1909/20 #Nachruf Zum Tod von John Vaughan (19.1.1951-14.3.2020) – Von H.P. Daniels

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John Vaughan (Foto: Privatarchiv John Vaughan - The 50ties, Homepage)

John Vaughan (Foto: Privatarchiv John Vaughan – The 50ties, Homepage)

Trauerkerze (ani/gif)

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Traurig! #blackbirdsTV #TTT #Tulipstagram #Banner

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Am 14. März 2020 ist der amerikanische Singer/Songwriter John C. Vaughan gestorben (19.1.1951-14.3.2020).

Von H.P. Daniels

Das erste Mal bin ich John im Winter 1970 in München begegnet, wo er auf der Leopoldstraße mit seiner Gitarre vor dem Citta 2000 stand, und ich schwer beeindruckt war, wie er dort Songs der Beatles und von Donovan interpretierte, sowie ein paar wunderbare Eigenkompositionen.

Nachdem ich im Sommer 1972 nach Berlin gezogen war, sah ich ihn plötzlich wieder: Auf der Bühne des Steve Club in der Krumme Straße – hey, das ist doch der Typ von damals aus München! – und wieder war ich schwer angetan, von seinen Songs und seiner ungeheuer charmanten und witzigen Bühnenpräsenz.
Auch in der Folgezeit hab ich ihn immer wieder bewundert: im Go In, im Folk Pub, in der Waldborke und im Pampischek und unzähligen anderen Läden.

Nachdem ich eine Weile in England gelebt hatte, und im Herbst 1976 nach Berlin zurückkehrte, war John immer noch in Berlin. Und ich kaufte seine im selben Jahr erschienene LP Somwhere in Europe, auf der ein Großteil der Songs versammelt war, die ich bei seinen Konzerten schätzen und lieben gelernt hatte.
Richtig kennengelernt haben wir uns dann erst 1977 oder 78, als wir beide an einem Abend in der Schöneberger Musikkneipe Scheese auf der Bühne standen, und anschließend miteinander ins Gespräch kamen.

Von da an sahen wir uns regelmäßig, oft mehrfach die Woche, begegneten uns ständig auf unseren Wegen, von und zu den Musikschuppen, in denen wir auftraten. Und meistens trafen wir uns am Ende unserer “Touren” im Banana in der Kantstraße, wo wir auch regelmäßig spielten. Eine Zeit, in der ich einige filmreife Episoden mit John erlebt hatte.

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1908/20 #Tageslied Zero Zero – by De-Phazz – Those where the days…wenn God was blind.

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Tommy T. Tulip, Schutzpatron, Ritter der Kokosnuss


DE-PHAZZ – ZERO ZERO Private feat. Pat Appleton

Lineup: Pat Appleton (voc), Ulf Kleiner (kb), Markus Bodenseh (B), Frank Spaniol (Sax), Oli Rubow (Dr), Pit Baumgartner (eff.) …from the album „Private“ feat. Pat Appleton. Produced by Pit Baumgartner

Ich mache mich als Schutzpatron bzw. Ritter der Krokusnoss nicht allzu gut.  Wer will, kann meine reine Absicht jedoch erkennen. Wenn ich mal groß bin, werde ich Schutzpatron der Heiligen Helga. Für heute habe ich mir die Situation rund um Coropa (Corona, Europa – ein Kofferwort) fest vorgenommen zu verwischen, damit in Vergessenheit gerät, was vorüber zu gehen hätte, hätte ich was zu sagen und ansonsten sende ich aus der Quarantäne liebe Grüße an die Absichtsvollen, die jetzt gute, heilige Musik bester sortenreiner Notierung an uns übersende.

Das Duo, das wirkt, heißt kurz gesagt Pit & Pat und es reguliert die hörbaren Klänge. Es geht irgendwie um Reduktion. Reduce to the Max: Nicht zu viel, sondern lieber ein paar Klänge zu wenig, aber dafür endlich den Kopf frei haben. De Phazz, das sind vor allem könnerhafte Musiker aus verschiedenen Winkeln der derzeit coronabetroffenen Republik.

Es wird schon besser werden.

Wie man deutlich hört.

Das Lied des Tages: Zero Zero, das was wir dem Virus wünschen.

Aus der Endzeitquarantäne. Thank You for the Music, my beloved Musicians.

Ich widme dieses Lied der verstorbenen Astrid North (Cultured Pearls) mit Liebe & Hinwendung.