT #Tulipstagram (Foto: Sala Thai, Potsdam, Juni 20)
Folks: This is the DNA of dancing! And it´s a beautymountain-thing from Hauptstr., where the Groove is. Damn! Bam!
Listen to this song, don´t forget to play it loud, it´s so weird, we are proud: Lied gut kommt von #Liedgut
Der amerikanische Schlagzeuger und Onlinemixer (bekannt aus dem Film „Der Mixxer“) Di Carlo hat Schwester Janis neu geremixed und was ganz anderes draus gemacht. Schwer beeindruckt. Phat Grooves, phat Layers, phat sounds und phat Janis. Gott hab sie selig. Di Carlo war mal der Drummer von Johnny & The Drivers. Doch das war eine andere Zeit.
Und Di Carlo auch. Gut gemacht, hey Man.
Say it isn´t so? This is it.
Heute das #Tageslied auf blackbirds.tv: Move Over – Thank You for the Music.
Icon #TagesliedLied gut kommt von #Liedgut #TTT #Tulipstagram (Foto: Sala Thai, Potsdam, Juni 20)
ISSO – Manfred Maurenbrecher (via YouTube)
Sein Song ist eine Litanei namens ISSO. Eine Bestandsaufnahme zur Zeit.
Die CD INNERES AUSLAND kann direkt bestellt werden über post@maurenbrecher.com, 17 € inkl. Versand.
Maurenbrechers kleiner Laden: https://maurenbrecher.com/produkte/
Damit es weitergeht…
Manfred Maurenbrecher
IBAN DE63100100100148510104
oder
paypal.me/maurenbrecher
Manfred Maurenbrecher fasst 2020 zusammen, wie es wirklich ist.
Im Grunde genommen laufen wir mit ihm gemeinsam eine Treppe runter in den Garten Fatalia.
Nichts ist mehr, wie es mal war. Man macht um alles einen Bogen und schaut sich kaum mehr ins Gesicht.
Gruß von den Kurzzeitphilosophen mit ihrem Endzeitphilosophengrooves.
Everybodies Blues,
Manne Maurenbrecher findet seine Empfindungen, er subsummiert.
Man kann anderer Meinung sein. Der Berichterstatter ist es nicht.
Denn das bin ich.
Danke, Manfred Maurenbrecher. Es isso. Now for something completely different.
Elens neues Album „Blind Über Rot“ hier vorbestellen: https://umg.lnk.to/blindueberrot
Elens YouTube Kanal kostenlos abonnieren: https://bit.ly/ElenYouTube
Folge Elen im Netz unter:
Instagram: https://www.instagram.com/elenofficial/
Facebook: https://www.facebook.com/elenofficial/
Webseite: http://www.elenofficial.com/
Elen hat jahrelang ihren Lebensunterhalt mit Straßenmusik verdient. Viele Berliner haben Elen auf dem Alex erlebt. Nach einem ersten Crowd Funding veröffentlichtem Album aus dem Jahr 2015, erscheint 2020 ihr erstes deutschsprachiges Album „Blind Über Rot“.
Elen singt mit und von ganzem Herzen. Sie besitzt wie keine zweite eine sehr eigene, durchsetzungsfähige Stimme.
Elen steht für „Wahrhaftigkeit“. Eine Eigenschaft, eine Haltung, ein Lebensprinzip. Sie trägt diese Ehrlichkeit in sich – als Person und als Künstlerin in ihren Songs.
(Sagt der Promotext auf YouTube)
Wir haben uns zu Elen schon genügend geäußert. Man mag dieses Video nun als Update hinzufügen, wenn man mag. Wir tun das.
Das Lied des Tages auf blackbirds.tv, in Wirklichkeit ein Konvolut eingängiger, schöner Musik.
Und Kollege Dirk Erchinger am Schlagzeug.
Grüße aus Formosa vom Stangenspargel.
Miles Davis – Kind of Blue
00:00:00 – So What
00:09:12 – Freddie Freeloader
00:18:47 – Blue in Green
00:24:15 – All Blues
00:35:55 – Flamenco Sketches
Wilbur James „Jimmy“ Cobb (* 20. Januar 1929 in Washington, D.C.; † 24. Mai 2020 in New York) war ein amerikanischer Schlagzeuger des Modern Jazz, der für seinen „gradlinigen schnörkellosen Hardbop-Stil“ bekannt war.
Schmerzlich, geht nun der letzte Überlebende von Bord: Kind Of Blue ist nun vollends im Reich der Toten angekommen. Dabei gibt es eigentlich kein besseres Jazzalbum.
Das Lied des Tages ist das komplette Album, dem großen Schlagzeuger Jimmy Cobb gewidmet.
Ruhe in Frieden, Jimmy – Und grüß bitte Miles. Miles smiles. 🙂
With a deep respect.
Der Berichterstatter
Ich hätte diesen Artikel auf www.xdrum.eu veröffentlicht. Technische Gründe ließen mich davon heute Abstand nehmen. Macht nichts.
Danny Dziuk: Der strahlendblaue Himmel dieser Tage (Es wird „Vollbildmodus“ empfohlen, um den Song Würdigung angedeihen zu lassen)
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
was ist es, was damit nicht stimmt?
Während ein unsichtbarer Riese ohne Frage
der Welt den Atem raubt und ihr die Party nimmt
die Wissenschaft, an die wir alle händeringend glauben
sagt im Moment nur: wir sind auch noch nicht so weit
während Verschwörungstheorien wie überreife Trauben
in offne Mäuler fallen, wo sich der Teufel freut!
die einen können sich den Shutdown locker leisten
die andren komm´ aus ihren Schulden kaum noch raus
und die, die sich den Arsch aufreißen für die meisten
zahln ihre Miete auch nicht einfach mit Applaus
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
was ist es, was damit nicht stimmt?
Während ein unsichtbarer Riese ohne Frage
der Welt den Atem raubt und ihr die Party nimmt
die Luft wird wieder saubrer und die Flüsse klarer
als würd die Erde sagen: seht ihr, so geht´s auch!
Und auch die Leute scheinen plötzlich solidarer
während erstaunt ich eine nach der andern rauch
selbst manche Rechtsextreme halten erstmal ihre böse Fresse
auf zu solide Fakten kommen sie nicht klar
das Volk will leben und so steht die sogenannte Lügenpresse
dann plötzlich doch noch als die bessre Info da
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
Und plötzlich geht so vieles unter einen Hut
dass ich mich deshalb gleich vor Freude überschlage
wär aber trotzdem, glaub ich, doch wohl nicht so gut
mit diesem Feind, da gibt´s auch gar nichts zu verhandeln
den scheren weder Marktgesetze noch Kommerz
auch wird der sich nicht plötzlich wundersam verwandeln
und sagen „Sorry, Freunde, war nur´n schlechter Scherz“
der lässt sich weder wegerklärn noch diskutieren
und hält man ihn nicht jederzeit und fest im Blick
und wurschtelt weiter, kann´s nur allzu leicht passieren
und er schlägt hinterrücks und doppelt hart zurück
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
was ist es, was damit nicht stimmt?
Während ein unsichtbarer Riese ohne Frage
der Welt die Masten kappt und mir die Kneipe nimmt
und all die Fehlentscheidungen der letzten Jahre
die man so schmerzhaft offensichtlich grade spürt
wie: ach, Gesundheit war wohl doch eher keine Ware
ob man die später dann auch wirklich revidiert?
und ja, auch ich würd´s ja nur allzu gerne so verstehen
dass sich da wirklich grad was ändert, Herr Kaplan
nur steigt der Goldpreis grad in nie geahnte Höhen
und mancher Banker wettet sogar auf den nächsten schwarzen Schwan
von rigorosen Polizeikontrollen in Neu Dehli
zu Militäreinsätzen in Südafrika
in manchen Townships könn´ die Leute beinah nur noch wählen
zwischen Verhungern oder doppelter Lebensgefahr
da fliegt man Tausende schnell ein aus Osteuropa
zur Spargelernte, sowas hat dann Relevanz
und selbst für elternlose Kinder aus Camp Moria
da reichen die Kapazitäten dann nicht mehr so ganz
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
was ist es, was ein` daran irritiert
derweil ein Riese uns – wie auf ne offne Frage –
diesen moralischen Bankrott vor Augen führt
und ich lieg auf mei´m Balkon und les John Burnside
die Vögel zwitschern durch die Sonne wie nur im April
man könnt an Urlaub denken und an Unbeschwertheit
wär nur die Strasse weiter unten nicht n` Hauch zu still
Danny Dziuk (* 31. August 1956 in Walsum, Kreis Dinslaken, heute Ortsteil von Duisburg) ist ein deutschsprachiger Songschreiber und Musiker. Er lebt seit 1980 vorwiegend in Berlin. Neben Veröffentlichungen unter eigenem Namen existieren bislang sechs Alben unter dem Bandnamen Dziuks Küche. Dziuk verfasste zudem Songs und Chansons für andere Künstler wie Annett Louisan, Stefan Stoppok, Wiglaf Droste und Ulla Meinecke. Als Komponist schreibt Dziuk Filmmusik u. a. für den Münsteraner und Kölner Tatort. (Aus Wikipedia)
Er selbst schreibt darüber:
„Noch n Coronasong? Das ist es, was die Welt jetzt ganz sicher braucht…“ – so dröhnt es natürlich auch mir unüberhörbar durch die Birne. Trotzdem: ich hatte das Ding angefangen und konnte einfach nicht mehr aufhören. „Kann´s ja auch für mich behalten“, so meine Arbeitshypothese. Was soll´s, hier isser.
