1507/17: Video: Beyond Turbines – ‚Berlin‘ – Steve Hunt (kb), Roberto Badoglio (b), Bjössi Klütsch (g), Virgil Donati (dr)

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Beyond Turbines – „Berlin“ (HD 2016)

Produced by : Steve Hunt http://stevehuntjazzpiano.com/, Roberto Badoglio http://www.robertobadoglio.com/
Co-producer : Edvard Lee https://www.facebook.com/eidolonrecords/

Bass: Roberto Badoglio
Keyboards: Steve hunt
Guitar: Bjössi Klütsch http://www.bjoessi.com/bio/
Drums: Virgil Donati http://www.virgildonati.com/
Mixing Engineer: Steve Hunt
Mastering Engineer: Steve Hunt
Videographer: Edvard Lee, Ooi Wei hsing, Steve Hunt, Joshua Hunt
Video Editing: Edvard Lee
Filmed, Recorded, Mastered at SpiceRack Records, Chelmsford,MA, March 2016. http://spicerackrecords.com/

Nein, das ist nicht in LA aufgenommen, sondern in Massachusetts, USA. Ja, das sind international arbeitende Musiker. Ja, zwei davon sind Berliner. Roberto Badoglio ist Italiener. Bjössi Klütsch lebt ebenfalls in Berlin. And the lights all went out in Massachusetts, the day I left her standing on her own. Sangen jedenfalls mal die Bee Gees. Ist lange her. Berlin ist besser als sein Ruf. Wenn auch, was aufzunehmen ist, weit weg vonstatten geht. Unbedingt mal reinhören in die Weiterführend-Verlinkung. Und eins ist versprochen: Virgil Donati rettet die Doppelbassdrum. Versprochen ist versprochen. Und wird nicht gebrochen.

Weiterführend

1506/17: Lied des Tages: Benny Greb’s Moving Parts – „Next Question“


Benny Greb´s Moving Parts „Next Question“ (from the DVD)

Im Themenfokus der Berichterstattung steht heute das Instrument Schlagzeug und als Lied des Tages gibt’s Antwort auf die nächste Frage.

Was?

Ach, egal: Viel Spaß mit Benny Greb (Hamburg) und seinem deutsch-englischen Projekt Moving Parts.

Noch Fragen? Antwort gibt es hier…ach ja, und übt noch bisserl! S‘ muss grooven. Wie Sau. Oink oink.

Weiterführend

* Benny Greb’s Moving Parts – Seelennahrung

1505/17: Video: Der gesamte Film ‚Paul is dead‘ #Samstagskino

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Paul is dead (Deutscher Film, Jahr 2000)

Der Film spielt im Sommer 1980 in einem deutschen Ort irgendwo in der Provinz. Tobias ist 13 Jahre alt und begeisterter Beatles-Fan. Die Tage der Ferien sind lang und meist langweilig. Aufregung bringt vor allem die Radioserie über die Geschichte der Beatles, die Radiomoderator Alan Bangs Woche für Woche vorstellt. Vom Besitzer eines Schallplattenladens, Roger, erfährt er erstmals von der Verschwörungstheorie Paul is dead, die besagt, dass Paul McCartney bereits seit 1966 tot sei und durch einen Doppelgänger ersetzt wurde.

Der Film Paul is dead beschreibt an Berlin-Zehlendorfer Schau- und Drehplätzen einen Jugendlichen im Jahre 1980 und seine Befassung mit allem, was in jener Zeit wichtig war: Bananensattel, Alan Bangs, Rockpalast und die postmortale Aufarbeitung einer Beatles-Gerüchtequiche, wonach Paul McCartney tot ist und durch einen Doppelgänger ersetzt wurde.

Ansonsten gibt es eine Band namens Nozzlebox. Und viel Pubertäres. Wunderbarer Streifen. Ein Ausnahmestreifen.

Da er so schön in den Samstag passt, nutze ich die Gelegenheit, ihn hier anzubieten, solange der auf russischen Servern ausgeliehen werden kann. Ansonsten traf ich den Hauptdarsteller dieses Films letztes Jahr in der Freilichtbühne Wuhlheide, quatschte ihn an und sagte: Wir kennen uns, ich weiß nur nicht woher? Die Geschichte ist weiterführend verlinkt.

