973/14: Video: Von David Bowie und von Chris Hadfield existieren veritable Fassungen von „Space Oddity“

_icon.Tageslied

David Bowie (1969) – Space Oddity

Ich bin jetzt einmal rund um die Blechdose geschwebt.
Erstes Beobachtungsergebnis: Von jenseits des Mondes betrachtet sieht die Erde immer noch blau aus.
Langweilig hier oben. (David Bowies Weltraumerkenntnisse)

Das Lied ist ein Evergreen und wurde während der ersten Mondlandung weltweit gespielt. Das und seine Liebe zur Musik haben den kanadischen Astronauten Chris Hadfiel veranlasst, das Stück einzusingen. So vergesslich ist die Welt. Während das Original rund 9 Millionen Zugriffe zeigt, ist Hadfields Version des David Bowie-Klassikers über 22 Millionen Mal abgefragt worden.

Ins Studio gehen und sich von der Außenwelt zu verabschieden, um ein „Baby zu gebären“, dessen Erdenbürgerschaft als Zugewinn für die Menschheit gesehen werden würde, war wohl David Bowies Ansinnen, als er den Song 1969 aufnahm. Dem Astronauten Hadfield geht es als erklärtem Musikfan um die Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst. Von dem weltweiten Echo war er selbst überrascht.

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Legenden: Die Rock´n Roll Laundry von Hans-Jürgen Topf in Ludwigshafen (Linktipp)

Welcher Mann hat nicht schon mal davon geträumt, Britney Spears, Pink oder Madonna an die Wäsche zu gehen? Für Hans-Jürgen Topf ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Der passionierte Musikfan betreibt in Ludwigshafen die „Rock´n´Roll Laundry“. Und wie in so vielen Fällen hat auch hier der Zufall das Schicksal mitbestimmt.“ (Zitat Wie alles begann, Firmenwebsite, hier)

Hans-Jürgen Topf kommt nicht aus Berlin, aber aus Ludwigshafen. Das kennen wir deswegen, weil ein früherer Kandisbunzler Bundeskanzler namens „Mr. Vegetable“ dort wohnt. Inzwischen trägt Hans-Jürgen Topf die Haarpracht schütterer als früher und ist in die Jahre gekommen. Eine Art Initialzündung geschah 1982, als der unerbittliche und etwas härtere Gitarrist Ted Nugent nach Deutschland kam, um hier zu touren. Nugent war mal ein wichtiger Musiker und hat heute in Deutschland etwas an Bedeutung verloren. Hans-Jürgen Topf aber offenbar nicht, da scheint es umgekehrt gewesen zu sein.

Hans-Jürgen Topf hat ein prallgefülltes Nähkästchen namens Wäschesack und plaudert jetzt „mal unter uns gesagt“ u.a. folgende wesentlichen Erkenntnisse über ein fast dreißigjähriges Dienstjubiläum als Chef der Rock´n-Roll-Laundy, einer Art „Backstage-Wäscherei“ für Rockstars, aus:

Unter uns, nach zwei Stunden auf der Bühne riechen die Socken keiner Band nach Blumenwiese im Frühling.“ (über Slipknots Fußbekleidung)

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