Vielleicht sollte man das Stück so hören, als wären´s ein paar Tagebuchnotizen von Anfang bis Mitte April, oder auch eine Momentaufnahme verschiedener, oft ambivalenter Stimmungen und tagespolitischer Meldungen oder Zeitungsartikel in diesem Zeitraum, in dem der Text entstand. Ob davon was übrigbleibt? We´ll see.
Den Anstoß lieferte ein Interview mit Alexander Kluge, in dem er den merkwürdigen Satz sagte: „Die Viren koexistieren in diesen Tagen mit einem ähnlich blauen Frühlingshimmel, wie er für den Frühling 1945 charakteristisch war.“ Etwa um dieselbe Zeit hörte ich Dylans 17-Minuten-Predigt „Murder Most Foul“. Und eines Morgens wachte ich auf und dachte an „Spirit of Eden“ von Talk Talk. Und mit diesen 3 Sachen im Gepäck war ich schon mal ziemlich weit…
Wie auch immer: Der Kinderpsychiater Jakob Hein schrieb neulich was über „Bewältigungsmechanismen“ abseits von Wut oder Aggression: So sähe dann halt meine Version davon aus.
Dazu merke ich als Berichterstatter bzw. Leidschaf des Artikels vorsichtig an:
Ganz so häufig passiert es auf dieser Website nicht, dass wir gleich zwei Tageslieder haben. Also Lieder des Tages. Aber man soll die Lieder nehmen, wie sie fallen. Manchmal wie sie ausfallen. Denn nicht jeder Tag birgt zugleich auch einen Song, der er es wert wäre: Einen Gedanken wert, beispielsweise. Der hier mitveröffentlichte Song hat jedoch vieles, und manches davon gleich mehrfach zu bieten. Viel vom Text stimmt mit den Wahrnehmungen des Szene-Berichterstatters (das bin ich) sehr überein, wie wir das Leben in Zeiten der Isolation via Facebook wahrnehmen: Dazu gehören die Polizeikontrollen in Neu Dehli, die ruhig gewordenen rechten, aber nicht freien Radikalen, aber gleichzeitig ist der Himmel immer wieder blau wie nie zuvor. Der Mensch hat lang schon auf ihr rumgehurt: Es tut ihr gut, wenn Mother Earth jetzt kurt.
Das zweite Lied des Tages vom 9. Mai 2020 heißt: Der strahlendblaue Himmel dieser Tage.
Ry Cooder wäre gewiss stolz. Und wir auch: Coole Mucke. Danke Danny!
Icon #TagesliedSchwarze Tulpe – The black tulip. To The Honor of…
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„Heute vor 75 Jahren begannen die Nachkriegskarrieren der Nazis.“ Michael Schroeder, via Facebook, Post – Antwort weiter unten
Der Mund ist aufgegangen. Die goldnen Jahre prangen im Nachkriegsdeutschland wunderbar. – Drum steht nicht auf und schweiget, und aus den Wiesen steiget der Mammon kalt und sonderbar. – Weiter dichten könnte Teile meiner Vorstellungskraft übersteigen. Bei Weitem.
Die gesamte Szenerie ist unheimlich. Ja, verschwörerisch. Während viele auf der Welt gerade Bill und Melinda Gates bezichtigen, sich gegen die Weltbevölkerung zu verschwören, obwohl sie eigentlich am Gegenteil arbeiten, ohne gesetzlich vorgeschriebene Zwangsimpfung, nummeriert diese Website locker vom Hocker ihre Artikel seit Errichtung dieser Website weiter und weiter und weiter. Nr. 1 ist der erste Artikel, Nr. 1933 heute bei weitem nicht der letzte. Die Jahreszahl steht hinter dem „/“ (Slash, Gitarrist von Guns´n´Roses). Ich glaube, früher hieß dies Nummernsystem hinzufügen Paginieren.
Hat nichts mit Paganini zu tun, dem Teufelssaitling und Lichtillluminaten der Geige. Und auch nicht mit Panini. Der Geist hüpft Sprünge jetzt nachzuverfolgen was ich schreib. Ganz bei der Sache bleiben: Verschwörerisch erscheint auf den ersten Klick die fortlaufende Nummer 1933 (Jahreszahl 20 – Hach! Da isses schon wieder.). Kein Zufall, keine Mädchen! Lassen wir Revue passieren: Die Golden Twenties des letzten Jahrhunderts waren gar nicht golden, „Silence is golden“ wurde später gesungen, so Großartige, wie immer behauptet wird, waren die Zwanziger nicht. Sondern verderbt. Am Ende dieser Dekade war Deutschland praktisch fast den Bach runter. Da klapperten die Mühlen an etlichen rauschenden Bächen. Babylon Deutschland, Babylon Berlin, Schrei-Einheiten skandieren auf den Straßen statt Freiheit zu leben, ist es ein Leben, sterben und Leben nehmen. Ein Gemorde. Am Ende muss es so kommen: 1933 ist nur der Anfang vom Ende, und ist „dass man nichts vergisst“ (Lyricauszug Nena, früher). Im Artikel 1933/20 der tulipanischen Mentionsrechtscharta (Das Kartenhaus der Meinungsfreiheit) gibt der Berichterstatter seiner Befriedigung Ausdruck, dass am 8. Mai 1945 alles zu Ende war. Endgültig aus, aus die Maus. Nie wieder so ein verschissenes Deutschland. Wer das heute nicht versteht, gefährdet unsere Erkenntnisse. Was Schlagzeuger rufen hier!
Gestern schrieb Michael Schroeder obige eingangs zitierten Worte auf Facebook. Ich musste kurz nachdenken und antwortete, richtiger wie folgt: „Danke für den etwas zu pauschalen Hinweis. Aber gedenken wir ruhig Fritz Bauer (* 16. Juli 1903 in Stuttgart; † 1. Juli 1968 in Frankfurt am Main) und erinnern wir auch die APO und all ihre auch tiefgehenden Wirkungen im Anschluss an ihre Gründung und die Vorkommnisse um den 2. Juni 1967 – Machen wir es uns nicht zu leicht. Bitte. Danke.“
Das Fazit von Michael Schroeder lässt hoffen: „An jeden aufrechten Kampf und Widerstand gegen die autoritäre Entwicklung erinnern wir zu Recht gern und mit Liebe.“ – Lasst uns alle so schnell wie möglich hier wegkommen: mit dem bedingungslosen Grundwegekommen.
Icon #TagesliedBonjour Tristesse – Guten Tag, guten Tag, ich will mein Leben zurück. #TTT #Tulipstagram
Corona Kurt – Kalkowski
Direkt aus Neukölln:
Kalle Kalkowski fordert „Macht die Kneipen auf, wir sind zum Umtrunk bereit.“
Na, Prost Mahlzeit.
Guten Tag, guten Tag: Ich will mein Leben zurück. – Wir als Helden: Leben ohne #Abfuckprämie – Judith Holofernes wurde benachteiligt. Pardon, benachrichtigt: Die Autorkorrektur. Ihr kennt das. Mad World: Ist das nicht total verrückt? Man verschwendet Tränen, weil es kein Bier gibt derzeit? Tears for Beers? Trost: In Kanada wären es Bären. Die man einander aufbindet.
What went viral? Neukölln? Kneipen öffnen, wir sind zum Getränk nehmen bereit! Oder Los Angeles? Verrückte Welt: Antwortideen sind verlinkt. Nichts wird versprochen. Alles bleibt offen. Am Ende. Nur die Wurst….
