423/11: Linktipp: Eine kleine Geschichte der musikalischen Zeit, erzählt von Stefan Goldmann

GEMA? Sparen wir´s Busgeld!

Die Flucht in den rein digitalen Vertrieb sieht nicht anders aus: Nur ein etablierter Künstler erzielt regelmäßig hohe digitale Umsätze – mit einem entsprechend starken physikalischen Tonträger in der Hinterhand. Alles andere bleibt in der überwältigenden Mehrheit ungehört. Eine durchschnitte „Nur-Digital-Single“ generiert mit viel Glück 100 Euro Ausschüttung an Künstler und Label zusammen – die nun meistens von derselben Person betrieben werden. (Stefan Goldmann, 21. Juni 2010, Link am Ende)

Welche Metamorphosen macht das Musikbusiness durch?

Bis Ende der 70er Jahre, so sagt Stefan Goldmann, war die wesentliche Ressource „Aufnahmen“, also „Veröffentlichungen“, weil Studiozeit zur Verfügung steht. Teure Studiozeit: Zeit ist Geld und Studios werden immer größer, abgefahrener, technisch aufwändiger.

Ende der 70iger, Anfang der 80iger Jahre kam die Vierspurtechnik (Homerecording) auf. Ach, noch was, das hat der Autor vergessen: Der Punk nahm lautstark Abschied von den vergötterten Superstars auf dem Rockolymp, drei Akkorde maximal, das reichte. Übrigens auch die Beatles hatten lange Zeit lediglich nur vier Spuren zur Verfügung.

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