Weiterführend

1504/17: Foto des Tages: Von Promo-Bernhard, Frizz und dem Untergang des musikalischen Abendlands

Lindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)

Lindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)


Frizz Feick – Famose lezzte Worte [OFFICIAL VIDEO]

Lohnt die ganze Katzbuckelei mit dem Musik machen noch? Oder fragen sich nicht insgeheim viele, ob es das mit dem Musik machen jetzt war? Weil Musik nicht mehr richtig bezahlt wird. Weil Musiker aus der Wertschöpfungskette rausfliegen? Ja, schön, toll, dass Du Musik machst. Mach bloß weiter, ist wichtig. Zahlen? Ha, das ist soooo gestern…

Das Foto sagt uns, wir haben eine Vorahnung.

Irgendwas wird blühen: Frühlingsgefühle? Frizz Feick macht Musik und lebt und wohnt in Ratzeburg, Bückeburg oder irgendwo anders in Deutschland. Und hat sehr funktionierende, stetige Verbindungen nach Berlin. Hier trat er zuletzt im Zimmer 16 in Pankow auf. Dort darf der Interpret, ja die aufspielende Band allerdings auch nicht zu laut sein. Die Hausherren sagen: No drums, please. Zu laut für Berlin.

Jaja, der Schallschutz. Die lieben Nachbarn. Wenn Kultur, dann leise. Einer Art Zimmerlautstärke angepasst.

Das alles macht gar nichts: Feick kann alle Stilfragen bedienen. Gibt er großes Besteck, kommt aus Hamburg die wunderbarste Berliner Schlagzeugerin der Siebziger/Achtziger Jahre Berlins angekarrt: Annette Kluge, früher Schlagzeugerin von Straßenköter in Berlin. Oder Tourschlagzeugerin des Schlagzeugers, den alle die Ahnung haben, als großartigsten (und Multiinstrumentalist) kennen, der inzwischen in Hamburg lebt: Herwig Mitteregger, früher Nina Hagen-Band und Spliff, die deutsche Musikgeschichte geschrieben haben. Oder den großartigen Ausnahmekeyboarder George Kochbek. Das wäre das große Besteck, die FEICK OPEN sozusagen.

Oder klein, fein, leise. Der Feick kennt sie alle: die guten Begleitmusiker, die Stile und die kühnsten Wortwendungen, die schönsten Saxophonsoli und pi pa po. Und ist ein sehr wunderbarer, empfindsamer und feinschichtiger Musiker. Mit einem Promo-Bernhard namens Lindgren, der jetzt dazu aufruft: Kauft mehr Musik vom Feick. Jeder weiß, es gibt 20% auf alles, außer Tiernahrung. Wir haben rudimentäres Halbwissen dieser Website verlinkt folgend, um der Idee Basis und Inspiration zu bieten: Leute, kauft Feick, das Lindgren was zu essen hat. Wie wunderbar. Und wie folgerichtig.

Famose letzte Worte. Bis zum nächsten Mal….irgendwas wird blühen, diesen Frühling, und Ihr werdet ihn wiederfinden. Und gebt zu: Es ist eine Zeit der Zerstreuung, und Ihr habt an 80% gedacht. Nur nicht an Tiernahrung.

Entscheidungsgeholfen

1503/17: Lied des Tages: ‚Take Back The Scene‘ – performed by BERLIN 21

BERLIN21 - Odds On (Plattencover)


BERLIN 21 – Take Back The Scene (Album: Odds On)

Torsten ‚Teazy‘ Zwingenberger (dr)
Lionel Haas (p)
Timothy Seier (g)
Martin Lillich (b)

Wir hören und sehen eine erste Auskopplung aus dem aktuellen Studioalbum der Berliner BERLIN 21. „Die Musik spricht für sich selbst,“ sagte einmal Miles Davis und lehnt ab, mit Journalisten ausufernd zu parlieren. BERLIN 21 steht für den Teil des Bezirks Tiergarten, den man in Musikerkreisen MOA-BEAT nennt. Damit sind wir beim Schlagzeug. Udo Maßhoff hat es gebaut, Ringo Starr hatte die Idee und Torsten Zwingenberger gibt dem Küchenhandtuch ganz ungewrungen Betätigung: „Mufflin‘ the maffin! Nice and teazy!“ Bereits Ende der Sechziger hatte Ringo Starr maßgebliche Teile der letzten Beatles-Scheiben auf ähnliche Weise kitchenveredelt eingetrommelt. Zufall oder Absicht? Der Berline Schlagzeugbauer Udo Maßhoff gibt ja Drumtuningkurse, hat ein Set zur Verfügung gestellt, dessen Grundton der Bassdrum sicherlich bei Kammerton NULL eingemessen werden kann, ganz ganz tief.

