1760/18: Video: Runaway (Polydeluxe) – Von meiner Lieblingsilka, Kartoncahons, Backoffice, schwarzlosem Getrommel und Spätikauf mit Folgen

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Runaway (Polydeluxe)

Video zu „Runaway“ (Musik: Karl Neukauf, Text: Ilka Posin) POLYDELUXE Album „Behind the Backdoor“ * ANNA TANKE: Künstlerische Oberleitung & Zeichnungen * MAX ZORN: Filmhersteller & Kamera – The Musicians * KARL NEUKAUF: Gesang, Bass, Wurlitzer, Synthesizer, Clavinet * ILKA POSIN: Gesang, Cajon, Percussion * MAX SCHWARZLOSE: Schlagzeug

Das ist meine Lieblingsilka. Sie sitzt immer rittlings auf einem Kartoncahon und semmelt wie wild mit ihren Innenhandflächen. Immer drauf: Schnauf. Karl ist Keyboarder, fürs Betasten zuständig, nicht im Späti, eher so Neukauf oder Groß-. Ganz groß. Mit Blackdoor, alles inklusive: Behind backdoor. Es ist dies Programm der Gegensätze: Max Schwarzlose (engl. ca. „blackless“) trommelt wie das Tier (The Animal) und kann – was wir hier nicht sehen, aber dort – prima Klasse-Fotos machen. Für oder gegen den Klassenerhalt. Hier und heute war kalt, es wäre doch auf ein elendiges Fotografrieren hinaus gelaufen. Was wollen wir trinken, sieben Tage lang? Und wo holen wir uns was? Anna Tanke. Dafür danke.

Ich wollte nicht umhin, das Video zu erklären (Begriffsklärung) und es nicht nur bieder und welsch vorzuzeigen. Man schmückt sich nicht mit fremden Rädern.

Toller Song, danke Polydeluxe.

Standardedition geht anders, das hier ist „deluxe“ glitza Sonder-Goldedition.

Bleibt noch die Frage: Warum Lieblings-Ilka? Nun: Die weitere heißt Ilka Bessin, war rosafarbene Edel-Ehrenbürgerin, adlig, eine „aus Marzahn“ – mal sehr sehr up to date, doch ist ihr Schnaps – Rum – verblichen, wie kubanischer Zuckerberg. Wohingegen Ilka Posin auch weiterhin posintioniert, auftritt, Gigs macht, tourt. Und das ist….? An den Festtagen gibt es Feuerzangenbowle.

Schnafte. – So, nun habt Ihr genug Gelegenheit, die Bedeutung der deutschen Sprache insgesamt aufzuklären. Bitte beckmessert deswegen nicht über mich. Ich will Euch nur ein Spiegel sein. Viel Spaß dabei.

1448/16: Positionen: Was den #Echo angeht und noch ein, zwei andere Dinge #Tonio #Szene

icon Positionen

Die Berliner Szene, das war wohl mal ein bärtiger Streichelzoo, mit übersichtlicher Convenience.

Dann passierte das Malheur: Die Mauer war weg. Europa globalisierte sich. MTV wurde wichtig und die Szenen diffundierten bis hin zur Kernschmelze. Jetzt gibt es das Nischendasein. Wie bei den Radiosendern.

Überall Spartenslums, in denen Schwerpunktszenen vegetieren. Wo bleibt das große Ganze? Das Unlimited System? Wir haben jetzt ein Orwohaus. Wie soll im Plattenbau Innovation sein? Es gibt keine richtigen Helden mehr. Cindy aus Marzahn vielleicht. Das war’s. Die ist auch schon längst wieder out. Ich wünsch Ilka alles Gute. Das mit den richtigen Helden ist gelogen:

Genau genommen stimmt es nicht. Es gibt eine enervierende, pulsierende Musikszene. Und richtige Macher. Ein paar Leute um die 35 drehen kräftig am Rad, dass es dir schwindlig wird. Sie ausverkaufen jedes Stadion, jede Festival, jede Location.

Ich nenne lieber keine Namen.

Ihr werdet es noch sehen. Der ECHO ist out, der TONIO kommt. Im Herbst. dann wird an der Musikszene gedreht. So sagt man. #Trends #Tonio #Prognosen

Das musste kurz hier notiert werden.