Krautrockära!

1269/15: HIStory: Die Geschichte mit dem Krautrock – Amon Düül II – Between The Eyes

Sendungsbewusstsein

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Amon Düül II – Between The Eyes / Eye-Shaking King – Live, 1970

Die Geschichte des Krautrock hat Vollendungsversuche hinter sich. Ausgehend von einer BBC-Dokumentation, die sich nicht als Selbstbeweihräucherung versteht, sondern strengen englischen Blickwinkeln folgt, wurde die Darstellung mehrfach angepasst und verändert. Immer wieder mies: Urheberrechtsansprüche verhindern bzw. zerstören solche Berichterstattung über deutsche Zeitgeschichte. Eins glasklar: Die Protagonisten des Krautrock können sich nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern. Zu sehr waren sie schon damals nur im Hier & Jetzt. Der Gitarrist Lutz-Ludwig Kramer (Agitation Free) sagte, als es um Plattenaufnahmen im Tonstudio ging: „Ich brauche keine Konserven, ich spiele fürs Hier und jetzt.“ (Quelle: hier) – Lutz-Ludwig Kramer spielte auch in jenem Club in Paris, der seit dem vergangenen schwarzen Freitag, den 13. November als Synonym für islamistische Unfreudekultur weltweit steht: dem Bataclan am Boulevard Voltaire.

Starker Stoff, ein hippieeskes Video von 1970. Das Video anzusehen, muss man auch bereit sein. Etwas friedlicher nimmt sich Agitation Free in diesem Beitrag aus Paris 1973 aus.

Gleichermaßen nimmt sich die dargebotene Musik aus. Hier geht´s zur Sache. Amon Düül II, München, in einem Fernsehauftritt.

Hammer.

73/10: Historie: Die Geschichte des Krautrock (BBC 4 Dokumentation) – „Die englische Sicht!“

Die Geschichte des Krautrock

Update 15.10.14: Eine Weile nicht mehr nachgesehen, datiert die Erstveröffentlichung dieses Artikels und insbesondere der verlinkten Seite mit der BBC-Dokumentation aus dem Jahre 2010. Sehr häufig angeklickt, fand das Thema offenbar Interesse. Allerdings: Immer wieder zerbomben Urheberrechtsansprüche solche Fleißarbeiten und legen im digitalen Weltkrieg Webseiten in Trümmer. Tröstlich: Davon stirbt niemand. Die Arbeit allerdings ist dahin. Das wurde heute noch einmal nachgearbeitet, denn die Seite ist wichtig. Punkt.

Das ist das Schöne an der Englischsprachigkeit: Im Gegensatz zum amerikanischen Englisch, dem ein „noodlewood between both teeths“ (Pidgeon-Englisch) anhaftet oder ein Chewinggum, handelt es sich bei dem british Englisch um weniger anarchistische Sprachfetzen. Sie sind verständlich, wer Schulenglisch genossen hat, mag vieles davon ohne Simultanübersetzer gut verstehen. Es ist ein „englischer Blick“ auf Deutschland, mit starken Tendenzen zu vereinfachen und zusammenzufassen.

Hinzu kommt:

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