So halten wir es in aller Kürze hier mit diesem kleinen Köstlichbrocken guter Musik. Und bitten insbesondere Martin Lillichs Bassspiel ab ca. 03.10 Min. Gehör und Aufmerksamkeit zu schenken. Aber bitte seid leise: Im Hintergrund des Blackbird-Studios am Salzufer seht Ihr sicher das Schild „Aufnahme“ leuchten. Da kann man ja ruhig mal ruhig sein. Und einfach zuhören. Der Tonträger oder eine virtuelle Kopie davon ist u.a. im iTunes-Shop kaufbar.

Weiterführend

* Die Bandwebsite von BERLIN 21
* Download: iTunes Shop

1502/17: Video: IriS Romen – Tabou

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IriS Romen – Tabou (Official Video)

TABOU
Iris Romen – leadvocal, backing vocals, glockenspiel
Johnny Bluth – electric solo guitar, piano
Rico Baader – electric guitar
Matthias Geserick – upright bass
Sascha Bachmann – drums, tambourine

RECORDED by
Mischkah Wilke – Kozmic Sound Studios, Berlin
Johnny Bluth – Running Gun Studios, Dettingen unter Teck

MIXED by
Johnny Bluth – Running Gun Studios, Dettingen unter Teck
IriS Romen

MASTERED by
Mischkah Wilke – Kozmic Sound Studios, Berlin

Weiterführend

1501/17: Video: „Zwei Sonnen“ – Dirk & Das Glück feat. Steffi Breiting

Die Zöllner Five 400 Pixel


DIRK & DAS GLÜCK feat. Steffi Breiting – Zwei Sonnen

Veröffentlicht am 12.03.2017
Mit „Zwei Sonnen“ (feat. Steffi Breiting) hört und seht ihr nun den ersten Titel des am 17. März 2017 erscheinenden Albums „DIRK & DAS GLÜCK – Zöllner trifft Karma“.

Lineup:
Dirk Zöllner – Komposition & Gesang
André Gensicke – Flügel
Oliver Klemp – Bass
Marcus Gorstein – Schlagzeug & Chor
André Drechsler – Komposition & Gitarre
Steffi Breiting – Gesang & Chor

Der CDU-Politiker Jürgen Wohlrabe wurde im Bundestag einmal als Übelkrähe bezeichnet. Mit Schimpf und Schande schmähte der Rüpel, Genosse Herbert Wehner den CDU-Politiker. Und schrieb damit die Wortschöpfung um einen Eintrag reicher.

Wenn wir in diesen Kategorien weiter denken, gibt der Abspann zu diesem neuen Video von Zöllner Sinn. Allerdings ist hier von Glücksgöttin und Unglücksrabe die Rede, wie man sehen kann. Am Ende liegt das Glück der Performance in der Textur des Unermesslichen. Werner Karma trifft Dirk Zöllner. Und umgekehrt.

Mit Steffi Breiting. All together now.

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1500/17: Audio-Paparazzi: ‚What Is Wrong With Groovin‘ – Dana Shanti #LiedDesTages

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Was ist ein Talentscout? – Vielleicht jemand, der im Netz die Sounds klaut? – Dieser Frage gehe ich nicht weiter nach. Sie ist unnütz wie heutzutage Jean Pütz. Und Schraubstock & Geige: Längst sind wir elektronisch grundversorgt.

Dana Shanti – das ist eine Mixtur aus Italien und indischem Chant. Nur für mich. Bestimmt ist das grundfalsch. Etwas ganz Verrücktes. Sie selbst nennt es Acoustic Soul oder Acoustic Soul Jazz. Auf dem gerade erschienenen Album klingt es aufgeräumt, bis ins letzte gut durchorganisiert und kurz gesagt „Klasse“ – fluffig, leichtgängig. Es ist die Schuld des Berichterstatters, sich ein älteres Soundödem vorgenommen zu haben. Auf jeden Fall gibt’s Anything To Hold als erstklassigen Linktipp unten auf der Liste zuoberst. Groovy, Frau Chant. An irgendwas muss man sich ja festhalten.

Wenn der Gesang auf What Is Wrong With Groovin‘ einsetzt, fragen wir uns, ob eine ganz große, schwarze Sängerin uns was vorsingt? Bis hierhin haben wir nur zugehört. Sind reichlich verwirrt. Viel Weltmusik, Soul, Jazz, nein eigentlich sind all diese Stilschubladen nichts für den unvernünftigen Zuhörer. Soviel ist sicher: Diese Chanti ist nicht fragwürdig, sie kommt bisserl wie ein Gebet, ein Shant, ein Stoßgebet und ist als Medidationsgrundlage denkbar. Sehr schön, kurzweilig. Apropos kurz: Gegen jede Formatradioregel hören wir sieben Minuten Musik. Genug, um sich mal so richtig fallen zu lassen.