Weiterführend
Curt Smith (Tears for Beers) und Tochter finden, es ist eine Mad World
Ich bin Songwriterin, Sängerin und Filmkomponistin aus Berlin und nutze die erzwungene „Corona“-Pause #wirbleibenzuhause, um alte Songs auszugraben , die ich für andere geschrieben habe, jedoch sich noch kein Künstler gefunden hat, um sie zu singen. Songs aus der Schublade sozusagen… Songs, die noch nicht veröffentlicht wurden, die noch „homeless“ sind. Die Musik in den SONGPITCHES ist immer im Demo-Status. Alle Rechte liegen bei mir. Musik, Text, Vocal-Recording, Arrangement & Video: Anna-Marlene Bicking – Wer mich als Künstlerin in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit unterstützen möchte, kann hier meine beiden CDs käuflich erwerben – mein Debüt-Album mit dem Filmorchester Babelsberg z.B. Da ich den Großteil meines Geldes als Livemusikerin verdiene, freue ich mich derzeit besonders über jede verkaufte CD: (Link)
Die Sängerin, Songwriterin und Filmkomponistin Anna-Marlene Bicking aus Berlin veranstaltet jetzt wiederkehrende Onlineevents, die sie Songpitches nennt.
Wir stellen Songpitch Nr. 1, den Song „Me, Myself & I“ vor und verweisen auf Weiterführendes am Ende dieses Kurzartikels. Wir kennen Anna-Marlene aus ihrer regelmäßigen Zusammenarbeit mit der Berliner Band Die Zöllner von Dirk Zöllner. Gucken gern zu, wenn Anna-Marlene uns Audioquietschvergnügen zelebriert. Die Nachbarn hätten`s so gewollt. Wir merken uns als Lehrsatz aber: „Was ich nicht kann auf einer Bühne, das mach ich inna Soundkabine.“ Bekanntlich kann diese Frau auch große Bühnen mühelos beschallen. Corona World lässt unliebsam grüßen, wir bringen ein: „Karamba, karacho“ auf die Künstlerin aus und verweisen das Onlinepublikum auf diesen Ear- & Eyecatch. Matched.
Wir danken für die Musik, Anna-Marlene Bicking. Das hast Du sehr schön gesungen. Me, Myself & I – das #Tageslied auf blackbirds.tv. Have good vibes, Folks.
DIE ZÖLLNER feat. Regy Clasen, Edo Zanki & Xavier Naidoo | Neue Wege
Regy Clasen (eigentlich Regine Clasen; * 26. Juli 1971 in Hamburg; † 28. März 2020 ebenda) war eine deutsche Chanson-, Pop- und Soulsängerin und Liedermacherin. Sie erlag am 28. März 2020 einer langen Erkrankung in Hamburg.
Dass wir als Kunst- und Kulturschaffende für das schöne, richtige streiten und darin aufgehen, ist selbstverständlich. »Wir leben gerade in einer Zeit, in der wieder etwas Wind aufkommt und es im Gebälk des alten Kahnes zu knirschen und zu knacken beginnt. Kommt er jetzt noch mal in Fahrt oder fällt er auseinander? Ich bin auf jeden Fall dabei, ganz egal wo es hingeht. Wie sieht es bei euch aus? Kommt, lasst uns die Segel setzen – es geht um die Liebe!« – Aus dem Buch »Affenzahn« von Dirk Zöllner
Es ist nicht richtig, dass das Leben manchmal ein Arschloch ist. Also es ist schon richtig, also es ist so. Aber richtig ist es nicht.
Auf diese Art und Weise beklagen wir in zutreffendem Umfang den zu früh eintretenden Tod von Regy Clasen, von wegen, Gevatter. Sie erlag einer langen Erkrankung.
Paul Coelan hat gesagt: „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ Tod? Du Mistkerl.
Ruht in Frieden: Edo Zanki †
Regy Clasen †
Garantieren wir – bitte – die Zukunftsträchtigkeit der schönen Künste, auch im Angesicht des Todes von Regy Clasen: Musiker, präsentiert das Gewähr.
Susan Weinert [Rainbow Trio] live @ Weberhaus /Viersen/Germany May 17 2019
Susan Weinert guitar,
Martin Weinert bass,
Sebastian Voltz piano,
performing „Der Baum vor meinem Fenster“ by Susan Weinert
Hurra, hurra, die Seele brennt.
Und Asche zu Staub.
Eine Ausnahmemusikerin ist tot. Wir trauern um Susan Weinert, die gestorben ist.
Susan Weinert (* 24. Juni 1965 in Neunkirchen (Saar), + 02. März 2020) war eine deutsche Jazzgitarristin, Komponistin und Produzentin.
Susan Weinert ging in ihrer Geburtsstadt zur Schule und durchlief im Anschluss eine Ausbildung als Zahnarzthelferin. Nach Erlernen des Gitarrenspiels als Kind und Jugendliche zeichnete sich jedoch bereits in den 1980er-Jahren eine professionelle Laufbahn als Jazz-Musikerin ab. Susan Weinert nahm Unterricht bei den Jazzmusikern David Liebman, Richie Beirach sowie den Gitarristen John Abercrombie und Mike Stern. Außer der musikalischen Prägung durch ihre Lehrer hat sie sich von Gitarristen wie Pat Metheny, Scott Henderson und Allan Holdsworth, aber auch von traditionellen Jazzmusikern wie Charlie Parker, Miles Davis, Wes Montgomery oder Sonny Rollins beeinflussen lassen.
Susan Weinert verstarb überraschend und viel zu früh.
Wir gedenken einer großartigen Musikerin an der Jazzgitarre. 🖤🖤🖤🌷
#Chapeau #CharlieChaplin – Eine Ehrerweisung von blackbirds.tv
An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser. Charlie Chaplin* [16.04.1889 – 25.12.1977]
Matti Klein – River Journey | Official Music Video (HD)
Official Music Video by Matti Klein Soul Trio performing River Journey, taken from the album Soul Trio. Download/Stream the album here: https://geni.us/SoulTrio
Follow me and find my music here: https://geni.us/MattiKlein
Join Matti Klein on Spotify https://spoti.fi/2pC05AZ
-new music, playlists, concert dates and many more.
For contact & live dates please visit: http://www.matti-klein.de
LINE-UP
Matti Klein – wurlitzer, rhodes bass
Lars Zander – tenor sax
André Seidel – drums
PRESS RELEASE
Unheard-of bass clarinet sounds, epic drum solos, warm wurlitzer grooves and a composition featuring a dynamic range from ECM to PROGROCK. This song is the key to the „Soul Trio“.
Take a deep breather from your daily life, dive into these fresh trio sounds, magnified by video wizards Denise van Deesen and Patrice Kienast.
CREDITS
underwater dancing by Jona Jaux
direction by Denise van Deesen (Denise van Deesen Production)
creative direction by Denise van Deesen and Patrice Kienast
cinematography, editing and color grading by Patrice Kienast
location scouting and production design by Denise van Deesen
music composed by Matti Klein
recorded and mixed by Axel Reinemer @ Jazzanova Recording Studio, Berlin
produced by Axel Reinemer & Matti Klein
special thanks to:
Uli Jung
Sascha Steffen and Caroline Kummer
Holger u. Charlotte Schmidt (Kolbatzer Mühle)
Wolfgang Seidel
Cine Plus
Was macht er aufm Darß, was macht er da, der Lars? Mit Matti spielen. Nimm einen tieferen Atemzug. Entspanne Dich vom täglichen Leben, rät uns Matti Klein und gibt uns Tools (Werkzeuge) an die Hand, mit denen es scheinbar problemlos funktioniert. Die Lösung heißt gute Musik. Dabei wird das Leben zunehmend schwieriger, auch es zu ertragen ist alles andere als leicht. Viele sind zu Recht verzweifelt. Überall macht sich jetzt die Perfektionierung von Vorschriften kleinteilig, detailverliebt und bei Verstoß in bestrafungsfähigem Umfang breit. Eine Nachricht verbreitet Hoffnung: Der Europarat hat beschlossen, die Auslieferung von Julian Assange als ernsthafte Gefahr für investigativen Journalismus zu bezeichnen und fordert einstimmig, Assanges Auslieferung zu stoppen. Zu viele Ungereimtheiten: Die Vergewaltigung in Schweden, erstunken und erlogen? Die Schweden sollen manipuliert haben, wird anderenorts berichtet. Die Absicht mit klarem Kopf ausgebreitet: Assange soll für bis zu 175 Jahre ins Gefängnis, unter seiner Führung wurden Dokumente geleakt, die Kriegsverbrechen der Vereinigten Staaten von Amerika belegen. Dies alles sagt nichts aus über die Russen, die Chinesen und andere dunkle Kräfte der Macht, macht bitte nicht diesen Fehler, es ginge hier um Einseitigkeit.
