1779/19: Video: Street Life auf Schwyzerisch


Street Life

Street Life (Will Jennings & Joe Sample)
Album: Heaven Help Us All Live at Jazzaar Festival Kultur und Kongresshaus Aarau April 16, 2016
Directed by Fritz K Renold

Featuring Oli Rockberger – voc,p
Billy Cobham – dr
Tony Lakatos – saxes
Frank Greene – tp
Marques Young – tb
Neil Jason – b

The Swiss Youth Jazz Orchestra
Sharon Renold – voc, b
Rit Xu – fl
Sara El Hachimi – as
Felix Piringer – ts,ewi
Mia Stauffacher – bs
Gergö Szax – tp
Dmitry Zinakov – tp
Florian Weiss – tb
Sebastian Wey – tb
Claude Stucki – g
Mary Rassohovaskaya – kbd
Roberto Carella – dr

Arrangers
Street Life – Bob Freedman
International Copyright Secured by SUISA 2016
All Rights Reserved 2016

Freunde, schönster Götterfunken. Mir fiel dieses Video in die Hände, als ich mich im Internet über den in Frankfurt/Main lebenden Saxophonisten Tony Lakatos aus Ungarn einmal schlau gemacht habe. Wunderbar offenporig vorgetragen, ist die Überraschung meines Tages, dass der Weltklasseschlagzeuger Billy Cobham an den Drums saß.

Joe Sample, Komponist dieses Stücks, spielte seit der Collegezeit gemeinsam mit Wilton Felder, Wayne Henderson und Stix Hooper als Nite Hawks in texanischen Clubs. Gemeinsam gingen sie Anfang der 1960er Jahre an die Westküste der USA und traten in Rhythm-and-Blues-Clubs in Los Angeles und Las Vegas auf. Erste Alben veröffentlichten sie als The Jazz Crusaders. Der Erfolg ließ jedoch auf sich warten. Erst mit der Umbenennung in The Crusaders Anfang der 1970er Jahre schafften sie ohne den Wortzusatz Jazz, jedoch weiterhin dem Jazz verhaftet und unter Beimischung von Soul und Blues, den Durchbruch. Womit der Beweis erbracht ist: Lass das Wort „Jazz“ weg, dann geht es aufwärts. ***keuch***

(Mit Material der deutschen Wikipedia)

Weiterführend

* Website von Tony Lakatos (FF/M)

969/14: Linktipp: Ein Kanal mit Studio Jams auf Youtube bietet hochwertige musikalische Session-Mitschnitte

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Studio Jams #52 – Get Back (Beatles)

Eine Art Liebeserklärung an die großen Musikstücke der Welt. Und der Versuch, sie nochmal so nachzuspielen, wie man es selbst gern hätte….das ist Studio Jams.

Was macht das gedeihliche Zusammenspiel in der Band aus? Richtig, ganz einfach: Das Zusammenspiel. Nicht mehr, und auch nicht weniger. Mir selbst macht offen gestanden das Einstudieren von existierenden Musikstücken inzwischen nicht immer mehr, sondern weniger Freude. Ein gewisser Anteil des eigenen Musikschaffens sollte der vollkommen freien Erfindung neuer Musik dienen. Dafür eigenen sich Sessions, sogar wenn sie sich einer Art Mastervorlage bedienen, wie in diesem Beispiel gut zu sehen.

Ein ganzer Youtube-Kanal befasst sich mit diesem Thema: Die Titelauswahl ist illuster, schaut mal rein und seht gute Musiker, die zusammen an Ideen herumfeilen, um sie spielerisch auf neue Höhe zu polieren. Macht Spaß anzusehen, der Kanal ist verlinkt.

_link Lotse