Am Ende habe ich nichts über die Künstlerin gesagt. Außer, dass es mir sehr gefällt. Aber Spaß hat’s doch gemacht. Schöne Seele, offenbar. Und entschuldigt bitte diesen störenden Begleittext zum Audioquietschvergnügen. Es geschah in bester Absicht.

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1499/17: Gigs, Preview: Dirk & das Glück – 16. März 2017 im Filmtheater Union – Zöllner trifft Karma

Die Zöllner Five 1000 Pixel

ALBUM RELEASE TOUR

Die glasklare Poesie des Philosophen Werner Karma trifft auf die musikalische Verspieltheit der Zöllner. Eine Symbiose von Tiefgang und Leichtigkeit. Werner Karma ist ein deutscher Dichter, der mit seinem Werk tiefe Spuren in der gesamtdeutschen Musiklandschaft hinterlassen hat. Zuletzt war er 2010 am Comeback der Band SILLY beteiligt, danach hat er sich weitgehend zurückgezogen. Wir konnten ihn in langen Gesprächen dazu bringen, nun doch noch mal in seinen Tiefen zu wühlen. – …sagt Zirk Döllner in seiner Ankündigung.

Berlin – Filmtheater UNION
Bölschestraße 69
12587 Berlin

Beginn: 20:00 Uhr

Kein Käfer auf nem unbeschriebenen Blatt ist Dirk Zöllner hier.

Was wiederum auf Werner Karma hier auch nicht richtig zutrifft.

Das nennt man eine Win-Win-Situation.

Bei Interesse grabt Euch bitte richtig rein in die notorischen Suchreflexe unten. Und geht hin. Ein gut vorbereiteter Abend. Hört auf Frank Zappa: Nascht nicht vom gelben Schnee. Lasst einen fliegen: einen gelben Lustballon.

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1498/17: Lied des Tages: Im Stück „Something“ (Beatles) by #Flux treffen zwei Beatles-Artefakte überraschend aufeinander! Wow!

FLUX is a multi-faceted, stylistically open project for which a musical category still has to be created. Improvisation and risk-taking INTERPLAY – usually found in the genre of jazz – are combined with the sound and ENERGY that you would expect with R&B or Rock/Pop related styles. – Die Selbstdarstellung von Flux zum aktuellen Album „Flux On Fire“ auf bandcamp

Das Bandprojekt Flux von drei tollen Musikern interessierte mich vor allem, weil ich den Schlagzeuger des Trios Claus Hessler als weltweiten Clinician und Botschafter fortgeschrittener Schlagzeuganwendungstechnik persönlich kenne und bei ihm Unterrichtseinheiten im Zusammenhang mit der Onlineakademie Onlinelessons.tv in Neustadt an der Weinstraße genoss. Das Trio ist für mich außergewöhnlich ätherisch und es weiß, dass Stil nicht das Ende des Besens ist, sondern nur der Anfang. Des Glücks. Die Scheibe Flux On Fire ist ein großartiges Kompendium aus Hammondorgel, Gitarre und Schlagzeug und gerade für Musiker eine sehr schöne Anreißstudie, wie man Instrumente beherrscht.

Something von den Beatles (George Harrison) ist vielgecovertes, einzigartiges Stück. Auch die Jazzgrößen haben den Song hergenommen. In der Bearbeitung durch das Trio Flux stößt das Stück in ungeahnte Möglichkeiten des Musik-Potpourris vor und zeigt, wozu Fusionküche in der Lage ist. Wer das Stück wirklich aufmerksam durchhört, wird auf Claus Hesslers Schlagzeugspiel aufmerksam. Und richtig: Hessler nimmt gedanklich Bezug auf den überaus unterschätztesten, zweitbesten Schlagzeuger der Beatles (Zitat sinngemäß: Paul McCartney) und gibt spielerisch das berühmte Schlagzeugpattern aus dem Stück „Come Together“. This Cook loves Fusionküche: Ringo hatte Come Together mit Küchenhandtüchern auf den Toms eingetrommelt. Come Together, das ist auch nach Zeitzeugenberichten, wie von Dave Grohl oder Abe Laboriel jr. gewürdigt wurde als wegweisendes Schlagzeugspiel zu betrachten. Ringo Starr wurde 2015 in die Hall Of Fame aufgenommen. Das Laudatorenvideo dazu ist unten ergänzend verlinkt.

Der Song Something von den Beatles ist über den Startknopf ansteuerbar, weitere Tracks sind darunter. Viel Spaß.

Und jetzt kauft flux diese Platte. Großartig anzuhören.

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