497/11: Marktauswertung: Was „ZZ“ für modernes Musikmarketing bedeutet #Edo Zanki

Zielgruppe Zanki

Insofern gilt: Wer sich selbst noch gut an das hoffnungsfrohe Versprechen der 80er-Jahre erinnert, dass man nun endlich wieder deutsch singen darf, dass es neben coolen Schulterpolster-Wave-Poppern auch gehaltvolle und intelligente deutsche Songs geben darf, dass das Herz endlich unkitschig auf der Zunge liegen kann und auch Männertränen okay sind – der rast hier in einer Zeitmaschine zurück in diese aufregende Ära. Ob Zanki aber mit diesem eher „klassischen“ Album auch junge Fans seiner Protegés wie Söhne Mannheims oder Xavier Naidoo begeistern kann, darf allerdings bezweifelt werden. (Weserkurier, CD-Kritik hier)

Der Fotoausschnitt auf diesem „Headerfoto“ wurde von Universal Music zur Verfügung gestellt. Der Herr, der uns da freundlich angrinst, wird als „Pate der deutschen Soulmusik“ bezeichnet und hat unlängst eine neue CD namens „Zu viele Engel“ auf den Markt geworfen. Plattenverkäufe sind in Deutschland inzwischen nicht mehr Hamsterkäufe und dass sich vor den CD-Regalen in den Elektronikmärkten lange Schlangen bilden, ist eher die Ausnahme. Dennoch gibt es die CD im gutsortierten Saturn, wie der Berichterstatter erfuhr. Zwei gute CDs, so hatte er sich vorgenommen, würde er gern „auf ehrliche Weise“ erstehen. Die neue CD „Zu viele Engel“ von Edo Zanki eben und die CD „neigelneu“ von Julia Neigel. Beide Musiker sind für uns Ausnahmemusiker im deutschen Mainstream.

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