Der orangefarbene Twitterbär (Washington) täte gut daran, mit präsidialen Einflussmöglichkeiten auf Änderung hinzuwirken. Die Wikileaks-Vorgeschichte, an der er nicht beteiligt war, mit einem Schlussstrich zu beendigen. Vereinzelt wird berichtet, Gesandte des Präsidenten hätten in London Verhandlungen mit Assange geführt, um unter Auflagen zu anderen Aspekten seiner Präsidentschaft, die Russland betreffen, die Amnestie des Beschuldigten zu erreichen. Man darf annehmen, dass derartige Kolportagen unerfolgreich sind. Es gehört zu Demokratien in allen Ländern der Welt, dass man laut sagen darf: Dieser Präsident sollte seines Amts enthoben werden oder zurücktreten. Dies alles und noch viel mehr, würden wir erreichen, wenn wir alle König von Deutschland oder anderswo wie in Amerika und dem Rest der Welt wären. Daran müssen wir weiterarbeiten. Dass wir diesen Rang wieder einnehmen oder jetzt das erste Mal für immer und ihn nie wieder hergeben.
Das Lied des Tages auf Blackbirds.tv heißt River Journey. Das Matti Klein Trio mit drei wunderbaren Einzelmusikern gibt uns Hoffnung, dass wir bald Luft zum Atmen haben. Weltweite Tröpfcheninfektionen dürfen uns nicht aufhalten.
Matti Klein, meine Bewunderung für das gelungene Video, eine exzellente Musik voll mit Liebe und Hingabe.
Wir gehen derweil schaukeln für Julian Assange, die Amtsveränderung in Übersee und dass das Dumme, Unerträgliche und uns Lähmende aus unserem Leben fortgeht.
Keine Atempause: Es ist ein tiefer tiefer Atemzug der Geschichte. Doch sie wird gemacht werden.
Mit allem Respekt: Wer anders denkt als ich, darf das. Ich werde weiter dafür streiten. Noch. Denk was Du willst.
Wir lesen uns.
Icon #TagesliedMichael Bund-Band – die Einstürzenden Schulbauten (Aus dem Archiv)
Du gehst mir unter die Haut – Michael Bund
Ich gebe zu, dass ich an diesem Artikel nicht ganz unschuldig bin. Denn ich hab ihn selbst verfasst.
Ich kenne den Berliner Musiker Michael Bund (voc, g., sax, tp, piano, kb.) schon seit vielen vielen Jahren. Vor einigen haben wir gemeinsam auf einem Pausenhof in Berlin (Zehlendorf) zur Ehre eines Schulfestes gespielt, als „Einstürzende Schulbauten“. Auf den Fünfzigsten von Micha spielten wir ein anderes Mal in Berlin (Zehlendorf-Mitte) sehr gern. Unter anderem mit einem der kenntnisreichsten und vielschichtigsten französischen Berliner Musiker, dem Gitarristen Julien Avril-Lovingnenko. Es ist lange her, Freunde. Kein Grund, rührselig zu werden.
Dafür aber vielleicht aus folgendem Grund: Wie ich berichte, hat Michael Bund vor einem Jahr diesen Song für Tine geschrieben. Es ist ein Liebeslied in einer südamerikanischen Art mit viel Blue Notes und Timbre, ganz in der nochchalanten Art großer Romanciers, Chansonniers und Conferenciers. Wunderbares Stück, Micha, „Du gehst mir unter die Haut.“ Und nun?
I`ve got You under my skin.
Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Michael Bund aus Berlin mit „Du gehst mir unter die Haut.“
Thank You for the Music, the songs we listen…♪♫♪ …who can live without it? ♪♫♪♫
Du gehst mir unter die Haut! Schappöchen – https://blackbirds.tv Zur Musikszene im weltweiten Berliner Speckgürtel
Heute Nachmittag, in einem Paralleluniversum: „Herr Kemmerich, nehmen Sie die Wahl zum Ministerpräsidenten an?“ „Natürlich NICHT!“ – Donnernder Applaus – neuer Held der Demokratie geboren – FDP als unerschütterlicher Prellbock gegen Nazis und Antisemitismus gefeiert. (via #Twitter User: Regendelfin) – Fasse zusammen: Träumerin Marie ist von den Bänken, wir von den Socken!
Der Song ist auf beeindruckende Art und Weise gerade. Sehr schön gradlinig formuliert.
Die These folgt erst weiter hinten. Erstmal wird erklärt. Was gesagt wird, ist einfach nur normal.
Jetzt noch. Allerdings: Am 05. Februar 2020 hat ein Bündnis von Karrierewilligen verabredet, wie man Thüringen richtigerweise führen muss. Den Höckebjörn mit ins Boot genommen. Deutschland schüttelt den Kopf. Inklusive der Parteispitzen Stroganoff. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Es ist zu früh zu unken. Die Dinge entwickeln sich mit Sicherheit weiter. Das Lied des Tages von Kafvka – Alle hassen Nazis, weils Spaß schmackt und meggt. Oder so ähnlich.
Die FDP hatte mal Eier. Uns gefällt die Erinnerung einer Großen der deutschen Politik: Hildegard Hamm-Brücher, via Facebook hier entlang.
VIDEO filmed and directed by Gal Oppido (São Paulo, Brazil)
edited by Luden Viana
Singer: Nina Ernst
Artwork: Sérgio Fabris
MUSIC
Label: Fina Flor (Rio de Janeiro, Brazil)
composed and written by Osvaldo Farrés
arranged by Max Hughes
produced and mixed by Max Hughes and Andreas Weiser
co-produced by Nina Ernst
recorded at AudioCue Tonlabor (Berlin, Germany)
mastered at Traumtonstudio (Berlin, Germany)
Nina Ernst: vocals
Max Hacker: flute
Kai Brückner: guitars
Kelvin Sholar: rhodes
Max Hughes: bass
Andreas Weiser: Percussions / Sounds
Michael Kersting: drums
Sie haben Paul geschlachtet (Interzone). Und den Kadaver verbrannt. Für alle, die nicht aufgepasst haben, bitte: „The angle of incidence is equal to the angle of reflection.“ Alles klar?
Wir haben das Nachsehen. Denn während Paolo als toter Vogel vorbeikommt und stirbt, hat Nina Ernst gemacht. Immer weiter, eins ums andere Video erscheint dieser Tage aus der Colloboratio grandioso mit den illustren Musikern des Geistreichen. Claqueure: Bitte klatscht!
Ein weiteres Lied des Tages auf blackbirds.tv – QUIZÁS, QUIZÁS, QUIZÁS
Mystisch, Alter, mystisch: Wie Karnickel geht das los.
Siri: „Ist mir doch scheissegal, frag doch Deine neue Schlampe ALEXA!“
Alexa: „Was hat SIRI gesagt?“
Ich: „ALEXA? Halt Dich da bitte raus: Du bist hier AUSSCHLIEßLICH für die Musik, klar?“
„ALEXA? Und jetzt im Ernst!!!
Alexa: „Gern, Du hörst jetzt Nina Ernst Tico Tico No Fubá.“
Ich: „Danke, Alexa, du Grundgute.“
Alexa: „Oh, bitte gern, Du Schmeichler.“
(Die abgeschlossene Homestory)
.
Im Ernst: Das Stück, das wir hören dürfen, ist im Tico Tico – dem Vogelflatterrhythmus notiert! (Ein Tico Tico ist eine Morgenammer, so steht´s im Wörterbuch geschrieben.) Nicht verwechseln mit Tito Puente: Daran haben wir uns heute allerdings nicht gerieben. Sondern die Augen. Wie schön und bedeutungsschwanger dies Hofstück zeitgenössischer Weltmusik – von hieraus betrachtet.
Nina Ernst hat in São Paulo (direkter Speckgürtel von Berlin, wie kundige Leser dieser Website wissen) der großen Flatter erneut Weltgeltung verschafft. Zurück in Berlin werden wir nicht über Schuhe reden, sondern von Vögeln. Wie der Morgenammer, der Mittagstaube und dem Abendzeisig. Wenn Lola rennt…
Müller, Meier, Schulz, nein: Es gilt die ornithologische Unschulzvermutung für sämtliche Beteiligten. Die haben sich was gedacht. Zu erwähnen sind:
VIDEO – filmed and directed by Gal Oppido (São Paulo, Brazil) – edited by Luden Viana
Singer: Nina Ernst
Dancer: Vagner Cruz
Make-up: Gil Oliveira
Costume design: Claudinei Hidalgo
MUSIC
Label: Fina Flor (Rio de Janeiro, Brazil)
composed and written by Zequinha de Abreu / Aloysio de Oliveira
arranged by Max Hughes / Andreas Weiser
Produced and mixed by Max Hughes and Andreas Weiser
Co-produced by Nina Ernst
Recorded at Weiserarts Studio (Berlin, Germany)
Mastered at Traumtonstudio (Berlin, Germany)
Nina Ernst: vocals
Max Hughes: fretless bass / keys / electric guitars / dr. programming
Rogério Souza: seven-string guitar
Andreas Weiser: percussions / dr. programming
Michael Kersting: drums
Und nun gehabt Euch wohl, Ornithologie-Fans aller Stadtteile:
Das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Nina Ernsts Version von Tico Tico.
Der Name „Leukämie“ (griechisch aus „ó“ für weiß und „ï“ für Blut. Bei Leukämien erkrankt das blutbildende System durch unkontrolliertes Zellwachstum unreifer Blutkörperchen. Alle Blutzellen stammen von einer gemeinsamen Stammzelle im Knochenmark ab und entwickeln sich durch Teilung und Reifung derselben. Mutiert eine Blutzelle in einem frühen Stadium der Zellreifung, kann Leukämie entstehen. Die unreife, mutierte Zelle ist fähig, sich unkontrolliert zu vermehren und zu teilen. Ausgehend von dieser einzelnen werden so viele Milliarden funktionsuntüchtiger Zellen gebildet, die dann ihre eigentlichen Aufgaben nicht mehr ausführen können. Eine medikamentöse Therapie ist nicht immer ausreichend. In diesen Fällen stellt die Übertragung von gesunden Blutstammzellen die einzige Überlebenschance dar. Für die Typisierung wird lediglich eine Speichelprobe mit einem Wattestäbchen entnommen. (Corinna Hagner)
Unter all den erwähnenswerten Fiesen ist die Leukämie eine der hässlichsten. Corinna S. (33 Jahre alt) aus Berlin versucht gerade, die Leukämie zu bekämpfen und zu besiegen. Wir wollen diesem Fakt Verbreitung und Berlingeltung beimessen. Wir wollen darauf hinweisen, dass Spender gesucht werden. Es tut erstmal nicht weh: Man geht zum verabredeten Zeitpunkt JETZT #läuft hin nach Berlin (Tempelhof) und lässt sich ein Wattestäbchen in den Mund stecken.
Das wird typisiert, also analysiert und abgeglichen mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei.
Corinna braucht DIch! (Banner)
Heute, Freitag, 20.12.2019 um 7:30 bis 14:00 Uhr: Kirche Maria Frieden, Kaiserstr. 27-29, 12105 Berlin (U Bhf. Westphalweg/Mariendorfer Damm): Menschen zwischen 17 und 55 Jahren gesucht!
Auf diese Weise könnten wir alle ein Stück persönliche Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit und Integrität beitragen und die Nadel im Heuhaufen suchen, den Knochenmarkspender, der bereit ist, für Corinna zu spenden, damit die junge Lehrerin weiterleben darf. Corinnas maßgebliches Finderinteresse wird derzeit von der Berliner Musikerin Julia Gamez-Martin, einer ehemaligen Mitschülerin von Corinna, federgeführt.
Julia ist Mitglied des Femme fatale-Duos Suchtpotenzial und ansonsten in Teltow (Kulturclub Teltow) regelmäßig proaktiv für die Berlin-Brandenburger Musikszene. Immer wieder finden ihre Auftritte auch bundesweit Beachtung und sie sagt, sie hasse Musik. Der Tradition dieser Provinzpostille namens blackbirds.tv folgend, veröffentlichen wir zur hoffnungsvollen Gemengelage rund um die ersehnten Speichelproben von Euch, das Stück „Ich hasse Musik“ (im Original von Knorkator, hier kongenial orchestral gegeben und von Julia wütend, abfällig und ikonenartig zelebriert.
Danke, Julia, für die Musik.
Liebe Corinna, wir stehen Dir so gut wir eben können, persönlich bei.
Liebe Leser dieses Artikels: Bleibt am Thema dran. Sollte es heute Nachmittag bei Euch nicht klappen, interessiert Euch einfach weiter für den Fall. Ich habe versucht, hilfreiche „additional links“ zur Verfügung zu stellen.
Ich danke allen Lesern für die geleistete Arbeit, meine hiesigen Ergüsse auch 2019 mit wachsender Begeisterung gelesen zu haben und verabschiede mich für die nächsten zwei Wochen in die Weihnachtskernkompetenz. Bleibt der Sache gewogen.
Liebe und Licht, Anstand, Zuneigung und Nächstenliebe sind schon viel, doch was wir wirklich brauchen, ist Zuversicht, dass alles besser wird.
Ich persönlich bedanke mich bei Greta Thunberg, Stockholm, der „Person of the year 2019“ (Times Magazin), für all die Inspiration, Zuwendung, das Engagement und wünsche all ihren netzhässlichen Gegnern 2020 wesentliche Erkenntniszugewinne und die Bedeutung, die sie gern hätten. Was wenn all diese hässlichen Chimären unserer Zeit einmal durch positives Engagement so stark auffallen, dass man sie für eine „Person of the Year“ hält, wie die bereits 16jährige Greta Thunberg. Ich verneige mich mit allem Respekt.
Love is all You need.
Aus gegebenem Anlass folgt die Musik heute hier am Ende des Artikels:
Director: Tanja Egen
D.O.P: Sebastian Klatt
Assistant: Olaf von Voss
2. Assistent: Pascal Delgado
Edit: Paul EisenScene Picture: Larissa Blau
FX: Emanuel Schmieding
Stunt Driver: Philipp Schulz
Lil Paul: Pauli (#eisenpauli)
Thanks to:
Morten, Antje, Jackob, Paul, Georg Luxemburger, Laura Daedelow, Jule Schröder & Georg Saßnowski & High Gain Veranstaltungstechnik
Song Credits:
Produced By: Philip Steinke
Mix: Joe Joaquin
Master: HP Mastering
Drums: Hanno Stick
Guitar, Bass, Keys: Paul Eisen
Photo: Tony Vahl, Sebastian Klatt
Music/Lyrics: Paul Eisen
LYRICS:
JUNGE
Junge, was ist da los?
Junge, wann wirst du mal groß?
Musstest du das wirklich ausprobier´n?
Es war doch klar, das kann nicht funktionier´n
Junge, was ist da los?
Dafür wirst du nicht belohnt,
ich muss eh alles noch mal erzähln´, denn,
ich bin alleinerziehender Vater von dem Kind in mir
Uh Uh, so geht das alles schon von Anfang an
Nur du, ich und du
Ob ich es mag, oder nicht, da sind nur du und ich
Nur du,
ich und du
Und da ist keiner Auf dem Weg, außer uns
Mann, wie mach ich ein Mann aus dem Jungen?
Kein anderer der sagt, jetzt Schluss!
Ich bin mit dir allein
Doch für dich brauch man Zwei
Braver Junge
Junge, was war da los?
Das Geschrei wieder groß
Was hast du schon wieder ausprobiert?
Und warum muss es immer eskalieren?
Junge komm wieder hoch!
Hat sich das Drama gelohnt?
ich glaub´, dass ich den Verstand verlier,
als alleinerziehender Vater von dem Kind in mir
Und da ist keiner Auf dem Weg, außer uns
Mann, wie mach ich ein Mann aus dem Jungen?
Kein anderer der sagt, jetzt Schluss!
Ich bin mit dir allein
Doch für dich brauch man Zwei
Braver Junge
… es ist ganz egal wo du hingehst
es ist ganz egal, wo wir hin gehen,
Junge,
auf mich kannst du zähln´!
Und ich weiß auch nicht wo ´s hingeht
und warum du jetzt wieder durchdrehst,
Junge,
auf mich kannst du zähln´!
Und da ist keiner Auf dem Weg, außer uns
Mann, wie mach ich ein Mann aus dem Jungen?
Kein anderer der sagt, jetzt Schluss!
Ich bin mit dir allein
Doch für dich brauch man Zwei
Braver Junge
Paul Eisen ist eine coole Sau und falls der Junge da im Video sein Sohn ist, hätte ich auch gern so eine coole Sau zum Vater gehabt. Meiner war nicht soooo cool, wie Paul Eisen cool ist. Meiner war ganz anders: Also auch nicht uncool, ich verlebte eine relativ glückliche Kindheit, aber hier schweife ich bereits ab.
Ein Leben lang, nahm ich mir schon häufig vor, würde ich das Kind in mir weiter beherbergen und es hütend bewahren, dass es auch Zeit hat zu spielen. Z.B. Schlagzeug. Oder Gitarre. Beides. Bisserl Keyboard. Überhaupt: Musik machen ist eine Art Triebfeder, und noch verspüre ich den Hahndrang nahezu täglich. Hahn auf, volle Pulle, Musik machen.
Eisenmann wird Ironman 2019/20, kein Zweifel: Paul Eisen ist eine obercoole Sau: Dies Video hat es mir angetan. Falls das sein Sohn ist: Er auch. Großartiger Bengel. Wie auch immer: Stolz sein. Bingo.
FAMOUS UCG x FLOYD – KOMMST DU MIT (PROD. J GROOVES)
Dass es schon mal schneit, passt in die Jahreszeit.
Famous UCG feat. Floyd rappen in der Nähe von Deutschlands Mitte (Berlin), in der Nähe von Rheinsberg. Sozusagen Speckgürtel. Teils vegetarisch.
Vom Fleischverzehr, Fleischverlust und der Lust auf Frischfleisch handelt das Rapgerüst in Worten der zwei Edelrapper. Vieles davon ist Kopfsache. Der Rest ist Hertz.
Viel Spaß mit dem Lied des Tages: „Kommst Du mit?“ von Famous UCG feat. Floyd.
One Minute of Silence – Anna Erhard (Release 08.11.19)
Provided to YouTube by The Orchard Enterprises
One Minute of Silence · Anna Erhard
℗ 2019 Anna Erhard under exclusive license to Radicalis Music GmbH
Released on: 2019-11-08
Producer: Pola Roy
Herrlich ruhig und unaufgeregt mit einem bisserl schleppenden Schlagzeugbeat mit Küchenhandtuchdämpfung á la Ringo Starr (?) – so hört es sich zumindest an – kommt vor ein paar Tagen dieser Song an die Kulturoberfläche Berlins gespült, aufgenommen im Hitipapa Studio von Pola Roy und unter Mitwirkung von Jan Wagner.
Fein: Eine kleine Perle der Unterhaltungsindustrie.
DIE ZÖLLNER | Viel Zu Weit (09/11/2019 – Große Bühnenshow am Brandenburger Tor)
DIE ZÖLLNER mit „Viel Zu Weit“ am 09. November 2019 im Rahmen der Großen Bühnenshow am Brandenburger Tor zu „30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“. Der Titel ist auch auf unserem neuen Album „ZACK! ZACK! ZESSIONS“ zu finden! Das Album ist auf unserer Webseite und überall im Handel auf CD, DVD sowie als Stream und Download erhältlich.
► https://shop-die-zoellner.de
► http://hyperurl.co/diezoellner
Ich war in Salamanca (Nordspanien) auf einer Rückreise aus Portugal. In irgendeinem verlotterten Straßencafé nahmen wir einen Imbiss. Oben hing ein Gernsehgerät an einem Halter, mit 30° Blickwinkel. Aus dem Augenwinkel betrachtet. Genosse Egon Krenz sabberte irgendwas Deutsches in die Mikrofone, aber verstehen was, konnten wir nicht. Der spanische Sprecher übersetzte das so laut, dass man es nicht verstehen konnte. Blassblaue Minuten, aber dass da etwas keimte, dass es funkte, lodernde Glut (Begriffsfindung: Edmund Stoiber), war klar. Es tat sich etwas Weltbewegendes.
Wir snackten und imbissten schneller. Es packte uns, meine Freundin Kerstin und mich, eine große innere Unruhe: Wir müssen dringend nach Haus. Wir führen weiter Richtung Frankreich. Es war eine schnelle Elle, Tempopedal am Anschlag, und rein nach Belgien. Das Autoradio blieb die ganze Zeit an. Irgend so ein belgischer Nachrichtensprecher sagte immer wieder loopartig sowas wie „Die Mür iss open“ – ich hab es bestimmt falsch geschrieben. Ich verstehe nichts von belgischen Fritten. Irgendwelche Einsprecher, Willy Brandt im O-Ton, Walter Momper und etwas in der Art „Wir Deutschen sind heute das glücklichste Volk der Welt.“ Ich fing an zu begreifen, die Mauer wurde geöffnet.
Wir mussten so schnell wie möglich nach Haus. Es war schon dunkel. Unsere Tagesroute, rechneten wir nach (ohne Smartphones und Navigation, wie 1989 üblich). Es schien von Anfang an unrealistisch: Wir konnten Berlin am 9. November nicht erreichen. „Viel zu weit.“ Aber unsere Blicke gingen weit in die Ferne. Manchen Moment lang konnte ich nichts sehen. Immer wieder schossen mir die Tränen. Wir schafften es an diesem Abend noch bis Hamm-Uentrop in Nordrhein-Westfalen und nächtigten dort, um am frühesten Morgen weiter Richtung Berlin zu schießen.
Die Rückreise nach Berlin verlief bis zur innerdeutschen Staatsgrenze problemlos und sollte sich als Vorhaben, in die DDR einzureisen, nicht weiter schwer darstellen. Man zog nur DDRseitig von dannen, um später wieder heimzukehren. Allerdings war die andere Richtung, Richtung Einreise Westdeutschland (Helmstedt) praktisch unpassierbar. Hier reihten sich Trabbis an Trabbis, ich schätzte die Fahrzeugkolonne auf der Ausreiseseite DDR auf vielleicht 50 km Gesamtlänge. Auf dem Mittelstreifen zwischen Einreise (wir) und Ausreise (die DDR-Bürger) standen Hunderttausende Menschen, sie tanzten und lachten, es wurden Sektflaschen herumgereicht, Rotkäppchen. Es war die tränenreichste Rückreise meines Lebens, zurück nach Haus. Dieser Moment meines Lebens ist deutsche Geschichte. Endlich hatte sich mein Lebenstraum erfüllt: Die innerdeutsche Mauer musste weg. Das komplett zu verstehen, geistig all die jetzt noch folgenden Schritte bereits einzuordnen, war am 9. und 10. November des Jahres 1989 noch quasi unmöglich. Viele befürchteten, die DDR lasse nur diejenigen quasi ausreisen, die unzufrieden sind. Darauf deutete nichts hin.
Das sozialistische Experiment war gescheitert. Ich sage ganz bewusst: Leider. Ich bin Wessi.
Es ist keine Frage, dass auch das kapitalistische System zum Scheitern verurteilt ist, wenn wir so weitermachen…
Dann Gnade uns Gott.
Ich habe dieses Land „geliebt, wie man ein Kind wiegt, das man liebt“ (frei nach Pete Wyoming Bender): Für Deutschland.
Das Lied des Tages: Die Zöllner, gestern vor dem Brandenburger Tor mit „Viel zu weit“
Nie wieder Krieg, Unfreiheit und Machtmissbrauch. Seien wir bitte, bitte gute, beste Demokraten. Wie schön wäre es gewesen, den Altparteien eine neue, bessere Alternative für Deutschland entgegen zu setzen, damit wir in Deutschland wirklich etwas verbessern? Es ist leider unabänderlich: Die sich AfD nennende Partei hat keine Chance, das zu werden. Der Traum ist aus. (Rio Reiser). Oder wie es die wunderbare Sarah Connor besingt: „Meine Stimme kriegt Ihr nicht.“ – No no never.
Moritz Peter Gläser – Thema
Provided to YouTube by music.Faktory
Ich mach mein Ding · Moritz Peter Gläser
Ich glaub nur an das was ich seh
℗ 2019 Moritz Peter Gläser
Released on: 2019-09-24
Moritz-Peter Gläser ist der Bruder von Robert Gläser (wir berichteten) und Sohn von Peter Cäsar Gläser (Renft) und Elisabeth Koeppe-Gläser (wir berichteten), womit die familiären Handlungsstränge hinreichend geklärt sind, wie Hühnersuppe, die zur besonderen Qualitätsbefriedigung kenntnisreicher Gourmets einer Klärung bedarf. Und Suppengrün ist auch dabei.
Er macht sein Ding, Digga, und wenn Du willst, kannst Du hinzukommen und genießen. Jede andere Art fremder, aufgedrückter Beratung ist ihm ein Gräuel und was die Menschen so daher sagen. Moritz-Peter Gläser spricht damit, wenn ich wenigstens das sagen darf, vielen, vielen Musikern aus der Seele. Wer an etwas glaubt, wird seine Ziele verfolgen, egal was die Anderen sagen. So hat es mit demselben Liedtitel Udo Lindenberg – mit anderen Worten – unter Beweis gestellt.
Wir von der Berichtsfront erwähnenswerter musikalischer Weiterentwicklung finden das auch, denken ähnlich und wünschen uns mehr Eigenprofil von Musikern, glasklares Karma, mit dem man etwas anfangen kann und nicht zu sehr Chimären oder potemkinsche Dörfer, nach dem Motto: „Moment: Sagen Sie jetzt nichts, Elisabeth (Loriot) – Das klingt ja wie…“ – xbeliebig. Gläser klingt wie Gläser. Gut so.
Nein, gut: Moritz-Peter Gläser innehat heute hier das #Tageslied auf blackbirds.tv.
Der Werkzeugreparierer (22.10.19 – via ebay-Kleinanzeigen)
Im Folgenden drucke ich diese Kleinanzeige als Vollzitat und Medienspiegel nochmals ab:
Unser pflegebedürftiger Vater hat viel Freude daran, altes oder verdrecktes Handwerkzeug wieder aufzuarbeiten. Auf diese sinnvolle Beschäftigung freut er sich jeden Werktag. Altes Werkzeug aufzuarbeiten gibt seinem Dasein einen Sinn, ist für ihn aber auch Physiotherapie und schafft viele Gesprächsanlässe. Er freut sich über jedes Werkzeug, was er erhält und was er – nachdem er es „in die Kur genommen“ hat – wieder weiter oder zurück geben kann.
So gehört er eben nicht zum „Alteisen“ – genauso wenig wie die Werkzeuge!
Wir Söhne suchen daher laufend für unseren Vater:
Alte Gartengeräte, gerne dreckig, verrostet – auch ohne Stiel.
Verrostetes Handwerkzeug, wie Zangen, Hammer ….
Verklebte Spachteln und Kellen
Alte Schlüssel und Beschläge
Gebrüder Engel: Stell Dir vor es ist Krieg (und keiner geht hin)
Gebr. Engel: Stell dir vor es ist Krieg (und keiner geht hin), (1984)
Gesang & Klavier: Bertram Engel, Text: Tom Engel, Musik: Edgar Winter, info@puckymusic.com
Bertram Berte Engel ist der deutsche Stadiondrummer schlechthin. Wir kennen ihn aus der Arbeit mit Udo Lindenberg und Peter Maffay. Keiner hält die Band so gut zusammen, wie Berte Engel.
Anfang der Jahre hatte Bertram mit seinem Bruder Tom parallel ein Projekt namens Gebrüder Engel.
Und hier hören wir Bertram Berte Engel nun am Klavier sitzend, singend, wie ein blonder Gott aus Nordrhein Westfalen.
Wer wusste das? Dass Berte so singen kann?
Also ich nicht.
Danke, Bertram. Meine Verneigung: Du bist so großartig.
Thumbs up! Like! Gefällt mir! #Tulipstagram #TTTDieb Purple was here! Bevor wir betteln gehn wir klau’n (Graffiti am Bahnhof Celle) – Rights reserved – Modyfied by #TTT #blackbirdsTV
The One – Ilka Posin
°Musik, Text, Stimme, Gitarre: ILKA POSIN °Musikproduktion & Dobro: JOACHIM PAETSCH °“Feinabstimmung“: KARL NEUKAUF °Videoproduktion: MAX ZORN °Darsteller: CHAYEN (das Pferd), CHARLIE JOHL, CHRISTOPH MENZEL, DOMINIK, FABIAN WAETZOLDT, FUNKY (der Hund); INGOLF HÖRICH, MAX ZORN, MARLENE °Dankeschön dem Pferdehof Neubeeren für seine Unterstützung!
Geschichten müssen fluffig erzählt werden, gutgängerisch. Im Flow von Fakten, Feen und Fertigmilchpulver. Im Flow eines großen Flusses.
Daddy always takes You at You hand: Stadt, Land, Fluss, Kontinent, Musik verpennt.
Oder wie Dirk Erchinger – Drumtrainer in Berlin – heute über Twitter mitteilt, und richtig:
Die Tatsache, dass Juden mit Kippa in Berlin Angst haben müssen beleidigt oder zusammengeschlagen zu werden ist der absolute Wahnsinn. Wo bleibt hier eigentlich der allgemeine Aufschrei??? https://t.co/2pXPlTdgVG
Bei mir bist du sheyn – Sharon Brauner – Lounge Jewels
Dass die Liebe zu denjenigen schönsten Dingen á la Zeiten gehört, dürfte außer Frage stehen. Niemand bleibt unberührt, wenn Liebe ihn anfasst. Touch me, touch me, I wanna be dirty: Nein, eben nicht sexuell gemeint. Liebe und Sexualität sind nicht untrennbar, sondern ereignen sich zum gegenseitigen Vorteil hochwertiger, falls auch das noch hinzu kommt. Es kann sich um die Liebe zu einem Menschen handeln, der uns nahe steht. Wie zum Beispiel zur Mutter oder zu den eigenen Eltern. Denn sie sind ….komplett bedingungslos….es wohnt dieser Art von Liebesbeziehung kein Geschäft inne. Gott sei Dank.
Sharon Brauner erinnert dieser Tage an den 80sten Geburtstag ihrer Mutter. Am 7. Juli 2019 starb Artur ‚Atze‘ Brauner im Alter von 100 Jahren (* 1. August 1918 in Łódź, Regentschaftskönigreich Polen, als Abraham Brauner; † 7. Juli 2019 in Berlin). 14 Tage vor ‚Atzes‘ Geburt wurde Zar Nikolaus ‚Niki‘ am 17. Juli 1918 in Jekaterinburg (Rußland) mitsamt Frau und Kindern im Auftrag der Uralbolschewiken hingerichtet. So sind nunmal Lebensläufe auf die rechte Seite gekippte Achten (Symbol für Unendlichkeit ∞). Achtelt mal drauf.
Jetzt ist vieles richtig dumm und was man würdigen und hochhalten soll, wird immer unklarer. Was man verwerfen will aus Gründen, wegen unrichtig sein, Falschheit oder aus Gründen verbliebener Moral. Wenn wir die Fotos vorüber ziehen sehen, die im Videoeinspieler zum Lied zu sehen sind, erinnern wir, dass das Leben wunderbar gewesen sein muss. Wie wir wissen: Nicht immer. Sondern überwiegend.
Bewunderung für die 80jährige, mir unbekannte Mutter. Bewunderung für Sharon für die gelungene Version eines jiddischen Klassikers. Bewunderung für Artur „Atze“ wie für die ganze Familie Brauner. Als Immobilien-Tycon wirkte Atze in Berlin nicht unumstritten. Als Filmschaffender und Förderer der Kunst war seine Bedeutung größer und sein Tun vorbildhafter. Es gemahnte uns schreckliche Deutsche, niemals wieder zu vergessen. Deswegen ist würdigende Erinnerung richtiger, als kleinliches Fehler suchen.
Solch berührende, reiche Lebensläufe als Verbindung zu früheren Zeiten und als Bridge over troubled Water sterben derweil weiter aus. Nach und nach. Im Osten der Republik wuchert schon wieder ein dummes, diesmal blaugestrichenes Braun von Geschichtslosigkeit, mangelnder Erkenntnis und mit Absenz von jeglicher Herzenswärme bzw. Empathie.
Helmut Schmidt war 1918 geboren. Die Romanows starben 1918 in Jekaterinburg. Nichts vergleichen. Große Geschichten gehen vorüber, bis sie in Vergessenheit geraten. Wer schon mal in Wien war oder gar St. Petersburg, interessiert sich eventuell für diese Sichtweisen.
Die Kerze ist für Artur ‚Atze‘ Brauner.
Liebe, Respekt und gute Gedanken.
Der Berichterstatter
Die Zahl derjenigen die ableben und große, schmerzhafte Lücken reißen, die sich mit nichts anderem als Liebe, Erwachen und Transzendenz füllen lassen, wächst weiter. Unaufhaltsam bricht sich das Leben Bahnen, regelrecht Schneisen, unwillig auf links und rechts ansässige Zaungäste zu warten, diese zu fragen, ob es wohl recht sei, die Situation, wie sie jetzt ist, komplett auf den Kopf zu stellen, ja, die Verhältnisse in ihr Gegenteil zu verkehren. Wir brauchen eine Art Insgesamtreinigung unserer Gedanken und Spiritualität, ob so, wie ich es hier darstelle oder auch ganz anders, ist wurscht. Es kommt darauf an, dass es geschieht. Liebe, Erwachen, Transzendenz und habt ein schönes Wochenende, vergesst diese Ideen nicht. #TTT
Today’s just another day for me i see now
Just like other days in my life
they seem like a breeze flowing over death
creeping slowly over my body
for the last day that i’ll see
just to let you know
just to let you know
i’ll never wanna laugh again
Laughs i had i never shared
just to let you know
i never wanna cry again
The tears i cried weren’t seen in the rain
that we are in, that we are in, we are in…
Today will be my last day but why worry
Belief is the land i’m traveling to
i’ll leave with a smile to show i don’t blame you
Creeping slowly out of my body
there’s the last day that i’ll see
just to let you know
just to let you know
i never wanna love again
love i gave was just a nothing
just to let you know
i never wanna feel again
the feelings i had never touched anyone
the love i gave the love i gave was just a nothing
was just a nothing
the feelings i had the feelings i had never touched anyone
never touched anyone
deep within, deep within, deep within, deep within
just to let you know
just to let you know
i never wanna love again
love i gave was just a nothing
just to let you know
i never wanna cry again
the tears i cried weren’t seen in the rain
the love i gave, the love i gave was just a nothing
was just a nothing…
the tears i cried, the tears i cried weren’t seen in the rain
weren’t seen in the rain
we are in, we are in, you are in, he is in, she is in, we are in, you are in…
Nur um es Euch wissen zu lassen. Für alle mit großen Verlusten. Auch Astrid Norths Familie. Musik: Cultured Pearls – Just To Let You Know #Anspielideen
Maybe I’m mistaken expecting you to fight Or maybe I’m just crazy, I don’t know wrong from right But while I am still living, I’ve just got this to say It’s always up to you if you want to be that Want to see that want to see that way – you’re coming along! School (Supertramp, 1974, Album Crime Of The Century) #Mentionings #Divinelyrics #TTT #Supertramp #CrimeOfTheCentury #School – Mentionings is a project of #TTT https://blackbirds.tv with Drumpartpics and Prisma Filters
Supertramp School – Vinyl (via YouTube)
Ich kann Dich jeden Tag sehen, wenn ich zur Schule gehe. Vergiss Deine Bücher nicht.
Schöne Grüße aus der Milchstraße. Aus einer ganz und gar perfekten musikalischen Zeit vor unserer Zeitrechnung.
Ruhe in Frieden, verloren gegangener Pilot über Mecklenburg-Vorpommern, Dein Eurofighter war ein kühner Traum. Doch nun ist es vorbei.
Das Befliegen der interessierten Öffentlichkeit ist keine gute Idee, auch für diejenigen nicht, denen man sagt, sie seien zu unserem Schutz unterwegs.
Tante Käthe auf dem Lande hat eine Katze, schwarzweiß.
Da hinten steht ein alter Rollercoaster, so eine Art Gilb vom früheren Reisefrust.
Davor steht Ron Spielman, Fender Telecaster, Bj. 1961, nur ein Jahr älter als die richtig geilen Typen. Zwinker.
Sweet Songs for the Dyin‘ – Dyermaker, let us approve, wie die Wahlen morgen ausgehen? Mach’s wie Mob Barley & The Wählers: On The Fields Of Barley. #Vote – Frag Sting. Schlaue Menschen wählen.
Ich seh noch die traurigen
Bilder einer dunklen Nacht
Im Lauftext steht der Name
Meiner Heimatstadt
Ich vergess nicht, wo ich herkomm
Vergess nicht, wo ich herkomm
Ich kenn dich, ich kenn dich gut
Mein Osten, mein Osten
Versteh zum Teil auch deine Wut
Mein Osten, mein Osten
Aufgeben nicht deine Art
Und nicht komplett im Arsch
Mein Osten
Risse gehen durch Familien
Und ein Riss geht auch durch mich
Denn ich weiß, mit Mittelfingern
Lösen wir dieses Problem hier nicht
Werden reden müssen, streiten
Um Kompromisse ringen müssen und so weiter
Aber was nicht hilft, sind wir uns da einig
Ideen von 1933
Vergiss nie, wo du herkommst
Vergiss nie, wo du herkommst
Ich kenn dich, ich kenn dich gut
Mein Osten, mein Osten
An deiner Schönheit kratzt die Wut
Mein Osten, mein Osten
Aufgeben nicht deine Art
Und nicht komplett im Arsch
Mein Osten
Meine Wurzeln, mein Revier
Mein Osten, mein Osten
Hab Bescheidenheit von dir
Mein Osten, ich steh zu dir
Ich vergess nicht, wo ich herkomm
Vergess nicht, wo ich herkomm
Ich vergess nicht, wo ich herkomm
Vergess nicht
Ich kenn doch dein‘ freundlichen Blick
Mein Osten, mein Osten
Ruppig, herzlich, wie du bist
Mein Osten, mein Osten
Wir kriegen irgendwas hin
Dass deine Ängste nicht gewinnen
Mein Osten
Die dunkle Seite des Mondes ist nicht silbern. Sie haben jetzt lange keine Single mehr veröffentlicht. Sie gebar ein Klößchen, hieß es scherzenshalber. Sie, die Stefanie, nicht die Scherzinger. „Mein Osten“, singt Silbermond aus Bautzen und gibt seinen Senf hinzu. Ich habe nichts hinzuzufügen.
Berlin, Du alte Schlampe – #Redensartenindex #TTT #Tulipstagram
Kalle Kalkowski – Neukölln, Du alte Hure
Die Musik derjenigen Musiker, die aus einer bestimmten zeitgeschichtlich einzuordnenden Zeit Anfang der Achtziger im kalten Altbau-Westberlin kommen und heute noch leben, also ausnahmsweise, die klingt häufig ähnlich. Man hört eine gewisse Metaphorik heraus. Die Wortwahl, Motive, verwendete Stilcluster: Alles wohlbekannt und gleich so wärmend: Aha, da isses wieder, das alte Westberlin. Ich liebte es. Ich liebe es.
Aus dieser Zeit kommt der nachdrücklichste und ungewöhnlichste Neuköllner Malermeister Kalle Kalkowski, dessen Auftritt ich immer mochte. Der gefühlt schon immer Musiker war. Mit meinem Freund Eddie Heidner (RIP) haben wir damals, ich erinnere ca. 1984, auf dem noch bracheleeren Moritzplatz in Kreuzberg Open-Hair-Konzerte der Langhaarigen veranstaltet und da war Kalle Kalkowski dabei und falls ich mich da nicht falsch erinnere, saß am Schlagzeug Ronnie Bosien (RIP). Oder war es Anja Kießling? Pofff: Anja hatte so einen unglaublichen Bumms. Ich werde sie mal fragen. Überhaupt hat offenbar bereits das Sterben teils eingesetzt. Ich find es bitterst. Neulich verwickelte ich jemand ins Gespräch übers neue Neukölln: Wie entwickelt sich eigentlich Neukölln? Wohin driftet es? Das gentrifizierte Neukölln: Ich mag das auch als Wort nicht. Und bekam Widerspruch, das wäre da nicht Fakt. Find ich nicht. Ich glaube, Neukölln ist inzwischen hip, noch hipper geworden als Hopp. Gangstas: Wie denkt Ihr darüber?
Der Alltag schleift den Menschen kerzengerade: Kalle Kalkowski hat immer nur Musik gemacht und lässt sich übers Kopfsteinpflaster schleifen. Machte bis heute Musik. Ich habe aktuell gar nicht nachgesehen. Ich hoffe, es geht ihm gut. Dies Video hier habe ich seit Jahren nicht vergessen, aber offenbar vergessen, hier als Lied des Tages vorzustellen. Ich finde es bedeutend.
Danke, Kalle. Falls Du noch Musik machst: Bleibt wie Du bist.
Ich widme diesen Artikel meinem 2019 verstorbenen Freund Edmund „Eddie“ Heidner und sende Eddie alle meinen guten Gedanken und meine Liebe hinterher. Ruhe in Frieden.
Rechercheideen
Edmund Heidner und Radio Wedding hier suchen
Kalle Kalkowski hier suchen
Versuche die Jahre zu verdrängen,
denke an die Angst, die Ich lange Zeit hatte.
Wenn es jemand hören sollte,
dann hört auf die Angst, die verschwunden ist.
Erdrückt von den Wünschen meines Vaters,
hoffe ich auf die Umarmung meiner Mutter,
die früher oder später zu mir kommt.
Versuche die Jahre zu verdrängen,
eine Gelegenheit für mich, um vor all dem zu flüchten was ich kenne.
Versuche die Tränen zu unterdrücken,
denn es ist nichts daraus geworden.
Ich habe all meine Tränen verschwendet,
habe all meine Jahre verschwendet.
Es gab nie eine Chance gut zu werden,
nichts könnte es jemals.
Das Lied ist schon etwas älter. Worum es mir im Kern geht, steht in den Lyrics: Die Jahre aufzuhalten. Denn im Kopf kann ich einfach nicht älter werdend denken. Jedenfalls ist mir der Gedanke nicht vertraut. Der traut sich was. Richtig. Es ist auch egal.
Ich wünsche den Lesern dieser Website ein schönes Wochenende.
Am 26.04.2019 veröffentlicht
Director: Jörn Heitmann Production
Company: Katapult #Rammstein #RammsteinRadio
Rammsteinradio: Sie reden von Rhythmus und von Provokation. Ich such mir meinen Sender raus und spiel mit 100 Phon Radio. (Spliff, „Radio“, 1985 – Schwarz und Weiß)
Brain Salad Surgery meshupped with Alfred E. Neumann #ELP #MadMagazin
Una chitarra e un‘ armonica (Ansbach/Migliacci) – Nina Ernst
Am 08.04.2019 veröffentlicht
Nina Ernst (vocals), Chester Lukas Harlan (guitars), Andreas Weiser (percussions)
Composed and written by Ansbach and Franco Migliacci
Pproduced by Andreas Weiser at Weiserarts Studio Berlin
Photo by Chester Lukas Harlan
Alter: „Produzier misch net.“ So – jetzt aber Südamerika.
Bisserl Italogitarristo.
Bisserl Berlina! Es ist Ernst. Nina.
Und Mr. Weiser. Doin‘ da percussione, il percussionista.
Irgendwas in Richtung Bossa Nova, so vong Wippfaktor her. Wunderbar Schunkel dans le Dunkel, c’est blemm blemm…oder was singt sie da?